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Erstellung Der Sondenbohrung; Weitere Wärmequellenanlagen Zur Erdwärmenutzung - Dimplex Buderus Installationsanleitung

Inhaltsverzeichnis
Sole/Wasser-Wärmepumpe
3.3.2

Erstellung der Sondenbohrung

Der Abstand der einzelnen Sonden zueinander sollte mindes-
tens 6 m betragen, damit eine gegenseitige Beeinflussung gering
und eine Regenerierung im Sommer sichergestellt ist. Wenn
mehrere Sonden erforderlich sind, sollten diese nicht parallel,
sondern quer zur Grundwasserfließrichtung angeordnet werden
(siehe Abb. 3.7 auf S. 81).
Abb. 3.7: Anordnung und Mindestabstand von Sonden in Abhängigkeit der
Grundwasserfließrichtung
HINWEIS
Für die Solekonzentration, verwendete Materialien, Anordnung des Ver-
teilerschachts, Einbau der Pumpe und Ausdehnungsgefäß gelten die
gleichen Regeln wie bei einer Erdwärmekollektoranlage.
3.3.3
Weitere Wärmequellenanlagen zur Erdwärmenutzung
Alternativ zu Erdkollektoren werden auch andere Bauarten von
Wärmequellenanlagen wie Erdwärmekörbe, Grabenkollektoren,
Energiepfähle, Spiralkollektoren usw. angeboten.
Die Auslegung dieser Wärmequellenanlagen muss nach den An-
gaben des Herstellers bzw. des Lieferanten erfolgen. Der Her-
steller muss die langfristige Funktion des Systems gemäß den
folgenden Angaben garantieren:
Minimal zulässige Soletemperatur
Kälteleistung und Soledurchsatz der eingesetzten Wärme-
pumpe
Betriebsstunden der Wärmepumpen pro Jahr
Zusätzlich sind folgende Informationen zur Verfügung zu stellen:
www.dimplex.de
Abb. 3.8 auf S. 81 stellt einen Querschnitt durch eine Doppel-U-
Sonde dar, die üblicherweise für Wärmepumpen verwendet wer-
den.
Bei diesem Sondentyp wird zunächst eine Bohrung mit dem Ra-
dius r
erstellt. Darin werden vier Sondenrohre und ein Verfüll-
1
rohr eingeführt und das Bohrloch mit einer Zement- Bentonit- Mi-
schung hinterfüllt. In zwei Sondenrohren fließt das Sondenfluid
hinab und in den anderen beiden wieder herauf. Die Rohre sind
am unteren Ende mit einem Sondenkopf verbunden, sodass ein
geschlossener Sondenkreislauf entsteht.
Abb. 3.8: Sondenquerschnitt einer Doppel-U-Sonde mit Verfüllrohr
HINWEIS
Bei Verwendung des Solezubehörs bzw. bei Wärmepumpen mit integrier-
ter Soleumwälzpumpe müssen die Druckverluste der Sonde ermittelt und
mit der freien Pressung der Soleumwälzpumpe verglichen werden. Um
unnötig große Druckverluste zu vermeiden, sollten ab Sondentiefen von
mehr als 80 m DN40 Rohre zum Einsatz kommen.
Druckverlust beim angegebenen Soledurchsatz zur Ausle-
gung der Soleumwälzpumpe
Mögliche Einflüsse auf die Vegetation
Installationsvorschriften
Die Erfahrungen zeigen, dass sich die Entzugsleistungen klassi-
scher Erdwärmekollektoren nur unwesentlich von anderen Sys-
temen unterscheiden, da die in 1m
gie auf 50 bis 70 kWh/a begrenzt ist.
Mögliche Optimierungen der Entzugleistungen hängen in erster
Linie von den Klimabedingungen und der Bodenart ab und nicht
von der Art der Wärmequellenanlage.
3.3.3
3
Erdreich gespeicherte Ener-
81
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