Einbindung der Wärmepumpe in das Heizsystem
8.12.2 Monovalente Sole/Wasser-Wärmepumpe
Ein Heizkreis mit Überströmventil
Abb. 8.21:Einbindungsschema für den monovalenten Wärmepumpenbetrieb mit einem Heizkreis und Reihen-Pufferspeicher
(Ein Mindestpuffervolumen von 10% des Nenndurchsatzes ist durch einen Reihen-Pufferspeicher oder sonstige ge-
eignete Maßnahmen sicherzustellen siehe Kap. 8.5 auf S. 178)
Zwei Heizkreise mit differenzdrucklosem Verteiler
Abb. 8.22:Einbindungsschema für den monovalenten Wärmepumpenbetrieb mit zwei Heizkreisen, Reihen-Pufferspeicher und
Warmwasser-Erwärmung.
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8.12.2
Einstel-
Vorkonfiguration
lung
mono-
Betriebsweise
valent
1. Heizkreis
ja
2. Heizkreis
nein
Kühlfunktion
nein
passiv
Warmwasser-
nein
bereitung
Schwimmbad-
nein
bereitung
Bei Anlagen mit Einzelraumre-
gelungen (TC) muss das Über-
strömventil so eingestellt wer-
den, dass in Verbindung mit
einer ungeregelten Heizungs-
pumpe (M13) der Mindestheiz-
wasserdurchsatz in allen Be-
triebssituationen sichergestellt
wird.
Der Reihen-Pufferspeicher ver-
größert das umgewälzte Volu-
men und garantiert die geforder-
ten Mindestlaufzeiten des
Verdichters, wenn nur einzelne
Räume Wärme anfordern (z.B.
Bad).
Einstel-
Vorkonfiguration
lung
mono-
Betriebsweise
valent
1. Heizkreis
ja
2. Heizkreis
ja
3. Heizkreis
nein
Kühlfunktion
nein
passiv
Warmwasser-
ja
bereitung
Anforderung
Fühler
Flanschheizung
ja
Schwimmbad-
nein
bereitung
Bei mehr als einem Heizkreis
muss der Erzeuger- vom Ver-
braucherkreis hydraulisch ge-
trennt werden.
Der differenzdrucklose Verteiler
sichert den Heizwasserdurch-
satz und ist im gleichen Quer-
schnitt wie die Vor- und Rück-
laufleitung auszulegen.
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