Vision Sensor BVS
5
Inspektion erstellen
32
dem zu erkennenden Teil, so dass der Arbeitsabstand und die Fokussierung richtig eingestellt
werden kann.
► Wählen Sie den Code von der Testkarte aus, der in der Größe der Striche bzw. „Quadrate" (im
weiteren Module genannt) am nächsten kommt.
► Stellen Sie den Arbeitsabstand und Fokussierung so ein, dass die Striche / Module im unver-
größerten Bild gut voneinander unterscheidbar sind. Verschwimmen die Striche/Module inein-
ander dann ist keine prozesssichere Lesung möglich.
► Das Bild muss auf den Code scharfgestellt werden.
► Entfernen Sie die Karte und stellen sie nun Ihren Code ein. Falls notwendig fokussieren Sie nach.
► Stellen Sie sicher, dass der zu lesende Code vollständig im Sichtfeld liegt
► Stellen Sie die Beleuchtung so ein, dass der Kontrast zwischen den dunklen und hellen Strichen/
Modulen möglichst groß wird.
► Sorgen Sie für gleichmäßige Beleuchtung des zu lesenden Codes – eine inhomogene Codebe-
leuchtung kann zu Fehllesungen führen.
► Minimieren Sie die Auswirkungen von Umgebungslicht auf die Merkmale z.B. in dem Sie externe
Beleuchtungen verwenden, oder die „Lesestation" vor Fremdlichteinflüssen abschotten z.B. durch
eine mechanische Blende über der Lesestation. (Mehr Informationen zum Thema Beleuchtungen
erfahren Sie im Kapitel
"6
► Wählen Sie das richtige Werkzeug anhand der Codeart aus – achten Sie bei der Einstellung auf
die Qualitätsparameter. Die Gesamtqualität des zu lesenden Codes sollte möglichst hoch sein.
► Testen Sie die Einstellungen und achten Sie darauf ob Ihre Einstellungen ein prozesssicheres
Lesen ermöglichen. Wir empfehlen, beim Testen Ihrer Anwendung mehrere Codes auszuprobie-
ren. Berücksichtigen Sie auch mögliche Veränderungen der Beleuchtungsverhältnisse sowie der
Lage im Test.
.
Bei einem eindimensionalen Strichcode bezeichnet ein Modul das schmalste Element (Strich oder
Lücke) in einem Code
Dünnster Strich = Modulbreite
Strichcodes wurden am Anfang ausschließlich gedruckt. Je nach gewählter „Druckauflösung" (DPI)
ergaben sich unterschiedliche Modulbreiten in mm.
Bei Datamatrix Codes versteht man unter einem Modul ein Bit (Schwarz oder Weiss). Die
Modulgröße (auch Modulbreite) ist die Kantenlänge eines Bits in Millimeter oder Mikrometer.
Datamatrix Codes sind skalierbar, d.h. die Modulgröße ist an die Anwendung anpassbar.
So kann ein Modul in der Medizintechnik z.B. bis zu 30 Mikrometer klein sein, während ein Modul in
einem Code zur Palettenkennzeichnung mehrere Zentimeter groß sein kann.
Mit einem hochwertigen Drucker sind Modulgrößen von 0,2 mm druckbar. Ein DMC-Code mit 12 x
12 bit hat dann einen Flächenbedarf (inklusive L- & Alternating Pattern) von 2,8 x 2,8 mm.
Im englischen und amerikanischen Raum wird die sogenannte Dichte oft in MIL angegeben.
Ein MIL ist ein Milli-Inch = 1/1000 inch = 0,0254 mm.
Beleuchtung")
Ansteigende Modulgrößen
Die Modulform kann ebenfalls unterschiedlich sein. So
sind z.B. quadratische und runde Module häufig
anzutreffen.