Zusätzliche Informationen
12.10.4.4.3 Details
Es wird empfohlen die übertragenen Nachrichten in separate Empfangsarrays abzulegen
Nach der Übermittlung eines gesetzten MessageEndBits sollte das Folgesegment zum Empfangsarray hin-
zugefügt werden. Danach ist die Mitteilung vollständig und kann intern weiterverarbeitet werden. Für die
nächste Nachricht sollte ein neues/separates Array angelegt werden.
Information:
Bei der Übertragung mit MultiSegmentMTUs können sich mehrere kurze Nachrichten in ei-
ner Sequenz befinden. Im Programmablauf muss sichergestellt sein, dass genügend Emp-
fangsarrays verwaltet werden können. Das Acknowledge-Register darf erst nach Übernah-
me der gesamten Sequenz angepasst werden.
Wenn ein SequenceCounter um mehr als einen Zähler inkrementiert wird, liegt ein Fehler vor
In diesem Fall stoppt der Empfänger. Alle weiteren eintreffenden Sequenzen werden ignoriert, bis die Sen-
dung mit dem korrekten SequenceCounter wiederholt wird. Durch diese Reaktion erhält der Sender keine
Bestätigungen mehr für die abgesetzten Sequenzen. Über den SequenceAck der Gegenstelle kann der Sen-
der die letzte erfolgreich übertragene Sequenz identifizieren und die Übertragung ab dieser Stelle fortset-
zen.
Information:
Beim Betrieb ohne Forward ist diese Situation sehr unwahrscheinlich.
Bestätigungen müssen auf Gültigkeit geprüft werden
Wenn der Empfänger eine Sequenz erfolgreich übernommen hat, muss sie bestätigt werden. Dazu über-
nimmt der Empfänger den mitgesendeten Wert des SequenceCounters und gleicht den SequenceAck daran
an. Der Absender liest das SequenceAck und registriert die erfolgreiche Übermittlung. Falls dem Absender
eine Sequenz bestätigt wird, die noch nicht abgesendet wurde, muss die Übertragung unterbrochen und
der Kanal resynchronisiert werden. Die Synchronisationsbits werden zurückgesetzt und die aktuelle/un-
vollständige Nachricht wird verworfen. Sie muss nach der Resynchronisierung des Kanals erneut versendet
werden.
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X20 System Anwenderhandbuch 4.30