SICHERHEITSHINWEISE SICHERHEITSHINWEISE Bitte beachten Sie diese Sicherheitshinweise genau, um Gefahren und Schäden für Menschen und Sachwerte auszuschließen. Gefahr durch elektrischen Schlag: • Bei Arbeiten muss das Gerät zunächst vom Netz getrennt werden. • Das Gerät muss jederzeit vom Netz getrennt werden können. •...
TECHNISCHE DATEN UND FUNKTIONSÜBERSICHT • 7 Relaisausgänge und 10 Eingänge für Temperatursensoren Pt1000, Pt500 oder KTY • Bis zu 3 Erweiterungsmodule über VBus (insgesamt 28 Sensoren und 22 Relais) ® • Eingänge für analoge Grundfos Direct Sensors™ sowie Feuchtesensoren FRH •...
1. INSTALLATION MONTAGE WARNUNG! GEFAHR DURCH ELEKTRISCHEN SCHLAG! Bei geöffnetem Gehäuse liegen stromführende Bauteile frei! Î Vor jedem Öffnen des Gehäuses das Gerät allpolig von der Netzspan- nung trennen! HINWEIS: Starke elektromagnetische Felder können die Funktion des Reglers beeinträchtigen. Î Sicherstellen, dass Gerät und System keinen starken elektromagnetischen Strah- lungsquellen ausgesetzt sind.
1. INSTALLATION Das Volumenmessteil V40 mit beliebiger Polung an die Klemmen IMP und GND anschließen. Die mit PWM / 0-10 V gekennzeichnten Klemmen sind Steuerausgänge für Hocheffizienzpumpen (Anschluss siehe Abbildung). Elektrischer Anschluss einer Hocheffizienzpumpe (HE-Pumpe) Die Drehzahlregelung einer HE-Pumpe erfolgt über ein PWM-Signal/0-10-V-Ansteuerung. Zusätzlich zum Anschluss an das Relais (Spannungsversorgung) muss die Pumpe an einen der PWM-Ausgänge des Reglers angeschlossen werden.
1. INSTALLATION ZENTRALE AUSSENSENSOREINHEIT Der Regler verfügt über einen Eingang für eine zentrale Außensensoreinheit. Der Anschluss erfolgt mit beliebiger Polung an den mit ZA gekennzeichneten Klemmen. Mehrere Regler können einen gemeinsamen Außentemperatursensor verwenden. Die zentrale Außensensoreinheit ermittelt die Außentemperatur und leitet diesen Wert an die angeschlossenen Regler weiter.
2. SCHRITTWEISE EINSTELLUNG Der COSMO Multi 3 ist ein Regler, der dem Benutzer eine große Funktionsvielfalt bietet. Gleich- zeitig lässt er dem Benutzer sehr viel Freiheit bei der Konfiguration. Für die Realisierung einer komplexen Anlage ist daher eine sorgfältige Planung notwendig. Es empfiehlt sich, eine System- skizze anzufertigen.
3. BEDIENUNG UND FUNKTION TASTEN Der Regler wird über die 7 Tasten neben dem Display bedient, die folgende Funktionen haben: Taste ❶ - Herauf-Scrollen Taste ❸ - Herunter-Scrollen Taste ❷ - Erhöhen von Einstellwerten Taste ❹ - Reduzieren von Einstellwerten Taste ➄...
3. BEDIENUNG UND FUNKTION eingestellter Wert Werte und Optionen können auf verschiedene Arten eingestellt werden: (noch nicht bestätigt) Einstellkanal Zahlenwerte werden mit einem Schieber eingestellt. Links ist der Minimalwert zu sehen, rechts der Maximalwert. Die große Zahl oberhalb des Schiebers zeigt die aktuelle Einstellung an. Mit den Tasten ❷...
3. BEDIENUNG UND FUNKTION TIMER EINSTELLEN Wenn die Option Timer aktiviert wird, erscheint eine Wochenzeitschaltuhr, mit der Zeitfenster für den Betrieb der Funktion eingestellt werden können. Im Kanal Tageauswahl stehen die Wochentage einzeln oder als häufig gewählte Kombinatio- nen zur Auswahl. Werden mehrere Tage oder Kombinationen ausgewählt, werden sie im Folgenden zu einer Kombination zusammengefasst.
3. BEDIENUNG UND FUNKTION 3. Um das Zeitfenster zu speichern, den Menüpunkt Speichern anwählen und die Sicher- heitsabfrage mit Ja bestätigen. 4. Um ein weiteres Zeitfenster hinzuzufügen, die vorhergehenden Schritte wiederholen. Es können 6 Zeitfenster pro Tag / Kombination eingestellt werden. 5.
Seite 14
3. BEDIENUNG UND FUNKTION Alle für den ausgewählten Tag / die ausgewählte Kombination eingestellten Zeitfenster werden übernommen. Wenn an den kopierten Zeitfenstern keine Änderungen vorgenommen werden, wird der Tag / die Kombination der zuvor gewählten Kombination hinzugefügt. Zeitfenster ändern: Um ein Zeitfenster zu ändern, folgendermaßen vorgehen: 1.
3. BEDIENUNG UND FUNKTION Zeitfenster entfernen: Um ein Zeitfenster zu löschen, folgendermaßen vorgehen: 1. Das zu löschende Zeitfenster auswählen. 2. Den Menüpunkt Löschen anwählen und die Sicherheitsabfrage mit Ja bestätigen. Timer zurücksetzen: Um bereits eingestellte Zeitfenster für einen Tag oder eine Kombination zurückzusetzen, folgen- dermaßen vorgehen: 1.
3. BEDIENUNG UND FUNKTION Alle für den Timer vorgenommenen Einstellungen sind gelöscht. WAHLFUNKTIONEN EINSTELLEN In den Menüs Wahlfunktionen / neue Funktion… können Wahlfunktionen ausgewählt und eingestellt werden. Die Anzahl und Art der angebotenen Wahlfunktionen hängt von den bereits gemachten Einstel- lungen ab.
3. BEDIENUNG UND FUNKTION Im Einstellkanal Funkt. kann eine bereits gespeicherte Wahlfunktion temporär deaktiviert, bzw. wieder aktiviert werden. In diesem Fall bleiben alle Einstellungen erhalten, die zugewiesenen Ausgänge bleiben belegt und können keiner anderen Funktion zugewiesen werden. Die zuge- wiesenen Sensoren werden weiterhin auf Fehler überwacht. Mit der Auswahlmöglichkeit Schalter kann die Funktion über einen externen potenzialfreien Schalter aktiviert bzw.
3. BEDIENUNG UND FUNKTION Drehzahlregelung Im Einstellkanal Drehzahl kann die Drehzahlregelung für den Ausgang aktiviert, bzw. deaktiviert werden. Wenn Ja eingestellt wird, erscheinen die Kanäle Min., Max. und Adapter. Im Einstellkanal Min. kann für den Ausgang eine relative Minimaldrehzahl für eine angeschlos- sene Pumpe vorgegeben werden.
Seite 19
3. BEDIENUNG UND FUNKTION Option Relais Wenn die Option Relais aktiviert wird, kann der Ausgangsauswahl ein Relais zugewiesen wer- den. Option PWM/0-10 V Wenn die Option PWM/0-10 V aktiviert wird, kann der Ausgangsauswahl ein PWM-/0-10-V- Ausgang zugewiesen werden. Im Kanal Signal kann zwischen einem PWM- und einem 0-10-V-Signal gewählt werden. Unter Profil stehen Kennlinien für Solar- und Heizungspumpen zur Auswahl.
3. BEDIENUNG UND FUNKTION SENSORKONFIGURATION Einige Sensoren müssen im Menü Eingänge/Module angemeldet und konfiguriert werden (siehe Seite 9 und Seite 82). In einigen Funktionen steht bei der Sensorauswahl der Kanal Sensorkonfig. zur Verfügung, in dem nicht verwendete und nicht angemeldete Sensoren ausgewählt werden können. Der ausgewählte Sensoreingang wird automatisch auf den für die Funktion erforderlichen Sensortyp gestellt.
4. INBETRIEBNAHME Tastenbedienung Wenn das System hydraulisch befüllt und betriebsbereit ist, die Netzverbindung des Reglers herstellen. Einstellmodus Der Regler durchläuft eine Initialisierungsphase, in der das Tastenkreuz rot leuchtet. Bei Inbetriebnahme oder nach einem Reset des Reglers startet nach der Initialisierungsphase das Inbetriebnahmemenü.
4. INBETRIEBNAHME 7a. Schema (wenn 6. = Schema): Die Schemanummer des gewünschten Schemas einstellen. 7b. Solare Systemwahl (wenn 6. = System): Das gewünschte solare System (Anzahl Kollektoren und Speicher, hydraulische Variante) einstel- len. 8. Das Inbetriebnahmemenü beenden: Nach der Systemauswahl bzw. der Eingabe einer Schemanummer folgt eine Sicherheitsabfrage. Wird sie bestätigt, sind die Einstellungen gespeichert.
5. HAUPTMENÜ Folgende Menübereiche stehen zur Auswahl: • Status • Solar • Anlage • Heizung • WMZ • Grundeinstellungen • SD-Karte • Handbetrieb • Bedienercode • Eingänge/Module 1. Menübereich mit den Tasten ❶ und ❸ auswählen. 2. Taste ➄ drücken, um in den ausgewählten Menübereich zu gelangen. HINWEIS: Wenn für 1 min keine Taste gedrückt wird, erlischt die Displaybeleuchtung.
6. STATUS Im Statusmenü des Reglers befinden sich zu jedem Menübereich die jeweiligen Statusmeldun- gen. Mit den Tasten ❷ und ❹ kann durch die Statusmenüs geblättert werden. ❷ ❹ Am Ende jedes Untermenüs befindet sich der Menüpunkt Einstellwerte. Wenn dieser angewählt wird, öffnet sich das entsprechende Menü. Î...
7. SOLAR In diesem Menü können alle Einstellungen für den Solarteil der Anlage gemacht werden. Das Menü Solar besteht aus den folgenden Untermenüs: • Grundeinstellung • Wahlfunktionen • Funktionskontrolle • Urlaubsfunktion • Experte GRUNDEINSTELLUNG In diesem Menü können alle Grundeinstellungen für den Solarteil der Anlage gemacht werden. In diesem Menü...
7. SOLAR Kollektornotabschaltung Wenn die Kollektortemperatur die eingestellte Kollektornottemperatur überschreitet, schaltet die entsprechende Pumpe aus, um einer schädigenden Überhitzung der Solarkomponenten vorzu- beugen. Eine Hysterese von 10 K ist für die Kollektornottemperatur festgelegt. Speicher (1 / 2 / 3 / 4) Solar / Grundeinstellung / Speicher (1 / 2 / 3 / 4) Einstellbe- Einstellkanal Bedeutung...
Seite 38
7. SOLAR Ladelogik Solar / Grundeinstellung / Ladelogik Einstellbe- Werkseinstel- Einstellkanal Bedeutung reich / Auswahl lung Ladelogik-Typ Pendelladung / Sukz. Pendelladung Ladung Pendelp. Pendelpause 1 … 5 min 2 min Umwälzz. Umwälzzeit 1 … 60 min 15 min Pausendrehzahl Option Pausendrehzahl Ja, Nein Nein Drehzahl...
7. SOLAR Relais Solar / Grundeinstellung / Relais Einstellbereich / Aus- Einstellkanal Bedeutung Werkseinstellung wahl Relais Relaisanzeige systemabhängig systemabhängig PWM/0-10 V Option PWM/0-10 V Ja, Nein Nein Ausgang Auswahl Signalaus- systemabhängig systemabhängig gang Signal Signalart PWM, 0-10 V Profil Kennlinie Solar, Heizung Solar Drehzahl...
Seite 40
7. SOLAR Diese Funktion dient dazu, einen Wärmeverlust direkt nach dem Einschalten des Solarkreises zu verhindern. Das in den Rohrleitungen befindliche, noch kalte Wärmeträgermedium wird über einen Bypass am Speicher vorbeigeleitet. Die Beladung wird erst begonnen, wenn das Medium ausreichend erwärmt ist. Im Menüpunkt Typ kann ausgewählt werden, ob der Bypass mit einer zusätzlichen Pumpe oder einem Ventil geschaltet wird.
Seite 41
7. SOLAR HINWEIS: Der Wärmetauscher ist durch eine fest eingestellte Frostschutzfunktion geschützt. Den- noch wird die Verwendung eines Bypasses empfohlen. Der Wärmetauscher ist durch eine fest eingestellte Frostschutzfunktion geschützt. Wenn die Frostschutztemperatur (10 °C) am Wärmetauscher-Sensor unterschritten wird, schaltet der Regler die Sekundärpumpe mit 100 % Drehzahl ein.
Seite 42
7. SOLAR Zieltemperatur Solar / Wahlfunktionen / neue Funktion… / Zieltemperatur Einstellbereich / Aus- Einstellkanal Bedeutung Werkseinstellung wahl Zieltemp. Zieltemperatur 20 … 110 °C 65 °C Sensor Bezugssensor systemabhängig systemabhängig Anstieg Anstiegswert 1,0 … 20,0 K 1,0 K Funkt. Aktivierung / Deaktivierung Aktiviert, Deaktiviert, Aktiviert Schalter...
Seite 43
7. SOLAR Nachheizunterdrückung Solar / Wahlfunktionen / neue Funktion… / NH-Unterdrück. Einstellbereich / Aus- Einstellkanal Bedeutung Werkseinstellung wahl Ausgang Bezugsausgang systemabhängig systemabhängig Speicher Speicherauswahl systemabhängig systemabhängig Spsoll Speichersolltemperatur Ja, Nein Nein Funkt. Aktivierung / Deaktivierung Aktiviert, Deaktiviert, Aktiviert Schalter Sensor Zuweisung Schaltereingang - Diese Funktion dient dazu, die Nachheizung eines Speichers zu unterdrücken, wenn dieser gerade solar beladen wird.
Seite 44
7. SOLAR Um das zu erreichen, können die eingestellten Speichermaximaltemperaturen überschritten werden. Die Reihenfolge für diese Überladung kann eingestellt werden. Ebenso kann jeder Spei- cher einzeln von der Überladung ausgeschlossen werden. Für die Bereitschaftsfunktion stehen 2 Varianten zur Auswahl, die Systemkühlung und die Kollek- torkühlung.
7. SOLAR Mit dem Parameter Initialis. wird die Zeitspanne, in der die Einschaltbedingung dauerhaft gegeben sein muss, bevor die Befüllung beginnt, eingestellt. Die Option Booster dient dazu, eine 2. Pumpe während des Befüllens der Anlage zusätzlich einzuschalten. Der entsprechende Ausgang wird während der Befüllzeit mit 100 % Drehzahl eingeschaltet.
Seite 46
7. SOLAR Typ Pumpe Typ Pumpe Der zugewiesene Ausgang wird mit 100 % eingeschaltet, wenn die Kollektortemperatur die eingestellte Kollektor-Übertemperatur erreicht. Wenn die Kollektortemperatur um 5 K unter die eingestellte Kollektor-Übertemperatur sinkt, wird der Ausgang wieder ausgeschaltet. Bei der Variante Pumpe arbeitet die Überwärmeabfuhr unab- hängig von der solaren Beladung.
7. SOLAR Drucküberwachung HINWEIS: Die Drucküberwachung funktioniert nur, wenn ein Grundfos Direct Sensor™ vom Typ RPS verwendet wird. Solar / Wahlfunktionen / neue Funktion... / Drucküberw. Einstellbe- Einstellkanal Bedeutung Werkseinstellung reich / Auswahl Sensor Zuweisung Drucksensor Ga1, Ga2 Minderdruck Option Minderdrucküberwachung Ja, Nein Nein Einschaltschwelle 0,0 …...
7. SOLAR DT-Überwachung Diese Funktion dient dazu, die Temperaturdifferenz zu überwachen. Die Warnmeldung DT zu hoch erscheint, wenn eine solare Beladung über einen Zeitraum von 20 min mit einer Differenz größer als 50 K stattfindet. Der Regelbetrieb wird nicht abgebrochen, jedoch sollte die Anlage überprüft werden.
7. SOLAR im Haus abzuführen, um eine Überhitzung der Kollektoren zu vermeiden. Die Überwärmeabfuhr Speicher arbeitet unabhängig vom Solarsystem und kann mit dem Parameter Überwärmeabf. aktiviert werden. Es gelten die einstellbaren Einschalt- und Ausschalttemperaturen TSpEin und TSpAus. Wenn die Einschalttemperatur am ausgewählten Sensor erreicht wird, schaltet der ausgewählte Ausgang so lange ein, bis die Ausschalttemperatur unterschritten wird.
8. ANLAGE In diesem Menü können alle Einstellungen für den nicht-solaren Teil der Anlage gemacht wer- den. WAHLFUNKTIONEN Unter diesem Menüpunkt können Wahlfunktionen für die Anlage ausgewählt und eingestellt werden. Die Anzahl und Art der angebotenen Wahlfunktionen hängt von den bereits gemachten Einstel- lungen ab.
Seite 52
8. ANLAGE Zonenladung Anlage / Wahlfunktionen / neue Funktion… / Zonenladung Einstellbereich / Aus- Werkseinstel- Einstellkanal Bedeutung wahl lung Ausgang Ausgangsauswahl systemabhängig systemabhängig Sensor oben Zuweisung Sensor oben systemabhängig systemabhängig Sensor unten Zuweisung Sensor unten systemabhängig systemabhängig TEin Einschalttemperatur 0 … 94 °C 45 °C TAus Ausschalttemperatur...
Seite 53
8. ANLAGE Sensor Quelle Diese Funktion dient dazu, Wärme von einer Wärmequelle an eine Wärmesenke zu übertragen. Der zugewiesene Ausgang wird aktiviert, wenn alle Einschaltbedingungen erfüllt sind: • die Temperaturdifferenz zwischen den zugewiesenen Sensoren hat die Einschalttemperatur- differenz überschritten • die Temperaturdifferenz zwischen den zugewiesenen Sensoren hat die Ausschalttemperatur- differenz nicht unterschritten Ausgang Sensor Senke...
Seite 54
8. ANLAGE Rücklaufanhebung Anlage / Wahlfunktionen / neue Funktion… / Rücklaufanheb. Einstellbe- Einstellkanal Bedeutung Werkseinstellung reich / Auswahl Ausgang Ausgangsauswahl systemabhängig systemabhängig Sen. Rücklauf Zuweisung Sensor Rücklauf systemabhängig systemabhängig Sen. Quelle Zuweisung Sensor Wärmequelle systemabhängig systemabhängig Einschalttemperaturdifferenz 2,0 … 30,0 K 5,0 K DTEin Ausschalttemperaturdifferenz...
Seite 55
8. ANLAGE Zusätzlich zu den vordefinierten Wahlfunktionen stehen Funktionsblöcke zur Verfügung, die sich aus Thermostat-, Timer-, Differenz-, Bezugsausgang- und Volumenstrom-Funktionen zusam- mensetzen. Mit ihnen lassen sich weitere Komponenten bzw. Funktionen realisieren. Für die Funktionsblöcke können Sensoren und freie Ausgänge zugewiesen werden. Innerhalb eines Funktionsblockes sind die Funktionen miteinander verknüpft (UND-Verknüpfung), d.
Seite 56
8. ANLAGE Tha- S3* Thb-S4* Timer Vol.str. DT-S3>S4* Bezugsausgang Funktion Thermostat a Thermostat b DT-Funktion Timer Bezugsausgang Volumenstrom Ausgang * Beispielauswahl, Sensoren und Ausgänge sind frei auswählbar Bezugsaus gang Bezugsausgang 1 Bezugsausgang 2 Bezugsausgang 1 Bezugsausgang 3 Bezugsausgang 5 Bezugsausgang 3 Bezugsausgang 2 Bezugsausgang 4 Bezugsausgang 4...
Seite 57
8. ANLAGE Die Heizkreisrücklauftemperatur wird so um DTSoll angehoben. Die einstellbare Maximaltempera- tur Kesselrücklauf begrenzt die Höhe der Mischtemperatur. Wenn die Speichertemperatur um die Ausschaltdifferenz unter die Heizkreisrücklauftemperatur sinkt, fährt der Mischer vollständig zu. Die Laufzeit definiert die Zeit, die der Mischer benötigt, um von der Ausgangs- in die Endposition zu fahren.
9. HEIZUNG In diesem Menü können alle Einstellungen für den Heizungsteil der Anlage bzw. die Heizkreise gemacht werden. GEMEINSAME RELAIS Unter diesem Menüpunkt können Einstellungen für Wärmeerzeuger gemacht werden, die für mehrere Heizkreise und deren Wahlfunktionen gemeinsam genutzt werden. Gemeinsame Relais stehen in den Heizkreisen und in den Wahlfunktionen des Heizungsmenüs als Auswahlmöglichkeit unter Virtuell in der Relaisauswahl zur Verfügung.
9. HEIZUNG Mit den Einstellkanälen TMax und TMin können die Maximal- und Minimalwerte für die Kessel- solltemperatur eingestellt werden. Wenn die Option Sen. Vorlauf aktiviert wird, prüft der Regler, ob die errechnete Solltemperatur im Wärmeerzeuger erreicht wird und passt das Spannungssignal gegebenenfalls an. Dazu wird nach Ablauf des Intervalls die Temperatur am Sensor im Kesselvorlauf überprüft.
Seite 61
9. HEIZUNG Heizkreis ausgeschaltet bedeutet, dass die Heizkreispumpe abgeschaltet und der Mischer zuge- fahren wird. Schnellaufheizung bedeutet, dass mit der Vorlaufmaximaltemperatur geheizt wird. Wenn der Außentemperatursensor ausfällt, wird eine Fehlermeldung generiert. Für die Dauer des Ausfalls gilt im Modus Kennlinie und Gerade die Vorlaufmaximaltemperatur -5 K als Vorlaufsolltemperatur.
9. HEIZUNG Timer Mit dem Timer kann der Tag- / Absenkbetrieb eingestellt werden. In den Tagphasen wird die Vorlaufsolltemperatur dann um den eingestellten Wert Tagkorrektur angehoben. Mit dem Parameter Modus kann zwischen folgenden Absenkmodi gewählt werden: Tag/Nacht: Der Nachtbetrieb erfolgt mit reduzierter Vorlaufsolltemperatur (Nachtkorrektur). Tag/Aus: Der Heizkreis und die optional aktivierte Nachheizung werden während des Nachtbe- triebs ausgeschaltet.
9. HEIZUNG Wenn die Option Timer aktiviert wird, erscheint eine Wochenzeitschaltuhr, mit der Zeitfenster für den Betrieb der Funktion eingestellt werden können. Außerhalb dieser Zeitfenster wird die eingestellte Raumtemperatur um den Wert Absenkung herabgesetzt. Wenn der Heizkreis sich im Kühlbetrieb befindet, wird die Raumsolltemperatur um den Wert Absenkung erhöht.
9. HEIZUNG Schornsteinfegerfunktion Die Schornsteinfegerfunktion dient dazu, dem Schornsteinfeger alle notwendigen Messungen ohne Menübedienung zu ermöglichen. Die Schornsteinfegerfunktion ist in allen Heizkreisen werkseitig aktiviert. Der Schornsteinfeger- modus kann aktiviert werden, indem Taste ➅ für 5 s gedrückt wird. Im Schornsteinfegermodus fährt der Heizkreismischer auf, die Heizkreispumpe und der Nachhei- zungskontakt werden aktiviert.
9. HEIZUNG lauftemperatur. Die Option Not-Aus dient dazu, die Kühlung abzuschalten, wenn die einstell- bare relative Feuchte überschritten wird. Die Wiedereinschalthysterese für diese Funktion ist einstellbar. Es kann ein Ausgang ausgewählt werden, der bei einem Not-Aus aktiviert wird, um beispielsweise einen Lüfter einzuschalten. Wenn Schalter ausgewählt wird, können ein Eingang und ein Ausgang für einen Taupunkt- schalter zugewiesen werden.
9. HEIZUNG Energiesparbetrieb Diese Option dient dazu, den Energieverbrauch der Heizkreispumpe zu optimieren. Dafür ist ein zusätzlicher Sensor im Heizkreisrücklauf notwendig. Der Regler überwacht die Temperaturdifferenz zwischen Heizkreisvorlauf und Heizkreisrücklauf. Wenn die Temperaturdifferenz die Ausschalttempe- raturdifferenz unterschreitet, deaktiviert der Regler die Heizkreispumpe für die eingestellte Pausen- zeit.
Seite 67
9. HEIZUNG Einstellbe- Werkseinstel- Einstellkanal Bedeutung reich / Auswahl lung Hysterese Hysterese RTH 0,5 … 20,0 K 0,5 K Timer Timer-Funktion RTH Ja, Nein Nein Absenkung Absenkungswert 1 … 20 K Ausgang Ausgangsauswahl systemabhängig systemabhängig Raumthermostat Aktiviert, Deaktiviert, Aktiviert Schalter HK aus Option Heizkreis aus Ja, Nein...
Seite 68
9. HEIZUNG Einstellbe- Werkseinstel- Einstellkanal Bedeutung reich / Auswahl lung Invertiert Option invertierte Schaltung Ja, Nein Nein TTag aus Außentemperatur Kühlung 20 … 40 °C 20 °C Timer Timer-Funktion Kühlung Ja, Nein Nein tEin Einschaltzeit Kühlung 00:00 … 23:45 00:00 tAus Ausschaltzeit Kühlung 00:00 …...
9. HEIZUNG WAHLFUNKTIONEN Unter diesem Menüpunkt können Wahlfunktionen für die Heizung ausgewählt und eingestellt werden. Die Anzahl und Art der angebotenen Wahlfunktionen hängt von den bereits gemachten Einstel- lungen ab. Im Untermenü Anforderung stehen die Modi Standard und Anforderung zur Auswahl. Wenn Standard ausgewählt wird, kann der Ausgang eingestellt werden.
9. HEIZUNG Startzeitverzögerung Wenn die Startzeitverzögerung aktiviert wird, kann ein Zeitpunkt für die thermische Desinfektion mit Startzeitverzögerung eingestellt werden. Das Einschalten der Nachheizung wird bis zu dieser Uhrzeit hinausgezögert, nachdem das Überwachungsintervall abgelaufen ist. Endet das Überwachungsintervall zum Beispiel um 12:00 Uhr und die Startzeit wurde auf 18:00 Uhr eingestellt, wird das Bezugsrelais um 18:00 Uhr anstatt um 12:00 Uhr, also mit 6 Stunden Verzögerung eingeschaltet.
Seite 71
9. HEIZUNG Modus Thermisch Das zugewiesene Anforderungsrelais wird eingeschaltet, wenn die Temperatur am zugewiesenen Sensor 1 unter die eingestellte Einschalttemperatur sinkt. Wenn die Temperatur am zugewiese- nen Sensor 1 die eingestellte Ausschalttemperatur überschreitet, wird das Relais ausgeschaltet. Modus Zone In diesem Modus kann ein weiterer Sensor zugewiesen werden. Die Ein- und Ausschaltbedingun- gen müssen dann an beiden Sensoren erfüllt sein, damit der Ausgang ein-, bzw.
Seite 72
9. HEIZUNG Wenn die Temperatur am ausgewählten Temperatursensor den eingestellten Wert für die Brauchwassermaximaltemperatur überschreitet, wird die Drehzahl um den Wert Schrittweite abgesenkt. Das Intervall bis zur nächsten Messung und Anpassung kann mit dem Parameter Verzögerung eingestellt werden. Sen. Quelle Wenn nach Ablauf der Verzögerungszeit die Brauchwassermaximaltemperatur nicht erreicht wird, wird die Drehzahl um den Wert Schrittweite angehoben.
9. HEIZUNG Anforderung + Timer Der Ausgang wird eingeschaltet, wenn die Einschaltbedingungen beider oben genannter Varian- ten erfüllt sind. Sensor Ausgang Zirkulation Wenn die Variante Timer, Therm.+Timer oder Anford.+Timer aktiviert wird, erscheint eine Wochenzeitschaltuhr, mit der Zeitfenster für den Betrieb der Funktion eingestellt werden können.
Seite 74
9. HEIZUNG Während das Programm Estrich-Trocknung für die ausgewählten Heizkreise läuft, arbeiten die anderen Heizkreise entsprechend ihrer gewählten Betriebsart weiter. Mit der Taste ➆ kann jederzeit in das Status- bzw. Hauptmenü des Reglers gewechselt werden, um Einstellungen vorzunehmen. Wenn die Estrich-Trocknung erfolgreich beendet wurde, wechseln die beteiligten Heizkreise in den Regelbetrieb entsprechend der ausgewählten Betriebsart.
10. WMZ Im Menü WMZ können bis zu 7 interne Wärmemengenzähler und 1 Impulszähler aktiviert und eingestellt werden. HINWEIS: Die Einstellung der Funktionen ist ähnlich der Einstellung von Wahlfunktionen siehe Seite Wärmemengenzähler WMZ / neue Funktion… / WMZ Einstellkanal Bedeutung Einstellbereich / Auswahl Werkseinstellung Sen.
10. WMZ Impulszähler WMZ / neue Funktion… / Impulszähler Einstellka- Einstellbe- Werkseinstel- Bedeutung reich / Auswahl lung Eingang Impulseingang Übertrag Übertragswert (nur bei erstmaliger Konfiguration oder nach einem Reset) Funkt. Aktivierung / Deaktivierung Aktiviert, Deakti- Aktiviert viert, Schalter Sensor Zuweisung Schaltereingang Mit einem Impulszähler können die Impulse eines Gerätes mit S0-Ausgang gezählt werden, z.
HINWEIS: Der Regler erkennt Firmware-Updates nur, wenn sie in einem Ordner namens COSMO\ MULTI3 auf der ersten Ebene der SD-Karte gespeichert sind. Î Auf der SD-Karte einen Ordner COSMO anlegen und die heruntergeladene ZIP-Datei in diesen Ordner extrahieren. Aufzeichnung starten 1.
Während des Ladevorgangs erscheint im Display Bitte warten..., danach die Meldung Erfolg- reich!. HINWEIS: Der Regler erkennt .SET-Dateien nur, wenn sie in einem Ordner namens COSMO\MULTI3 auf der ersten Ebene der SD-Karte gespeichert sind. HINWEIS: Um die SD-Karte sicher zu entfernen, vor der Kartenentnahme immer den Menüpunkt Karte...
13. HANDBETRIEB Handbetrieb Einstellbereich / Aus- Werkseinstel- Einstellkanal Bedeutung wahl lung Alle Ausgänge... Auswahl Betriebsmodus aller Auto, Aus Ausgänge Relais 1 … X Betriebsmodus Relais Ein, Auto, Aus Auto Ausgang A … B Betriebsmodus Signalausgang Ein, Max., Auto, Min., Auto Anforderung 1 (2) Betriebsmodus Anforderung Max., Auto, Min., Aus Auto...
14. BEDIENERCODE Im Menü Bedienercode kann ein Bedienercode eingegeben werden. Jede Stelle des vierstel- ligen Codes muss einzeln eingegeben und bestätigt werden. Nach der Bestätigung der letzten Stelle erfolgt ein automatischer Sprung in die nächsthöhere Menüebene. Um Zugang zu den Menübereichen der Installateur-Ebene zu erlangen, muss der Installateur- Bedienercode eingegeben werden: Installateur: 0262 Um zu verhindern, dass zentrale Einstellwerte des Reglers unsachgemäß...
15. EINGÄNGE / MODULE Im Menü Eingänge/Module können externe Module an- und abgemeldet, und Sensoroffsets eingestellt werden. 15.1 MODULE In diesem Untermenü können bis zu 3 externe Module angemeldet werden. Alle angeschlossenen und vom Regler erkannten Module stehen zur Auswahl. Î...
Seite 83
15. EINGÄNGE / MODULE Eingänge/Module / Eingänge Einstellbereich / Aus- Werksein- Einstellkanal Bedeutung wahl stellung S1 … S10 Auswahl Sensoreingang Auswahl des Sensortyps Schalter, Fern, BAS, KTY, Pt1000 Pt500, Pt1000, Keine Offset Sensoroffset -15,0 … +15,0 K 0,0 K Auswahl Impulseingang Auswahl des Sensortyps Impuls, Schalter, Fern, Impuls...
16. FEHLERSUCHE Tritt eine Störung ein, wird über das Display des Reglers eine Meldung angezeigt. WARNUNG GEFAHR DURCH ELEKTRISCHEN SCHLAG! Bei geöffnetem Gehäuse liegen stromführende Bauteile frei! Î Vor jedem Öffnen des Gehäuses das Gerät allpolig von der Netzspannung trennen! Der Regler ist mit einer Sicherung geschützt.
Seite 85
16. FEHLERSUCHE Pumpe läuft heiß, jedoch kein Wärmetransport vom Kollektor zum Speicher, Vor- und Rücklauf gleich warm; evtl. auch Blubbern in der Leitung. System entlüften; Systemdruck Luft im System? mind. auf statischen Vordruck nein plus 0,5 bar bringen; evtl. Druck Ist der Kollektorkreis am weiter erhöhen;...
Seite 86
16. FEHLERSUCHE Die Solarkreispumpe läuft nicht, obwohl der Kollektor deutlich wärmer als der Speicher ist. Displaybeleuchtung an? Falls nicht, Taste ➄ drücken. Schaltet die Displaybeleuchtung Kein Strom vorhanden; Siche- ein? nein rungen prüfen / austauschen und Stromzuführung überprüfen. Springt Pumpe im Handbetrieb Eingestellte Temperaturdifferenz nein zum Einschalten der Pumpe...
Seite 87
16. FEHLERSUCHE Zirkulationspumpe abschalten und Absperrventile für 1 Nacht absperren; Speicherverluste Pumpen des Nachheizkreises werden geringer? auf nächtlichen Lauf und defek- nein ten Rückflussverhinderer prüfen; Problem behoben? nein Rückflussverhinderer in der Weitere Pumpen, die mit dem Warmwasserzirkulation kontrol- Solarspeicher in Verbindung lieren - o.k.
Brandstücken 31 22549 Hamburg Für das folgend bezeichnete Produkt COSMO Multi 3 wird hiermit bestätigt, dass es den Anforderungen entspricht, die in der Richtlinie des Rates zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten festgelegt sind. Zur Beurteilung des Erzeugnisses wurden folgende Richtlinien und Normen, mit der zur Zeit des Ausstellungsdatums aktuellen Version,...
G E W Ä H R L E I S T U N G Brandstücken 31 22549 Hamburg Geschäftsführer: Hermann-Josef Lüken Tel: +49 40 80030430 HRB 109633 (Amtsgericht Hamburg) info@cosmo-info.de www.cosmo-info.de 5 Y E A R S W A R R A N T Y 1. Ausgabe Februar 2023 Irrtümer und Änderungen vorbehalten.