Luft/Wasser-Wärmepumpe
Montage bei Standardaufstellung:
Bei Wahl einer standardmäßigen Aufstellungsvariante (siehe
Kap. 2.3.1 auf S. 22) können die Kanalstücke unbearbeitet mon-
tiert werden.
Bei der Positionierung der Luftführung sind die geforderten Min-
destabstände der Wärmepumpe zu Wänden einzuhalten (siehe
Abb. 2.8 auf S. 21).
Luftkanäle oder Bögen werden entsprechend der Maßzeichnun-
gen durch handelsüblichen Bauschaum in der Wandöffnung ver-
schäumt. Die Kanalstücke werden freitragend durch eine geeig-
nete Unterkonstruktion vom Boden oder durch Gewindestangen
von der Decke fixiert.
HINWEIS
Zur Körperschallentkopplung werden die Luftkanäle nicht mit der Wärme-
pumpe verschraubt.
Zwischen Wärmepumpe und Kanal ist ein Abstand von ca. 2cm
zu belassen, um eine spätere Demontage der Wärmepumpe
leicht durchführen zu können. Die Abdichtung zur Wärmepumpe
erfolgt mit der als Zubehör erhältlichen Dichtmanschette (siehe
Abb. 2.9 auf S. 21).
Stoßverbindung zweier Kanalteile:
Zum Verbinden der Kanalteile sind diese mit einem Metallsteck-
rahmen versehen. Die Verbindung über diesen Steckrahmen
vermeidet Luftturbulenzen und somit Druckverluste.
Die Abdichtung der Teile zueinander wird durch einen, zwischen
den Metallrahmen eingeklebten, handelsüblichen Moosgummi
oder mit Silikonmasse hergestellt.
Abb. 2.8: Mindestabstände zur Aufstellung der Luft/Waser-Wärmepumpen
für die Innenaufstellung
2.3 Projektierung der Luftführung
Bei der Projektierung der Luftführung (Luftansaug und Luftaus-
blas) ist darauf zu achten, dass der maximale Druckverlust (max.
Pressung) der Einzelkomponenten den in den Geräteinformatio-
nen (siehe Kap. 2.5 auf S. 26) angegebenen Wert nicht über-
steigt. Zu kleine Querschnittsflächen bzw. zu starke Umlenkun-
gen
(z.B.
Wetterschutzgitter)
Druckverluste und führen zu einem uneffektiven oder gar störan-
fälligen Betrieb.
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ergeben
unzulässig
hohe
Anfertigen von Passlängen:
Bestehende Luftkanäle können auf der Baustelle unter Verwen-
dung des als Zubehör erhältlichen Verarbeitungssets gekürzt
oder angepasst werden. Die entstehenden Schnittkanten wer-
den mit einer geeigneten Klebemasse (z.B. Silikon) bestrichen
und durch ein verzinktes U-Profil eingefasst.
Beim Festlegen der Schnittposition ist zu beachten, dass bei
einem geraden Kanal nur an einem Ende die zur Verbindung not-
wendige Steckzunge vorhanden ist.
Der Zuschnitt der Kanalteile kann mit handelsüblichen Holzbear-
beitungswerkzeugen, wie z.B. Kreis- oder Stichsäge erfolgen.
Hartmetall- oder diamantbestückte Werkzeuge sind empfehlens-
wert.
Dichtmanschette
Die Dichtmanschette wird zur Abdichtung der Luftkanäle aus
Glasfaserleichtbeton an der Wärmepumpe verwendet. Die Luft-
kanäle selbst werden nicht direkt mit der Wärmepumpe ver-
schraubt. Im betriebsfertigen Zustand berührt lediglich der Dicht-
gummi die Wärmepumpe. Dadurch ist zum einen eine leichte
Montage und Demontage der Wärmepumpe gewährleistet, zum
anderen wird eine gute Körperschallentkopplung erreicht.
Abb. 2.9: Dichtmanschette für Luftkanäle
Luftführungskomponente
Luftkanal gerade
Luftkanal Bogen
Regenschutzgitter
Lichtschacht Ansaug
Lichtschacht Ausblas
Tab. 2.2:Anhaltswerte für das Systemzubehör Luftführung
HINWEIS
Um die maximal zulässigen Druckverluste einzuhalten, sollte die raum-
seitige Luftführung max. zwei 90°-Umlenkungen enthalten.
2.3
Druckverlust
1 Pa/m
7 Pa
5 Pa
5 Pa
7-10 Pa
21