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Bild; Synchronisation Der Teilsysteme - Siemens S7-400H Handbuch

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Synchronisation der Teilsysteme

Master– und Reserve–CPU sind über Lichtwellenleiter gekoppelt. Über diese Kopplung
sorgen beide CPUs für eine ereignissynchrone Programmbearbeitung.

Bild 8-1

Die Synchronisation wird vom Betriebssystem automatisch durchgeführt und hat keine
Rückwirkung auf das Anwenderprogramm. Sie erstellen Ihr Programm so, wie Sie es von
den Standard–CPUs aus S7–400 gewohnt sind.
Verfahren der ereignisgesteuerten Synchronisation
Für die S7–400H wurde das von Siemens patentierte Verfahren der "ereignisgesteuerten
Synchronisation" angewandt. Dieses Verfahren ist praxisbewährt und wurde bereits bei den
Steuerungen S5–115H und S5–155H eingesetzt.
Ereignisgesteuerte Synchronisation bedeutet, dass bei allen Ereignissen, die einen
unterschiedlichen internen Zustand der Teilsysteme zur Folge haben könnten, ein
Datenabgleich zwischen Master und Reserve durchgeführt wird.
Master– und Reserve–CPU werden synchronisiert bei:
● Direktzugriff auf die Peripherie
● Alarmen
● Aktualisierung der Anwenderzeiten, z.B. S7–Timer
● Änderung von Daten durch Kommunikationsfunktionen
Stoßfreie Weiterarbeit auch bei Redundanzverlust einer CPU
Das Verfahren der ereignisgesteuerten Synchronisation stellt auch bei Ausfall der Master–
CPU zu jedem Zeitpunkt eine stoßfreie Weiterarbeit durch die Reserve–CPU sicher.
S7-400H
Systemhandbuch, 05/2008, A5E00267693-04
Synchronisation der Teilsysteme
System– und Betriebszustände der S7–400H
8.2 Einführung
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