DEFINITY ECS Release 9
Installation, Aufrüstungen und Erweiterungen für modulare
GL
Glossar und Abkürzungen
IX
(Interexchange Carrier Code) Zugangscode des privaten Netzwerkanbieters.
K
Kabel
Physische Verbindung zwischen zwei Geräten (z. B. Datenterminal und Modem) bzw. zwischen
einem Gerät und einem Abschlussfeld.
Kabelanschluss
Buchse bzw. Stecker am Ende eines Kabels. Dient zum Verbinden der Kabeldrähte mit bestimmten
Drähten eines Telefons bzw. Datenverarbeitungsgeräts.
Kanal
1. Leitungsvermittelte Verbindung.
2. Kommunikationspfad zur Sprach- und Datenübertragung.
3. Im Breitband: alle (aufeinanderfolgenden oder nicht aufeinanderfolgenden) Zeitschlitze, die zum
Herstellen einer Verbindung erforderlich sind. Beispiel: ein H0-Kanal benötigt sechs Zeitschlitze mit
64 KBit/s.
4. DS0-Kanal auf einer T1- oder E1-Einrichtung, der ähnlich wie eine einzelne Amtsleitung keiner
spezifischen leitungsvermittelten Verbindung logisch zugeordnet ist.
Kanalverabredung
Prozess, bei dem der in der SETUP-Meldung im Channel Identification Information Element (CIIE)
angebotene Kanal gegen einen anderen Kanal ausgetauscht wird, der von der Vermittlungsstelle,
die die SETUP-Meldung gesendet hat und schließlich von der Vermittlungsstelle, die sie geschickt
hat, akzeptiert wird. Der Verhandlungsversuch findet nur statt, wenn das CIIE als Bevorzugt codiert
ist. Bei Breitbandverbindungen erfolgt keine Kanalverabredung.
KB
Kilobyte
KBit/s
Kilobit pro Sekunde
kg
Kilogramm
kHz
Kilohertz
Knoten
Vermittlungs- bzw. Steuerungspunkt in einem Netzwerk. Es wird zwischen den Knotentypen
Tandem (empfängt Signale und gibt sie weiter) und Terminal (beginnt einen Übermittlungspfad oder
schließt ihn ab) unterschieden.
Kommunikationssystem
Softwaregesteuerter Prozessorkomplex, der Wählimpulse, Tonsignale und Tastatureingaben
verarbeitet und die entsprechenden systeminternen und systemexternen Verbindungen herstellt.
Das Kommunikationssystem als solches besteht aus einem Digitalrechner, Software, einem
Speichergerät und Trägern mit Spezialhardware zur Verbindungsherstellung. Ein Kommunikations-
system stellt Telefonen und Datenterminals entsprechend den Kundenwünschen Dienste zur
Sprach- und Datenkommunikation einschließlich des Zugangs zu öffentlichen und privaten
Telefonnetzen zur Verfügung. Siehe auch Vermittlungsstelle.
Konfiguration mit maximierter Systemzuverlässigkeit
System, in dem folgende Elemente doppelt vorhanden sind: Baugruppenträger für die
Steuereinheit, Taktgeneratoren, EI-Baugruppen sowie die Verkabelung zwischen Port-Network und
Center-Stage-System in einem über ein CSS verbundenen System. Siehe auch
Steuerung
und Systemdoppelung.
Ausgabe 2
November 2000
GL-26
Duplizierte