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Regenerativer Wärmeerzeuger; Schwimmbadwasser-Erwärmung - Dimplex Buderus Installationsanleitung

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Einbindung der Wärmepumpe in das Heizsystem
Abb. 8.15:Schaltbild für gleitend geregelten Heizkesselbetrieb
8.9.3
Regenerativer Wärmeerzeuger
Zur Einbindung regenerativer Wärmeerzeuger, wie Festbrenn-
stoffkessel oder thermische Solaranlagen, stellt der Wärmepum-
penmanager eine eigene Betriebsart zur Verfügung. In der Vor-
konfiguration kann die sogenannte Betriebsart „Bivalent-
Regenerativ" gewählt werden. In diesem Betriebsmodus verhält
sich die Wärmepumpen-Heizungsanlage wie eine monoenerge-
tische Anlage, bei regenerativem Wärmeanfall wird die Wärme-
pumpe automatisch gesperrt und die regenerativ erzeugte
Wärme dem Heizsystem beigemischt. Die Mischerausgänge des
Bivalenzmischers (M21) sind aktiv.
Bei ausreichend hoher Temperatur im regenerativen Speicher
wird die Wärmepumpe auch während einer Warmwasserberei-
tung oder Schwimmbadanforderung gesperrt.
8.10 Schwimmbadwasser-Erwärmung
Die Einbindung der Schwimmbadwasser-Erwärmung erfolgt par-
allel zur Heizungs- und Warmwasserpumpe. Die Erwärmung des
Schwimmbadwassers ist über einen Schwimmbadwärmetau-
scher zu bewerkstelligen (hydraulische Einbindung siehe Abb.
8.41 auf S. 198).
A
Filter
B
Filterpumpe
C
Schwimmbadregler (Thermostat)
D
Zeitschaltuhr
M19
Schwimmbadpumpe
RBG
Relaisbaugruppe
Es empfiehlt sich die Schwimmbadbeheizung zeitlich zu steuern.
Die Schwimmbadanforderung darf nur an den Wärmepumpen-
manager weitergeleitet werden, wenn sichergestellt ist, dass die
Schwimmbadpumpe (M19) läuft und die Filterpumpe eingeschal-
tet ist.
Die Übertragungsleistung des Wärmetauschers muss auf die
Besonderheit der Wärmepumpe z.B. max. Vorlauftemperaturen
von 55 °C und den Mindestheizwasserdurchsatz der Wärme-
pumpe bezogen werden.
Nicht allein die Nennleistung, sondern der konstruktive Aufbau,
der Durchfluss durch den Wärmetauscher und die Thermostat-
einstellung sind für die Auswahl maßgebend. Darüber hinaus
sind bei der Dimensionierung die Beckenwasser-Auslegungs-
temperatur (z.B. 27 °C) und der schwimmbeckenseitige Durch-
fluss zu berücksichtigen.
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Bei Wärmepumpen ohne Vorlauffühler (R9) ist dieser nachzurüs-
ten. Bei reversiblen Wärmepumpen und bei Wärmepumpen-Hei-
zungsanlagen mit einem 3.Heizkreis kann „Bivalent regenerativ"
nicht gewählt werden, da der Fühler (R13) schon belegt ist.
Abb. 8.16: Schaltbeispiel für den Heizbetrieb mit Festbrennstoffkessel
Abb. 8.17:Einbindung für die Schwimmbadwasser-Erwärmung mit Wärme-
pumpen
8.10
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