Herunterladen Inhalt Inhalt Diese Seite drucken

B&R PC 910 Anwenderhandbuch Seite 395

Automation
Inhaltsverzeichnis
Objekt
OEM
PCI-Bus
POH
POST
POWERLINK
Power Panel
Programmiersprachen
Protokoll
Prozess
RAM
Relais
Robustheit
ROM
RS232
RS422
RS485
RTS
RXD
Automation PC 910 Anwenderhandbuch V 1.35
Gegenstand oder Sache der realen Welt bzw. Gegenstand, Sache oder Person der/die Ziel einer Handlung ist
oder der/die eine solche erduldet. In Verbindung mit Software eine abgeschlossene Einheit, die bestimmte Daten
[Attribute] und Funktionen [Operationen] enthält.
Original Equipment Manufacturer > Unternehmen, das fremd- und eigengefertigte Komponenten in das eigene
Erzeugnissortiment integriert und diese Produkte unter eigenem Namen vertreibt .
Peripheral Component Interconnect Bus > von Intel als Zwischen-/Local-Bus für die neuesten PC-Generationen
entwickelt. Es handelt sich um einen synchronen Bus. Zur Synchronisation wird der Haupttakt der CPU verwen-
det. Der PCI-Bus ist Mikroprozessor-unabhängig, 32 Bit- und 64 Bit-kompatibel und unterstützt 3,3 V- sowie 5
V-Karten/Geräte. Siehe auch PCI SIG.
Power On Hours > siehe MTBF.
Power - On Self Test > Ein Satz von Routinen, die im Nur-Lese-Speicher (ROM) des Computers abgelegt sind
und verschiedene Systemkomponenten testen, z.B. den RAM, die Diskettenlaufwerke und die Tastatur, um deren
ordnungsgemäße Verbindung und Betriebsbereitschaft festzustellen. Bei auftauchenden Problemen alarmieren
die POST-Routinen den Benutzer durch mehrere Signaltöne oder Anzeigen einer häufig von einem Diagnosewert
begleiteten Meldung auf der Standardausgabe oder dem Standardfehlergerät (in der Regel dem Bildschirm).
Verläuft der Post erfolgreich, geht die Steuerung an den Urlader des Systems über.
siehe ETHERNET Powerlink
www.ethernet-powerlink.org
Geräte dieser B&R Produktfamilie integrieren Visualisierung, Steuerung und Ein-/Ausgabekomponenten kompakt
in einem Gerät.
Sind künstliche Sprachen mit strenger Syntax, Semantik, sowie eindeutigen Symbolen und speziellen Wörtern
zur Umsetzung [Notation] von Lösungsalgorithmen in ein von einem Computer ausführbares Programm. Seit
dem Bau des ersten funktionsfähigen programmgesteuerten Rechners Z3 im Jahre 1941 wurden für die ver-
schiedensten Anwendungbereiche über tausend Programmiersprachen entwickelt. Eine Übersicht zu Evolution,
Stand und Zukunft der Programmiersprachen geben die folgende Websites.
Umgangssprachlich: 1. Synonym für Aufzeichnung, Niederschrift [Sitzungs-, Tagungs-, Verhandlungsbericht], 2.
festgeschriebenes Zeremoniell im diplomatischen Verkehr. Fachsprachlich im Bereich der Informationstechnik:
Übereinkunft bezüglich der Datenformate und Steuerungsprozeduren für die Kommunikation zwischen zwei Ge-
räten oder Prozessen. Das Protokoll kann hardware- oder softwaremäßig implementiert sein und betrifft im we-
sentlichen folgende Aspekte: die Art der Fehlererkennung, die angewandt wird, die Datenkompressionsmethode,
sofern eine zur Anwendung kommt sowie die Art und Weise wie von der sendenden Einrichtung Sendungsende
und von der empfangenden Einrichtung der Erhalt einer Nachricht angezeigt werden.
Ablauf, Vorgang oder Verfahren, in dem zeitlich kontinuierlich oder diskontinuierlich quantitative oder qualitative
Veränderungen der Parameter bzw. des Zustandes eines realen oder virtuellen Betrachtungsobjekts oder Medi-
ums vollzogen werden. Jeder Prozess hat einen definierten Anfang und ein definiertes Ende. Je nach dem, was
in einem Prozess geschieht bzw. welche Objekte das Prozessgeschehen zu erdulden haben, sind speziell in
den Wirtschafts- und Industriebereichen eine Vielzahl von Prozessen zu unterscheiden wie z.B. Wertschöpfungs-
prozesse [Produktions- und Fertigungsprozesse], Dienstleistungsprozesse [Logistik-, Wartungs- und Instandhal-
tungsprozesse], Managementprozesse [Planungs- und Lenkungsprozesse] u.v.a.m. Speziell bei technologischen
Prozessen unterscheidet man je nach der Kontinuität des Hauptprozeßgeschehens kontinuierliche Prozesse,
diskontinuierliche Prozesse und Chargenprozesse.
Random Access Memory > Speicher mit wahlfreiem Zugriff. Ein Halbleiterspeicher, der vom Mikroprozessor oder
anderen Hardwarebausteinen gelesen und beschrieben werden kann. Auf die Speicherorte läßt sich in jeder
beliebigen Reihenfolge zugreifen. Zwar erlauben auch die verschiedenen ROM-Speichertypen einen wahlfreien
Zugriff, diese können aber nicht beschrieben werden. Unter dem Begriff RAM versteht man dagegen im allge-
meinen einen flüchtigen Speicher, der sowohl gelesen als auch beschrieben werden kann.
Elektrisches Gerät, das durch Änderung einer Wirkgröße im Einganskreis [Strom, Spannung oder deren Ablei-
tung nach der Zeit, als auch Summe, Differenz, Produkt oder Quotient mehrerer elektrischer Größen] definierte
Änderungen in einem oder mehreren elektrischen Ausgangskreisen bewirkt. Nach DIN VDE 0435 werden hin-
sichtlich des Wirkprinzips folgende Arten unterschieden: Elektromechanische Relais, wenn ihre Funktion durch
die Bewegung mechanischer Elemente als Folge der Wirkung eines elektrischen Stroms im Eingangskreis zu-
standekommt, Elektrothermische Relais [Thermo- oder Bimetallrelais], wenn ihre Funktion durch die Verformung
thermischer Elemente - vorzugsweise direkt oder oder indirekt durch den Eingangsstrom beheizte Bimetallstrei-
fen - zustandekommt, Statische Relais, wenn ihre Funktion durch elektronische, magnetische, optische oder
andere Mittel ohne Bewegung mechanischer Elemente oder thermischer Glieder verwirklicht wird. Darüber hin-
aus werden nach dem Verwendungszweck Schaltrelais und Messrelais unterschieden. Schaltrelais werden als
Steuerrelais, Hilfsrelais, Zwischenrelais, Zeitrelais, Fortschaltrelais, Melderelais und in noch anderen Spezifika-
tionen zur Realisierung einfacher Steueraufgaben verwendet. Messrelais erfüllen als Schutzrelais, Überlastrelais,
Überwachungsrelais, Differentialrelais, Distanzrelais, Schieflastrelais und in noch anderen Ausführungen Über-
wachungs- Schutz- und Diagnosefunktionen.
Widerstandsfähigkeit > Fähigkeit eines Betrachtungsobjekts, auch bei Verletzung spezifizierter Randbedingun-
gen vereinbarte Funktionen zu erbringen bzw. seine Funktionsfähigkeit zu erhalten. Qualitativer Begriff, da keine
exakten Bewertungskriterien existieren.
Read Only Memory > Nur-Lese-Speicher, Festwertspeicher, nicht-flüchtiger Speicher. Speicherinhalt wird beim
Chiphersteller im letzen Maskenschritt eingeprägt [daher auch maskenprogrammierter ROM]. Er kann nur gele-
sen werden und bleibt ständig in gleicher Form erhalten.
Recommended Standard Number 232 > älteste und am weitesten verbreitete Schnittstellen-Norm, auch V.24-
Schnittstelle genannt; alle Signale sind auf Masse bezogen, so dass es sich um eine erdunsymmetrische Schnitt-
stelle handelt. High-Pegel: -3 ... -30 V, Low-Pegel: +3 ... +30 V; zulässige Kabellänge bis 15 m, Übertragungsraten
bis 20 kbit/s; für Punkt-zu-Punkt-Verbindungen zwischen 2 Teilnehmern.
Recommended Standard Number 422 > Schnittstellen-Norm, erdsymmetrischer Betrieb, dadurch höhere Stör-
festigkeit. High-Pegel: 2 ... -6 V, Low-Pegel: +2 ... +6 V; Vierdrahtverbindung [invertierend/nicht invertierend],
zulässige Kabellänge bis 1200 m, Übertragungsraten bis 10 Mbit/s, 1 Sender kann simplex mit bis zu 10 Emp-
fängern verkehren.
Recommmended Standard Number 485 > gegenüber RS422 erweiterte Schnittstellen-Norm; High-Pegel: 1,5 ...
-6 V, Low-Pegel: +1,5 ... +6 V; Zweidrahtverbindung [Halbduplex-Betrieb] oder Vierdrahtverbindung [Vollduplex-
Betrieb]; zulässige Kabellänge bis 1200 m, Übertragungsraten bis 10 Mbit/s. An einem RS485-Bus können bis
zu 32 Teilnehmer [Sender/Empfänger] angeschlossen werden.
Request To Send > Ein in der seriellen Datenübertragung verwendetes Signal zur Anforderung der Sendeerlaub-
nis. Es wird z.B. von einem Computer an das angeschlossene Modem ausgegeben. Dem Signal RTS ist nach
der Hardware-Spezifikation der Norm RS-232- C der Anschluss 4 zugeordnet.
Receive (RX) Data > Eine Leitung für die Übertragung der empfangenen, seriellen Daten von einem Gerät zu
einem anderen - z.B. von einem Modem zu einem Computer. Bei Verbindungen nach der Norm RS-232-C wird
RXD auf den Anschluss 3 des Steckverbinders geführt.
Anhang A • Glossar
395
Inhaltsverzeichnis
loading

Inhaltsverzeichnis