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Störung - Berker Master Control Produktdokumentation

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4.2.4.12.5 Störung
Störungsursache und Störungsverhalten
Die Meldeanlage geht in den Zustand "Störung", wenn im unscharfen Zustand der Sabotage-
melder ausgelöst hat, oder wenn im Zuge der Melderüberwachung im unscharfen Zustand min-
destens ein fehlender Melder erkannt wurde. Sollte die Anlage scharfgeschaltet sein, führen die
genannten Ereignisse unmittelbar zu einem Alarm. Die Anlage wechselt in diesem Fall in den
Zustand "Störung", nachdem der Alarm quittiert wurde.
Durch eine Störung ist die Meldeanlage in ihrer Funktion so beeinträchtigt, dass der ordnungs-
gemäße Betrieb nicht mehr gewährleistet ist. Eine Störung führt dazu, dass die Anlage nicht
mehr scharfgeschaltet werden kann, solange die Störung nicht behoben ist. Mit Hilfe der Mel-
derliste und des Ereignisspeichers kann die Störungsursache und der Zeitpunkt der Störungs-
aktivierung erkannt werden.
Das Tableau setzt im Falle einer Anlagenstörung über das Objekt "Störung" ein "1"-Telegramm
ab. Dadurch können im Bus beliebige Schaltfunktionen ausgeführt werden oder andere Signali-
sierungen, z. B. über ein Übertragungsgerät, erfolgen. Auch das Absetzen einer im Tableau
vordefinierten E-Mail ist durch Verknüpfung dieses Objektes mit einer Ereignis E-Mail möglich
(siehe Kapitel 4.2.4.13.1. Einleitung).
Wenn die Störung durch einen fehlenden Melder ausgelöst wurde, überträgt die Meldeanlage
über das 14 Byte Objekt "Meldertext Störung" den Meldertext des gestörten Melders. Sollten
mehrere Melder fehlen, wir der Meldertext des Melders übertragen, der zuletzt als fehlend er-
kannt wurde.
Sollte die Störung durch den Sabotagemelder ausgelöst worden sein, wird über das
14 Byte Objekt der Text "Sabotage" auf den Bus ausgesendet.
Der Störungszustand bleibt auch dann noch aktiv, wenn die Störungsursache bereits behoben
wurde. Der Zustand wird erst dann zurückgesetzt, nachdem die Störungsmeldung vor Ort am
Tableau durch den Bediener der Anlage quittiert wurde.
Quittieren einer Störungsmeldung
Eine Störung muss immer vor Ort am Tableau quittiert werden. Ohne Störungsquittierung ist ein
Wechsel zurück in den Zustand "Unscharf" nicht möglich. Damit eine Störung quittiert werden
kann, muss die Störungsursache behoben sein. Somit darf vor dem Quittieren der Sabotage-
melder nicht mehr aktiv sein und es müssen alle Melder der beiden Sicherungsbereiche zuletzt
als vorhanden identifiziert worden sein. Mit Hilfe der Melderliste kann erkannt werden, welche
Melder ggf. das Quittieren einer Störung verhindern.
Nachdem eine Störung vom Bediener quittiert wurde, sendet das Tableau über das
Objekt "Störung" ein "0"-Telegramm und über das 14 Byte Objekt "Meldertext Störung" den Text
"keine Störung" auf den Bus. Die Meldeanlage ist danach wieder betriebsbereit.
i Die Meldeanlage wechselt nach dem Quittieren eines Alarms automatisch in den Zustand
"Störung", wenn beispielsweise der Sabotageeingang der alarmauslösende Melder war.
Diese Folgestörung muss dann wie beschrieben separat am Tableau quittiert werden.
Best.-Nr. 7574 00 1X
Software "...590101"
Funktionsbeschreibung
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7574 00 1

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