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Farbkorrektur Von Clips Im Color-Arbeitsraum; Verwenden Von Scopes - Blackmagic Design Cintel Scanner Installations- Und Bedienungsanleitung

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Wählen Sie im „Decode Quality"-Menü Ihre Auflösung aus. Mit einer geringeren Auflösung erzielen
Sie auf weniger leistungsstarken Systemen eine bessere Wiedergabe. Sie haben die Flexibilität,
dies später auf volle Auflösung zu ändern, um Ihr Material in der höchsten Qualität auszugeben.
Jetzt können Sie die Kameraeinstellungen wie Sättigung, Kontrast und Mitteltöne für Ihre Clips
anpassen. Dies wirkt sich auf alle Clips in Ihrem Projekt aus, für die die Decodieroption „Project"
ausgewählt ist.
Farbkorrektur von Clips im Color-Arbeitsraum
Nachdem Sie Ihre Clips in die Timeline importiert und mit Titeln versehen haben, können Sie zur
Farbkorrektur in den Color-Arbeitsraum übergehen. Dieser Arbeitsbereich ist überaus leistungsstark
und kann den gesamten Look Ihres Films bestimmen. Für das vorliegende Beispiel empfiehlt es sich
jedoch, alle Clips zu neutralisieren und sie damit einheitlich zu gestalten. Sie können jederzeit in den
Cut- oder Edit-Arbeitsraum zurückkehren, um an Ihrem Edit Änderungen vorzunehmen.
Im Color-Arbeitsraum macht vor allem der Look Ihres Edits eine Veränderung durch. Die
Farbkorrektur ist in vielerlei Hinsicht eine Kunstform, mit der Sie Ihrer Arbeit Ausdruck verleihen.
Sie ist ein äußerst kreativer Teil des gesamten Arbeitsablaufs. Es ist sehr zufriedenstellend, diese
Fähigkeit zu erlernen und zu sehen, wie die Arbeit lebendig wird. Dies ist in der Regel der erste
Bearbeitungsschritt, der als primäre Farbkorrektur oder als Anpassung der Primärfarbwerte bekannt
ist. Wenn die primäre Farbkorrektur steht, können Sie zur sekundären Farbkorrektur übergehen. Hier
sind höchst präzise Farbanpassungen bestimmter Elemente in Ihren Bildern möglich. Dieser spaßige
Teil passiert normalerweise im Anschluss an die primären Anpassungen, da dies den Arbeitsablauf
effizienter macht und zu einem besseren Ergebnis führt.
Klicken Sie zunächst auf den „Color"-Tab, um den Color-Arbeitsraum zu öffnen.
Dort finden Sie die Camera-RAW-Einstellungen, Farbräder, Kurven und generelle Farbkorrektur-Tools
sowie die Fenster „Preview" für die Vorschau und „Nodes" für Operatoren. Lassen Sie sich von der
riesigen Auswahl an Features nicht abschrecken. Mit ihnen werden Sie die großartigsten Bilder
schaffen. In diesem Abschnitt lernen Sie die ersten Schritte und Grundlagen. Ausführlichere
Informationen finden Sie in den entsprechenden Abschnitten des englischsprachigen DaVinci Resolve
Handbuchs. Dort erfahren Sie Schritt für Schritt, wofür die Tools da sind und wie man sie benutzt. Sie
erlernen dieselben Techniken, die auch Profis in Highend-Farbkorrekturstudios anwenden.
Im Rahmen der primären Farbkorrektur werden in Ihren Clips in der Regel zuerst die Pegel für
Schatten, Mitteltöne und Lichter optimiert. Sie justieren also die Einstellungen für „Lift", „Gamma" und
„Gain" (Schatten-, Mittel- und Weißtonwerte). So bringen Sie Ihre Bilder auf einen ausgewogenen
Ausgangspunkt mit optimaler Leuchtstärke und Klarheit. Von hier können Sie durch farbliches
Grading einen Look für Ihren Film erarbeiten. Für Pegeloptimierung eignen sich die Scopes.

Verwenden von Scopes

Die meisten Coloristen treffen kreative Farbentscheidungen, indem Sie sich auf die Wirkung und den Look
konzentrieren, den sie ihrem Programm verleihen möchten. Mithilfe des Monitors arbeiten sie dann daran,
dies umzusetzen. Sehen Sie sich alltägliche Gegenstände an, und wie unterschiedliche Lichtquellen
auf sie einwirken. Sie werden erfahrener und geübter darin, was sich aus Ihren Bildern machen lässt.
Optimieren Sie anhand des Parade-Scopes
die Lichter, Mitteltöne und Schatten
In DaVinci Resolve mit Clips arbeiten
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