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Ventile
Ventilteller auf Verschleiß und Schlag prüfen. Schlag am Ventilteller max. 0,05 mm. Der
Ventilsitz darf nicht eingeschlagen sein. Die Dichtfläche sollte sich in der Mitte des
Ventilsitzes befinden. Der Ventilschaft ist hartverchromt, der Verschleiß tritt
erfahrungsgemäß an der Ventilführung auf.
Ventilfedern
Ventilfedern auf Bruch oder Verschleiß untersuchen (Sichtprüfung), außerdem mit einer
Schiebelehre die Länge messen. Mindestlänge siehe Technische Daten, ist die Feder
kürzer, muss sie erneuert werden - siehe auch Technische Information 0003/30/02.
Ventilschaftdichtungen
Wenn die Ventile ausgebaut sind, sollten die Ventilschaftdichtungen immer erneuert
werden.
– Die 4 Federauflagen in den Zylinderkopf legen.
– Ventilschaftdichtungen auf die Ventilführungen stecken und einölen.
– Ventile am Schaft gut einölen und in die Ventilführungen stecken.
Achten Sie beim Einbau auf die richtige Postion der Ventile.
– Ventilfedern positionieren, Ventilfederteller in die Ventilfedern legen.
HINWEIS: Die äußeren Ventilfedern müssen mit der enger gewickelten
Seite nach unten montiert werden (bis Modell 2001).
– Ventilfedern mit dem Spezialwerkzeug vorspannen und Ventilkeile
montieren.
HINWEIS: Achten Sie beim Montieren der Ventilkeile auf deren
richtigen Sitz. Am besten fixieren Sie die Ventilkeile mit etwas Fett am
Ventil.
– Abschließend mit einem Kunststoffhammer einige Male auf die
Ventilfederteller schlagen.
Ventilführungen erneuern (Zylinderkopf zerlegt)
– Zylinderkopf auf 150°C erwärmen.
– Ventilführungen
– Neue Ventilführungen im Gefrierfach eines Kühlschrankes ca. 10
bis 15 Minuten abkühlen.
– Zylinderkopf wieder auf 150°C erwärmen.
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HINWEIS: Bei Titanventilen nur Sinterventilführung verwenden. Bei
Stahlventilen können Messing- oder Sinterventilführungen verwendet
werden.
– Die gekühlten Ventilführungen
590.29.018.000 in den erwärmten Zylinderkopf eintreiben.
– Mit leichten Hammerschlägen nachschlagen.
– Abgekühlte Ventilführungen mit Reibahle Art.-Nr. 590.29.018.050
aufreiben.
– Ventilsitze mit Touchierfarbe und dem zugehörigen Ventil prüfen.
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– Im Bedarfsfall die Ventilsitze nacharbeiten oder einschleifen.
HINWEIS: Titanventile dürfen zum Einschleifen nicht verwendet
werden. Das Einschleifen zerstört die Beschichtung der Titanventile.
Zum Einschleifen ein Stahlventil verwenden.
mit einem geeigneten Dorn austreiben.
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mit dem Einpressdorn Art.-Nr.
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