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Sekundäre Farbkorrektur; Qualifizieren Einer Farbe - Blackmagic Design Cintel Scanner Installations- Und Bedienungsanleitung

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Anpassen von „Gain" (Weißtöne)
Klicken Sie auf das Einstellrad für „Gain" und schieben Sie es hin und her. Dies justiert die Lichter,
womit die hellsten Bereiche in Ihrem Clip gemeint sind. Die Lichter werden im oberen Abschnitt des
Kurvenverlaufs im Parade-Scope angezeigt. Für eine gut beleuchtete Aufnahme bringt man diese
am besten direkt unter die obere Linie des Waveform-Scopes. Wenn die Lichter über die obere Linie
des Waveform-Scopes ausschlagen, werden sie abgeschnitten und es gehen Details in den hellsten
Bereichen Ihres Bilds verloren.
Anpassen von „Gamma" (Mitteltöne)
Klicken Sie auf das Einstellrad für „Gamma" unter dem Farbrad und schieben Sie es hin und her.
Wenn Sie die Mitteltonwerte erhöhen, sehen Sie, wie auch die Helligkeit Ihres Bilds zunimmt. Sie
werden merken, dass sich beim Anpassen der Gammawarte auch der mittlere Abschnitt der
Wellenform verändert. Dieser repräsentiert die Mitteltöne Ihres Clips. Im Waveform-Scope liegt die
optimale Position für Mitteltöne in der Regel zwischen 50–70 Prozent. Dies ist jedoch
Geschmackssache und hängt vom gewünschten Look und den Lichtverhältnissen im Clip ab.
Sie können anhand der Kurven-Feature auch primäre Farbkorrekturen vornehmen. Erstellen Sie per
Klick einfach Steuerpunkte auf der diagonalen Linie im Kurvendiagramm und ziehen Sie diese nach
oben oder unten, um die Haupteinstellungen des RGB-Kontrasts für verschiedene Tonwertbereiche
im Bild anzupassen. Am besten lassen sich im unteren Drittel, in der Mitte sowie im oberen Drittel
der Kurve liegende Punkte anpassen.
Es gibt noch viele andere Möglichkeiten der primären Farbkorrektur in DaVinci Resolve.
Die „Curves"-Palette ist ein weiteres Tool für primäre Farbkorrekturen oder um bei
Verwendung eines Power Windows bestimmte Bereiche in Ihrem Clip zu optimieren
Sekundäre Farbkorrektur
Wenn Sie einen bestimmten Bereich Ihres Bildes verfeinern möchten, benutzen Sie sekundäre
Farbkorrekturen. Die Anpassungen, die Sie bisher mithilfe von „Lift", „Gamma" und „Gain" vorgenommen
haben, haben sich auf das gesamte Bild ausgewirkt. Man bezeichnet sie daher als primäre Farbkorrekturen.
Sollen jedoch spezifische Bereiche Ihres Bilds verfeinert werden, können Sie von der sekundären
Farbkorrektur Gebrauch machen, wenn Sie beispielsweise die Farbe von Gras in einer Szene
verbessern oder das Blau des Himmels vertiefen wollen. Bei der sekundären Farbkorrektur wählt
man einen spezifischen Bereich aus, den man dann isoliert bearbeitet. Mithilfe von Nodes lassen
sich mehrere sekundäre Korrekturen übereinanderlegen. Damit können Sie einen Bereich Ihres
Bildes bis zur Perfektion bearbeiten. Sie können sogar von Windows und Tracking Gebrauch
machen. So kann ein ausgewählter Bereich Bewegungen in Ihren Bildern folgen.

Qualifizieren einer Farbe

Sie werden häufig feststellen, dass eine bestimmte Farbe in Ihrem Clip optimierbar ist, z. B. Gras am
Straßenrand oder das Blau des Himmels. Vielleicht empfiehlt sich auch die Justierung der Farbe
eines bestimmten Objekts, um die Aufmerksamkeit des Publikums darauf zu lenken. Mit dem
HSL-Qualifizierer-Tool ist dies problemlos möglich.
In DaVinci Resolve mit Clips arbeiten
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