Benzinversorgung
Steuerelektronik gesendet werden. Die beiden Gaszüge (Öffnen und Schließen) verstellen eine an
einer kleinen Wellen angebrachten Spindelmutter, die über eine Rückholfeder auf Ruhestellung zu-
rückgestellt wird.
An den beiden Enden der kleinen Welle befinden sich 2 Doppelspur-Potentiometer (4 vier Kontrollspu-
ren), über die die Drehmoment-Anfrage angelesen (und geprüft) wird.
Steuerelektronik Marelli 7SM Außer den normalen Funktionen des Einspritzsystems überwacht sie
die Steuerung der Drosselkörper: Sie erfasst, über den Sensor Griffstellung, die Drehmoment-Anfrage
und entscheidet, anhand des KENNFELDS FÜR DREHMOMENT-ANFRAGE, die einzustellende Öff-
nung der Drosselklappen. Sie überwacht den richtigen Betrieb der einzelnen Bauteile (Autodiagnose),
des Systems (Sicherheitsvorrichtungen) und führt Notfall-Verfahren aus (Recovery).
Drosselkörper Jeder der beiden Drosselkörper besteht aus:
•
Drosselklappe mit 2 Rückholfedern für die kontrollierte Position mit geringster Öffnung
•
Gleichstrom-Stellmotor
•
Doppelter, abgedichteter Sensor für Drosselklappenposition mit magnetischer (kontaktfrei-
er) Steuerung
Die Drosselkörper sind wartungsfrei und können nicht gewartet werden. Bei internen Störungen (elekt-
risch oder magnetisch) muss die gesamte Einheit ausgewechselt werden.
Drucksensor Die Drucksensoren (einer pro Zylinderreihe) sind nicht nur für die Einspritz-Kennfelder
bei niedrigen und stabilisierten Drehzahlen von grundlegender Bedeutung, sondern auch für die Steu-
erung des Systems Drive by Wire: Ihr Signal wird in die VERKETTUNG DER DREHMOMENTE für die
Kontrolle der richtigen Drosselklappen-Öffnung eingefügt.
Sensor Ansauglufttemperatur Das vom Sensor kommende Signal wird für die Berechnung des ge-
schätzten Drehmomentwertes benutzt, weil der Sauerstoffanteil in der Luft auch von der Dichte
abhängt, die sich temperaturabhängig ändert.
Motor-Temperatursensor Das vom Sensor kommende Signal wird für die Abschätzung der mecha-
nischen Auswirkungen verwendet.
2 - Steuerung von Einspritzung/ Zündung
Einspritz-Kennfeld des Typs (alpha-D)/n, wo:
•
alpha ist die Drosselklappenposition
•
D ist der in den Ansaugstutzen gemessene Druck
•
Im Leerlauf sowie in niedrigen und stabilisierten Drehzahlbereichen wird eine Strategie D/
n verwendet.
•
Für mittlere - große Öffnungswerte der Drosselklappen wird eine Strategie alpha/n verwen-
det.
•
Für Übergänge (Drehzahl-Änderung) wird eine Strategie alpha/n verwendet.
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Die wichtigsten Parameter für die Berichtigung des Einspritz-Mapping sind:
•
Motortemperatur
VERS - 388
TUONO V4 R