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Bei Der S7-200 Können Sie Digitale Eingänge Filtern - Siemens SIMATIC S7-200 Systemhandbuch

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Bei der S7-200 können Sie Speicher definieren, der bei Spannungsverlust
remanent bleibt
Sie können maximal sechs Bereiche als remanent definieren und die Speicherbereiche auswählen, die Sie
bei Spannungsverlust puffern möchten. Für die folgenden Speicherbereiche können Sie bestimmte
Adressbereiche als remanent definieren: V, M, Z und T. Bei den Zeiten können nur remanente Zeiten
(TONR) gepuffert werden. In der Voreinstellung sind die ersten 14 Bytes der Merker nicht remanent.
Bei Zeiten und Zählern können nur die aktuellen Werte gepuffert werden. Zeit- und Zählerbits sind nicht
remanent.
Tipp
Wenn Sie den Bereich MB0 bis MB13 als remanent definieren, wird eine besondere Funktion aktiviert, die
diese Adressen beim Herunterfahren automatisch im EEPROM speichert.
So definieren Sie remanenten Speicher:
1.
Wählen Sie den Menübefehl Ansicht >
Komponente > Systemdatenbaustein und
öffnen Sie das Register "Remanente Ber-
eiche".
2.
Wählen Sie die Bereiche im Speicher, die
nach einem Spannungsverlust gepuffert wer-
den sollen. Bestätigen Sie mit "OK".
3.
Laden Sie den geänderten Systemdaten-
baustein in die S7-200.
Bei der S7-200 können Sie digitale Eingänge filtern
Sie können für die S7-200 einen Eingabefilter auswählen, der für die physikalischen Eingänge eine
Verzögerungszeit (einstellbar zwischen 0,2 ms bis 12,8 ms) definiert. Die Verzögerung dient dazu, ein
Rauschen, welches unbeabsichtigte Signalzustandsänderungen an den Eingängen verursachen kann, in
der Eingangsverdrahtung zu filtern.
Der Eingabefilter ist Teil des Systemdatenbaus-
teins, der in den Speicher der S7-200 geladen und
dort abgelegt wird. Die voreingestellte Filterzeit
beträgt 6,4 ms. Wie Sie in Bild 4-24 sehen, gilt jede
angegebene Verzögerung für eine Gruppe von
Eingängen.
So konfigurieren Sie die Verzögerungszeiten für die
Eingabefilter:
1.
Wählen Sie den Menübefehl Ansicht >
Komponente > Systemdatenbaustein und
öffnen Sie das Register "Eingabefilter".
2.
Geben Sie für jede Gruppe von Eingängen
die gewünschte Verzögerung ein. Bestätigen
Sie mit "OK".
3.
3.
Laden Sie den geänderten Systemdaten-
Laden Sie den geänderten Systemdaten
baustein in die S7-200.
Tipp
Der Filter der digitalen Eingänge wirkt sich auf den Eingangswert aus, der in Werten von Operationen,
Eingangs-Interrupts und Impulsabgriffen erscheint. Je nach der Filtereinstellung kann dies dazu führen,
dass Ihr Programm ein Interruptereignis oder einen Impulsabgriff verpasst. Die schnellen Zähler zählen
die Ereignisse der ungefilterten Eingänge.
SPS-Grundlagen
Bild 4-23
Remanenter Speicher
Bild 4-24
Konfigurieren der Eingabefilter
Kapitel 4
4
1.
2.
1.
2.
41

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