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B&R PC 910 Anwenderhandbuch Seite 394

Automation
Inhaltsverzeichnis
Anhang A • Glossar
Handshake
HDD
Host
HTML
HTTP
Hub
IDE
IEC
Interface
Internet
IP
ISO
Jitter
LED
Maschine
MB
Motherboard
MTBF
MTCX
NC
Nennstrom
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Verfahren zur Synchronisation der Datenübertragung bei unregelmäßig anfallenden Daten. Der Sender signali-
siert, wenn er neue Daten senden kann und der Empfänger, wenn er für neue Daten aufnahmebereit ist.
Hard Disk Drive > Nicht wechselbarer magnetischer Massenspeicher mit hoher Kapazität z.B. 120GB.
Gastgeber, Wirt > bei Computersystemen, die über mehrere CPUs und Bus Master verfügen, versteht man dar-
unter diejenige Einheit, die über die Arbitration Unit und die Host-CPU verfügt oder die die Kontrolle über das
Gesamtsystem besitzt. Im Zusammenhang mit dem Internet wird ein ständig verfügbarer Netzserver als Host
bezeichnet.
Hot Swap > Heißes Wechseln (Wechseln von Rechnerkomponenten während des laufenden Betriebs. Es wer-
den drei unterschiedliche Stufen unterschieden: Basic Hot Swap, Full Hot Swap und das High Avaibility Modell.
Beim Basic Hot Swap, der einfachsten Form des „Heißen Wechselns" muß über die Tastatur des Computers die
zu wechselnde Baugruppe zunächst deaktiviert bzw. die Rechnerkonfiguration angepaßt werden. Hierfür sind
in der Regel Computerspezialisten erforderlich. Beim Full Hot Swap dagegen übernimmt eine auf der zu ziehen-
den oder zu steckenden Komponente installierte Software die Aktivierung bzw. Deaktivierung. Über einen inte-
grierten Schalter an der Frontseite der Steckeinheit wird dem Rechner der Beginn des Aushebe- oder das Ende
des Einhebevorgangs signalisiert. Im Gegenzug zeigt eine LED an der Frontseite an, daß der Aushebevorgang
gestartet werden kann bzw. die eingesetzte Baugruppe eingegliedert ist. Das High Availability Modell kommt in
hochverfügbaren Computersystemen zur Anwendung. Hier erfolgt die Hot Swap Softwaresteuerung nicht durch
jede einzelne Komponente, sondern zentral über einen separaten Hot Swap Controller [HSC]. Dadurch können
ausgefallene Boards automatisch deaktiviert und Rechnerabstürze vermieden werden.
Hyper Text Markup Language > Programmiersprache mit Hypertextmarken. Sprache in der die meisten Web-
Seiten geschrieben sind. Sie beruht auf der SGML-Definition.
Ausführliche Informationen hierzu siehe
www.w3.org/MarkUp
Hyper Text Transfer Protocol > Datenübertragungsprotokoll für die Übertragung von HTML-Seiten und den daran
gekoppelten Dateien aller Art. Es ist das Protokoll, auf dem das gesamte WWW beruht. Das heißt, es regelt das
Zusammenspiuel zwischen Web-Browser und Web-Server. Es wird bei jedem Mausklick auf einen Hyperlink aktiv
und sorgt dafür, dass dem Browser die jeweils nächste gewünschte Information zur Verfügung gestellt wird.
www.w3c.org/Protocols
Steht im Englischen für Radnabe, Mittelpunkt, Zentrum. Hier: zentrales Verbindungsgerät in einem Netz mit stern-
förmiger Topologie, das ankommende Datenpakete [ähnlich wie eine Mehrfachsteckdose die Spannung] an alle
angeschlossenen Endgeräte verteilt.
Integrated Device Electronics > Schnittstelle für Massenspeicher, wie HDD, bei der sich die Controller-Elektronik
im Laufwerk selbst befindet.
International Electrotechnical Commission > Internationale Elektrotechnische Kommission (internationale Nor-
mungsorganisation, die alle Nationalen Elektrotechnischen Komitees umfaßt. Sie arbeitet und verabschiedet auf
weltweiter Ebene elektrotechnische Normen; Sitz: Genf.
www.iec.ch
Schnittstelle
International Network > weltweiter Verbund von Rechnern und Rechnernetzen unterschiedlicher Größe und Ar-
chitektur, die mit den verschiedensten Betriebssystemen arbeiten. Dabei werden dezentral auf Rechnern [Ser-
vern] Informationen hinterlegt, die von jedermann jederzeit mit seinem Rechner [Client] abgerufen werden kön-
nen. Es entstand schrittweise in den letzten Jahrzehnten und bildet gegenwärtig die Basis für den weltweiten In-
formations-, Daten- und Dokumentenaustausch z.B. per E-Mail. Populärstes Netz der Welt, zur Zeit schätzungs-
weise 500 Millionen Nutzer.
www.isoc.org
Internet Protocol > Protokoll [Methode, Verfahrensweise] nach der Daten innerhalb eines Netzwerks, z.B. im
Internet oder Intranet von einem Computer zu einen anderen gelangen. Jeder im Netz vorhandene Computer
ist eindeutig durch seine IP-Adresse gekennzeichnet. Werden Daten von einem Computer zu einem anderen
gesendet, werden sie in kleine Informationspakete zerlegt, von denen jedes sowohl die Adresse des Senders
wie auch des Empfängers enthält. Diese Pakete können über das Netz auf unterschiedlichen Wegen in von der
Sendesequenz abweichender Reihenfolge am Bestimmungsort ankommen. Dort werden sie von einem anderen
Protokoll, dem sogenannten Transmission Control Protocol [TCP] wieder in die richtige Reihenfolge gebracht.
International Organization for Standardization > Internationale Organisation für Normung (weltweite Föderation
nationaler Normungsinstitutionen von über 130 Ländern). Die Bezeichnung ISO ist kein Akronym des Namens
der Organisation, sondern entspricht den ersten drei Buchstaben des griechischen Wortes isos, was soviel wie
„gleich" im Sinne von Gleichheit bedeutet.
www.iso.ch
Jitter ist ein Begriff zur Kennzeichnung zeitlicher Schwankungen zyklischer Ereignisse. Soll beispielsweise ein
solches Ereignis alle 200μs auftreten und tritt es tatsächlich in den Grenzen von 198 bis 203μs in Erscheinung,
dann ist für dieses Beispiel der Jitter 5μs. Jitter hat mannigfaltige Ursachen. Er entsteht in den Komponenten
und Übertragungswegen von Netzen durch Rauschen, Übersprechen, elektromagnetische Interferenzen und
zahlreiche andere zufällige Vorgänge. Speziell in der Automatisierungstechnik ist Jitter ein Maß für die Qualität
von Synchronisation und Timing.
Light Emitting Diode> lichtemittierende Diode (Leuchtdiode, Luminiszenzdiode)
Als Maschine wird nach der Maschinenrichtlinie eine Gesamtheit miteinander verbundener Teile verstanden, von
denen mindestens eines beweglich ist. Neben den mechanischen Komponenten gehören auch Betätigungs-,
Steuer- und Energiekomponenten zu der Maschine. Siehe auch Automatisierungsobjekt.
Megabyte > 1 MB = 220 bzw. 1.048.576 Bytes
Mutterplatine > Leiterplatte, auf der die Hauptkomponenten eines Computers wie CPU-Schaltkreis, Co-Prozes-
soren, Arbeitsspeicher, Festwertspeicher für Firmware, Interface-Schaltkreise und Erweiterungs-Slots für Hard-
ware- Erweiterungen untergebracht sind.
Mean Time Between Failures > mittlere fehlerfreie Betriebszeit, mittlerer Ausfallabstand (mittlere Zeitspanne
zwischen zwei Ausfällen bei reparierbaren Objekten, Zuverlässigkeitskenngröße).
Maintenance Controller EXtended > Der MTCX ist ein eigenständiges Prozessorsystem, das zusätzliche Funk-
tionen, die in einem "normalen" PC nicht vorhanden sind, bei einem B&R Industrie PC zur Verfügung stellt. Der
MTC kommuniziert mit dem B&R Industrie PC über den ISA-Bus (mittels Koppelregister).
Numerical Control > Numerische Steuerung
Der Nennstrom ist der Effektivwert des Phasenstroms (Strom in der Motorzuleitung) für die Entwicklung des
Nennmoments bei Nenndrehzahl. Bei Einhaltung der Umgebungsbedingungen kann dies beliebig lang abgege-
ben werden.
Automation PC 910 Anwenderhandbuch V 1.35
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