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Luftansaug Oder -Ausblas Über Lichtschächte; Regenschutzgitter Für Wärmepumpen; Isolieren Der Mauerdurchbrüche - Dimplex Buderus Installationsanleitung

Inhaltsverzeichnis
2.2.2
2.2.2
Luftansaug oder –ausblas über Lichtschächte
Liegen die Wanddurchführungen der Luftkanäle am Ansaug oder
Ausblas unterhalb der Erdgleiche, empfiehlt sich die Luftführung
über strömungsgünstige Kunststoff-Lichtschächte. Bei Beton-
schächten muss ein Luftleitblech eingesetzt werden. Der Licht-
schacht auf der Ausblasseite sollte mit einer schallabsorbieren-
den Auskleidung versehen werden. Hierfür eignen sich
wetterbeständige Mineralfaserplatten mit einem Raumgewicht
von ca. 70 kg/m³ oder offenzelliger Schaumstoff (z.B. Melamin-
harzschaum).
Mindestabmessungen der Schächte 1000 x 400 bis 1000 x
650 mm
Abdichten des Übergangs zwischen Lichtschacht und Mau-
erdurchbruch (siehe Kap. 2.2.4 auf S. 18)
Abdeckung mit Gitterrost (Einbruchsicherung)
Abfluss für Kondensat vorsehen
Zum Schutz vor Kleintieren und Laub sollte zusätzlich ein
Drahtgitter (Maschenweite > 0,8 cm) angebracht werden.
2.2.3
Regenschutzgitter für Wärmepumpen
Regenschutzgitter dienen bei Mauerdurchbrüchen oberhalb der
Erdgleiche als optische Blende und zum Schutz des Luftkanals
vor Witterungseinflüssen. Es wird von außen an der Mauer be-
festigt und ist unabhängig von der Art der Luftführung einsetzbar.
Das speziell für Wärmepumpen entwickelte Regenschutzgitter
(Sonderzubehör) weist einen wesentlich geringeren Druckverlust
als handelsübliche Wetterschutzgitter auf. Es ist sowohl auf der
Ansaug- als auch auf der Ausblasseite einsetzbar.
Zum Schutz vor Kleintieren und Laub sollte ein Drahtgitter zwi-
schen Wand und Regenschutzgitter angebracht werden. Der
freie Querschnitt des Gitters muss mindestens 80% betragen
(Maschenweite > 0,8cm). Eine eventuell notwendige Einbruchsi-
cherung ist bauseits zu ergänzen.
Pos.
Bezeichnung
1
Schutzgitter
2
Dübel 6x30
3
Schraube 5x70
2.2.4
Isolieren der Mauerdurchbrüche
Die notwendigen Mauerdurchbrüche sind bauseits zu erstellen.
Sie müssen auf der Innenseite zwingend mit einer Wärmedäm-
mung verkleidet werden, um eine Auskühlung bzw. Durchfeuch-
tung des Mauerwerks zu verhindern. In Abb. 2.3 auf S. 18 ist bei-
spielsweise
eine
Dämmung
(Dämmstärke 25mm) dargestellt. Der Übergang zwischen
Wanddämmung und Wandanschlusskasten muss zwingend luft-
dicht angeschlossen werden. Bei ungünstigen Witterungsbedin-
gungen (z.B. bei Schlagregen) eindringendes Wasser ist durch
ein Gefälle nach außen abzuführen.
18
500-700
800
1 Stück
1 Stück
4 Stück
6 Stück
4 Stück
6 Stück
mittels
PU-Hartschaum
HINWEIS
Die Mindestabmessungen der Luftkanäle sind den Geräteinformationen
zu entnehmen.
Abb. 2.1: Mindestabmessungen Lichtschacht
Abb. 2.2: Regenschutzgitter für Wärmepumpen
Abb. 2.3: Beispiel für die Ausführung eines Mauerdurchbruches
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