Beispielprogramm
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6.6. Beschreibung der CAN Funktionsbausteine
Im folgenden werden die CAN-Funktionsbausteine zur Nutzung
im Anwenderprogramm beschrieben.
Um die volle Leistungsfähigkeit von CAN zu nutzen ist es
unbedingt erforderlich, daß sich der Programmierer vor Beginn
seiner Arbeit ein genaues Buskonzept aufbaut. Dabei muß die
Anzahl der Datenobjekte mit ihren Identifieren genauso
festgelegt werden, wie eine Reaktion auf mögliche CAN-Fehler.
Außerdem muß beachtet werden in welcher Häufigkeit Daten
übertragen werden müssen. Dem entsprechend oft müssen
dann die Funktionen CAN_TRANSMIT und CAN_RECEICE
aufgerufen werden. Der Programmierer muß dabei zusätzlich
überwachen,
ob
seine
CAN_TRANSMIT (Bit RESULT) übergeben wurden, bzw. dafür
sorgen, daß die empfangenen Daten mit CAN_RECEIVE aus
dem
Datenpuffer
der
entsprechend sofort im übrigen Programm verarbeitet werden.
Damit eine Kommunikationsverbindung aufgebaut werden kann,
muß zuvor bei allen Telnehmern des CAN-Netzwerkes die
gleiche Übertragungsrate (Baudrate) eingestellt werden. Beim
R 360
wird
diese
mit
vorgenommen.
Ein Beispielprogramm in Funktionsplan (FUP) ist auf der
Programmdiskette ecolog 100
über die Identifier 1 und 2 Datenobjekte mit einem weiteren
CAN-Teilnehmer
ausgetauscht.
Teilnehmer zum Sende-Identifier ein Empfangs-Identifier (bzw.
umgekehrt) existieren.
Die Funktion CAN_ACCEPTANCE wird an dieser Stelle nicht
weiter dokumentiert, da die Anwendung genaue Hardware-
Kenntnisse des CAN-Controllers erfordert. Anwender die diese
speziellen Möglichkeiten benötigen, werden an den technischen
Support verwiesen.
Sendeaufträge
erfolgreich
Warteschlage
ausgelesen
der
Funktion
CAN_BAUDRATE
plus
gespeichert. In diesem werden
Dazu
muß
im
an
und
anderen