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Siemens TELEPERM M Beschreibung Seite 252

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Funktionsbausteine
GK
D
Schrittübersprung
Ist an einem KBK–Baustein der Eingang "SPUE" (Schrittübersprung) gesetzt, so wird der be-
treffende KBK nicht bearbeitet. Die Wirkung ist so, als wäre dieser KBK überhaupt nicht einge-
baut. Sind die Eingänge "SPUE" mehrerer hintereinanderliegender KBK gesetzt, so läuft die
Ablaufsteuerung innerhalb eines AS–Zyklus bis zu demjenigen Schritt, der nicht übersprungen
wird. Die Steuerung läßt sich so dem momentanen Anlagenzustand nachführen.
D
Zielspringen in einem Programm
In einem Programm kann auf beliebige Schritte vor– und rückwärtsgesprungen werden. Dazu
ist an KBNR das Sprungziel (Nummer des Ziel–KBK) zu parametrieren und der Eingang BDSP
zu setzen.
Die Steuerung verhält sich dabei wie folgt:
– Der KBK, dessen Eingang BDSP gesetzt ist, wird nicht weiter bearbeitet.
– Der Ziel–KBK (laut KBNR) wird zum "gesetzten Schritt" erklärt (GS = 1, Setzen der Befehls-
ausgänge). Dessen Weiterschalt–Bedingungen werden hierbei nicht geprüft.
– Im Folgenden werden, wie üblich, die Bausteine hinter dem jetzt gesetzten Schritt (= Ziel–
KBK) bis einschließlich dem Folgeschritt (= Folge–KBK) bearbeitet.
D
Schrittzeiten
– Überwachungszeit:
Die Überwachungszeit ist die Zeit, innerhalb der alle Weiterschaltbedingungen des Schrit-
tes erfüllt sein müssen. Bei Überschreiten der Überwachungszeit wird am KBK und am GK
der Ausgang "Laufzeitfehler" gesetzt; diese Information wird auch (über Status) an die OS
weitergegeben, und per Blinkmarke über die Meldehierarchie in dem AS angezeigt. Die
Überwachungszeit wird, falls parametriert, im GK–Kreisbild (in Sekunden) mit angezeigt.
– Wartezeit:
Die Wartezeit ist diejenige Zeitspanne, die ein Schritt mindestens dauern muß, unabhängig
vom Zustand der Weiterschaltbedingungen.
Die Warte–/Überwachungszeit (in AS–Zyklen) und die Betriebsart (Warten bzw. Überwa-
chen) wird an jedem KBK für den jeweiligen Schritt parametriert. Ein Warten oder Überwa-
chen wird nicht durchgeführt, wenn Sprung– oder Überspringbedingung gesetzt ist.
– Schrittlaufzeit:
Die Laufzeit ist diejenige Zeit, die vergangen ist, seit der letzte Schritt "gesetzt" wurde. Die
Zeit wird in Sekunden im GK–Kreisbild angezeigt.
Während die Kette läuft (KETL = 1, oder "Programm aktiviert" und "Rückmeldung noch
nicht gekommen"), wird ein Timer hochgezählt. Dieser Timer wird mit jedem Schrittwechsel
(Folge–Schritt wird zum gesetzten Schritt) rückgesetzt. Die Laufzeitinformation steht zu-
sätzlich an einem Ausgang zur Verfügung.
– Verriegelungsüberwachung
Wird ein Befehl (Starten des Betriebs– oder Stillstandsprogramms) wegen einer Verriege-
lung nicht durchgeführt, so erscheint im GK–Kreisbild für eine einstellbare Zeit (UZT, in Se-
kunden) eine Blinkmarke.
9 – 216
Systemsoftware AS 235
e

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