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Theoretisch ist WLAN eine schnellere Technologie als 10/100
Mb/s Ethernet, welches in den Pi 2 Model B eingebaut ist. In
der Praxis ist dies allerdings nicht immer der Fall. Da der Pi
Daten nicht so schnell verarbeiten kann, als ein brandneuer
Desktop-Computer, ist der Geschwindigkeitsunterschied
zwischen Ethernet und WLAN kaum zu bemerken und Sie
können sich für die Übertragungsart entscheiden, die für Sie
angenehmer ist.
Nicht alle WLAN und Ethernet-Adapter sind mit dem Raspberry Pi
kompatibel. Überprüfen Sie vor dem Kauf, ob der entsprechende
Adapter auch mit dem Raspberry Pi kompatibel ist. Dies können Sie
unter der folgenden Liste unter
http://elinux.org/RPi_USB_Wi-Fi_Adapters

1.4 SD-Karten

Im nächsten Kapitel werden Sie etwas über das Raspberry Pi
Betriebssystem (insbesondere Raspbian Linux) erfahren und
wie diese auf eine Secure Digital (SD) Karte installiert werden.
Danach ist die Grundeinstellung des Pi abgeschlossen.
Im Gegensatz zu konventionellen Desktop-Computern, verfügt
der Pi über keine Festplatte, von der das Betriebssystem
geladen wird. Stattdessen wird der Kartenleser verwendet, um
Dateien von Speicherkarten zu lesen.
Wenn der Pi das erste Mal angeschaltet wird:
1. Werden der ARM Hauptprozessor und SDRAM
(Speicher) deaktiviert.
2. Die Graphic Processing Unit (GPU) lädt den
„Bootloader erster Phase", der in den Pi
eingebaut ist und dieser enthält den gesamten,
benötigten Code, um mit Speicherkarten zu
arbeiten.
3. Der Bootloader erster Phase aktiviert SDRAM,
erkennt vorhandene Speicherkarten und lädt
davon den Bootloader zweiter Phase.
4. Der Bootloader zweiter Phase lädt das
Betriebssystem oder bootbares Programm von
der SD-Karte.

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