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Technische Alternative UVR16x2 Anleitung
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UVR16x2
Frei programmierbare
Universalregelung
Software Version 1.31
Programmierung:
Funktionen
Manual Version 1.31.1
deutsch
Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für Technische Alternative UVR16x2

  • Seite 1 UVR16x2 Frei programmierbare Universalregelung Software Version 1.31 Programmierung: Funktionen Manual Version 1.31.1 deutsch...
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis Allgemeine Hinweise ....................... 5 Prinzipskizze eines Funktionsmoduls .................. 5 Auswahl einer Funktion ....................... 5 Neue Funktion anlegen ....................... 6 Untermenü „fiD“ (Bezeichnung) ....................7 Funktion löschen ......................... 7 Eingangsvariablen ........................8 Systemwerte ........................10 Parameter ..........................11 Hysteresen ........................11 Funktionsgrößen (Einheiten) .....................
  • Seite 4 Meldung ..........................104 Mischerregelung ........................109 PID-Regelung ........................111 Profilfunktion ........................116 Sample & Hold ........................119 Schaltuhr ..........................121 Skalierfunktion ........................127 Solarkühlung ........................129 Solarregelung ........................130 Solarstart / Drainback ......................133 Solarvorrang ........................136 Start-Stop ..........................138 Stichtagspeicher ........................
  • Seite 5: Allgemeine Hinweise

    Allgemeine Hinweise Allgemeine Hinweise Prinzipskizze eines Funktionsmoduls Im Regler sind 41 verschiedene Funktionen hinterlegt. Jeder Funktion werden Eingangsvariablen zugeordnet. Über die Eingangsvariablen der Funktion erhält das Modul alle zur internen Entscheidung erforderlichen Daten. Jede Funktion kann über die „Freigabe“ aktiviert oder deaktiviert werden. Innerhalb der Funktion werden mit Hilfe der Daten und Parametereinstellungen die Entscheidungen und Sollwerte berechnet und als Ausgangsvariablen zur Verfügung gestellt.
  • Seite 6: Neue Funktion Anlegen

    Allgemeine Hinweise Nach Anwahl im Hauptmenü werden die bereits programmierten Funktionen mit ihrer Bezeichnung angezeigt. Beispiel von bereits programmierten Funktionen: Neue Funktion anlegen Durch Anwahl von „Neue Funktion“ erfolgt die Auswahl des gewünschten Funktionstyps. Es können 40 verschiedene Funktionen ausgewählt und bis zu 128 Funktionen angelegt werden. Funktionen können auch mehrfach angewendet werden.
  • Seite 7: Untermenü „Fid" (Bezeichnung)

    Untermenü „fiD“ (Bezeichnung) Untermenü „fiD“ (Bezeichnung) In diesem Untermenü erfolgt die Eingabe der Funktionsbezeichnung und es kann eine bereits angeleg- te Funktion gelöscht werden. Beispiel: Analogfunktion Eingabe der Funktionsbezeichnung durch Auswahl vorgegebener Bezeichnungen aus einer „allgemei- nen“ Bezeichnungsgruppe oder benutzerdefinierter Bezeichnungen. Zusätzlich kann jeder Bezeichnung eine Zahl 1 –...
  • Seite 8: Eingangsvariablen

    Eingangsvariablen Eingangsvariablen Eingangsvariablen stellen das Bindeglied zu Sensoren, Ausgangsvariablen aus anderen Funktions- modulen oder weiteren Quellen dar. Durch Anwahl des Symbols werden alle Eingangsvariablen der Funktion angezeigt. Durch Anwahl einer Eingangsvariablen werden alle Quellen zur Auswahl angezeigt. • • Benutzer Systemwerte •...
  • Seite 9 Eingangsvariablen Werden optionale Sensoren nicht benutzt, so werden die dazugehörigen Einstellwerte andersfärbig dargestellt und können auch nicht parametriert werden. Beispiel: Solarregelung Nach Auswahl der Quelle wird festgelegt, welche Information der Quelle an die Funktion übergeben wird. Beispiel: CAN-Bus Analog, • Messwert - der vom Sensor gemessene Wert •...
  • Seite 10: Systemwerte

    Eingangsvariablen / Systemwerte Systemwerte Die aktuellen Systemwerte werden im Menü „Systemwerte“ angezeigt. Folgende Systemwerte stehen für Funktions-Eingangsvariablen und CAN- und DL-Ausgänge als Quel- le zur Auswahl: • Allgemein • Zeit • Datum • Sonne Systemwerte „Allgemein“ Diese Systemwerte erlauben bei entsprechender Programmierung eine Überwachung des Reglersys- tems.
  • Seite 11: Parameter

    Parameter Parameter Die Parameter sind Werte und Einstellungen, die nur durch den Benutzer vorgegeben werden. Sie sind Einstellwerte, die es dem Anwender ermöglichen, den Regler an seine Anlageneigenschaften anzupassen. Dieses Menü kann, je nach Funktion, auch in weitere Untermenüs gegliedert sein. Hysteresen Viele Parameter haben einstellbare Ein- und Ausschaltdifferenzen, die eine Schalthysterese bewirken.
  • Seite 12: Funktionsgrößen (Einheiten)

    Parameter Schematische Darstellung der Ein- und Ausschaltdifferenzen anhand von MAX- und MIN- Schwellen Funktionsgrößen (Einheiten) In vielen Funktionen kann aus einer Vielzahl von Funktionsgrößen ausgewählt werden. Diese Funkti- onsgrößen haben Einheiten mit unterschiedlicher Anzahl von Nachkommastellen. In allen Funktionsberechnungen (Ausnahme; Kennlinienfunktion) werden die Einheiten auf die jeweils kleinste Einheit umgerechnet (l/min auf l/h, min, Std auf sec, MWh auf kWh, m/s auf km/h, m und km auf mm, mm/h und mm/min auf mm/Tag, m³/h und m³/min auf m³/Tag) Tabelle aller Funktionsgrößen...
  • Seite 13 Parameter Bei manchen Funktionen kann durch Buttons am Ende des Parametermenüs die Funktion gestartet und Zählerstände oder Meldungen gelöscht werden. Beispiele: Anforderung Warmwasser, einmaliges Laden starten Wärmemengenzählung, Kalibrierung starten, Kalibrierwerte löschen, Zähler löschen...
  • Seite 14: Ausgangsvariablen

    Ausgangsvariablen Ausgangsvariablen Ausgangsvariablen stellen das Ergebnis des Funktionsmoduls dar. Sie können direkt zum Schalten eines Hardwareausgangs verwendet werden, sind die Eingangsvariablen eines weiteren Moduls oder sind mit CAN- oder DL-Bus-Ausgängen verknüpft. Eine Ausgangsvariable kann auch mehrfach mit Ausgängen, Funktions-Eingangsvariablen, CAN- oder DL-Bus-Ausgängen verknüpft werden. Die Anzahl der Ausgangsvariablen ist je nach Funktion sehr unterschiedlich.
  • Seite 15: Verknüpfung Der Ausgangsvariablen Mit Ausgängen

    Ausgangsvariablen Verknüpfung der Ausgangsvariablen mit Ausgängen Beispiel: Verknüpfung der Ausgangsvariablen „Solarkreis“ mit den Ausgängen 1 und 2 Auswahl der Ausgangsvariablen: Auswahl der beiden Ausgänge: Ausgewählte Ausgänge werden grafisch hervorgehoben. Abschluss der Parametrierung Für die Rückkehr aus einem Untermenü in das Menü Eingangsvariable oder Parameter wird der Pfeil angetippt.
  • Seite 16: Verknüpfungen

    Verknüpfungen Verknüpfungen Hier werden Verknüpfungen zu anderen Funktionen und CAN-Ausgängen angezeigt. Beispiel: Funktion „Solar 1“ Funktionen: Eine Ausgangsvariable von „Solar 1“ ist mit einer Eingangsvariablen der Funktion „PID- Regelung“ verknüpft. Beteiligte Funktion: In der Funktion „Solarstart“ ist „Solar 1“ als „beteiligte Funktion“ programmiert. CAN-Digitalausgang: Eine Ausgangsvariable von „Solar 1“...
  • Seite 17: Funktionsstatus

    Funktionsstatus Funktionsstatus Durch Anwahl des Plus-Zeichens einer bereits angelegten Funktion wird der Funktionsstatus angezeigt. Die angezeigten Werte sind mit den Ausgangsvariablen der Funktion identisch. Beispiel: Solarfunktion Wird bei geöffnetem Funktionsstatus das Minus-Zeichen angewählt, klappt die Ansicht wieder...
  • Seite 18: Analogfunktion

    Analogfunktion Analogfunktion Grundschema Minimum, Maximum, Mittelwert, Summe, Filter, Multiplexer Funktionsbeschreibung Die Analogfunktion ermittelt den höchsten oder kleinsten Wert der Eingangsvariablen laut Grund- schema. Ein Multiplexer wählt aus den Eingangsvariablen eine aus und gibt den Wert als Aus- gangsvariable aus. Ein Demultiplexer gibt den Eingangswert auf einen ausgewählten Ausgangswert aus.
  • Seite 19: Parameter Minimum, Maximum, Mittelwert, Summe Und Filter

    Analogfunktion Parameter Minimum, Maximum, Mittelwert, Summe und Filter Modus Auswahl: Minimum, Maximum, Mittelwert, Summe und Filter (Erklärung siehe unten) Funktionsgröße Es steht eine Vielzahl von Funktionsgrößen zur Verfügung, die mit Ein- heit und Nachkommastellen übernommen werden. Anzahl Eingänge Eingabe der Anzahl der Eingangsvariablen (maximal 10) (wird im Modus „Filter“...
  • Seite 20: Ausgangsvariablen Multiplexer

    Analogfunktion Parameter Multiplexer Modus Multiplexer Funktionsgröße Es steht eine Vielzahl von Funktionsgrößen zur Verfügung, die mit Ein- heit und Nachkommastellen übernommen werden. Anzahl Eingänge Eingabe der Anzahl der Eingangsvariablen (maximal 10) Offset Ergebnis Optionale Eingabe eines Offsetwerts zum Ergebnis bei Freigabe = Aus (Freigabe = Aus) Offset Auswahl Multiple- Optionale Eingabe eines Offsetwerts zum Wert der Eingangsvariablen...
  • Seite 21 Analogfunktion Grundschema Demultiplexer Parameter Demultiplexer Modus Demultiplexer Funktionsgröße Es steht eine Vielzahl von Funktionsgrößen zur Verfügung, die mit Ein- heit und Nachkommastellen übernommen werden. Offset Ergebnis Optionale Eingabe eines Offsetwertes für den Wert bei Freigabe = Aus (Freigabe = Aus) Offset Auswahl Multiple- Optionale Eingabe eines Offsetwerts zum Wert der Eingangsvariablen „Auswahl Multiplexer“...
  • Seite 22: Ausgangsvariablen Demultiplexer

    Analogfunktion Ausgangsvariablen Demultiplexer Ergebnis Im Modus Demultiplexer: Anzeige immer 0 Wert 1 – 10 Anzeige der Werte entsprechend der Demultiplexerfunktion, optional Auswahl eines Analogausganges ➢ Die Demultiplexerfunktion benötigt nur eine Eingangsvariable. Diese Eingangsvariable wird je nach Wert der „Auswahl Multiplexer“ + Offsetwert an die entsprechende Ausgangsvariable ausgegeben.
  • Seite 23: Funktionsbeschreibung Rampe

    Analogfunktion Grundschema Rampe Funktionsbeschreibung Rampe Im Modus Rampe wird das Ergebnis stetig dem Wert der Eingangsvariablen EV1 angeglichen. Mit Hilfe der Eingangsvariablen 2 und 3 und der Intervallzeit wird die Steilheit dieser Angleichung bei steigendem oder fallendem Wert vorgegeben. Schematische Darstellungen Ist die Steilheit der Ein- gangsvariablen 1 niedriger als die der Angleichung, so...
  • Seite 24: Eingangsvariablen Rampe

    Analogfunktion Eingangsvariablen Rampe Freigabe Generelle Freigabe der Funktion (digitaler Wert EIN/AUS) Ergebnis (Freigabe = Aus) Analoger Wert für das Ergebnis, wenn die Freigabe AUS ist Auswahl Multiplexer Ohne Einfluss in diesem Modus Eingangsvariable 1 Analoger Wert für die Berechnung lt. Modus (Sollwert) Eingangsvariable 2 Analoger Differenzwert bei steigender Eingangsvariable 1 Eingangsvariable 3...
  • Seite 25: Anforderung Heizung

    Anforderung Heizung Anforderung Heizung Grundschema Funktionsbeschreibung Einschalten der Anforderung, wenn die Temperatur im Speicher (Anforderungstemperatur T.Anf.) unter die “Solltemperatur Anforderung” fällt und abschalten, wenn die Temperatur im unteren Spei- cherbereich (Abschalttemperatur T.Aus.) über die “Solltemperatur Abschaltung” steigt. Wird der Anforderungssensor T.Anf. als Kesselsensor verwendet (ohne T.Aus.), dann erhält man einen gleitenden Kesselbetrieb.
  • Seite 26 Anforderung Heizung ➢ Einmal Laden: Wird ein kurzes EIN-Signal (z.B. Impuls über einen Taster) gesetzt, dann wird einmal bis zum höheren Wert aus T.Aus. Soll, Solltemperatur Einmal Laden oder T.Anf. Min + Diff. Aus geladen. „Einmal Laden“ kann auch im Parametermenü gestartet werden. ÖKOBETRIEB Der Ökobetrieb ist durch “Unterdeckung”...
  • Seite 27 Anforderung Heizung Parameter Anforderungstemperatur T.Anf. Soll Anzeige: Einschaltschwelle am Sensor T.Anf. Diff. Ein Einschaltdifferenz zu T.Anf. Soll Diff. Aus (nur eingeblen- Ausschaltdifferenz zu T.Anf. Soll det, wenn Sensor T.Aus. nicht definiert ist) Abschalttemperatur (nur eingeblendet, wenn Sensor T.Aus. definiert ist) T.Aus.
  • Seite 28 Anforderung Heizung Ausgangsvariablen Anforderung Status Anforderung EIN/AUS, Auswahl des Ausgangs T.Anf. < T.Anf. Soll Status EIN, wenn die Anforderungstemperatur T.Anf. niedriger als die Solltemperatur T.Anf. Soll + Diff. Ein ist. T.Aus. < T.Aus. Soll Status EIN, wenn die Abschalttemperatur T.Aus. niedriger als die Soll- temperatur T.Aus.
  • Seite 29: Anforderung Kühlung

    Anforderung Kühlung Anforderung Kühlung Grundschema Funktionsbeschreibung Einschalten der Anforderung, wenn die Anforderungstemperatur T.Anf. über die “Solltemperatur Anforderung” steigt und abschalten, wenn die Abschalttemperatur T.Aus. unter die “Solltemperatur Abschaltung” fällt. Bei Weglassen des Sensors T.Aus. erfolgt sowohl die Anforderung als auch die Abschaltung über den Sensor T.Anf..
  • Seite 30 Anforderung Kühlung Parameter Anforderungstemperatur T.Anf. Soll Anzeige: Einschaltschwelle am Sensor T.Anf. Diff. Ein Einschaltdifferenz zu T.Anf. Soll Diff. Aus (nur eingeblen- Abschaltdifferenz zu T.Anf. Soll det, wenn Sensor T.Aus. nicht definiert ist) Abschalttemperatur (nur eingeblendet, wenn Sensor T.Aus. definiert ist) T.Aus.
  • Seite 31 Anforderung Kühlung Ausgangsvariablen Anforderung Status Anforderung EIN/AUS, Auswahl des Ausgangs T.Anf. > T.Anf. Soll Status EIN, wenn die Anforderungstemperatur T.Anf. höher als die Solltemperatur T.Anf. Soll + Diff. Ein ist T.Aus. > T.Aus. Soll Status EIN, wenn die Abschalttemperatur T.Aus. höher als die Soll- temperatur T.Aus.
  • Seite 32: Anforderung Warmwasser

    Anforderung Warmwasser Anforderung Warmwasser Grundschema Funktionsbeschreibung Einschalten der Anforderung, wenn die Temperatur im Speicher oben (Warmwassertemperatur T.WW oben) unter die durch die Zeitbedingung festgelegte Solltemperatur fällt. Ausschalten, wenn die Temperatur im Speicher unten (Warmwassertemperatur T.WW unten) über die durch die Zeit- bedingung festgelegte Solltemperatur steigt.
  • Seite 33 Anforderung Warmwasser Eingangsvariablen Freigabe Generelle Freigabe der Funktion (digitaler Wert EIN/AUS) Warmwassertemp. oben Analoges Eingangssignal der Speichertemperatur oben Warmwassertemp. unten Optional: Analoges Eingangssignal der Speichertemperatur unten Status Zeitbedingung Digitales Eingangssignal EIN/AUS (z.B. von der Funktion „Schaltuhr“) Solltemperator oben Analoger Wert für die gewünschte Warmwassertemperatur oben Solltemperatur unten Analoger Wert für die gewünschte Warmwassertemperatur unten Minimaltemperatur oben...
  • Seite 34 Anforderung Warmwasser ➢ Einmal Laden: Wird ein kurzes EIN-Signal (z.B. Impuls über einen Taster) gesetzt, dann wird einmal bis zum höheren Wert aus (T.WW Min, Solltemperatur Einmal Laden oder T.WW Soll) + Diff. Aus geladen. „Einmal Laden“ funktioniert unabhängig vom Status Zeitbedingung oder dem Status des externen Schalters.
  • Seite 35 Anforderung Warmwasser Ausgangsvariablen Effektive Solltemperatur Ausgabe der effektiven (= aktuellen) Solltemperatur oben (abhängig vom Status Zeitbedingung oder vom Status des externen Schalters) oder, wenn „Einmaliges Laden“ aktiviert ist, der „Solltemperatur Einma- liges Laden“. Ist die Anforderung Warmwasser nicht aktiv, wird 5 °C ausgegeben.
  • Seite 36: Bereichsfunktion

    Bereichsfunktion Bereichsfunktion Funktionsbeschreibung In der Bereichsfunktion können bis zu 10 Schwellen definiert werden. Ein definierter Referenzwert wird mit diesen Schwellen verglichen. Für jeden Bereich wird je nach Modus der Status in den Aus- gangsvariablen ausgegeben. Der Modus Binärdecoder decodiert einzelne Bits aus einem Zahlenwert. Eingangsvariablen Modus Bereiche Freigabe Generelle Freigabe der Funktion (digitaler Wert EIN/AUS)
  • Seite 37: Ausgangsvariablen Modus Bereiche

    Bereichsfunktion Ausgangsvariablen Modus Bereiche Status < A Status EIN, wenn der Referenzwert kleiner als die Schwelle A ist Status A-B Status EIN, wenn der gewählte Modus zutrifft ....Status x-xx x = Schwelle 1 Stufe unterhalb der höchsten definierten Schwelle xx = höchste definierte Schwelle Status >...
  • Seite 38: Beschattungsfunktion

    Beschattungsfunktion Beschattungsfunktion Funktionsbeschreibung Die Beschattungsfunktion liefert die Vorgaben für die Jalousiefunktion entsprechend Bauart, Son- nenstand, und Gebäudeeinschränkungen. Man kann zwischen Auto- und Handbetrieb umschalten. In den Parametereinstellungen müssen genaue Angaben über die Jalousien, die Himmelsrichtung der Fenster und Einschränkungen durch bauliche Gegebenheiten eingegeben werden. Voraussetzung für das Funktionieren der Beschattungsfunktion sind richtige Angaben im Bereich Datum / Uhrzeit / Standort (GPS-Daten für geografische Breite und Länge) Eingangsvariable...
  • Seite 39 Beschattungsfunktion Parameter Lamellen Lamellenjalousie: Eingabe Ja Rollläden: Eingabe Nein Breite (Anzeige nur bei La- Eingabe der Lamellenbreite im mm (siehe Abbildung 1) mellen: Ja) Abstand (Anzeige nur bei Eingabe des Lamellenabstandes in mm (siehe Abbildung 1) Lamellen: Ja) Lamellen waagrecht bei (An- Eingabe des Prozentwertes für waagrechte Lamellenstellung zeige nur bei Lamellen: Ja) Fenstereinstellungen...
  • Seite 40 Beschattungsfunktion ➢ Abbildung 1: Lamellenabmessungen ➢ Abbildung 2: Himmelsrichtung, Diff. Ein, Diff. Aus (Darstellung: Grundriss)
  • Seite 41 Beschattungsfunktion ➢ Abbildung 3: Maximale und minimale Sonnenhöhe (Darstellung: Aufriss) Ausgangsvariable Sollposition Autobetrieb Ausgabe von 2 Prozentwerten: 1. Prozentwert: Lamellenstellung, 0% = waagrecht, 100% = senkrecht 2. Prozentwert: 0% = Jalousie bzw. Rollladen oben, 100% = unten Status Autobetrieb Status EIN, wenn Autobetrieb Status AUS, wenn manuelle Beschattung gestartet oder wenn Freigabe oder Freigabe Autobetrieb AUS ist.
  • Seite 42: Einzelraumregelung

    Einzelraumregelung Einzelraumregelung Funktionsbeschreibung Die Funktion ist speziell zum Ansteuern von Zonenventilen zum Heizen und/oder Kühlen von Einzel- räumen gedacht. Über Raumtemperaturschwellen oder mit dem Betriebsartenschalter am Raumsensor kann zwischen Heizen und Kühlen umgeschaltet werden. Abschaltbedingungen ver- hindern ein Heizen bzw. Kühlen über bzw. unter Außentemperaturschwellen. Eingangsvariablen Freigabe Generelle Freigabe der Funktion (digitaler Wert EIN/AUS)
  • Seite 43 Einzelraumregelung Parameter Raumtemperatur Solltemperatur Anzeige der Raumsolltemperatur + Offsetwert, die von der Eingangs- variablen vorgegeben wird. Heizen Diff. Ein Einschaltdifferenz zur Raumsolltemperatur im Heizbetrieb. Heizen Diff. Aus Ausschaltdifferenz zur Raumsolltemperatur im Heizbetrieb Kühlen Diff. Ein Einschaltdifferenz zur Raumsolltemperatur im Kühlbetrieb Kühlen Diff.
  • Seite 44 Einzelraumregelung BODENTEMPERATUR Über die Parameter für die Bodentemperatur wird die Begrenzung der Bodentemperatur durch Ma- ximal- und Minimalschwellen festgelegt. Der Zusammenhang mit der Raum-Solltemperatur ist im Heiz- und Kühlbetrieb unterschiedlich. Heizbetrieb Unterschreitet die Bodentemperatur die Minimalschwelle Min. Diff. Ein, so wird der Heizbetrieb unabhängig von der Raumtemperatur bis zum Überschreiten der Schwelle Min.
  • Seite 45 Einzelraumregelung Ausgangsvariablen Effektive Ausgabe der effektiven (= aktuellen) Raum-Solltemperatur, die durch Raumsolltemperatur die Eingangsvariable + Offsetwert oder den Frostschutzbetrieb vorge- geben wird. Heizen Status EIN, wenn Heizbetrieb aktiv ist. Kühlen Status Ein, wenn Kühlbetrieb aktiv ist. Ventil öffnen Status Ein, wenn Heiz- oder Kühlbetrieb aktiv sind. Ventil schließen Status EIN, wenn weder Heiz- noch Kühlbetrieb aktiv sind.
  • Seite 46: Energiezähler

    Energiezähler Energiezähler Funktionsbeschreibung Der Energiezähler übernimmt aus anderen Quellen (z.B. CAN-Energiezähler CAN-EZ) den analogen Wert der Leistung und zählt entsprechend dieses Wertes die Energie. Eingangsvariablen Freigabe Generelle Freigabe der Funktion (digitaler Wert EIN/AUS) Leistung Analoger Wert für die Leistung in kW (2 Nachkommastellen) Zählerrücksetzung Digitales Eingangssignal EIN/AUS zur Zählerrücksetzung Preis / Einheit...
  • Seite 47 Energiezähler Ausgangsvariablen Leistung Ausgabe der Leistung unter Berücksichtigung des Faktors Tageszählerstand Vortageszählerstand Wochenzählerstand Vorwochenzählerstand Monatszählerstand Zählerstandanzeigen Vormonatszählerstand Jahreszählerstand Vorjahreszählerstand Kilowattstunden gesamt Tagesbetrag Vortagesbetrag Wochenbetrag Vorwochenbetrag Anzeige des Ertrages in der eingestellten Währung Monatsbetrag Vormonatsbetrag Jahresbetrag Vorjahresbetrag Gesamtbetrag ➢ ACHTUNG: Die Zählerstände des Funktionsmoduls Energiezähler werden jede Stunde in den internen Speicher geschrieben.
  • Seite 48: Gradientenerkennung

    Gradientenerkennung Gradientenerkennung Funktionsbeschreibung In dieser Funktion sind 2 verschiedene Modi wählbar: Mit der Flankenerkennung wird die Richtung einer Wertänderung mit verschiedenen Methoden er- kannt und in den Ausgangsvariablen ausgegeben. Gleichzeitig erfolgt eine Auswertung der Minima und Maxima. Mit der Gradientenerkennung wird die Geschwindigkeit einer Wertänderung mit einem vorgegebe- nen Wert (z.B.
  • Seite 49 Gradientenerkennung Grafik Flankenerkennung / Flanke positiv / kein Reset-Signal / kein Quasi Peak...
  • Seite 50 Gradientenerkennung Grafik Flankenerkennung / Flanke positiv / Reset-Signal / kein Quasi Peak...
  • Seite 51 Gradientenerkennung Grafik Flankenerkennung / Flanke negativ / kein Reset-Signal / kein Quasi Peak...
  • Seite 52 Gradientenerkennung Grafik Flankenerkennung / Flanke positiv / kein Reset-Signal / Quasi Peak...
  • Seite 53 Gradientenerkennung Grafiken Flankenerkennung / Flanke positiv / kein Reset-Signal / Quasi Peak Weitere Beispiele Vorerst langsam steigende Temperatur, bis zum ersten Maximum ist die Differenz zum Minimum + Quais-Peak nicht erreicht. Erst im weiteren steileren Temperaturanstieg wird die Differenz über- schritten und der Ausgang Status schaltet auf EIN bzw.
  • Seite 54 Gradientenerkennung Grafik Flankenerkennung / Flanke negativ / kein Reset-Signal / Quasi Peak...
  • Seite 55: Parameter Gradientenerkennung

    Gradientenerkennung Parameter Gradientenerkennung Funktionsgröße Es steht eine Vielzahl von Funktionsgrößen zur Verfügung, die mit Einheit und Nachkommastellen übernommen werden. Modus Auswahl: Gradientenerkennung Gradient Angabe des gewünschten Gradienten in Wertänderung/Zeiteinheit. Die Wertän- derung wird durch die Eingangsvariable „Differenz“ festgelegt. Bei Eingabe eines negativen Wertes für die Wertänderung wird ein fallender Gradient erkannt.
  • Seite 56 Gradientenerkennung Ausgangsvariablen Wert Flankenerkennung: Sensorwert nach dem Erreichen der Differenz bei positiver (steigender) oder negativer (fallender) Flanke Gradientenerkennung: Anzeige immer 0 Status Flankenerkennung: Status EIN nach dem Erreichen der Differenz bei positiver (steigender) oder negativer (fallender) Flanke (= Flanke er- kannt).
  • Seite 57: Heizkreisregelung

    Heizkreisregelung Heizkreisregelung Grundschema Funktionsbeschreibung Mischerregelung für einen Heizkreis auf Grund der Außen- und Raumtemperatur unter Berücksich- tigung der über Schaltzeiten festgelegten Heiz- und Absenktemperatur. Schaltung der Heizungs- pumpe über Parameter und Umschaltung der Betriebsarten durch verschiedene Eingangsvariable möglich. Eingangsvariablen Freigabe Generelle Freigabe der Funktion (digitaler Wert EIN/AUS) Freigabe Pumpe Freigabe der Heizkreispumpe (digitaler Wert EIN/AUS)
  • Seite 58 Heizkreisregelung Offset Raumsolltemp. Analoger Offsetwert zur Raumsolltemperatur Offset Vorlaufsolltemp. Analoger Offsetwert, der der errechneten Vorlaufsolltemperatur hin- zugezählt wird. ➢ Freigabe Heizkreis = Aus: Der gesamte Heizkreis ist deaktiviert (kein Frostschutz!). Die Ausgangsvariablen der Solltemperaturen werden auf 5°C gestellt. Alle digitalen Ausgangs- variablen stehen auf AUS, daher bleibt auch der Mischer unverändert.
  • Seite 59 Heizkreisregelung Parameter Betrieb Anzeige und Auswahl der internen Betriebsart des Heizkreisreglers (siehe Unterkapitel „Betrieb“) Raumtemperatur T.Raum Ist Anzeige: Raumtemperatur am Raumsensor T.Raum T.Raum Absenk Raumsolltemperatur für den Absenkbetrieb in der internen Betriebs- stufe T.Raum Normal Raumsolltemperatur für den Heizbetrieb in der internen Betriebsstufe T.Raum eff.
  • Seite 60 Heizkreisregelung BETRIEB Betriebsart: Dadurch wird festgelegt, in welchem Modus der Heizkreisregler arbeitet: o Standby die Regelfunktion ist abgeschaltet (Frostschutz bleibt aktiv), die Vorlaufsolltemperatur ist auf +5°C gestellt o Frostschutz Die Frostschutzfunktion ist aktiviert. (Siehe Abschnitt „Frostschutz“) o Abgesenkt der Regler ist auf Absenkbetrieb geschaltet o Normal der Regler ist auf Heizbetrieb (normal) geschaltet o Feiertag...
  • Seite 61 Heizkreisregelung Betriebsstufe: Die Betriebsstufe zeigt an, wodurch die Betriebsart definiert wird. Die Betriebsstufen ha- ben Prioritäten. Die höchste Priorität hat die Betriebsstufe 0, die niedrigste Priorität die Betriebsstufe 6. Die aktive Betriebsstufe ist im Funktionsstatus und in den Ausgangsvariablen ersichtlich. Ausgangsvariable: Der ausgegebene Zahlenwert entspricht der Priorität der aktiven Betriebsstufe, ent- sprechend der Spalte 1 in Tabelle 2.
  • Seite 62: Priorität Betriebsstufe

    Heizkreisregelung Priorität Betriebsstufe wird aktiv, wenn Beschreibung Betriebsart Kalender Eingangssignal an der Eingangs- variablen „Kalenderbetriebsart“ 3 Standby Betriebsart laut Kalender Betriebsart Standby laut Kalen- 4 Frostschutz der und Frostschutzbedingung erfüllt 6 Urlaub Betriebsart laut Kalender 7 Feiertag Betriebsart laut Kalender 8 Party Betriebsart laut Kalender Intern...
  • Seite 63 Heizkreisregelung Status von Heizkreispumpe und Mischer in Abhängigkeit von Betriebsart und Freigaben: Freigabe Freigabe Freigabe Status Status Betriebsart Heizkreis Pumpe Mischer Pumpe Mischer Wartung Externe AUTO (1) VL.Solltemp. Normal, AUS (2) Abgesenkt, Party, Urlaub, AUTO Feiertag AUTO AUTO Standby AUTO Frostschutz x…...
  • Seite 64 Heizkreisregelung KALENDER In der Eingangsvariablen „Kalenderbetriebsart“ wird die Betriebsart einer Kalenderfunktion ausge- wählt. In der Eingangsvariablen „Kalenderraumsollt.“ kann der der Betriebsart zugeordnete Sollwert (=Raum-Solltemperatur) 1, 2 oder 3 angegeben werden. Es ist aber auch jede andere Quelle erlaubt (z.B. Kalender-Raumsolltemperatur eines anderen Reglers über das CAN-Netzwerk). Wird zur Betriebsart keine Solltemperatur festgelegt („unbenutzt“), dann hat der Regler folgende effektive Raumsolltemperaturen: Kalenderbetriebsart...
  • Seite 65 Heizkreisregelung HEIZKURVE Die Vorlauftemperatur errechnet sich üblicherweise aus der Außentemperatur und der Heizkurven- parameter. Die Heizkurve ist auf eine Raumsolltemperatur von +20°C berechnet und wird für andere Raumsolltemperaturen entsprechend parallelverschoben. Die Funktion erlaubt die wahlweise Parametrierung der Heizkurve mit zwei Methoden: ...
  • Seite 66 Heizkreisregelung Heizkurve „Steilheit“: Heizkurve „Temperatur“ (Beispiele): Einstellwert Einstellwert „T.Vorlauf +10°C“ „T.Vorlauf -20°C“ Vorlaufsolltemperatur Vorlaufsolltemperatur bei -20°C Außen bei +10°C Außen...
  • Seite 67 Heizkreisregelung Parameter Submenü Heizkurve Regelung Auswahl: Modus Außentemperatur oder Modus Fixwert Heizkurve Auswahl: Temperatur oder Steilheit (Anzeige nur bei Modus „Außentemperatur“) Raumeinfluss Die Raumtemperatur wird zur Vorlaufberechnung mit xx% berücksich- tigt (nicht linearer Einfluss), von 0 - 90% einstellbar. Der Raumeinfluss ist auch im Modus Fixwert aktiv. Einschaltüberhöhung Die vorangegangene Ausschaltzeit der Heizkreispumpe führt zu einer (zeitlich abklingenden) Überhöhung der Vorlauftemperatur (maximal...
  • Seite 68: Parameter Submenü Mittelwert (Der Außentemperatur)

    Heizkreisregelung Parameter Submenü Mittelwert (der Außentemperatur) Mitunter sind schwankende Außentemperaturen bei der Berechnung der Vorlauftemperatur bzw. als Grundlage zur Heizungspumpenabschaltung unerwünscht. Daher steht für die Berechnung der Heizkurve sowie für die Pumpenabschaltung eine getrennte Mittelwertbildung der Außentemperatur zur Verfügung. für Vorlaufregelung Mittelwertberechnung für die Berechnung der Vorlauf-Solltemperatur MW-Zeit Eingabe der Mittelwertszeit...
  • Seite 69 Heizkreisregelung wenn Heizkreispumpe = Mischerverhalten nach dem Abschalten der Pumpe (außer bei Freiga- be Heizkreis = Aus): Mischer Auswahl: schließen, öffnen, unverändert, (weiter)regeln wenn Freigabe Mischer = Mischerverhalten bei Freigabe Mischer = Aus: Mischer Auswahl: schließen, öffnen, unverändert ➢ Ist eine der Abschaltbedingungen aktiv, so wird die Heizkreispumpe abgeschaltet und die Vor- laufsolltemperatur auf +5°C gesetzt.
  • Seite 70 Heizkreisregelung Umschalten von Normal- auf Absenkbetrieb Verzögerungszeit Frost- Nach dem Umschalten von Normal- auf Absenkbetrieb kann ein Frost- schutz schutzbetrieb, der über die Außentemperaturschwelle ausgelöst wird, erst nach dieser Verzögerungszeit aktiv werden. Ausgangsvariablen Vorlaufsolltemperatur Ausgabe der aktuellen Vorlauf-Solltemperatur entsprechend der Ta- belle 3: Ausgangsvariablen unter verschiedenen Bedingungen (für die Ansteuerung des Mischers) Effektive...
  • Seite 71 Heizkreisregelung Mittelwert AT Regelung Errechneter Mittelwert der Außentemperatur, der für die Vorlauftempe- raturberechnung herangezogen wird (siehe Unterkapitel „Mittelwert“) Mittelwert Abschal- Errechneter Mittelwert der Außentemperatur, der für die Pumpenab- tung schaltbedingungen herangezogen wird (siehe Unterkapitel „Mittelwert“) Anforderungssolltemp. Ausgabe der Anforderungs-Vorlaufsolltemperatur entsprechend der Tabelle 3 (zur Verwendung in der Funktion „Anforderung Heizung“) Vzgzeitzähler Frostschutz Anzeige der ablaufenden Verzögerungszeit für den Frostschutzbetrieb...
  • Seite 72 Heizkreisregelung Tabelle 3: Ausgangsvariablen unter verschiedenen Bedingungen Frostschutz- Vorlauf-Solltemperatur Anforderungs- Effektive Raumsoll- bedingung Solltemperatur temperatur erfüllt ja/nein Freigabe Heizkreis 5,0°C 5,0°C 5,0°C Freigabe Pumpe Berechnung Berechnung T.Raum Frost Frostschutz (mit Verzögerung) Freigabe Pumpe nein Berechnung Berechnung lt. Einstellungen WW-Vorrang EIN Berechnung Berechnung T.Raum Frost...
  • Seite 73: Jalousiesteuerung

    Jalousiesteuerung Jalousiesteuerung Funktionsbeschreibung Die Jalousiesteuerung übernimmt im Autobetrieb die Sollposition der Beschattungsfunktion. Durch Digital-Eingangssignale (Jalousietaster / -schalter) ist es möglich auf Handbetrieb umzu- schalten und die Jalousie zu öffnen oder zu schließen bzw. die Lamellen waagrecht zu stellen. Eine Sicherheitsabschaltung, die z.B. von einem Windsensor bewirkt wird, kann die Jalousie zwangsweise in eine vorgegebene Position bringen.
  • Seite 74 Jalousiesteuerung ➢ Umschalten auf Autobetrieb: Die Umschaltung wird deaktiviert, wenn ein digitales AUS-Signal anliegt. ➢ Waagrecht stellen: Durch einen digitalen EIN-Impuls werden die Lamellen entsprechend des Parameters „Lamellen waagrecht bei“ waagrecht gestellt. Die Funktion befindet sich an- schließend im Handbetrieb. Parameter Jalousieeinstellungen Lamellen...
  • Seite 75 Jalousiesteuerung ➢ Verzögerungszeit Richtungswechsel: Gilt für Hand- und Automatikbetrieb. Manche Jalousie- hersteller schreiben eine Verzögerungszeit bei einem Richtungswechsel zur Schonung des Antriebs vor. ➢ Verzögerungszeit: Gilt nur im Automatikbetrieb. Wird diese Verzögerungszeit in mehreren Ja- lousiefunktionen unterschiedlich eingestellt, werden die Jalousien nicht gleichzeitig durch die Beschattungsfunktion bewegt.
  • Seite 76: Kalender

    Kalender Kalender Funktionsbeschreibung Die Kalenderfunktion ermöglicht es, den Heizkreisregler in den Betriebsarten Party, Urlaub, Standby und/oder Feiertag in der Prioritätsstufe 3 zu betreiben. Dafür stehen 10 Datumsfenster zur Verfü- gung. Jeder Betriebsart können 3 verschiedene Solltemperaturen zugeordnet werden. Es ist aber auch möglich, in den angegebenen Datumsfenstern Sollwerte und Status für andere Funktionen auszugeben.
  • Seite 77: Parameter Untermenü Feiertag

    Kalender Parameter Untermenü Feiertag innerhalb der Zeitfenster Sollwert 1 Eingabe des analogen Sollwertes 1 Sollwert 2 Eingabe des analogen Sollwertes 2 Sollwert 3 Eingabe des analogen Sollwertes 3 außerhalb der Zeitfenster Sollwert 1 Eingabe des analogen Sollwertes 1 Sollwert 2 Eingabe des analogen Sollwertes 2 Sollwert 3 Eingabe des analogen Sollwertes 3...
  • Seite 78: Kaskade

    Kaskade Kaskade Funktionsbeschreibung Koordination von bis zu 8 Anforderungen mit Mindestlauf- und Verzögerungszeit. Durch die Eingangsvariablen für die Kaskadenstufen erhält das Modul die Informationen zum Sta- tus der jeweiligen Anforderungen. Das digitale Eingangssignal für die Kaskadenstufen kann von Heizungs-, Warmwasser- oder Kühlanforderungen kommen. Es kann aber auch jedes andere digita- le Signal (z.B.
  • Seite 79 Kaskade Parameter Einstellungen Untermenü für die Einstellung der Zeitverzögerung für jede einzelne Kaskadenstufen Kaskadenstufe Erzeuger Einstellungen Untermenü für • Erzeugerzuordnung (ein- oder mehrstufiger Erzeuger) • Einstellung der Mindestlaufzeiten • Zuordnung der Erzeuger-Reihenfolge • Auswahl der Erzeuger für den automatischen Erzeugertausch •...
  • Seite 80 Kaskade Ausgangsvariablen Anforderung Erzeuger Status EIN/AUS der Erzeuger A-H, Auswahl der Schaltausgänge A - H Status Stufe 1 – 8 Status EIN/AUS der Anforderungsstufen 1-8 Betriebsstunden A – H Ausgabe der aktuellen Betriebsstunden der Erzeuger A-H Verzögerungszähler Ausgabe der ablaufenden aktuellen Verzögerungszeit (ab dem Ein- Erzeuger schalten der 1.
  • Seite 81: Beispiel 1: Eingangsvariablen Anforderung Heizung

    Kaskade Beispiel 1 2-fache Kesselkaskade mit 2 Heizungsanforderungen (mit nur einem Anforderungssensor) Beispiel 1: Eingangsvariablen Anforderung Heizung 1 Solltemperatur Anforderung Analoger Wert für die Anforderungs-Solltemperatur Beispiel 1: Parameter Anforderung Heizung 1 Anforderungstemperatur T.Anf. Soll effektive Solltemperatur der Anforderung Warmwasser Diff. Ein -8,0K Diff.
  • Seite 82: Laufzeitdiagramm Für Das Beispiel

    Kaskade Laufzeitdiagramm für das Beispiel 1: Annahme: sprunghafte Erhöhung der Vorlaufsolltemperatur auf 55°C (= effektive Solltemperatur der Anforderung Warmwasser)
  • Seite 83: Beispiel 2: Eingangsvariablen Kaskade

    Kaskade Beispiel 2 Automatischer Pumpentausch In größeren Anlagen wird eine zweite Pumpe als Backup-Reserve eingesetzt. Es ist im normalen Betrieb immer nur eine Pumpe eingeschaltet. Um eine gleichmäßige Abnützung der Pumpen zu erreichen, kann mit Hilfe der Kaskadenfunktion ein automatischer Pumpentausch durchgeführt . Beispiel 2: Eingangsvariablen Kaskade Freigabe Freigabe Erzeuger A...
  • Seite 84: Kennlinienfunktion

    Kennlinienfunktion Kennlinienfunktion Grundschema Beispiele eines 3D-Kennlinienfeldes und einer 2D-Kennlinie Funktionsbeschreibung Die Kennlinienfunktion ermöglicht es, zu Werten X und Y einen Z-Wert zuzuordnen (3D-Kenn- linienfeld). Die Werte können auch negatives Vorzeichen haben. Im Beispiel des Grundschemas wurden für 5 X-Werte und 4 Y-Werte 20 Z-Werte definiert. Wird nur 1 Y-Wert definiert (Beispiel Grundschema: Y = 0), dann wird eine 2D-Kennlinie erzeugt.
  • Seite 85 Kennlinienfunktion Parameter Funktionsgröße X Für jeden Wert kann eine eigene Funktionsgröße vergeben werden. Funktionsgröße Y Es steht eine Vielzahl von Funktionsgrößen zur Verfügung, die mit Ein- heit und Nachkommastellen übernommen werden. Funktionsgröße Z Anzahl X Werte Festlegung der Anzahl der jeweiligen Werte. Es können pro Achse ma- ximal 10 Werte vergeben werden (das ergibt maximal 10x10 = 100 Anzahl Y Werte definierte Z-Werte)
  • Seite 86 Kennlinienfunktion ➢ Werden nur 2 X- und 2 Y-Werte definiert, so ergibt das eine ebene Fläche im 3D- Kennlinienfeld. Beispiel: Ausgangsvariablen Ergebnis Z Ausgabe des Ergebnisses der Berechnung (Analogwert mit Einheit und Nachkommastellen der gewählten Funktionsgröße für Z) ➢ Zwischenwerte zwischen den definierten Punkten werden durch die Funktion interpoliert. Draufsicht auf ein einzelnes Element eines 3D-Kennlinienfeldes zur Erklärung der Interpola- tion eines Punktes zwischen definierten Z Werten: Für die Berechnung des Z-Wertes werden...
  • Seite 87 Kennlinienfunktion ➢ Es erfolgt kein Extrapolieren für Werte außerhalb des definierten Bereiches. Liegt ein Punkt außerhalb der definierten Punkte, so wird die Höhe des Punktes ausgegeben, in der er das Kennlinienfeld bzw. die Kennlinie verlassen hat. Beispiel für 2 Werte außerhalb der definierten Punkte (Kennlinienfeld für X = 1 bis X = 5 und Y =1 bis Y =4):...
  • Seite 88: Kontrollfunktion

    Kontrollfunktion Kontrollfunktion Funktionsbeschreibung Mit der Kontrollfunktion können Betriebszustände überwacht werden. Ein Kontrollwert kann auf Unter- oder Überschreiten einstellbarer Schwellwerte beobachtet werden. Damit ist auch eine Kontrolle auf Kurzschluss oder Unterbrechung eines Sensors gegeben. Bei Einsatz von 2 Kontrollwerten kann die Differenz zwischen den beiden Kontrollwerten beobachtet werden.
  • Seite 89 Kontrollfunktion Ausgangsvariablen Fehler Status EIN nach Ablauf der Verzögerungszeit, wenn der Kontrollwert den Minimalwert + Diff Ein unterschreitet oder den Maximalwert + Diff Ein überschreitet, Auswahl eines Ausgangs, aktiv in allen Modi. Fehler Minimalwert Status EIN nach Ablauf der Verzögerungszeit, wenn der Minimalwert + Diff Ein unterschritten wird, Auswahl eines Ausgangs, nur aktiv in den Modi „Bereich“...
  • Seite 90: Kühlkreisregelung

    Kühlkreisregelung Kühlkreisregelung Grundschema Funktionsbeschreibung Mischerregelung für einen Kühlkreis auf Grund vorgegebener Soll- und Grenztemperaturen. Über den Status Zeitbedingung können die erlaubten Kühlzeiten festgelegt werden. Die Abschaltung der Kühlkreispumpe wird über Parametereinstellungen festgelegt. Eingangsvariablen Freigabe Generelle Freigabe der Funktion (digitaler Wert EIN/AUS) Freigabe Pumpe Freigabe der Kühlkreispumpe (digitaler Wert EIN/AUS) Freigabe Mischer...
  • Seite 91 Kühlkreisregelung ➢ Freigabe Pumpe = Aus: Die Pumpe wird abgeschaltet, der Mischer verhält sich entspre- chend der Einstellung in den Abschaltbedingungen für „Kühlkreispumpe = AUS“, die Aus- gangsvariablen bleiben so bestehen wie bei Freigabe Pumpe EIN (Ausgenommen Kühlkreis- pumpe und Mischer). ➢...
  • Seite 92 Kühlkreisregelung Parameter Submenü Abschaltbedingungen ABSCHALTBEDINGUNGEN und Mischerverhalten Der Regler lässt folgende Abschaltbedingungen für die Kühlkreispumpe zu: wenn T.Raum Abschaltung, wenn die gewünschte Raumtemperatur (+ Offsetwert) Ist < Soll unterschritten wird Diff. Ein Einschaltdifferenz zur effektiven Raumsolltemperatur Diff. Aus Ausschaltdifferenz zur effektiven Raumsolltemperatur wenn T.Vorlauf Abschaltung, wenn die Vorlauftemperatur den Minimalwert Tau- Ist <...
  • Seite 93 Kühlkreisregelung Ausgangsvariablen Vorlaufsolltemperatur Ausgabe der aktuellen Vorlauf-Solltemperatur Effektive Ausgabe der effektiven (= aktuellen) Raum-Solltemperatur Raumsolltemperatur Kühlkreispumpe Status Kühlkreispumpe EIN/AUS, Auswahl des Ausgangs Mischer Auf/Zu Status Mischer AUF/AUS/ZU, Auswahl der Schaltausgänge (Aus- gangspaar) Mischer 0 - 100% Ausgabe eines Prozentwertes mit einer Nachkommastelle zur Ansteu- erung eines Mischers mit 0-10V-Eingang über einen Analogausgang (A12- A16) Vorhaltezeit...
  • Seite 94: Ladepumpe

    Ladepumpe Ladepumpe Grundschema Funktionsbeschreibung Die Ladepumpe A wir eingeschaltet, wenn die Zubringertemperatur T.Zub über der Mindesttempera- tur und um eine Differenz höher als die Referenztemperatur T.Ref ist. Zusätzlich darf T.Ref noch nicht seine Maximalbegrenzung erreicht haben. Eingangsvariablen Freigabe Generelle Freigabe der Funktion (digitaler Wert EIN/AUS) Zubringertemperatur Analoges Eingangssignal der Zubringertemperatur Referenztemperatur...
  • Seite 95 Ladepumpe Parameter Zubringertemperatur T.Zub. Min Anzeige: Einschaltschwelle am Sensor T.Zub („Energiezubringer“) Diff. Ein Einschaltdifferenz zu T.Zub. Min Diff. Aus Ausschaltdifferenz zu T.Zub. Min Referenztemperatur T.Ref. Max Anzeige: Ausschaltschwelle (Speicherbegrenzung) Diff. Ein Einschaltdifferenz zu T.Ref. Max Diff. Aus Ausschaltdifferenz zu T.Ref. Max Differenz Zub.
  • Seite 96: Legionellenschutzfunktion

    Legionellenschutzfunktion Legionellenschutzfunktion Funktionsbeschreibung Zur Vermeidung von Legionellenbildung in Speichern beobachtet die Funktion die Temperatur im Speicher. Wurde die vorgegebene Solltemperatur am überwachten Sensor in der Intervallzeit für die Dauer der Haltezeit nicht erreicht, wird die Funktion gestartet. Der Ausgangszustand bleibt ab dem Erreichen der Solltemperatur für die Dauer der Haltezeit auf EIN.
  • Seite 97 Legionellenschutzfunktion Ausgangsvariablen Dekontaminieren Status der Funktion EIN/AUS, Auswahl des Ausgangs Erzeugerleistung Ausgabe der Erzeugerleistung in % mit einer Nachkommastelle, Aus- wahl des Analogausgangs (0-10V oder PWM) Haltezeitzähler Anzeige der ablaufenden Haltezeit Effektive Solltemperatur Anzeige der aktuellen Solltemperatur während der Dekontamination. Wird nicht dekontaminiert, wird 5 °C angezeigt.
  • Seite 98: Logikfunktion

    Logikfunktion Logikfunktion Grundschema Funktionsbeschreibung Die Logikfunktion ermittelt aus maximal 10 digitalen Eingängen auf Basis der Logikparameter ein digitales Ergebnis. Eingangsvariablen Freigabe Generelle Freigabe der Funktion (digitaler Wert EIN/AUS) Ergebnis (Freigabe = Aus) Digitaler Wert für die Ausgangsvariable Ergebnis, wenn die Freigabe AUS ist Inv.
  • Seite 99 Logikfunktion Parameter Modus Auswahl: Oder, Und, Flip-Flop, Exklusiv Oder (Erklärung siehe unten) Anzahl Eingänge Eingabe der Anzahl der Eingangsvariablen Variable 1- (maximal) 10 Anzeige der Variablen ➢ Über den Modus wird aus den Eingangsvariablen folgendes Ergebnis als Ausgangsvariable erzeugt: o Oder: Ergebnis = EIN, wenn mindestens ein Eingang EIN ist. o Und: Ergebnis = EIN, wenn alle verknüpften Eingänge EIN sind.
  • Seite 100 Logikfunktion Wertetabelle anhand zweier Eingänge + Freigabe: Freigabe Eingang 1 Eingang 2 Ausgang Inv. Ausgang Kommentar Oder Freigabe Eingang 1 Eingang 2 Ausgang Inv. Ausgang Kommentar Flip Flop Freigabe Eingang 1 Eingang 2 Ausgang Inv. Ausgang Kommentar Zustand von vorher E1 gespeichert Zustand von vorher E2 löscht Ausgang...
  • Seite 101: Mathematikfunktion

    Mathematikfunktion Mathematikfunktion Funktionsbeschreibung Die Mathematikfunktion liefert aus 4 Werten der analogen Eingangsvariablen auf Grund verschie- dener Rechenoperationen und Funktionen 4 verschiedene Rechenergebnisse. Den Ergebnissen sind wählbare Funktionsgrößen zuordenbar. Eingangsvariablen Freigabe Generelle Freigabe der Funktion (digitaler Wert EIN/AUS) Ergebnis (Freigabe = Analoger Wert für die Ausgangsvariable Ergebnis, wenn die Freigabe Aus) AUS ist...
  • Seite 102 Mathematikfunktion Parameter Funktionsgröße Auswahl der gewünschten Funktionsgröße. Es steht eine Vielzahl von Funktionsgrößen zur Verfügung, die mit Einheit und Nachkommastel- len übernommen werden. ➢ Da die Nachkommastellen abgeschnitten werden, ist die Funktionsgröße „dimensionslos“ (= ohne Nachkommastellen) bei Anwendung von Funktionen meistens nicht sinnvoll. Für ge- naue Berechnungen stehen dimensionslose Funktionsgrößen mit Nachkommastellen zur Verfügung (z.B.
  • Seite 103 Mathematikfunktion Ausgangsvariablen Ergebnis Ausgabe des Ergebnisses der Berechnung inklusive Funktionsberech- nung Ergebnis ABCD Ausgabe des Ergebnisses der Berechnung für alle 4 Variablen A, B, C und D ohne Funktionsberechnung Ergebnis AB Ausgabe des Ergebnisses der Berechnung für die 2 Variablen A und B ohne Funktionsberechnung Ergebnis CD Ausgabe des Ergebnisses der Berechnung für die 2 Variablen C und D...
  • Seite 104: Meldung

    Wegfall der Meldungsursache wieder freigegeben. Anzeige auf anderen Geräten CAN-Knoten Auswahl der Knotennummern anderer x2-Geräte (UVR16x2 mit Display, CAN-MTx2), an denen die Meldung angezeigt werden soll Je nach Meldungstyp und Einstellungen kann über diese Schaltflächen Warnton aus der Warnton ausgeschaltet, die Meldung gelöscht (nach Wegfallen der Meldung löschen...
  • Seite 105 Meldung ➢ Es kann ein Warnton aktiviert werden, der durch die digitale Eingangsvariable „Warnton aus“, im Meldungsfenster durch „Meldung verbergen“ oder „Warnton aus“ oder im Parameterme- nü manuell ausgeschaltet werden kann. Priorität: Werden mehrere Meldungen zur gleichen Zeit aktiv, dann gilt für die Anzeige der ➢...
  • Seite 106 Meldung ➢ Befindet sich der Regler zum Zeitpunkt der Meldung gerade im Expertenmodus und ist der Ausgang für „Dominant Ein (Experte)“ gerade auf „Hand AUS“ geschaltet, dann bleibt er aus- geschaltet. Das gilt sinngemäß auch für die Ausgänge bei „Dominant Aus (Experte)“ bzw. bei den dominanten Ausgängen „Ein/Aus (Fachmann)“.
  • Seite 107 Meldung Beispiel: Meldungstyp „Fehler“, Ausgang 1 dominant AUS, Ausgang 2 dominant EIN, Warnton akti- viert, Ausgang für Warnton: Ausgang 12. Nach Meldungsauslösung und Wegfallen der Störungsursache erscheint folgende Anzeige (rot): Ausgang 1 dominant AUS Ausgang 2 Ausgang 12 Warndreieck dominant EIN Warnton EIN Zeitpunkt Meldung verbergen =...
  • Seite 108 Meldung Beispiel: Meldungstyp „Warnung“, Ausgang 1 dominant AUS, Ausgang 2 dominant EIN, Warnton aktiviert, Ausgang für Warnton: Ausgang 12. Nach Meldungsauslösung erscheint folgende Anzeige (orange): Beispiel: Meldungstyp „Meldung“, Ausgang 1 dominant AUS, Ausgang 2 dominant EIN, Warnton aktiviert, Ausgang für Warnton: Ausgang 12. Nach Meldungsauslösung erscheint folgende Anzeige (gelb): ➢...
  • Seite 109: Mischerregelung

    Mischerregelung Mischerregelung Grundschema Funktionsbeschreibung Mit dieser Funktion ist eine stetige Regelung eines Mischers auf einen Sollwert möglich. Die Funkti- on kann einen 3-Punkt-Stellantrieb oder einen Antrieb mit 0-10V-Eingang (stetiges Analogsignal) ansteuern. Eingangsvariablen Freigabe Generelle Freigabe der Funktion (digitaler Wert EIN/AUS) Istwert Analoges Eingangssignal des aktuellen Istwertes T.Reg Sollwert...
  • Seite 110 Mischerregelung Initialisierungsfahrt Für die Initialisierungsfahrt kann festgelegt werden, ob der Mischer zuerst in die AUF- oder ZU-Position läuft, oder sofort losregelt (Aus- Mischerposition wahl „unverändert“) (nur sichtbar, wenn die Auswahl: öffnen, schließen, unverändert Eingangsvariable „Istwert“ unbenutzt ist) ➢ Als Mischermodus steht neben Normal auch Invers zu Verfügung. Bei Invers öffnet der Mi- scher mit steigender Temperatur.
  • Seite 111: Pid-Regelung

    PID-Regelung PID-Regelung Funktionsbeschreibung Unter Angabe von Sensoren wird mit Hilfe der Stellgröße ein System so geregelt, dass ein Sensor- wert oder eine Differenz zwischen 2 Sensorwerten konstant gehalten wird. Anwendungsbeispiel: Änderung der Fördermenge, also des Volumenstromes, von Umwälzpumpen. Das erlaubt im System das Konstanthalten von (Differenz-) Temperaturen. Die PID-Regelung eignet sich aber nicht nur für die Drehzahlregelung, sondern kann z.B.
  • Seite 112 PID-Regelung P-I-D-Werte Der Proportionalteil P stellt die Verstärkung der Abweichung zwischen Soll- und Istwert dar. Die Stellgröße wird pro X * 0,1 K Abweichung vom Sollwert um eine Stufe geändert. Eine große Zahl führt zu einem stabileren System und zu mehr Regelabweichung. Wenn Soll- und Istwert übereinstimmen, so wird als Stellgröße der Mittelwert zwischen minimaler und maximaler Stellgröße ausgegeben.
  • Seite 113 PID-Regelung Eingangsvariablen Freigabe Generelle Freigabe der Funktion (digitaler Wert EIN/AUS) Istwert Analoges Eingangssignal des Sensors, der auf der Solltemperatur Absolutwertregelung konstant gehalten werden soll Sollwert Analoger Wert der gewünschten Regeltemperatur Absolutwertregelung Istwert (+) Analoges Eingangssignal des Bezugssensors (des wärmeren Sen- Differenzregelung sors, z.B.
  • Seite 114 PID-Regelung Parameter Funktionsgröße Es steht eine Vielzahl von Funktionsgrößen zur Verfügung, die mit Einheit und Nachkommastellen übernommen werden. Zykluszeit Zykluszeit = Zeitabstand zwischen den Messungen für die Korrektur über den Differentialwert (siehe Funktionsbeschreibung / P-I-D-Werte) Integralzähler Bei Auswahl „Nein“ startet die PID-Regelung nach der Freigabe mit der zurücksetzen zuletzt ausgegebenen Stellgröße.
  • Seite 115 PID-Regelung Ausgangsvariablen Stellgröße Dimensionslose Zahl = Ergebnis der PID-Regelung, wahlweise Zuord- nung zu Analogausgängen (A12 – A16, PWM- oder 0-10V- Ansteuerung, z.B. von Elektronikpumpen) Regeldifferenz (Ist – Soll) Differenz zwischen Ist- und Soll-Wert des Regelungsverfahrens, das gerade „gewinnt“ Absolutwertregelung aktiv Status EIN, wenn Absolutwertregelung aktiv Differenzregelung aktiv Status EIN, wenn Differenzregelung aktiv...
  • Seite 116: Profilfunktion

    Profilfunktion Profilfunktion Grundschema Funktionsbeschreibung Die Profilfunktion erzeugt eine zeitgesteuerte Ausgabe von bis zu 64 Zahlenwerten. Pro Takt (Stufe) wird aus einer einstellbaren Tabelle von einem Wert zum nächsten weitergeschaltet und dieser als “Sollwert” ausgegeben. Es lässt sich somit ein Profil aufbauen, das z.B. als Temperaturprofil für ein Estrichausheizprogramm geeignet ist.
  • Seite 117 Profilfunktion Eingangsvariablen Freigabe Generelle Freigabe der Funktion (digitaler Wert EIN/AUS) Sollwert (Freigabe = Aus) Analoger Wert für den Sollwert, wenn die Freigabe AUS, die Funktion in Stufe 0 ist oder der Stufensollwert „AUS“ eingegeben wurde Start Profil Digitales Eingangssignal EIN/AUS für den Funktionsstart Pause Profil Digitales Eingangssignal EIN/AUS zum Unterbrechen des Funktions- ablaufs...
  • Seite 118 Profilfunktion Parameter Funktionsgröße Es steht eine Vielzahl von Funktionsgrößen zur Verfügung, die mit Ein- heit und Nachkommastellen übernommen werden. Anzahl Stufen Es können 1 bis 64 Stufen festgelegt werden. Zyklisch Auswahl: Ja / Nein Interner Takt Eingabe der Taktzeit für die Profilstufen (Anzeige nur, wenn die Eingangsvariable „Takt Profil“...
  • Seite 119: Sample & Hold

    Sample & Hold Sample & Hold Grundschemen Triggerflanke: pos./neg. Triggerflanke: positiv Triggerflanke: negativ Funktionsbeschreibung Die Funktion Sample & Hold ermittelt einen Wert aus einer analogen Eingangsvariablen, der zum Zeitpunkt eines digitalen Trigger-Eingangssignals zutrifft. Es kann zwischen den Triggerflanken pos./neg., positiv oder negativ gewählt werden.
  • Seite 120 Sample & Hold Eingangsvariablen Freigabe Generelle Freigabe der Funktion (digitaler Wert EIN/AUS) Ergebnis (Freigabe = Aus) Analoger Wert für die Ausgangsvariable „Ergebnis“, wenn die Freigabe AUS ist Wert Analoges Eingangssignal des zu beobachtenden Wertes Trigger Digitales Eingangssignal EIN/AUS, das den Zeitpunkt festlegt, zu dem das Ergebnis aus dem Wert ermittelt wird.
  • Seite 121: Schaltuhr

    Schaltuhr Schaltuhr Grundschema Funktionsbeschreibung Die Schaltuhrfunktion ist eine zeitabhängige Schaltfunktion für Funktionen oder Ausgänge. Es stehen maximal 7 Zeitprogramme mit je 5 Zeitfenstern pro Schaltuhrfunktion zur Verfügung. Zu jedem Zeitfenster sind 2 verschiedene Sollwerte als Ausgangsvariable zuordenbar. Die Ein- und Ausschaltzeiten können durch Eingangsvariable gleitend festgelegt werden (z.B. durch die Systemwerte für Sonnenaufgang oder -untergang).
  • Seite 122 Schaltuhr Eingangsvariablen Freigabe Generelle Freigabe der Funktion (digitaler Wert EIN/AUS) Blockadeeingang Digitales Eingangssignal EIN/AUS zum Blockieren der Schaltuhrfunktion Vorhaltezeit Analoger Wert in Minuten für die Verschiebung der Einschaltzeit nach vorne Nachhaltezeit Analoger Wert in Minuten für die Verschiebung der Ausschaltzeit nach hinten Sollwert (1 –...
  • Seite 123 Schaltuhr Submenü Zeitprogramm Ansicht mit 2 Sollwerten, ohne Eingangsvariablen 1. Zeitfenster Einstellung, ob der Sollwert unbe- nutzt bleibt, benutzerdefiniert fest- gelegt wird oder der Wert einer der 10 Eingangsvariablen sein soll. Benutzerdefinierter Wert (nur wirk- sam, wenn oberhalb „benutzerdef.“ eingestellt wird.) Durch Weiterscrollen werden nach- folgend alle 5 Zeitfenster des Zeit- programmes 1 angezeigt.
  • Seite 124: Beispiele Für Zeitprogramme

    Schaltuhr Beispiele für Zeitprogramme Zeitprogramm 1 mit fixen Ein- und Ausschaltzeitpunkten, Sollwerten und ohne definierten Ein- gangsvariablen Zeitprogramme Einstellungen: Es wurde das Zeitprogramm für die Tage Montag bis Freitag eingestellt. Der Einschaltzeitpunkt des 1. Zeitfensters ist 5:30 Uhr Der Ausschaltzeitpunkt des 1. Zeitfensters ist 9:00 Uhr Der Sollwert 1 ist ein vom Benutzer festgelegter Wert (22,0), der Sollwert 2 ist unbenutzt (Ausgabe: „Sollwert 2 wenn Zeitprogr.
  • Seite 125 Schaltuhr Zeitprogramm 1 mit variablen Ein- und Ausschaltpunkten, abhängig vom Sonnenaufgang und Sonnenuntergang, mit Sollwerten Annahmen: Eingangsvariable E1 = Systemwert für Sonnenaufgang Eingangsvariable E2 = Systemwert für Sonnenuntergang Eingangsvariable E3 = Wert aus einer anderen Funktion Diese Felder werden nur angezeigt, wenn mindestens eine Ein- gangsvariable definiert ist.
  • Seite 126 Schaltuhr Ausgangsvariablen Status Zeitbedingung Status der Schaltuhrfunktion EIN/AUS mit Berücksichtigung der Vor- halte- und Nachhaltezeit und der Blockadefunktion, Auswahl des Aus- gangs Sollwert (1 – 2) Ausgabe der aktuellen Sollwerte 1 bzw. 2 Mindestzeitzähler Anzeige der vergangenen Mindestzeit für die Blockadefunktion Blockadezeitzähler Anzeige der ablaufenden Blockadezeit Effektives Zeitfenster...
  • Seite 127: Skalierfunktion

    Skalierfunktion Skalierfunktion Grundschema Skalierung lt. Beispiel Parametrierung: 0°C  20% Eingangsvariable Ausgangsvariable 50°C  100% Zielwert 2 Eingangswert 2 Zielwert 1 Eingangswert 1 Funktionsbeschreibung Die Skalierfunktion ermöglicht die Umwandlung von analogen Werten auswählbarer Quellen (Sen- soren, Funktionen, Netzwerkeingänge, etc.): Umwandlung der Funktionsgröße ▪...
  • Seite 128 Skalierfunktion Parameter Begrenzung Auswahl: keine, Minimum, Maximum, Min. und Max. Aktivieren der Eingangs- Minimum: Es wirkt nur die Minimalbegrenzung „Ergebnis Minimum“ variablen „Ergebnis Mini- Maximum: Es wirkt nur die Maximalbegrenzung „Ergebnis Maximum“ mum/Maximum“ Min. und Max.: Es wirken beide Begrenzungen Funktionsgröße Festlegung der Funktionsgrößen für die Eingangs- und Ausgangsvari- ablen...
  • Seite 129: Solarkühlung

    Solarkühlung Solarkühlung Funktionsbeschreibung Solaranlagen haben während der Sommermonate oft einen nicht nutzbaren Überertrag. Mit dieser Funktion kann nachts bei Überschreiten einer kritischen Temperatur am Speicher drehzahlgeregelt ein Teil der Überschussenergie aus dem unteren Speicherbereich über den Kollektor abgegeben werden. Anlagenstillstände am Tag in Folge einer Abschaltung durch Übertemperatur lassen sich somit oft vermeiden.
  • Seite 130: Solarregelung

    Solarregelung Solarregelung Grundschema Funktionsbeschreibung Differenzregelung zwischen Kollektor- und Referenztemperatur (z.B. Speichertemperatur) zum Schalten einer Solarpumpe. Optional: Verwendung eines Begrenzungssensors. Einschaltbedingungen für die Solarpumpe A: 1. Die Temperatur am Kollektor T.Koll. muss die Minimalschwelle T.Koll. Min überschreiten und darf die Maximalschwelle T.Koll. Max nicht überschreiten. 2.
  • Seite 131 Solarregelung Parameter Kollektortemperatur T.Koll. Max Pumpenblockade bei Erreichen von T.Koll. Max am Kollektorsensor Diff. Ein Einschaltdifferenz zu T.Koll. Max Diff. Aus Ausschaltdifferenz zu T.Koll. Max T.Koll. Min Anzeige der Mindesttemperatur am Kollektorsensor Diff. Ein Einschaltdifferenz zu T.Koll. Min Diff. Aus Ausschaltdifferenz zu T.Koll.
  • Seite 132 Solarregelung Ausgangsvariablen Solarkreis Status Solarkreis EIN/AUS, Auswahl des Ausgangs Maximal Begrenzung Status Maximalbegrenzung EIN/AUS (EIN = Speicherbegrenzung am T.Ref. oder T.Beg. erreicht) T.Koll. < T.Koll. Max Status AUS, wenn die Maximalbegrenzung am Kollektor aktiv ist. T.Koll. > T.Koll. Min Status EIN, wenn die Kollektortemperatur höher als die Minimal- schwelle ist.
  • Seite 133: Solarstart / Drainback

    Solarstart / Drainback Solarstart / Drainback Funktionsbeschreibung Die Funktion hat 2 verschiedene Modi Solarstart Bei Solaranlagen kommt es mitunter vor, dass der Kollektorfühler zu spät vom erwärmten Wärme- träger umspült wird. Dadurch startet die Anlage zu spät. Der zu geringe Schwerkraftauftrieb tritt meistens bei flach montierten Kollektorfeldern, mäanderförmiger Anordnung der Absorberstreifen und besonders bei Vakuumröhren-Kollektoren auf.
  • Seite 134 Solarstart / Drainback Parameter Solarstart Modus Auswahl: Solarstart Anzahl beteiligter Angabe der Anzahl der beteiligten Funktionen Funktionen Beteiligte Funktionen Untermenü: Angabe aller Solarfunktionen für das betreffende Kol- lektorfeld Aktivierungszeit Zeitfenster für die Erlaubnis der Startfunktion (von – bis) Spülzeit Spülzeit Intervallzeit Maximale Wartezeit zwischen den Spülungen Aktivierungsgradient...
  • Seite 135: Ausgangsvariablen Solarstart / Drainback

    Solarstart / Drainback Parameter Drainback Modus Auswahl: Drainback Anzahl beteiligter Funktionen Angabe der Anzahl der beteiligten Funktionen Beteiligte Funktionen Untermenü: Angabe aller Solarfunktionen für das Kollektorfeld Aktivierungszeit Zeitfenster für die Erlaubnis der Drainbackfunktion Füllzeit Nach dem Start der Anlage auf Grund des Strahlungswertes oder der Temperaturdifferenz zwischen Kollektorsensor und Speicher- sensor sind die Ausgänge für die Füllung der Anlage während der Füllzeit eingeschaltet.
  • Seite 136: Solarvorrang

    Solarvorrang Solarvorrang Funktionsbeschreibung Für Solaranlagen, die auf mehrere Verbraucher laden (z.B. Boiler, Puffer, Becken), ist normalerweise die Angabe der Vorrangwertigkeit der einzelnen Kreise erforderlich. Für ein Vorrang- Nachrangsystem gibt es zwei grundsätzliche Regelverfahren. • Absoluter Vorrang: Erst wenn die Temperatur des übergeordneten Vorrangspeichers die Begrenzung (MAX-Schwelle) überschritten hat, wird in den nächst niedrigeren Rang geschal- tet.
  • Seite 137 Solarvorrang Parameter Anzahl beteiligter Angabe der Anzahl der beteiligten Funktionen Funktionen Beteiligte Funktionen Untermenü: Angabe aller Solarfunktionen Priorität (Liste der betei- Festlegung der Prioritätsstufe ligten Solarfunktionen) Bei Eingabe „Aus“ wird die betreffende Solarfunktion deaktiviert. Nachrangzeitglied Angabe der Prioritätsstufe, ab der der relative Vorrang gelten soll. Darunter gilt der absolute Vorrang.
  • Seite 138: Start-Stop

    Start-Stop Start-Stop Grundschema Funktionsprinzip: Symbol des Stromstoßschalters in der Elektrotechnik: Funktionsbeschreibung Die Start-Stop-Funktion entspricht elektrotechnisch einem Stromstoßschalter. Stromstoßschalter werden auch als Stromstoßrelais, Impulsschalter oder Fernschalter bezeichnet. Bei jeder Tasterbetätigung (= Impulssignal EIN) an der Eingangsvariablen „Umschalten“ wird eine Schaltzustandsänderung bewirkt, welche bis zum nächsten EIN-Impuls gespeichert wird. Eingangsvariablen Freigabe Generelle Freigabe der Funktion (digitales Signal EIN/AUS)
  • Seite 139: Stichtagspeicher

    Stichtagspeicher Stichtagspeicher Funktionsbeschreibung Die Stichtagfunktion ermöglicht die tägliche, monatliche und jährliche Speicherung von Zählerstän- den. Mit 2 verschiedenen Varianten können entweder die Gesamtzählerstände zu bestimmten Zeitpunk- ten oder die Werte eines Zeitabschnittes (Tag, Monat, Jahr) ermittelt werden. Die integrierte Mathematikfunktion kann z.B. die Arbeitszahl einer Wärmepumpe berechnen. Eingangsvariablen Eingangsvariable A –...
  • Seite 140 Stichtagspeicher Ansicht Display Die Rechenoperation erfolgt nach folgender Formel: Funktion [( A Operator 1 B) Operator 2 (C Operator 3 D)] ➢ Das erste Feld „Funktion“ kann frei bleiben. Dann hat es keinen Einfluss auf die Rechenopera- tion. Hier kann eine Funktion für das Ergebnis der nachfolgenden Rechenoperation ausge- wählt werden: o Absolutwert abs o (Quadrat-)Wurzel sqrt...
  • Seite 141: Synchronisation

    Synchronisation Synchronisation Funktionsbeschreibung Diese Funktion stellt aus der Uhrzeit- und Datumsinformation des Gerätes zeit- und datumsabhän- gige Ausgangsvariable zur Verfügung. Dadurch stehen z.B. zur Steuerung anderer Funktionsmodule digitale Signale bereit, die datums- oder zeitabhängige Freigaben erlauben. Die Funktion kann wahlweise einmal oder zyklisch ablaufen. Eingangsvariablen Freigabe Generelle Freigabe der Funktion (digitaler Wert EIN/AUS)
  • Seite 142: Timerfunktion

    Timerfunktion Timerfunktion Grundschema Funktionsbeschreibung Die Timerfunktion liefert Zeitfolgen, die Ausgänge schalten oder als Eingangsvariablen von Funkti- onen dienen. Der Zeitablauf der Timerfunktion (= Timerlaufzeit) wird vom Triggereingang oder ma- nuell aus dem Parametermenü gestartet und arbeitet unabhängig von der Uhrzeit. Dieses Auslösen wird “Triggern”...
  • Seite 143 Timerfunktion Parameter Modus Auswahl: Impuls, Nachlaufzeit, Verzögerungszeit, Mindest- laufzeit, Blockadezeit, Astabil Trigger Flanke (nur bei Modus Impuls) Auswahl: positiv, negativ, pos./neg. (Siehe Modus „Impuls“) Retriggern (im Modus Astabil Eingabe Ja, Nein oder, nur im Modus Impuls, Stoppen (siehe nicht sichtbar) „Retriggern“) Timerlaufzeit Eingabe der Timerlaufzeit...
  • Seite 144 Timerfunktion Retriggern: Die Eigenschaften des Retriggerns am Beispiel einer positiven Triggerflanke im Modus Impuls: Mit Retriggern nein läuft der Timer unverändert ab. Mit Retriggern ja startet die Impulszeit neu. Die gesamte Impulszeit wird dadurch verlängert. Mit Retriggern stoppen (nur im Modus Impuls) wird die Impulszeit beim Retriggern vorzeitig ge- stoppt.
  • Seite 145 Timerfunktion Nachlaufzeit: Das EIN-Signal am Triggereingang schaltet den Ausgang sofort ein. Fällt der Ein- gang ab (AUS), bleibt der Ausgang für die Dauer der Nachlaufzeit EIN. Verzögerungszeit: Das EIN-Signal am Triggereingang wird erst nach Ablauf der Verzöge- rungszeit an den Ausgang weitergegeben. Ein AUS-Signal am Triggereingang nach Ablauf der Ver- zögerungszeit bewirkt sofortiges Ausschalten des Ausganges.
  • Seite 146 Timerfunktion Astabil: Über die getrennte Eingabe einer Ein- und Ausschaltzeit entsteht ein Taktgeber ohne Triggereingang. Der Modus wird sofort nach Freigabe EIN mit der Einschaltzeit gestartet. Wird die Eingangsvariable „Tastverhältnis“ zusätzlich verwendet, wird nur die Einschaltzeit in die- sem Verhältnis verändert. Ein Sonderfall ist die Einstellung Ausschaltzeit = 0: Die Einschaltzeit entspricht dann der gesamten Periode (= Summe EIN + AUS) und das Tastverhältnis dem Verhältnis von Ein- zu Ausschaltzeit.
  • Seite 147: Vergleichsfunktion

    Vergleichsfunktion Vergleichsfunktion Funktionsbeschreibung Es werden die zwei Werte A und (B + Differenz) miteinander verglichen und damit die zwei digitalen Ausgangsvariablen A > (B + Differenz) und invers (A > (B + Differenz)) erzeugt. Zusätzlich steht eine Ausgangsvariable für die Bedingung A = B zur Verfügung. Eingangsvariablen Freigabe Generelle Freigabe der Funktion (digitaler Wert EIN/AUS)
  • Seite 148: Wärmemengenzähler

    Wärmemengenzähler Wärmemengenzähler Grundschema Funktionsbeschreibung Berechnung der thermischen Leistung und Zählung der thermischen Energie über die Temperatur- differenz T.Vorlauf - T.Rücklauf und den Volumenstrom unter Berücksichtigung des Frostschutzan- teils des Wärmeträgers. Eingangsvariablen Freigabe Generelle Freigabe der Funktion (digitaler Wert EIN/AUS) Vorlauftemperatur Analoges Eingangssignal für die Vorlauftemperatur Rücklauftemperatur Analoges Eingangssignal für die Rücklauftemperatur...
  • Seite 149 Wärmemengenzähler Parameter Frostschutz Angabe des Frostschutzanteils in % (Anzeige nur, wenn die Eingangsvariable „spezifi- sche Wärmekapazität“ unbenutzt ist) Rücklaufsperre Auswahl: Ja / Nein Status Anzeige: unkalibriert oder kalibriert Kalibrierwert Anzeige der beim Kalibiervorgang gemessenen Differenz T.Vorlauf – T.Rücklauf (im Status „unkalibriert“ muss dieser Wert 0,0 K sein) Start der Kalibrierung (Abschnitt „Kalibriervorgang“...
  • Seite 150 Wärmemengenzähler Hinweise zur Genauigkeit Die Präzision aller erfassten Energien und Energieflüsse hängt von vielen Faktoren ab und soll hier einer näheren Betrachtung unterzogen werden. • PT1000-Temperatursensoren der Klasse B haben eine Genauigkeit von +/- 0,55K (bei 50°C). • Der Fehler der Temperaturerfassung des x2-Geräts beträgt pro Kanal typ. +/- 0,4K. Bei einer angenommenen Spreizung von 10K ergeben diese beiden Messfehler zwischen Vor- und Rücklauf einen maximalen Messfehler von +/- 1,90K = +/- 19,0% bei Klasse B und +/-13,0% bei Klas- se A.
  • Seite 151 Wärmemengenzähler Ausgangsvariablen Leistung Anzeige der aktuellen Leistung in kW (2 Nachkommastellen) Korrigierte Anzeige der durch den Kalibriervorgang korrigierten Rücklauftempera- Rücklauftemperatur Differenz (TV–TR. korr.) Anzeige der aktuellen, für den Wärmemengenzähler maßgeblichen, Temperaturdifferenz zwischen Vorlauf- und korrigierter Rücklauftem- peratur Tageszählerstand Vortageszählerstand Wochenzählerstand Vorwochenzählerstand Monatszählerstand Zählerstandanzeigen...
  • Seite 152: Wartungsfunktion

    Wartungsfunktion Wartungsfunktion Funktionsbeschreibung Die Wartungsfunktion dient als Servicefunktion für den Schornsteinfeger bzw. als einfache Bren- nerschaltung zur Abgasmessung. Dabei wird nach dem Start der Brenner mit der vorgegebenen Leistung für eine angegebene Zeit eingeschaltet. Für die Wärmeabfuhr werden die in den Parametern bestimmten Heizkreise mit maximal erlaubter Vorlauftemperatur (Untermenü...
  • Seite 153 Wartungsfunktion Ausgangsvariablen Anforderung Erzeuger Status der Anforderung EIN/AUS, Auswahl des Ausgangs Erzeugerleistung Anzeige des aktuellen Ausgabewertes, Auswahl des Analogausganges Laufzeitzähler Anzeige der ablaufenden Aktivierungszeit der Wartungsfunktion (An- zeige bleibt 0 bei Start über den externen Schalter)
  • Seite 154: Wintergartenfunktion

    Wintergartenfunktion Wintergartenfunktion Grundschema Funktionsbeschreibung Die Wintergartenfunktion öffnet ein Abluft-Fenster, wenn die Raumtemperatur des Wintergartens eine Schwelle überschreitet. Optional kann über einen Wind- und / oder einen Regensensor das Schließen des Fensters unabhängig von der Raumtemperatur erreicht werden. Es ist möglich, die automatische Temperaturregelung durch Handbetrieb außer Kraft zu setzen. Die Sicherheitsabschaltung über Wind- oder Regensensor bleibt auch im Handbetrieb wirksam.
  • Seite 155 Wintergartenfunktion Eingangsvariablen Freigabe Generelle Freigabe der Funktion (digitales Signal EIN/AUS) Freigabe Autobetrieb Freigabe des Autobetriebes (digitales Signal EIN/AUS) Fenster auf Digitales Eingangssignal EIN/AUS Fenster zu Digitales Eingangssignal EIN/AUS Fenster komplett auf Digitales Eingangssignal EIN (Impuls) Fenster komplett zu Digitales Eingangssignal EIN (Impuls) Trigger Autobetrieb Digitales Eingangssignal EIN (Impuls) Winterg.
  • Seite 156 Wintergartenfunktion Parameter Wintergartentemperatur Solltemperatur Anzeige der Solltemperatur (Eingangsvariable) Diff. Ein Einschaltdifferenz zur Solltemperatur Diff. Aus Ausschaltdifferenz zur Solltemperatur Autobetrieb Motorlaufzeit pro Aktion Motorlaufzeit AUF oder ZU pro Aktion Intervallzeit Intervallzeit zwischen dem Beginn von zwei Motorlaufzeiten Handbetrieb Langklickzeit Wird die Langklickzeit der Eingangssignale „Fenster auf“ oder „Fenster zu“...
  • Seite 157: Parameter Submenü Schließbedingungen

    Wintergartenfunktion Parameter Submenü Schließbedingungen Die Parameter für Regen- und Windsensor werden nur angezeigt, wenn diese Sensoren in den Ein- gangsvariablen definiert wurden. Wenn Freigabe = Aus Auswahl des Verhaltens bei Freigabe = Aus Auswahl: Fenster öffnen, schließen, unverändert Wenn Freigabe Autobetrieb Auswahl des Verhaltens beim Umschalten auf Freigabe Autobetrieb = Aus = Aus...
  • Seite 158 Wintergartenfunktion Ausgangsvariablen Fenster Auf/Zu Status Fensterantrieb AUF/AUS/ZU, Auswahl des Ausgangspaars für den Fensterantrieb Fenster 0 – 100% Ausgabe eines Prozentwertes mit 1 Kommaastelle zur Ansteuerung eines Fensterantriebs mit 0-10V-Eingang über einen Analogausgang (A12- A16) Effektive Winterg. Anzeige der aktuellen Wintergarten-Solltemperatur inkl. Offsetwert Solltemperatur Status Autobetrieb Status EIN, wenn Funktion im Autobetrieb...
  • Seite 159: Zähler

    Zähler Zähler Funktionsbeschreibung Die Zählerfunktion kann als Betriebsstundenzähler oder als Impulszähler verwendet werden. Im Modus Impulszähler können auch Liter (z.B. Wasserverbrauch), Energie (z.B. elektrische Ener- gie) oder Kubikmeter (z.B. Gasverbrauch) mit Hilfe von Eingangsimpulsen gezählt werden. Eingangsvariablen Freigabe Generelle Freigabe der Funktion (digitales Eingangssignal EIN/AUS) Zählerrücksetzung Digitales Impuls-Eingangssignal EIN/AUS zur Zählerrücksetzung Preis / Einheit...
  • Seite 160 Zähler Ausgangsvariablen Tageszählerstand Vortageszählerstand Wochenzählerstand Vorwochenzählerstand Monatszählerstand Zählerstandanzeigen Vormonatszählerstand Jahreszählerstand Vorjahreszählerstand Gesamtzählerstand Tagesbetrag Vortagesbetrag Wochenbetrag Vorwochenbetrag Anzeige des Ertrages in der eingestellten Währung Monatsbetrag Vormonatsbetrag Jahresbetrag Vorjahresbetrag Gesamtbetrag ➢ ACHTUNG: Die Zählerstände des Funktionsmoduls Zähler werden jede Stunde in den inter- nen Speicher geschrieben.
  • Seite 161: Zirkulation

    Zirkulation Zirkulation Grundschema Funktionsbeschreibung Zeitsteuerung: Einschalten der Zirkulationspumpe A über den Status Zeitbedingung und so lange der Rücklauffühler T.Zirku. noch nicht seine Solltemperatur erreicht hat. Der Sensor T.WW wird nicht benötigt. Außerhalb der Zeitfenster wird eine effektive Zirkulationsrücklauf-Solltemperatur von 5,0°C ausgegeben und somit die Pumpe permanent ausgeschaltet. Pulssteuerung: Eine plötzliche Temperaturänderung eines Temperatursensors T.WW oder die Sta- tusänderung eines Strömungsschalters T.WW bewirkt ein Einschalten der Zirkulationspumpe für eine festgelegte maximale Laufzeit.
  • Seite 162 Zirkulation Parameter Betriebsart Auswahl: Zeit, Puls, Zeit/Puls (Puls und Zeit/Puls nur möglich, wenn ein Sensor für T.WW definiert wurde.) T. Zirkulation Rücklauf T.Zirku. Soll Anzeige der Zirkulations-Solltemperatur lt. Eingangsvariable Diff. Ein Einschaltdifferenz zu T.Zirku. Soll oder zum effektiven Sollwert, der sich aus dem Vermischungsschutz ergibt Diff.
  • Seite 163 Zirkulation Ausgangsvariablen Effektive Zirkulations Effektive Zirkulationsrücklauf-Solltemperatur (unter Berücksichtigung RL Solltemp. des Vermischungsschutzes und der Zeitfenster) Status Zirkulation Status Zirkulationspumpe EIN/AUS, Auswahl des Ausgangs Laufzeitzähler Anzeige der ablaufenden Laufzeit (Pulsbetrieb) Pausenzeitzähler Anzeige der ablaufenden Pausenzeit (Pulsbetrieb) T.Speicher > T.Sp. Min Status EIN, wenn die Speichertempertemperatur T.Speicher höher als die Minimalschwelle T.Speicher Min ist (Vermischungsschutz Stufe 1) und wenn kein Speichersensor definiert ist.
  • Seite 164 Eine Verwendung außerhalb des Urheberrechts bedarf der Zustimmung der Firma Technische Alter- native RT GmbH. Dies gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen und elektronische Medien. Technische Alternative RT GmbH A-3872 Amaliendorf Langestraße 124 Tel ++43 (0)2862 53635 Fax ++43 (0)2862 53635 7 E-Mail: mail@ta.co.at...

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