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Berker Master Control Produktdokumentation Seite 115

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Melder über geeignete Komponenten (Tasterschnittstellen, Binäreingänge etc.) an den
KNX/EIB angeschlossen oder auch - in Abhängigkeit der Geräteausführung - direkt mit dem
KNX/EIB verbunden werden.
Sicherungsbereiche können aktiviert und deaktiviert, d. h. scharf und unscharf geschaltet wer-
den. Dabei erfolgt das Scharf- / Unscharfschalten entweder vor Ort am Tableau oder durch die
externen KNX/EIB Schalteinrichtungen.
i Externe Schalteinrichtungen sind Komponenten wie z. B. Schlüsselschalter, Transponder-
einrichtungen, Code-Tastaturen oder Blockschlösser. Solche Einrichtungen sind in vielen
Fällen für den Einsatz in Alarm- oder Meldeanlagen vorgesehen und bieten aus diesem
Grund auch eine Überwachung auf Sabotage. Auch einfache Installationstaster oder KNX/
EIB-Tastsensoren können prinzipiell als Schalteinrichtungen eingesetzt werden. Diese bie-
ten jedoch keinen Schutz vor unberechtigtem Sabotagezugriff. Aus diesem Grund werden
Tastsensoren oftmals innerhalb eines zu sichernden Objekts angebracht, um z. B. die Au-
ßenhautüberwachung zu aktivieren ("interne Scharfschaltung").
Externe Schalteinrichtungen können an die Meldeanlage des Tableaus über separate
1 Bit Objekte angekoppelt werden. Die Einbindung von Sabotagekontakten der Schaltein-
richtungen kann über den Meldereingang "Sabotage" realisiert werden (siehe Kapitel
4.2.4.12.2. Melder).
Die Meldeanlage unterscheidet zwei Sicherungsbereiche, den Innenraum und die Außenhaut.
Diese Unterscheidung ermöglicht das getrennte Überwachen und Scharfschalten verschiedener
Gebäudeteile in Abhängigkeit dessen, ob sich zutrittsberechtigte Personen im Gebäude aufhal-
ten oder nicht. Im Zuge der Projektierung der Meldeanlage im ETS PlugIn werden angelegte
Melder den Sicherungsbereichen zugeordnet.
Sicherungsbereich "Außenhaut":
Die Außenhaut grenzt den Innenraumbereich eines zu sichernden Objektes vom Außenbereich
ab. Melder, die in die Außenhaut integriert sind, erkennen beispielsweise unberechtigten Zutritt
oder Sabotage an der Haus- oder Gartentür, an den Gebäudefenstern und am Garagentor. Ge-
eignete Melder sind in diesen Fällen häufig Magnetkontakte oder Glasbruchsensoren.
Die Außenhaut ist separat scharfschaltbar. Die Scharfschaltung erfolgt meist durch eine Schalt-
einrichtung, die sich innerhalb des Gebäudes befindet (z. B. Schaltfläche am Tableau, Tastsen-
sor). In diesem Fall befinden sich zutrittsberechtigte Personen im Objekt. Es findet dann nur ei-
ne Außenhautüberwachung statt. Bei einem Alarm wird nur die Innensirene aktiviert. Man be-
zeichnet diesen Zustand auch als "intern scharf".
Bild 36: Außenhaut als Melderbereich - "intern scharf"
Sicherungsbereich "Innenraum":
Dem Innenraum eines zu sichernden Objektes werden Melder zugeordnet, die den inneren Be-
reich, also z. B. die bewohnten Räume eines Gebäudes, gegen Einbruch und Sabotage über-
wachen. Geeignete Melder sind Magnetkontakte an innenliegenden Türen oder Bewegungs-
melder an Wänden oder Decken.
Der Innenraum wird grundsätzlich zusammen mit der Außenhaut scharfgeschaltet und über-
wacht. Die Scharfschaltung erfolgt häufig durch eine Schalteinrichtung, die sich z. B. außen ne-
ben der Hauseingangstür befindet. Diese Schalteinrichtung kann jedoch auch innerhalb des Ge-
bäudes liegen (z. B. Schaltfläche am Tableau, Tastsensor) und in Verbindung mit einer Scharf-
schaltverzögerung die Sicherungsbereiche scharfschalten (siehe Kapitel 4.2.4.12.3. Scharf-
Best.-Nr. 7574 00 1X
Software "...590101"
Funktionsbeschreibung
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