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Drehstrom- Generator, Prüfen Der Abgabeleistung; Spannungsregler, Lage Und Kontrolle; Batterie; Batterie, Prüfen Und Warten - Yamaha Rd 250 Reparaturanleitung

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Inhaltsverzeichnis
YAMAHA RD 250 / 400 DX
7.3
Drehstrom- Generator, prüfen der Abgabeleistung
In
Kapitel 4.3.2
beschrieben.
7.4

Spannungsregler, Lage und Kontrolle

Der volltransistorierte Spannungsregler befindet sich unter dem rechten Seitendeckel auf einer Halterung, wo auch der Sicherungskasten
montiert ist. Der Regler ist mit einem Mehrfachstecker, der unvertauschbar ist, mit dem Kabelbaum verbunden. Der Spannungsregler und seine
Funktion ist in
Kapitel 4.3.2
beschrieben.
7.5

Batterie

7.5.1 Batterie, prüfen und warten
Zur Serienausstattung gehört eine Furukawa- oder eine Yasa- Batterie. Bei diesem Typ von Batterie handelt es sich um einen Blei- Säure-
Akkumulator mit einer Kapazität von 5,5 Ampere- Stunden.
Das durchsichtige Batterie- Gehäuse erlaubt eine Sichtkontrolle des oberen und des unteren Säurestandes, wenn die Batterie aus dem
Rahmendreieck herausgehoben wird. Die Wartung beschränkt sich auf das Nachfüllen des Säurestandes mit destillierten Wasser. Es sei denn, es wurde
aus ihr Säure verschüttet, dann muß entsprechend Batteriesäure mit dem spezifischen Gewicht von 1,280 nachgefüllt werden. Verschüttete Säure
muß sofort abgewaschen werden, eventuell mit Lauge neutralisiert werden, besonders an Rahmenteilen, weil sie sonst rosten. Es sollte ausserdem
kontrolliert werden, ob der Entlüftungsschlauch der Batterie nicht verstopft ist und sein unteres Ende nicht an Rahmenteilen anliegt. Der Zustand
der Batterie, ihrer Bleiplatten und Separatoren kann durch ihr durchsichtiges Gehäuse beurteilt werden.

7.5.2 Batterie, Ladevorgang

Die normale Ladestromstärke der Batterie beträgt 0,55 Ampere. Eine Schnelladung, die 1 Ampere nicht überschreiten darf, sollte nur im
Notfall durchgeführt werden, weil sonst ihre Lebensdauer verkürzt wird.
Im normalen Betrieb wird die Batterie durch die Lichtmaschine ausreichend geladen. Durch dauerndes Fahren mit eingeschaltetem
Hauptlicht unter extrem niedrigen Motor- Drehzahlen und öfteren Gebrauch von Blinkern und Hupe, wie im Stadtverkehr, kann es vorkommen,
daß die Leistungsabgabe der Lichtmaschine auf Dauer nicht ausreichen würde. Die Batterie wird allerdings im normalen Drehzahlbereich wie bei einer
Überlandfahrt wieder ausreichend geladen. Es ist zur optimalen Leistungsabgabe der Lichtmaschine zu empfehlen, die Kohlen der Erregerspule
regelmässig zu kontrollieren und die Kupferbahnen des Rotors im Rahmen der Wartungsintervalle zu säubern.
Wenn ein Laden der Batterie erforderlich sein sollte, ist die Batterie aus dem Motorrad herauszunehmen, die Verschlußstopfen der Zellen
abzunehmen und der maximalste Ladestrom zu beachten. Wird das Motorrad besonders im Winter längere Zeit nicht benützt, ist die Eigenendladung
der Batterie auszugleichen. Im Zubehörhandel werden entsprechende Ladeerhaltegeräte angeboten, wodran die Batterie solange verbleiben sollte.
Ausserdem sollte die Batterie einmal in der Woche bis zu ihrer Entladespannung zu entladen, und danach wieder langsam aufladen. Es ist folgend
vorzugehen: Die Batterie mit ca. 0,5 Ampere laden, bis Spannung vollgeladen ca. 16 Volt erreicht. Entladen mit einem Glühlämpchen 12 Volt / 4
Watt bis zur Entladespannung von 11 Volt. Danach erneutes Aufladen.
Empfohlene einfache Lade- Entlade- Schaltung:
Laden:
Ladegerät
Batterie
Beim Wiedereinbau der Batterie auf Polarität achten, bei Falschanschluß werden Gleichrichter und Spannungsregler sofort zerstört,
ausserdem besteht die Gefahr eines Kabelbrandes! Besonders beim Einbau einer neuen Batterie ( aus dem Zubehörhandel ). Es kommt manchmal vor,
das eine Batterie trotz anscheinend gleichem Aussehen des Gehäuses die Anschlüsse anders gepolt sind!
H.Novak * V4.2 12.09.2004
www.RD400.de
Entladen:
Batterie
(Glühlämpchen dient zur Strombegrenzung)
109
Reparaturanleitung
*\t\yam\RD77_Reparatur.DOC#
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Diese Anleitung auch für:

Rd 400 dx

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