1.4
Merkmale des Gateways
Mit Hilfe des Gateways kann eine Betriebsart ausgewählt werden aus fünf Mustern für die numerische
Ansteuerung. Einem Muster für die Ansteuerung über Positionierungsnummern und drei Mustern für
die Kombination aus direkter numerischer Ansteuerung und Ansteuerung über Positonsnummern.
(1) Numerische Ansteuerung
Im Positionierungsbetrieb mit numerischer Ansteuerung wird die Linearachse direkt durch Eingabe
numerischer Daten für Positionierung, Geschwindigkeit, Beschleunigung/Verzögerung, und dem
Toleranzbereich für die Positionsrückmeldung gesteuert.
Im Schub-Betrieb mit numerischer Ansteuerung wird die Linearachse direkt durch Eingabe
numerischer Daten für Positionierung, Geschwindigkeit, Beschleunigung/Verzögerung,
Schubbereich und den Stromgrenzwert für die Schubkraft gesteuert.
Verschiedene Statussignale können ein-/ausgegeben und die aktuellen Positionsdaten
ausgelesen werden.
Es gibt fünf Muster für die numerische Ansteuerung, von denen jedes zur Steuerung einer
bestimmten Anzahl von Achsen geeignet ist.
[1] Numerische Ansteuerung für maximal 4 Achsen
[2] Numerische Ansteuerung für maximal 6 Achsen
[3] Numerische Ansteuerung für maximal 8 Achsen
[4] Numerische Ansteuerung für maximal 10 Achsen
[5] Numerische Ansteuerung für maximal 16 Achsen
(2) Ansteuerung über Positionierungsnumern
Die Linearachse wird durch die Vorgabe von Positionierungsnummer gesteuert. Die Werte für
Positionierung, Geschwindigkeit, Beschleunigung/Verzögerung usw. müssen zuvor in der
Positionsdatentabelle für jede Achse eingetragen werden.
Verschiedene Statussignale können ein-/ausgegeben und die aktuellen Positionsdaten
ausgelesen werden.
Bis zu 16 Achsen können bei Betrieb mit Ansteuerung über Positionierungsnummern
angeschlossen sein.
(3) Kombinierte direkte und Ansteuerung über Positonsnummern
In dieser Betriebsart kann die Linearachse mit Hilfe einer Kombination aus
Positionierungsnummer und direkter Angabe von Werten gesteuert werden (die
Positionierungsdaten werden als numerische Werte angegeben, während andere
Bewegungsparameter für die einzelnen Positionierungsnummern hinterlegt sind).
Achsnummern müssen zunächst über die Festlegung von Positionierungsnummern angewählt
werden, dann werden direkt die Positionsdaten vorgegeben. Abhängig von der Gesamtgröße des
Bewegungsbereichs steht diese Betriebsart für ein großes Muster (jeweils 160 Byte für Ein-
/Ausgänge), mittelgroßes Muster (jeweils 128 Byte für Ein-/Ausgänge) und kleines Muster
(jeweils 64 Byte für Ein-/Ausgänge) zu Verfügung. Bis zu 16 Achsen können insgesamt für beide
Achsarten angeschlossen werden.
Dieses Handbuch beschreibt nur die Steuerungsmöglichkeiten, die in Verbindung mit dem Gateway
zur Verfügung stehen. Falls Widersprüche zwischen diesem Handbuch und der Bedienungsanleitung
der jeweiligen Steuerung auftreten, gelten die Angaben in diesem Handbuch. Informationen über die
Funktion, Parametereinstellung, Alarminformationen oder andere Informationen, die in diesem
Handbuch nicht beschrieben sind, finden Sie in der Bedienungsanleitung der jeweiligen Steuerung.
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PROFIBUS Gateway