Herunterladen Inhalt Inhalt Diese Seite drucken

Zulässiger Betriebsüberdruck; Zulässige Betriebstemperatur - Dimplex Buderus Installationsanleitung

Inhaltsverzeichnis
6.1.2
Wärmedämmung und Verkleidung
Die Wärmedämmung besteht aus hochwertigem PU-(Polyure-
than-)Hartschaum. Durch die direkt aufgeschäumte PU-Hart-
schaumisolierung ergeben sich minimale Bereitschaftsverluste.
Regelung
Die Speicher sind serienmäßig mit einem Fühler inkl. ca. 5m An-
schlussleitung ausgestattet, der direkt am Wärmepumpenmana-
ger angeschlossen wird. Die Fühlerkennlinie entspricht DIN
44574. Die Temperatureinstellung und zeitgesteuerte Aufladung
und Nacherwärmung mit Flanschheizung erfolgt durch den Wär-
mepumpenmanager. Bei der Einstellung der Warmwassertem-
peratur ist die Hysterese zu beachten. Außerdem steigt die ge-
messene
Temperatur
etwas
Ausgleichsprozesse im Speicher nach Abschluss der Warmwas-
ser-Erwärmung noch einige Zeit benötigen.
Alternativ kann die Regelung mit einem Thermostaten erfolgen.
Die Hysterese sollte 2K nicht überschreiten.
Betriebsbedingungen:
Zulässiger Betriebsüberdruck
Heizwasser
Trinkwasser
Zulässige Betriebstemperatur
Heizwasser
Trinkwasser
Montage
Die Montage beschränkt sich auf die hydraulische Einbindung
inkl. Sicherheitseinrichtungen und den elektrischen Anschluss
des Fühlers.
Zubehör
Elektro-Flanschheizung für die thermische Nacherwärmung falls
benötigt bzw. gewünscht.
Elektroeinsätze dürfen nur von zugelassenen Elektroinstallateu-
ren nach dem entsprechenden Schaltbild angeschlossen wer-
den. Die einschlägigen Vorschriften nach TAB und die VDE-
Richtlinien sind zwingend zu beachten.
Aufstellort
Der Speicher darf nur in einem frostgeschützten Raum aufge-
stellt werden. Die Aufstellung und Inbetriebnahme muss durch
eine zugelassene Installationsfirma erfolgen.
Wasserseitiger Anschluss
Der Kaltwasseranschluss muss nach DIN 1988 und DIN 4573
Teil 1 ausgeführt werden (siehe Abb. 6.1 auf S. 147). Alle An-
schlussleitungen sollten über Verschraubungen angeschlossen
werden.
Da durch eine Zirkulationsleitung hohe Bereitschaftsverluste ent-
stehen, sollte sie nur bei einem weitverzweigten Trinkwassernetz
angeschlossen werden. Ist eine Zirkulation erforderlich, so ist sie
mit einer selbsttätig wirkenden Einrichtung zur Unterbrechung
des Zirkulationsbetriebes auszurüsten.
Alle Anschlussleitungen inkl. Armaturen (außer Kaltwasseran-
schluss) müssen nach der Energieeinsparverordnung (EnEV)
gegen Wärmeverluste geschützt werden. Schlecht oder gar nicht
gedämmte Anschlussleitungen führen zu einem Energieverlust,
der um ein Vielfaches größer ist als der Energieverlust des Spei-
chers.
146
an,
da
die
thermischen
3 bar10 bar
10 bar
110 °C
95 °C
Im Heizwasseranschluss ist auf jeden Fall ein Rückschlagventil
vorzusehen, um eine unkontrollierte Aufheizung bzw. Abkühlung
des Speichers zu vermeiden.
Die Ausblasleitung des Sicherheitsventils in der Kaltwasserzulei-
tung muss stets offen bleiben. Die Betriebsbereitschaft des Si-
cherheitsventils ist von Zeit zu Zeit durch Anlüften zu überprüfen.
Entleerung
Eine Entleerungsmöglichkeit des Speichers ist bauseits in der
Kaltwasseranschlussleitung vorzusehen.
Druckminderventil
Kann der max. Netzdruck den zulässigen Betriebsüberdruck von
10 bar übersteigen, so ist ein Druckminderventil in der An-
schlussleitung zwingend erforderlich. Um jedoch Geräuschent-
wicklung zu mindern, sollte nach DIN 4709 der Leitungsdruck in-
nerhalb von Gebäuden auf ein betriebstechnisch noch
zulässiges Maß reduziert werden. Je nach Gebäudeart kann aus
diesem Grunde ein Druckminderventil im Speicherzulauf sinnvoll
sein.
Sicherheitsventil
Die Anlage muss mit einem bauteilgeprüften, zum Speicher hin
nicht absperrbaren Sicherheitsventil ausgerüstet werden. Zwi-
schen Speicher und Sicherheitsventil dürfen auch keine Veren-
gungen, wie z.B. Schmutzfänger, eingebaut werden.
Beim Aufheizen des Speichers muss aus dem Sicherheitsventil
Wasser ausfließen (-tropfen), um die Ausdehnung des Wassers
aufzufangen bzw. einen zu großen Druckanstieg zu verhindern.
Die Ablaufleitung des Sicherheitsventils muss frei, ohne jegliche
Verengung, über einer Entwässerungseinrichtung münden. Das
Sicherheitsventil ist an gut zugänglicher und beobachtbarer
Stelle anzubringen, damit es während des Betriebs angelüftet
werden kann. In der Nähe oder am Ventil selbst ist ein Schild mit
der Aufschrift: "Während der Beheizung kann Wasser aus der
Ausblasleitung austreten! Nicht verschließen!" anzubringen.
Es dürfen nur bauteilgeprüfte, federbelastete Membran-Sicher-
heitsventile verwendet werden.
Die Abblasleitung muss mindestens in Größe des Sicherheits-
ventil-Austrittsquerschnitts ausgeführt sein. Werden aus zwin-
genden Gründen mehr als zwei Bögen oder eine größere Länge
als 2 m erforderlich, so muss die gesamte Abblasleitung eine
Nennweite größer ausgeführt sein.
Mehr als drei Bögen sowie 4 m Länge sind unzulässig. Die Ab-
laufleitung hinter dem Auffangtrichter muss mindestens den dop-
pelten Querschnitt des Ventileintritts aufweisen. Das Sicherheits-
ventil
muss
so
eingestellt
Betriebsüberdruck von 10 bar nicht überschritten wird.
Rückschlagventil, Prüfventil
Um einen Rückfluss des erwärmten Wassers in die Kaltwasser-
leitung zu verhindern, muss ein Rückschlagventil (Rückflussver-
hinderer) eingebaut werden. Die Funktion kann überprüft wer-
den, indem das in Fließrichtung erste Absperrventil geschlossen
und das Prüfventil geöffnet wird. Es darf bis auf das in dem kur-
zen Rohrstück vorhandene Wasser kein Wasser austreten.
Absperrventile
Es sind Absperrventile an dem in Abb. 6.1 auf S. 147 dargestell-
ten Speicher in den Kalt- und Warmwasseranschluss sowie den
Heizwasservorlauf und -rücklauf einzubauen.
sein,
dass
der
zulässige
Inhaltsverzeichnis
loading

Inhaltsverzeichnis