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Federbeine Der Hinterradaufhängung, Kontrollieren; Hauptständer, Kontrollieren; Seitenständer, Kontrollieren; F Ußrasten Kontrollieren Und Erneuern - Yamaha Rd 250 Reparaturanleitung

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YAMAHA RD 250 / 400 DX
befinden, die leicht herausfallen können. Es ist auf die Lage und Dicke dieser Ausgleichscheiben zu achten, damit sie nachher richtig herum wieder
eingebaut werden. Sie dienen zum Beseitigen des seitlichen Spiels der Hinterradschwinge im Rahmen.
Beide Lagerabdeckungen abnehmen und mit den jeweiligen Unterlegscheiben rechts und links getrennt ablegen. Aus der Schwinge die inneren
Lagerbuchsen herausnehmen. Es ist darauf zu achten, daß sich zwischen beiden eine längere Abstandhülse ohne Lagerfunktion befindet.
Sowohl Lagerbuchsen, wie auch Lagerbolzen unterliegen Verschleiß, umso mehr, wenn die Lager nicht regelmäßig abgeschmiert worden sind.
Dazu ist der Lagerbolzen hohlgebohrt, an den Lagerbuchsen mit Querlöchern. Über an beiden Enden des Lagerbolzen eingeschraubten
Schmiernippeln kann das Fett eingepreßt werden und gelangt so zu den Lagerstellen. Die Lagerbuchsen und der Lagerbolzen müssen auf Verschleiß,
Abrieb und auf überhöhtes Spiel untersucht werden. Der Bolzen durch hin und herrollen auf einer ( Glas ) Platte auf Verbiegung hin untersuchen. Die
Lagerbuchsen werden mit einem langen Dorn, der durch das Querrohr der Schwinge geführt wird, herausgetrieben. Dazu dabei mit dem Dorn die
Abstandhülse zur Seite drücken.
Bei Erneuerung der Lagerbuchsen ist die Überlegung zu machen, ob man nicht statt der Lagerbuchsen nicht ein im Zubehörhandel
angebotenes Nadel, Rollen oder Schrägrollenlager einbaut. Dem höheren Preis steht ein wesentlich präziseres Arbeiten und eine erheblich längere
Lebenserwartung der Lager entgegen.
Die Hinterradschwinge wird unter Umkehrung der Arbeitsgänge des Zerlegens wieder zusammengebaut. Vor dem Zusammenbau müssen
Lagerbolzen, Lagerbuchsen bzw. Nadellager und das zur Aufnahme der Lager dienende Querrohr der Schwinge gründlich gereinigt und mit neuem
Lagerfett eingeschmiert werden. Schmutz und Fremdkörper zerstören ein neues Lager in Kürze! Vor dem Aufsetzen der beiden verchromten
Lagerdeckel die gereinigten Abstandscheiben zum Festhalten eingefettet in die Innenseite der Lagerdeckel einlegen. Die rechts und links am
Lagerbolzen befindlichen Schmiernippel überprüfen, ob sie durchgängig und nicht verstopft sind. Nach Beenden des Zusammenbaus wird eine
Fettpresse an beide Schmiernippel angesetzt und solange betätigt, bis das Fett aus den Lagerseiten der Hinterradschwinge austritt.
Abgesehen davon, daß die Federbeine verschlissen wären, führen abgenutzte oder festgefressene Schwingenlager dazu, daß das Fahrzeugheck
beim Fahren, besonders auf schlechten Untergrund zum Wegrutschen und Springen neigt. Das Spiel der Lager kann festgestellt werden, in dem das
Motorrad auf den Hauptstädte gestellt wird. Man faßt das Hinterrad mit beiden Händen und rüttelt mit kurzen, kräftigen Stößen seitlich hin und her.
5.7.2 Federbeine der Hinterradaufhängung, kontrollieren
Die Yamaha RD250 / 400 ist hinten mit hydraulisch gedämpften Schraubenfederbeinen ausgestattet. Diese können je nach Modell in drei
bis fünf verschiedenen Härten (Vorspannung) verstellt werden. Jedes Federbein hat zwei Bohrungen zum Ansetzen des Hakenschlüssels unmittelbar
über den Einstellkerben. Zum Drehen der Einstellhülsen kann entweder ein Hakenschlüssel oder ein passender Schraubenzieher aus dem
Bordwerkzeug verwendet werden. Durch Drehen im Uhrzeigersinn wird die Federspannung verstärkt und so eine härtere Dämpfung erzielt werden.
Die untere Stellung für normalen Solo Betrieb und die härteste, obere Stellung für Betrieb bei hohen Fahrgeschwindigkeiten mit voller Beladung. Die
richtige Stellung muß man durch Ausprobieren herausfinden und sich merken.
Die Federbeine sind auf Lebensdauer verschlossen und es gibt keine Möglichkeit zur Reparatur. Bei Defekt bzw. Nachlassen der
Dämpferleistung sind sie zu erneuern. Die Federbeine sind immer paarweise zu ersetzen und immer in der Einstellung parallel gleich vorzunehmen.
5.8
Hauptständer, kontrollieren
Der Hauptständer ist an Halterungen befestigt, die unter dem Motor direkt an den Doppelrohrrahmen geschweißt sind. Der Ständer ist mit
einem in Buchsen gelagerten Bolzen angelenkt, der durch Ständer und Halter durchgeschoben und auf einer Seite mit einem Splint gesichert ist. Auf
der rechten Seite befindet sich die Rückholfeder, welche den Ständer in Ruhelage hochhält, wenn das Motorrad betrieben wird.
Die Rückholfeder ist regelmäßig auf guten Zustand zu überprüfen, weil sonst der Ständer während der Fahrt herunterklappen könnte, was
zum Sturz führen würde. Der Lagerbolzen ist regelmäßig abzuschmieren, um eine einwandfreie Funktion zu gewähren.
5.9
Seitenständer, kontrollieren
Zum gelegentlichen Abstellen der Maschine ist zusätzlich zum Hauptständer ein Seitenständer angebracht. Beim
nur noch als Zubehör angebracht worden. Der Seitenständer ist dicht beim Kurbelgehäuse in einer am unteren linken Rahmenrohr angeschweißten
Tragöse drehbar gelagert. Eine durch eine Mutter gesicherte Anbauschraube dient als Lagerbolzen. Die Mutter wird durch einen durchgesteckten
Splint gesichert. Zwei kombiniert angebrachte Rückholfedern ziehen den Seitenständer sofort, nachdem das Gewicht der Maschine nicht mehr auf
ihr lastet, in ihre Ruhelage zurück, wie auch vom Gesetzgeber wegen Unfallgefahr gefordert.
dann mit einem Hammer gerichtet werden.
5.10
Fußrasten, kontrollieren und erneuern

5.10.1 Modell 1976 (Festsattelbremse)

Die Fußrasten bestehen aus einer Einheit, die mit vier Schrauben und Muttern an dem unterhalb des Motors unter dem Rahmenrohr
angeschweißten Anbauösen verschraubt sind. Die Muttern werden durch durchgesteckte Splinte gesichert. Einbau Gummilager dienen der
Fußrastenanlage als Vibrationshemmer.
Beide Fahrerfußrasten sitzen auf Lagerbolzen und werden durch Federkraft in waagerechter Haltung gehalten. Wenn das Motorrad umfallen
sollte, können die Rasten gegen Federkraft nachgeben und bleiben so unbeschädigt. Trotzdem verbogene Fußrasten können nach Herausziehen der
Bolzen abgenommen werden und entweder im Schraubstock gerichtet oder gleich erneuert werden. Der Fußrastenträger besteht aus einem Stahlrohr
mit angeschweißten Halteösen und kann bei Verbiegung im Schraubstock gerichtet werden.
H.Novak * V4.2 12.09.2004
www.RD400.de
Regelmäßig die Funktion und Zustand der Federn kontrollieren, weil ein Versagen zum Sturz führen würde.
Der Lagerbolzen ist auf Verschleiß zu prüfen und regelmäßig abzuschmieren.
Es ist zu beachten, das der Seitenständer nur dazu konstruiert ist, das Gewicht der Maschine zu tragen, wenn
man sich regelmäßig auf der auf dem Seitenständer gestellten Maschine herumlümmelt, ist ein Verbiegen der
Aufnahme des Seitenständers die Folge und der Seitenständer klappt nicht mehr einwandfrei ein. Die Aufnahme muß
*\t\yam\RD77_Reparatur.DOC#
95
Reparaturanleitung
Modell ab 1978
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Diese Anleitung auch für:

Rd 400 dx

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