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Kontrolle Der Differentialschutzkommunikation - Siemens SIPROTEC 7SD610 Handbuch

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Lichtwellenleiter
3.2.2

Kontrolle der Differentialschutzkommunikation

Lichtwellenleiter
direkt
Kommunikations-
umsetzer
Weitere Verbindun-
gen
7SD610 Handbuch
C53000–G1100–C145–2
Für die Schutzdatenkommunikation siehe Abschnitt 3.2.2.
Für die Systemschnittstelle ist die Übertragung über Lichtwellenleiter besonders un-
empfindlich gegen elektromagnetische Störungen und garantiert von sich aus eine
galvanische Trennung der Verbindung. Sende- und Empfangsanschluss sind durch
die Symbole
zeichnet.
Die Zeichen-Ruhelage für die Lichtwellenleiterverbindung ist mit „Licht aus" voreinge-
stellt. Soll die Zeichen-Ruhelage für die Systemschnittstelle geändert werden, erfolgt
dies mittels Bedienprogramm DIGSI
Nr. E50417–H1100–C151) beschrieben.
Warnung!
Laserstrahlung! Nicht direkt in die Lichtwellenleiterelemente schauen!
Die Differentialschutzkommunikation geht normalerweise entweder über Lichtwellen-
leiter direkt von Gerät zu Gerät oder über Kommunikationsumsetzer und ein allgemei-
nes Kommunikationsnetz oder dediziertes Übertragungsmittel.
Die Sichtkontrolle für direkte Lichtwellenleiterverbindung geschieht wie bei den ande-
ren Schnittstellen mit LWL-Anschluss. Jede Verbindung ist für eine Übertragungsrich-
tung bestimmt. Es muss deshalb der Datenausgang des einen Gerätes mit dem Da-
teneingang des anderen Gerätes verbunden sein und umgekehrt. Sende- und Emp-
fangsanschluss sind durch die Symbole
Empfangseingang gekennzeichnet. Wichtig ist die visuelle Überprüfung der Zuord-
nung der Sende- und Empfangskanäle. Für kurze Entfernungen ist bei Verwendung
von FO5-Modulen und der empfohlenen Fasern Laserklasse 1 gegeben. In anderen
Fällen können höhere Laserleistungen auftreten.
Warnung!
Laserstrahlung! Nicht in den Strahl blicken, auch nicht mit optischen Geräten.
Laserklasse 3A gemäß EN 60825–1.
Die Verbindungen zwischen den Geräten und den zugehörigen Kommunikationsum-
setzern werden üblicherweise mit Lichtwellenleitern realisiert. Diese werden wie die
LWL-Direktverbindungen überprüft.
Versichern Sie sich unter Adresse 1502 WS1 VERBINDUNG (siehe auch Abschnitt
2.4.2), dass dort die richtige Verbindungsart parametriert ist.
Für die weiteren Verbindungen genügt zunächst eine Sichtkontrolle. Elektrische und
funktionelle Kontrollen werden bei der Inbetriebsetzung (Abschnitt 3.3.5) durchge-
führt.
für Sendeausgang und
®
, wie im SIPROTEC
3.2 Kontrolle der Anschlüsse
für Empfangseingang gekenn-
®
Systemhandbuch (Bestell-
für Sendeausgang und
für
197

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