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Die Register Für Den Flatstream-Modus; Bedienung Des Flatstreams; Format Der Ein- Und Ausgangsbytes - B&R X20 System Anwenderhandbuch

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Inhaltsverzeichnis
Zusätzliche Informationen
12.10.4 Die Register für den Flatstream-Modus
Zur Konfiguration des Flatstreams sind 5 Register vorgesehen. Mit der Standardkonfiguration können ge-
ringe Datenmengen relativ einfach übermittelt werden.
Information:
Die Steuerung kommuniziert über die Register "OutputSequence" und "InputSequence" so-
wie den aktivierten Tx- bzw. RxBytes direkt mit dem Feldgerät. Deshalb benötigt der An-
wender ausreichend Kenntnisse über das Kommunikationsprotokoll des Feldgerätes.
12.10.4.1 Konfiguration des Flatstreams
Um den Flatstream zu nutzen, muss der Programmablauf erweitert werden. Die Zykluszeit der Flatstream-
Routinen muss auf ein Vielfaches des Buszyklus festgelegt werden. Die zusätzlichen Programmroutinen
sollten in Cyclic #1 implementiert werden, um die Datenkonsistenz zu gewährleisten.
Bei der Minimalkonfiguration müssen die Register "InputMTU" und "OutputMTU" eingestellt werden. Alle
anderen Register werden beim Start mit Standardwerten belegt und können sofort genutzt werden. Sie
stellen zusätzliche Optionen bereit, um Daten kompakter zu übertragen bzw. den allgemeinen Ablauf hoch
effizient zu gestalten.
Mit den Forward-Registern wird der Ablauf des Flatstream-Protokolls erweitert. Diese Funktion eignet sich,
um die Datenrate des Flatstreams stark zu erhöhen, bedeutet aber erheblichen Mehraufwand bei der Er-
stellung des Programmablaufs.
Information:
In der weiteren Beschreibung stehen die Bezeichnungen "OutputMTU" und "InputMTU"
nicht für die Registernamen, sondern als Synonym für die momentan aktivierten Tx- bzw.
Rx-Bytes.
Information:
Die Register sind in den jeweiligen Datenblättern in Abschnitt "Die Flatstream-Kommuni-
kation" beschrieben.

12.10.4.2 Bedienung des Flatstreams

Bei der Verwendung des Flatstreams ist die Kommunikationsrichtung von großer Bedeutung. Für das Sen-
den von Daten an ein Modul (Output-Richtung) werden die Tx-Bytes genutzt. Für den Empfang von Daten
eines Moduls (Input-Richtung) sind die Rx-Bytes vorgesehen.
Mit den Registern "OutputSequence" und "InputSequence" wird die Kommunikation gesteuert bzw. abgesi-
chert, das heißt, der Sender gibt damit die Anweisung, Daten zu übernehmen und der Empfänger bestätigt
eine erfolgreich übertragene Sequenz.
Information:
Die Register sind in den jeweiligen Datenblättern in Abschnitt "Die Flatstream-Kommuni-
kation" beschrieben.

12.10.4.2.1 Format der Ein- und Ausgangsbytes

Name:
"Format des Flatstream" im Automation Studio
Bei einigen Modulen kann mit Hilfe dieser Funktion eingestellt werden, wie die Ein- und Ausgangsbytes des
Flatstream (Tx- bzw. Rx-Bytes) übergeben werden.
• gepackt: Daten werden als ein Array übergeben
• byteweise: Daten werden als einzelne Bytes übergeben
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X20 System Anwenderhandbuch 4.30
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