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B&R KOMPAKTSTEUERUNG
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Inhaltszusammenfassung für B&R BRCOMP1-0

  • Seite 1 B&R KOMPAKTSTEUERUNG Dieses Manual ist zweisprachig ausgeführt. Die deutschsprachige Dokumentation beginnt auf Seite 3 If you would prefer to read this manual in English please turn to page 129 - 1 -...
  • Seite 2 B&R KOMPAKTSTEUERUNG - 2 -...
  • Seite 3 B&R KOMPAKTSTEUERUNG B&R KOMPAKTSTEUERUNG ANWENDERHANDBUCH Version: 2.00 (Dezember 1995) Herausgeber: Bernecker und Rainer Industrie-Elektronik GmbH. Best. Nr.: MABRCOMP1-0E - 3 -...
  • Seite 4 B&R KOMPAKTSTEUERUNG Inhaltliche Änderungen dieses Handbuches behalten wir uns ohne Ankündigung vor. Die Bernecker und Rainer Industrie-Elektronik GmbH haftet nicht für technische oder drucktechnische Fehler und Mängel in diesem Handbuch. Außerdem übernimmt die Bernecker und Rainer Industrie-Elektronik GmbH keine Haftung für Schäden, die direkt oder indirekt auf Lieferung, Leistung und Nutzung dieses Materials zurückzuführen sind.
  • Seite 5 B&R KOMPAKTSTEUERUNG B&R KOMPAKTSTEUERUNG Inhalt: 1. Allgemeines 2. Bestellnummern 2.1 B&R Kompaktsteuerung 2.2 Relais-Aufsteckkarte 2.3 Standardsoftware 2.4 Feldklemmen 3. Technische Daten 4. Abmessungen 5. Montage 5.1 Einbaurichtlinien 5.2 Es gibt zwei Montagemöglichkeiten 5.2.1 Direkt an Schaltschrankrückwand 5.2.2 Auf Hutschiene 6. Beschreibung der Komponenten 7.
  • Seite 6 B&R KOMPAKTSTEUERUNG 12. Analogeingänge 12.1 Technische Daten 12.2 Pinbelegung 12.3 Eingangsschaltung 12.4 Schirm erden 12.5 Verdrahtungsschema 12.6 Softwaremäßige Bedienung 12.7 AINJ - Analogeingang Kompaktsteuerung 12.8 Analogumwandlung 13. Analogausgänge 13.1 Technische Daten 13.2 Pinbelegung 13.3 Ausgangsschaltung 13.4 Schirm erden 13.5 Verdrahtungsschema 13.6 Softwaremäßige Bedienung 13.7 AOTF - Analogausgang Kompaktsteuerung 13.8 Analogwandlung...
  • Seite 7 B&R KOMPAKTSTEUERUNG 15.7 Montage 15.8 Kompaktsteuerung und Relais-Aufsteckkarte 15.9 Verbindung mit der Kompaktsteuerung 15.10 Relais-Versorgung 15.11 Schaltkreis 16. IF1 - RS232 Schnittstelle 16.1 Technische Daten 16.2 Pinbelegung 16.3 Verdrahtungsschema 16.4 Schirmung und Erdung 16.5 Softwaremäßige Bedienung 16.6 Compact MMI P120 und MMI P121 17.
  • Seite 8 B&R KOMPAKTSTEUERUNG 27. Lithium-Batterie 28. Zeittakte 29. Zeitimpulse 30. Echtzeituhr 31. Softwarezeiten 32. Inport/Outport Adresse $3400 33. Zusätzliches Anwender-EEPROM 33.1 Daten lesen 33.2 Daten schreiben 34. Inport Adresse $3480 35. Watchdog 35.1 Softwarewatchdog 35.2 Hardwarewatchdog 36. Timerinterruptroutinen 37. Fehlermeldungen 38. Stichwortverzeichnis - 8 -...
  • Seite 9: Allgemeines

    B&R KOMPAKTSTEUERUNG 1. ALLGEMEINES Mit der Steuerungsfamilie MINI-/MULTICONTROL bietet B&R ein Steuerungssystem an, das aufgrund seiner modularen Struktur und 100%igen Softwarekompatibilität individuell den kundenspezi- fischen Erfordernissen angepaßt werden kann. Um diesen Anforderungen noch mehr gerecht zu werden, hat B&R seine Produktpalette mit einer neuen Kompaktsteuerung erweitert.
  • Seite 10: Bestellnummern

    16 Digitaleingängen, 14 Digitalausgängen, 2 Analogeingängen, 2 Analogausgängen, Kanäle A und B für Positionieraufgaben, Referenzeingang, Ereigniszähler, Interrupteingang, B&R Online Schnittstelle, RS232 Schnittstelle (nicht galvanisch getrennt), RS232/RS485 Schnittstelle (RS485 galvanisch getrennt), PATA/SSI Schnittstelle, ohne CAN Bus BRCOMP1-0 mit CAN Bus auf IF5 BRCOMP2-0 - 10 -...
  • Seite 11: Relais-Aufsteckkarte

    B&R KOMPAKTSTEUERUNG 2.2 RELAIS-AUFSTECKKARTE Für die Kompaktsteuerung ist eine Relais-Aufsteckkarte erhältlich. Dadurch erhält man zu den vorhan- denen 14 Transistorausgängen zusätzlich 16 Relaisausgänge (A 060 - A 06F). Die Relais-Aufsteckkarte ist im Abschnitt "15. Relais-Aufsteckkarte für BRCOMP" beschrieben. 2.3 STANDARDSOFTWARE Speziell für die Kompaktsteuerung wurde eine Diskette mit der wichtigsten Standardsoftware zusam- mengestellt.
  • Seite 12: Technische Daten

    B&R KOMPAKTSTEUERUNG 3. TECHNISCHE DATEN Prozessor 6303 Bearbeitungszeit ca. 4 ms / K Anweisungen Anwenderprogrammspeicher 16 KBytes RAM/EEPROM Erweiterungsspeicher 16 KBytes EEPROM (für Daten) Status-LED Anzahl 8 Bit-Speicher 7168 remanent 7148 nicht remanent Anzahl 1 Bit-Speicher remanent nicht remanent Uhrzeit/Datum Echtzeituhr Software-Timer Zeittakte/Zeitimpulse...
  • Seite 13 B&R KOMPAKTSTEUERUNG 4. ABMESSUNGEN DCOK +24V OUTPUTS STATUS +24V P .L.C. FUSE 1,25 AT +24V Reset D-Out D-In D-Out D-In RE 485 GND 485 DATA 485 DATA 485 n.c. n.c. n.c. KTY2 n.c. SHUNT 2 n.c. n.c. SHUNT 1 KTY1 - 13 -...
  • Seite 14: Direkt An Schaltschrankrückwand

    B&R KOMPAKTSTEUERUNG 5. MONTAGE 5.1 EINBAURICHTLINIEN Bei Geräten, die starke elektromagnetische Störungen verursachen (z. B. Frequenzumrichter, Transfor- matoren, Motorregler usw.) ist auf ausreichende räumliche Trennung zu achten. Der Abstand dieser Geräte zur SPS sollte so groß wie möglich sein. Gegebenenfalls ist eine Abschirmung durch Trenn- bleche (MU-Metall) vorzunehmen.
  • Seite 15 B&R KOMPAKTSTEUERUNG HINWEIS: Die Hutschiene muß geerdet sein. Der durch die Befestigungslaschen bedingte Abstand zum Nachbarmodul reicht für eine ausreichende Luftzirkulation. DCOK +24V OUTPUTS STATUS +24V P .L.C. FUSE 1,25 AT +24V Reset D-Out D-In D-Out D-In RE 485 GND 485 DATA 485 DATA 485 n.c.
  • Seite 16: Beschreibung Der Komponenten

    B&R KOMPAKTSTEUERUNG 6. BESCHREIBUNG DER KOMPONENTEN DCOK +24V OUTPUTS STATUS +24V P .L.C. FUSE 1,25 AT +24V Reset D-Out D-In D-Out D-In RE 485 GND 485 DATA 485 DATA 485 n.c. n.c. n.c. KTY2 n.c. SHUNT 2 n.c. SHUNT 1 n.c.
  • Seite 17: Spannungsversorgung

    B&R KOMPAKTSTEUERUNG 7. SPANNUNGSVERSORGUNG Die LED DCOK zeigt an, daß die Steuerung versorgt wird. Es gibt zwei Möglichkeiten die Kompakt- steuerung mit Spannung zu versorgen: - ein Netzteil: - gemeinsame Versorgung für Ein- und Ausgänge - zwei Netzteile: - eine für die Steuerung - eine für die digitalen Ausgänge Ein Netzteil Die Versorgung der Kompaktsteuerung mit einem Netzteil ist der Standardfall (Schaltung siehe...
  • Seite 18: Sicherung

    B&R KOMPAKTSTEUERUNG 8. SICHERUNG Die Kompaktsteuerung ist mit einer Sicherung geschützt (250 V / 1,25 AT). Der Sockel für die Sicherung befindet sich unter der Feldklemme für die Digitalausgänge. HINWEIS: Die Digitalausgänge werden extra versorgt. Die Einspeisung muß über eine eigene Sicherung geführt werden (siehe Abschnitte "7.
  • Seite 19 B&R KOMPAKTSTEUERUNG 9. LEDs 32 LEDs informieren den Anwender über den Zustand der Digitaleingänge, der Digitalausgänge, der Spannungsversorgung und der Zentraleinheit. DCOK STATUS LEDs für Beschreibung Digitaleingänge Die grünen LEDs (0 - F) auf der linken Seite zeigen den Status der digitalen Eingänge aus ...
  • Seite 20: Betriebszustand

    B&R KOMPAKTSTEUERUNG Status-LED Die Kompaktsteuerung ist mit einer roten Status-LED ausgestattet, die verschiedene Betriebszustände anzeigt. LED-Status Betriebszustand Anwenderprogramm läuft im RAM Zentraleinheit ist im HALT-Zustand Onlinekabel während PROM-Programmieren abgesteckt Fehler bei der Ausführung des Anwenderprogramms Anwenderprogramm läuft im PROM - 20 -...
  • Seite 21: Digitaleingänge

    B&R KOMPAKTSTEUERUNG 10 DIGITALEINGÄNGE Die Digitaleingänge wandeln die binären Signale des Prozesses in die Binärwerte 0 und 1 um. Der Zustand der Eingänge wird über grüne Status-LEDs angezeigt. Die Kompaktsteuerung ist mit 16 Digitaleingängen (E 040 - E 04F) ausgestattet. Die Eingänge E 04C - E 04F können auch für Sonderaufgaben verwendet werden: Ereigniszähler Interrupteingang...
  • Seite 22: Eingangsschaltung

    B&R KOMPAKTSTEUERUNG 10.2 EINGANGSSCHALTUNG E 0-B Filter Adreß-, 18 V ... 4 ms Daten- 24 V ... 2 ms 30 V ... 1,6 ms Steuerbus E C-F Filter Latch 20 kHz Zähler- und Interrupt- Filter logik Die Zähler- und Interruptlogik ist im Abschnitt "14. Zählereingänge und Interrupteingang" beschrieben. 10.3 VERDRAHTUNGSSCHEMA FÜR DIGITALEINGÄNGE 24 VDC - 22 -...
  • Seite 23: Digitalausgänge

    B&R KOMPAKTSTEUERUNG 11. DIGITALAUSGÄNGE Digitalausgänge dienen zur Ansteuerung von externen Lasten (Relais, Motoren, Magnetventile usw.). Der Zustand der Ausgänge wird über orange Status-LEDs angezeigt. Die Kompaktsteuerung ist mit 14 Transistorausgängen (A 050 - A 05D) ausgestattet. 11.1 TECHNISCHE DATEN Anzahl Statusanzeige über 14 orange LEDs Potentialtrennung...
  • Seite 24: Ausgangsschaltung

    B&R KOMPAKTSTEUERUNG 11.2 AUSGANGSSCHALTUNG +24 V Outputs Adreß-, Daten- 14 x Ansteu- Steuerbus erung Filter A 0-D 11.3 VERDRAHTUNGSSCHEMA Ein weiteres Verdrahtungsschema ist im Abschnitt "7. Spannungsversorgung" abgebildet. Relais Hilfskontakt 10 AT +24 V OUTPUTS +24 VDC PLC 24 VDC / 1 A + I Summenstrom aller Ausgänge - 24 -...
  • Seite 25 B&R KOMPAKTSTEUERUNG 11.4 SCHALTEN OHMSCH-INDUKTIVER LASTEN Beim Schalten ohmsch-induktiver Lasten muß auf den Spulenwiderstand und auf die Spuleninduktivität geachtet werden. Das unten abgebildete Diagramm zeigt die maximale Anzahl der Schaltspiele pro Sekunde im Zusam- menhang von Spuleninduktivität und Spulenwiderstand. Es wird davon ausgegangen, daß alle Ausgän- ge gleichzeitig geschaltet werden (0,5 A bei 24 V).
  • Seite 26 B&R KOMPAKTSTEUERUNG Wenn der Spulenwiderstand kleiner 24 Ω ist, spricht der Thermoschutz der Digitalausgänge an und schaltet die Ausgänge ab. Bei einem Spulenwiderstand zwischen 24 Ω und 48 Ω muß auf die Einschaltdauer geachtet werden. Je nach Schaltfrequenz darf sie nicht länger als 10 s bzw. nicht länger als die Ausschaltzeit sein. Ein Dauerbetrieb ist in diesem Bereich nicht möglich! Wenn z.
  • Seite 27: Analogeingänge

    B&R KOMPAKTSTEUERUNG 12. ANALOGEINGÄNGE Mit analogen Eingängen werden Meßwerte (Ströme, Spannungen, Widerstände oder Temperatur) in Zahlenwerte umgewandelt, die in der SPS verarbeitet werden können. Die B&R Kompaktsteuerung ist mit zwei Analogeingängen ausgestattet. Für jeden Kanal kann softwaremäßig eines der folgenden Signale selektiert werden. Die Auswahl erfolgt durch Angabe einer Moduszahl (0 - 9).
  • Seite 28 B&R KOMPAKTSTEUERUNG Diagramme für Widerstandsmessung Aus den folgenden Diagrammen kann die Auflösung Ω/Bit bei einem bestimmten Widerstandswert abgelesen werden. 1) Widerstandsmessung 0 - 65000 Ω: Modus: 57,5 52,5 47,5 42,5 37,5 32,5 27,5 22,5 17,5 12,5 6500 13000 19500 26000 32500 39000 45500...
  • Seite 29 B&R KOMPAKTSTEUERUNG 2) Widerstandsmessung 0 - 4500 Ω: Modus: 2,896 2,792 2,687 2,583 2,479 2,375 2,271 2,167 2,063 1,958 1,854 1,75 1,646 1,542 1,438 1,333 1,229 1,125 1,021 0,917 0,812 0,708 0,604 1350 1800 2250 2700 3150 3600 4050 4500 zu messender Widerstandswert - 29 -...
  • Seite 30 B&R KOMPAKTSTEUERUNG 12.1 TECHNISCHE DATEN Anzahl galvanische Trennung Differenzeingänge, nicht galvanisch getrennt ±12 V Gleichtaktbereich Eingangswiderstand min. 10 MΩ ±30 V max. Spannungsfestigkeit Auflösung A/D Wandler 16 Bit Adressierung über Betriebssystem Genauigkeit bei 25 °C softwaremäßige Kompensation auf ±0,01 % (10 Hz Notch) ±10 V Bereich: ±0,03 % / °C ±0,9 LSB / °C Temperaturdrift...
  • Seite 31 B&R KOMPAKTSTEUERUNG 12.2 PINBELEGUNG 9polige DSUB-Buchse Belegung + Eingang 1 - Eingang 1 - Eingang 2 + Eingang 2 KTY 1 Shunt 1 Shunt 2 KTY 2 12.3 EINGANGSSCHALTUNG -Uref. 10 M + Eingang Adreß-, Shunt Differenz- Daten- Filter verstärker 124 Ω...
  • Seite 32 B&R KOMPAKTSTEUERUNG 12.4 SCHIRM ERDEN Vollmetallschrauben oder metallisierte Steckergehäuse stellen die einfachste und wirkungsvollste Lösung zur Ableitung der Störungen vom Kabelschirm zum Gehäuse der Kompaktsteuerung dar. Der Schirm ist direkt auf das Steckergehäuse zu legen. Kabelschirm mit Kabelschelle und Gehäuse verbunden 12.5 VERDRAHTUNGSSCHEMA Spannungsgeber potentialfreier...
  • Seite 33 B&R KOMPAKTSTEUERUNG Stromgeber Shunt potentialfreier 9polige Geber DSUB-Buchse Strom Shunt geerdeter 9polige Geber DSUB-Buchse Strom KTY10 Fühler Die KTY Fühler sind Halbleiter Temperaturfühler. Die KTY10 Serie hat bei 25 °C einen Nenn- widerstand von 2000 Ω (z. B. KTY10-6, KTY11-6, KTY13-6, KTY16-6 und KTY19-6). KTY10 Temperatursensor 9polige...
  • Seite 34 B&R KOMPAKTSTEUERUNG Widerstandsmessung mit NTC, PTC, PT1000 usw. zu messender Widerstand 9polige DSUB-Buchse Installation: potentialfrei - 34 -...
  • Seite 35 B&R KOMPAKTSTEUERUNG 12.6 SOFTWAREMÄSSIGE BEDIENUNG Die Initialisierung der Analogeingänge wird über die 8 Bit-Speicher C 1000 - C 1003 durchgeführt. Der Analogwert wird entweder in der END Routine oder durch einen AWL Aufruf gewandelt. Die gewandelten Werte werden in den Speichern C 1004 - C 1007 abgelegt. Die Initialisierung kann entweder durch Befehle in der AWL oder mit Hilfe des Funktionsblocks AINJ (siehe Abschnitt 12.7) durchgeführt werden.
  • Seite 36 B&R KOMPAKTSTEUERUNG 8 Bit-Speicher C 1001 Wandlung im END reserviert Filter für beide Kanäle EN r Wandlung im END Definiert, ob die Wandlung während der Ausführung der END Routine durchgeführt werden soll. Wenn die Wandlung nicht in der END Routine durchgeführt wird, muß die Analogwandelroutine über einen AWL Aufruf gestartet werden (siehe Analogumwandlung).
  • Seite 37 B&R KOMPAKTSTEUERUNG 8 Bit-Speicher C 1003 reserviert Überschreitung Kanal 1 Drahtbruch Kanal 1 reserviert Überschreitung Kanal 0 Drahtbruch Kanal 0 r O1 D1 r r O0 D0 reserviert Für spätere Anwendungen reserviert. Überschreitung Kanal 1 1 ... Bereichsüberschreitung Kanal 1 Drahtbruch Kanal 1 1 ...
  • Seite 38: Ainj - Analogeingang Kompaktsteuerung

    B&R KOMPAKTSTEUERUNG 12.7 AINJ - ANALOGEINGANG KOMPAKTSTEUERUNG Der Funktionsblock wird für die Initialisierung der Analogeingänge verwendet. Die gewandelten Werte und die Alarmbits für Bereichsüberschreitung und Drahtbruch werden auf Ausgänge gelegt. HINWEIS: Die Analogwandlung wird immer in der END Routine durchgeführt. Analogeingang AINJ Kompaktsteuer.
  • Seite 39 B&R KOMPAKTSTEUERUNG Ein-/Ausgänge Beschreibung Adreßtypen FILTER Definiert den Filter für beide Kanäle. C, # Filter Frequenz Wandelzeit Auflösung 10 Hz 302 ms ±14 Bit 50 Hz 62 ms ±14 Bit 250 Hz 16,2 ms ±12 Bit 1000 Hz 4,1 ms ±8 Bit RATE Definiert die Wandelfrequenz von Kanal 1 (0 - 255).
  • Seite 40 B&R KOMPAKTSTEUERUNG Ein-/Ausgänge Beschreibung Adreßtypen FILTER enthält den gewandelten Wert von Kanal 1. Wertebereich: Signal Wert ±10 V -32768 bis +32767 ±2,5 V -32768 bis +32767 0 - 20 mA 0 bis 32767 -50,00 bis +150,00 °C -5000 bis +15000 -58,00 bis +302,00 F -5800 bis +30200 0 bis 65000 Ω...
  • Seite 41: Analogumwandlung

    B&R KOMPAKTSTEUERUNG 12.8 ANALOGUMWANDLUNG HINWEIS: Im ersten Programmdurchlauf sind die Werte in den Speichern C 1004 - C 1007 null. Ist Bit 7 von C 1000 (Modusregister) nicht gesetzt, erfolgt keine Analogwandlung (C 1004 - C 1007 = 0). 1) Wandlung in der END Routine Software Wandlung Die Wandlung wird immer in der END Routine durchgeführt.
  • Seite 42 B&R KOMPAKTSTEUERUNG 3) Kanalrefreshzeit (bei Wandlung in der END Routine) a) Programmdurchlaufzeit ist kleiner als die Kanalwandelzeit (abhängig vom Filter) Refreshzeit = Anzahl der Kanäle * (Kanalwandelzeit + Programmdurchlaufzeit) b) Programmdurchlaufzeit ist größer als die Kanalwandelzeit (abhängig vom Filter) Refreshzeit = Anzahl der Kanäle * Programmdurchlaufzeit (pro Durchlauf ein Kanal) 4) END Routine Wenn die Analogwandlung in der END Routine durchgeführt wird, kontrolliert die Routine ob die...
  • Seite 43: Analogausgänge

    B&R KOMPAKTSTEUERUNG 13. ANALOGAUSGÄNGE Analogausgänge werden verwendet, um interne Zahlenwerte der SPS in Ströme und Spannungen zu konvertieren. 13.1 TECHNISCHE DATEN Anzahl Ausführung kurzschlußfest Adressierung über Betriebssystem ±10 V / 10 mA Spannungsausgang 0 - 20 mA, Bürde 50 Ω (400 Ω max.) Stromausgang Auflösung D/A Wandler 12 Bit...
  • Seite 44: Pinbelegung

    B&R KOMPAKTSTEUERUNG 13.2 PINBELEGUNG 9polige DSUB-Buchse Belegung U Ausgang 1 I Ausgang 1 n.c. U Ausgang 2 I Ausgang 2 n.c. n.c. 13.3 AUSGANGSSCHALTUNG Adreß-, Daten- U Ausgang Filter Steuerbus I Ausgang Filter - 44 -...
  • Seite 45: Verdrahtungsschema

    B&R KOMPAKTSTEUERUNG 13.4 SCHIRM ERDEN Vollmetallschrauben oder metallisierte Steckergehäuse stellen die einfachste und wirkungsvollste Lösung zur Ableitung der Störungen vom Kabelschirm zum Gehäuse der Kompaktsteuerung dar. Der Schirm ist direkt auf das Steckergehäuse zu legen. Kabelschirm mit Kabelschelle und Gehäuse verbunden 13.5 VERDRAHTUNGSSCHEMA Spannungsausgang 9polige...
  • Seite 46: Softwaremässige Bedienung

    B&R KOMPAKTSTEUERUNG 13.6 SOFTWAREMÄSSIGE BEDIENUNG Die Initialisierung der Analogausgänge wird über den 8 Bit-Speicher C 1009 durchgeführt. Die zu wandelnden Werte sind in den Speichern C 1010 - C 1013 gespeichert. Die Initialisierung kann entweder durch Befehle in der AWL oder mit Hilfe des Funktionsblocks AOTF (siehe Abschnitt 13.7) durchgeführt werden.
  • Seite 47: Aotf - Analogausgang Kompaktsteuerung

    B&R KOMPAKTSTEUERUNG 8 Bit-Speicher C 1010 - C 1013 Quellspeicher In den 8 Bit-Speichern C 1010 - C 1013 sind die zu wandelnden Werte abgelegt. Speicher Kanal C 1010& C 1012& Wertebereich: Signal Wert ±10 V -32768 bis +32767 0 - 20 mA 0 bis 32767 13.7 AOTF - ANALOGAUSGANG KOMPAKTSTEUERUNG Der Funktionsblock wird für die Initialisierung der Analogausgänge verwendet.
  • Seite 48: Analogwandlung

    B&R KOMPAKTSTEUERUNG Ein-/Ausgänge Beschreibung Adreßtypen OUT0 enthält den zu wandelnden Wert von Kanal 0. Wertebereich: Signal Wert ±10 V -32768 bis +32767 0 - 20 mA 0 bis 32767 enthält den zu wandelnden Wert von Kanal 1. OUT1 Wertebereich: Signal Wert ±10 V -32768 bis +32767...
  • Seite 49: Zählereingänge Und Interrupteingang

    B&R KOMPAKTSTEUERUNG 14. ZÄHLEREINGÄNGE UND INTERRUPTEINGANG Die Kompaktsteuerung ist mit 16 Digitaleingängen ausgestattet. Die Eingänge C - F können auch für Sonderaufgaben verwendet werden: Ereigniszähler Interrupteingang Referenzeingang Inkrementalgeber (Kanäle A und B) für Positionieraufgaben Die Software für die Bedienung der Eingänge ist auf der Standardsoftwarediskette für die Kompakt- steuerung gespeichert.
  • Seite 50: Funktionen Der Eingänge

    B&R KOMPAKTSTEUERUNG Funktionen der Eingänge Eingang Funktion Dekrementiert mit jeder negativen Flanke den Zähler 0. Der Zähler 0 kann auf zwei verschiedene Arten verwendet werden. Die Definition erfolgt über den Funktionsblockeingang MODE oder im Modusregister (siehe Abschnitt "14.6.3 Modusregister"). 1) Ereigniszähler ... Zähler mit 4 Bytes (0 - 4 294 967 295) 2) HW-Zähler ...
  • Seite 51: Bedienung Der Zähler

    B&R KOMPAKTSTEUERUNG 14.1 VERDRAHTUNGSSCHEMA Verdrahtungsschema mit bis zu zwölf Digitaleingängen, drei Zählereingängen und einem Interruptein- gang: 24 VDC Schirm 14.2 BEDIENUNG DER ZÄHLER Die Bedienung erfolgt entweder über den Funktionsblock CMDC oder CMDD oder über den Aufruf von Betriebssystemroutinen aus der AWL. Es können aber auch beide Methoden miteinander gemischt werden.
  • Seite 52: Cmdc - Zählerauswertung (Brcomp)

    B&R KOMPAKTSTEUERUNG 14.3 CMDC - ZÄHLERAUSWERTUNG (BRCOMP) Bei Verwendung des Funktionsblockes werden Vorwahlwerte und neue Zählerstände im nächsten END (Programmende) übernommen bzw. aufgefrischt. ZAEHLERAUSW. CMDC BRCOMP1 Funktionsblocklänge: 120 Zeilen ENABLE CMDC First Scan: MODE ERROR [ADR] 2 RUN1/0 [ADR] 2 CLR1/0 [ADR] 2 PREDEF...
  • Seite 53 B&R KOMPAKTSTEUERUNG Ein-/Ausgänge Beschreibung Adreßtypen RUN1/0 An diesen Eingang wird die Startadresse eines 4 Bytes langen Speicherbe- [ADR] C, reichs angeschlossen. Mit diesen Speichern kann jeder Zähler einzeln [ADR] M gestoppt und wieder freigegeben werden. Zuordnung der Speicher Speicherzustände 1. Speicher ... Zähler 0 0 ...
  • Seite 54: Cmdd - Zähler 0 Auswertung (Brcomp)

    B&R KOMPAKTSTEUERUNG 14.4 CMDD - ZÄHLER 0 AUSWERTUNG (BRCOMP) Der Hardwarezähler kann nur vorgeladen werden, wenn der Zähler nicht als Interruptquelle ausgewählt ist. Nach dem Vorladen muß der Hardwarezähler als Interruptquelle definiert werden. Der Istwert des Hardwarezählers ändert sich erst nach der nächsten Flanke am Zähleingang auf den Vorladewert.
  • Seite 55 B&R KOMPAKTSTEUERUNG Ein-/Ausgänge Beschreibung Adreßtypen RUN1/0 Zähler 0 stoppen bzw. freigeben. C, M 0 ... stoppen 1 ... weiterzählen Der Speicher kann natürlich nur sinnvoll verwendet werden, wenn auch der richtige Betriebsmodus eingestellt ist. Z. B. hat das Setzen des Speichers keinerlei Wirkung, wenn als Interruptquelle Hardwarezähler 0 selektiert ist.
  • Seite 56 B&R KOMPAKTSTEUERUNG 14.5 INTERRUPTMODUS Im Modusregister bzw. über den Funktionsblockeingang MODE kann eine Interruptquelle für die Generierung eines Interrupts definiert werden. Die Interrupts werden erst beim Ausführen des nächsten END (Programmende) freigegeben bzw. gesperrt und nicht nach der Definition des Modusregisters oder während der Exekution des Funktionsblockes. Durch Aufruf der Betriebssystemroutine wird der Interrupt sofort freigegeben oder gesperrt.
  • Seite 57: Bedienung Über Awl

    B&R KOMPAKTSTEUERUNG 14.6 BEDIENUNG ÜBER AWL Die Bedienung der drei Zähler und des Referenz- bzw. Interrupteingangs kann auch über die AWL erfolgen. Die vorgenommenen Einstellungen werden in der END Routine übernommen. Wenn eine sofortige Übernahme der Einstellungen nötig ist, können Betriebssystemroutinen aufgerufen werden.
  • Seite 58: Enable Zähler

    B&R KOMPAKTSTEUERUNG 14.6.2 Steuerregister $2120 Enable Zähler Funktion Enable Zähler 0 Mit diesen Bits kann jeder Zähler einzeln gestoppt und wieder freigegeben werden. Enable Zähler 1 Enable Zähler 2 Clear Zähler Enable Zweikanalzähler (Encoder) Diese Bits dürfen nur für einen Programmdurchlauf Clear Zähler 0 gesetzt werden.
  • Seite 59: Adressen Der Betriebssystemroutinen

    B&R KOMPAKTSTEUERUNG 14.6.4 Initialisierungsregister $2122 Initialisierung der Zählerfunktionen und der Hardware reserviert für spätere Anwendungen Flanke für Input Capture Interrupt 0 ... negative Flanke 1 ... positive Flanke Zähler aktivieren 0 ... Zähler deaktivieren 1 ... Zähler aktivieren 7 6 5 4 3 2 1 0 Wenn das Nullsignal von Hardwarezähler 0 als Interruptquelle selektiert wird, muß...
  • Seite 60: Funktion Der Zähler

    B&R KOMPAKTSTEUERUNG 14.6.6 Funktion der Zähler Im Initialisierungsregister ($2122) muß Bit 0 gesetzt werden, um die Zähler und die Generierung des Input Capture Interrupts zu aktivieren. Die Zählerfunktionen können gesammelt oder für jeden Zähler einzeln gesetzt werden (Steuerregi- ster $2120). Im Steuerregister ($2120) kann jeder einzelne Kanal (abhängig vom Betriebsmodus) freigegeben bzw.
  • Seite 61: Zähler Initialisieren

    B&R KOMPAKTSTEUERUNG 14.6.7 Zähler initialisieren Die Einstellung des Zählermodus, der Interruptquelle und die Aktivierung der Zähler erfolgt mit dem Modus- und dem Initialisierungsregister. Der Betriebsmodus kann allerdings auch während des Betriebs jederzeit geändert werden. Damit die Einstellungen übernommen werden, muß Bit 7 im Initialisierungsregister ($2122) gesetzt werden.
  • Seite 62: Aufruf Von Betriebssystemroutinen

    B&R KOMPAKTSTEUERUNG 14.6.8 Aufruf von Betriebssystemroutinen 1) Setze Modusregister keine Aufrufparameter, keine Rückgabedaten HINWEIS: Der Aufruf der Betriebssystemroutine darf frühestens einen Programmdurchlauf nach dem Initialisieren erfolgen. Beispiel Initialisierungsregister $2122: positive Flanke für Input Capture Interrupt Muß positiv sein, wenn Hardwarezähler 0 als Interruptquelle verwendet wird.
  • Seite 63 B&R KOMPAKTSTEUERUNG 2) Referenzimpuls Vor dem Aufruf "Lese Referenzimpuls" muß unbedingt die Funktion "Aktiviere Referenzimpuls" aufgerufen werden. Das Referenzbit 0 wird dabei auf 0 gesetzt. Das Eintreffen eines Referenzimpulses setzt das Referenzbit auf 1. Dieses bleibt solange auf 1, bis wieder die Funktion "Aktiviere Referenzimpuls"...
  • Seite 64 B&R KOMPAKTSTEUERUNG 4) Vorwahlwert des Zählers x ändern Die Vorwahlwerte der Zähler sind auf den Adressen $2110 - $211F gespeichert. Um die Werte zu ändern, muß wie im Beispiel beschrieben vorgegangen werden. Beispiel Der Vorwahlwert von Zähler 0 wird geändert. Der Wert steht in den 8 Bit-Speichern C 2000 - C 2003.
  • Seite 65 B&R KOMPAKTSTEUERUNG 6) Zähler x lesen Die Istwerte der Zähler sind auf den Adressen $2100 - $210F gespeichert. Die Pointer zu den Betriebssystemroutinen liegen auf den folgenden Adressen: Adresse Istwert $C12F lese Zähler 0 $C132 lese Zähler 1 und 2 $C135 lese Zweikanalzähler (Encoder) HINWEIS:...
  • Seite 66 B&R KOMPAKTSTEUERUNG 8) Hardwarezähler 0 Der Istwert des Hardwarezählers 0 wird in den Adressen $2123 und $2124 gespeichert. Er wird mit der Funktion "Lade Zähler 0" ausgelesen (siehe Punkt 6). Durch Hardwarebeschränkungen kann der Stand des 4 Byte-Zählers 0 im Speicherbereich $2100 - $2103 nicht mit dem Hardwarezähler synchronisiert werden.
  • Seite 67: Relais-Aufsteckkarte Für Brcomp

    B&R KOMPAKTSTEUERUNG 15. RELAIS-AUFSTECKKARTE FÜR BRCOMP 15.1 ALLGEMEINES Für die Kompaktsteuerung ist eine Relais-Aufsteckkarte erhältlich. Dadurch erhält man zu den vorhan- denen 14 Transistorausgängen zusätzlich 16 Relaisausgänge (A 060 - A 06F). Die Kompaktsteuerung und die Relais-Aufsteckkarte können entweder nebeneinander oder übereinan- der montiert werden.
  • Seite 68: Technische Daten

    B&R KOMPAKTSTEUERUNG 15.3 TECHNISCHE DATEN Anzahl Relais Anzahl der Gruppen Schaltspannung 5 - 240 VAC, 50/60 Hz 5 - 30 VDC Schaltstrom pro Ausgang max. 3 A pro Gruppe max. 6 A Schaltverzögerung log. 0 → 1 ca. 10 ms log.
  • Seite 69: Abmessungen

    B&R KOMPAKTSTEUERUNG 15.5 ABMESSUNGEN - 69 -...
  • Seite 70: Einbaurichtlinien

    B&R KOMPAKTSTEUERUNG 15.6 EINBAURICHTLINIEN Die Relais-Aufsteckkarte kann horizontal oder vertikal montiert werden. Der durch die Befestigungs- laschen bedingte Abstand zum Nachbarmodul reicht für eine ausreichende Luftzirkulation. Die maximale Betriebstemperatur von 55 °C ist unterhalb der Relais-Aufsteckkarte einzuhalten. Es ist keine Fremdbelüftung des Gehäuses erforderlich. 15.7 MONTAGE Es gibt zwei Montagemöglichkeiten direkt an Schaltschrankrückwand...
  • Seite 71 B&R KOMPAKTSTEUERUNG Relais-Aufsteckkarte auf der Hutschiene befestigen. Die Hutschiene muß geerdet sein! Links und rechts von der Relais-Aufsteckkarte eine Schutzleiterklemme einsetzen. Relais-Aufsteckkarte über die vorbereiteten Kontakte erden. Verbindung über Flachstecker Input: +24Vdc +24V Reset D-OUT D-IN D-OUT D-IN Verbindung über Flachstecker - 71 -...
  • Seite 72: Kompaktsteuerung Und Relais-Aufsteckkarte

    B&R KOMPAKTSTEUERUNG 15.8 KOMPAKTSTEUERUNG UND RELAIS-AUFSTECKKARTE Die Kompaktsteuerung und die Relais-Aufsteckkarte können entweder nebeneinander oder übereinan- der montiert werden. 1. Nebeneinander Wenn die beiden Gehäuse nebeneinander montiert werden, beachten Sie bitte die angegebenen Einbau- und Montagehinweise. 2. Übereinander In diesem Fall wird zuerst die Relais-Aufsteckkarte direkt an die Schaltschrankrückwand oder auf die Hutschiene montiert (Hinweise beachten).
  • Seite 73: Verbindung Mit Der Kompaktsteuerung

    B&R KOMPAKTSTEUERUNG 15.9 VERBINDUNG MIT DER KOMPAKTSTEUERUNG Mit dem Kabel BRKA08-0 wird über die PATA Schnittstelle die Verbindung zur Steuerung hergestellt. Das Kabel muß extra bestellt werden. 15.10 RELAIS-VERSORGUNG +24 VDC ±15 %, max. 400 mA - 73 -...
  • Seite 74 B&R KOMPAKTSTEUERUNG 15.11 SCHALTKREIS VDC < 18 V Relais-Versorgung 24 VDC ±15% DC Error Ausgang PATA Status- Data in Filter Data out 16 x Reset Schieberegister 5 VDC Versorgung Logik +24 V Spannungsregler 200 nF Gehäuse - 74 -...
  • Seite 75 B&R KOMPAKTSTEUERUNG 16. IF1 - RS232 SCHNITTSTELLE 16.1 TECHNISCHE DATEN Schnittstelle RS232 galvanisch getrennt NEIN Anschluß 9poliger DSUB Stecker Reichweite max. 15 m, geschirmtes Kabel Handshakeleitungen DSR, RTS Baudrate 300 - 19200 Baud Datenformat Datenbits 5 bis 8 Parity ja / nein / gerade / ungerade Einstellung softwaremäßig Versorgung für Compact...
  • Seite 76: Verdrahtungsschema

    B&R KOMPAKTSTEUERUNG 16.3 VERDRAHTUNGSSCHEMA DSR / CTS RTS / DTR 16.4 SCHIRMUNG UND ERDUNG Für Schnittstellenverbindungen müssen geschirmte Kabel verwendet werden. Der Kabelschirm ist auf beiden Seiten zu erden. 16.5 SOFTWAREMÄSSIGE BEDIENUNG Die softwaremäßige Bedienung der Schnittstelle ist im Abschnitt "18. Bedienung der Schnittstellen IF1 und IF2"...
  • Seite 77 B&R KOMPAKTSTEUERUNG 17. IF2 - RS232/RS485 SCHNITTSTELLE 17.1 TECHNISCHE DATEN Schnittstelle RS232 RS485 galvanisch getrennt NEIN Reichweite max. 15 m, geschirmtes Kabel max. 1200 m, geschirmtes Twisted Pair Handshakeleitungen DSR, RTS Anschluß 9polige DSUB Buchse Baudrate 300 - 19200 Baud Datenformat Datenbits 5 bis 8...
  • Seite 78 B&R KOMPAKTSTEUERUNG 17.3 VERDRAHTUNGSSCHEMA RS232 Schnittstelle DSR / CTS RTS / DTR RS485 Schnittstelle DATA DATA DATA DATA Enable - 78 -...
  • Seite 79 B&R KOMPAKTSTEUERUNG 17.4 SCHIRMUNG UND ERDUNG Für Schnittstellenverbindungen müssen geschirmte Kabel verwendet werden. Der Kabelschirm ist auf beiden Seiten zu erden. 17.5 SOFTWAREMÄSSIGE BEDIENUNG Die softwaremäßige Bedienung der Schnittstelle ist im Abschnitt "18. Bedienung der Schnittstellen IF1 und IF2" beschrieben. - 79 -...
  • Seite 80: Bedienung Der Schnittstellen If1 Und If2

    B&R KOMPAKTSTEUERUNG 18. BEDIENUNG DER SCHNITTSTELLEN IF1 UND IF2 Die softwaremäßige Bedienung der Anwenderschnittstelle erfolgt über die folgenden Register: Register Datenregister P 100 P 300 Statusregister P 101 P 301 Befehlsregister P 102 P 302 Programmregister P 103 P 303 Initialisierung Bei der Initialisierung werden Programmregister und Befehlsregister mit bestimmten Vorwahlwerten beschrieben.
  • Seite 81 B&R KOMPAKTSTEUERUNG Beispiel Initialisierung der Anwenderschnittstelle IF1: Baudrate = 9600, 8 Datenbits, 1 Stoppbit, Parity aus, Echo Mode aus # %00011110 9600 Baud, 8 Datenbits, 1 Stoppbit # %00001011 Parity aus, Echo Mode aus P 102 Programmregister & Befehlsregister Das RT Bit RS485 Schnittstelle - Busankopplung: Um den RS485 Sender einzuschalten, muß...
  • Seite 82 B&R KOMPAKTSTEUERUNG RS232 Schnittstelle - Punkt zu Punkt: Bei einer RS232 Verbindung ist das RT Bit üblicherweise gesetzt. Wenn der Anwender ein Busy Signal absetzen möchte, kann er das RT Bit auf "0" setzen. HINWEIS: Wenn das RT Bit "0" ist, ist der eigene Sender ebenfalls inaktiv! Das folgende Diagramm zeigt die Signale einer RS232 Kommunikation.
  • Seite 83: Statusregister

    B&R KOMPAKTSTEUERUNG Statusregister Das Statusregister liefert Informationen über den Zustand der seriellen Schnittstelle und über eventuell aufgetretene Fehler. Der Zustand des Statusregisters muß bei jedem Sende- oder Empfangsvorgang berücksichtigt werden. Zustand DSR-Leitung 0 ... DSR low - Gegenstation bereit Statusregister 1 ...
  • Seite 84: Zeichen Ausgeben

    B&R KOMPAKTSTEUERUNG Zeichen ausgeben Vor dem Beschreiben des Datenregisters mit dem auszugebenden Zeichen ist zu überprüfen, ob der Sender bereit ist, ein Zeichen zu senden (Bit 4 im Statusregister muß 1 sein). P 101 Statusregister # %00010000 Sender bereit ? Sprung, wenn Sender nicht bereit x xxx auszugebendes Zeichen...
  • Seite 85: Verwendung Des Schnittstelleninterrupts

    B&R KOMPAKTSTEUERUNG 18.1 VERWENDUNG DES SCHNITTSTELLENINTERRUPTS Der Schnittstellenbaustein liefert folgende Interrupts: a) Sendeinterrupt: Wenn der Sender bereit ist, ein Zeichen zu senden. b) Empfangsinterrupt: Wenn ein Zeichen empfangen wurde (auch wenn ein Übertragungs- fehler auftrat). Zur Quittierung des Interrupts muß in der Interruptroutine bei einem: a) Sendeinterrupt: Das Datenregister beschrieben werden.
  • Seite 86: Interruptauswertung

    B&R KOMPAKTSTEUERUNG Beispiele 1) Freigeben des Empfangsinterrupts: # %00001001 P 102 Befehlsregister 2) Freigeben des Sendeinterrupts: # %00000111 P 102 Befehlsregister 3) Freigeben des Sende- und Empfangsinterrupts: # %00000101 P 102 Befehlsregister Interruptauswertung Die beiden Interrupts können im Befehlsregister getrennt freigegeben und gesperrt werden. Sie führen jedoch auf denselben Vektor.
  • Seite 87 B&R KOMPAKTSTEUERUNG Im Unterprogramm "SEND" werden Daten in Im Unterprogramm "EMPF" wird kontrolliert, einen Sendepuffer geschrieben und der ob ein Zeichen im Empfangspuffer ist. Wenn Sendeinterrupt freigegeben. ein Zeichen empfangen wurde, wird es ausgewertet. SEND EMPF Daten in Sendepuffer schreiben Nein Zeichen im Empfangspuffer...
  • Seite 88 B&R KOMPAKTSTEUERUNG Nein Gegenstelle bereit HINWEIS: (nur m. HW-Handshake) Wenn die Gegenstelle nicht bereit ist, wird der Sendeinterrupt gesperrt. Die erneute Frei- Zeichen aus Sendepuffer gabe erfolgt im Unterprogramm "SEND". ins Datenregister schreiben Durch das Sperren des Interrupts wird verhindert, Nein daß...
  • Seite 89 B&R KOMPAKTSTEUERUNG 19. IF3 - PATA/SSI SCHNITTSTELLE Die Schnittstelle IF3 ist eine modifizierte RS422 Schnittstelle. An die IF3 kann ein MINICONTROL Bedientableau oder eine Relais-Aufsteckkarte angeschlossen werden (PATA Schnittstelle). Für den Anschluß absoluter Wegmeßsysteme ist sie auch als SSI Schnittstelle ausgeführt. Pinbelegung 9polige DSUB-Buchse Belegung...
  • Seite 90 B&R KOMPAKTSTEUERUNG SSI Schnittstelle Für den Anschluß von Absolutgebern an die SSI Schnittstelle müssen folgende Voraussetzungen erfüllt werden: Es können nur Absolutgeber mit einer Monoflopzeit zwischen 20 µs und 260 µs verwendet werden. Es können Absolutgeber mit maximal 24 Bit (AG24) bzw. 32 Bit (AG32) eingelesen werden.
  • Seite 91: Buslänge Und Kabeltyp

    B&R KOMPAKTSTEUERUNG 21. IF5 - CAN BUS 21.1 MERKMALE DES CAN BUSSES Feldbus geringe Kosten hohe Störsicherheit durch Differenzsignale Busstruktur offenes System schnelle Datenübertragung für kleine Datenpakete (bis zu 8 Bytes) Fehlererkennung mittels CRC (Cyclic Redundancy Check) und Rahmenprüfung -> Hamming Distance 6 vorhersagbare Übertragungszeiten für hochpriore Meldungen (Echtzeitverhalten) einfache Anwendung...
  • Seite 92 B&R KOMPAKTSTEUERUNG Bitrate [kBit/s] Synchronisationssprungweite (SJW) Buslänge [m] zul. Oszillatortoleranz [%] 0,121 0,242 0,363 0,485 0,121 0,242 0,363 0,485 0,121 0,242 0,363 0,485 0,121 0,242 0,363 0,485 1397 0,121 1284 0,242 1056 0,363 0,485 3613 0,121 3329 0,242 2761 0,363 2193 0,485 7306...
  • Seite 93: Anschlussbelegung

    B&R KOMPAKTSTEUERUNG 21.4 ANSCHLUSSBELEGUNG Die Kompaktsteuerung BRCOMP2-0 (Betriebssystemversion 4.1) ist mit einer CAN Bus-Schnittstelle nach ISO-DIS 11898 ausgestattet. Die Anschlußbelegung ist nach CiA DS 102-1 ausgeführt. Pinbelegung 9poliger DSUB-Stecker Belegung CAN L CAN GND CAN H 21.5 VERDRAHTUNG Die Verdrahtung erfolgt in einer Busstruktur. Beide Busenden sind mit einem Abschlußwiderstand zu beschalten.
  • Seite 94: Blockschaltbild Eines Knotens

    B&R KOMPAKTSTEUERUNG 21.5.1 Verdrahtungsprinzip Knoten 1 Knoten n-1 Knoten n Opto- Opto- Opto- Opto- Opto- Opto- koppler koppler koppler koppler koppler koppler Transceiver Transceiver Transceiver CAN H CAN L CAN H CAN L CAN H CAN L Abschlußwiderstand 120 Ω Abschlußwiderstand 120 Ω...
  • Seite 95: Bedienung Des Can Busses

    B&R KOMPAKTSTEUERUNG 21.6 BEDIENUNG DES CAN BUSSES Der CAN Bus wird über die Funktionsblöcke CNSW und CNCS bedient. Die Funktionsblöcke sind als Standardsoftware erhältlich (auf 3,5" Disketten). Sprache Bestellnummer deutsch SWSPSCAN01-0 englisch SWPLCCAN01-0 21.6.1 CNSW - CAN Knotenschalter Der Funktionsblock liest die Schalterstellungen der beiden Hex-Schalter (zwischen Digitaleingänge und IF3 - PATA) ein und stellt sie dem CAN Client/Server Funktionsblock CNCS zur Verfügung.
  • Seite 96: Einschaltverhalten (Power-On)

    B&R KOMPAKTSTEUERUNG 22. EINSCHALTVERHALTEN (POWER-ON) SPS wird eingeschaltet PROM Status LED HALT angesteckt PROM in das RAM kopieren Status LED Status LED blinkt START HALT (im PROM) 23. BEFEHLSSATZ In der Kompaktsteuerung kommt ein 6303 Prozessor (Hitachi) zum Einsatz. Das ist derselbe Prozessor, der auch in den Zentraleinheiten der MINICONTROL verwendet wird.
  • Seite 97 B&R KOMPAKTSTEUERUNG 24. MATHEMATIKROUTINEN Die Zentraleinheit der Kompaktsteuerung ist standardmäßig mit schnellen Fließkomma Mathema- tikroutinen ausgestattet. Diese Routinen sind Bestandteil des Betriebssystems. Sie werden durch Befehlsmnemoniks aus der Anweisungsliste aufgerufen. Neben den Grundrechenarten Addition, Subtraktion, Multiplikation, Division und Quadratwurzel stehen zahlreiche Umwandlungs- und Hilfsprogramme zur Verfügung (z. B. zum Vergleichen oder Kopieren).
  • Seite 98 B&R KOMPAKTSTEUERUNG Quelle bzw. Ziel bzw. Mögliche Fehlermeldungen Ausführungszeit Bef. Funktion in µ µ µ µ µ s Operanden Ergebnis 9 10 11 12 13 14 ● ● ● ● ● MADD OP1 := OP1 + OP2 OP1, OP2 209/690 ●...
  • Seite 99 B&R KOMPAKTSTEUERUNG Fehlermeldungen Die in der Tabelle (siehe vorhergehende Seite) mit ● gekennzeichneten Fehlermeldungen, sind für die jeweilige Funktion möglich. Tritt bei der Ausführung einer Routine ein Fehler auf, wird das Carry Flag gesetzt und die 8 Bit-Speicherstelle C 1024 enthält die Fehlernummer. Fehlernummer Beschreibung Bei einer Berechnung wurde der darstellbare Zahlenbereich überschritten...
  • Seite 100: Operanden Und Speicher

    B&R KOMPAKTSTEUERUNG Operanden und Speicher Speicherstellen Funktion C 1024 Fehlernummer C 1025 reserviert C 1026 bis C 1029 Operand 1 (OP1) C 1030 bis C 1033 Operand 2 (OP2) C 1034 bis C 1037 Zwischenspeicher 1 (MEM1) C 1038 bis C 1041 Zwischenspeicher 2 (MEM2) C 1042 bis C 1045 Zwischenspeicher 3 (MEM3)
  • Seite 101 B&R KOMPAKTSTEUERUNG 25. SYSTEMSPEICHERSTELLEN Einige 8 Bit-Speicher und 1 Bit-Speicher sind für Betriebssystemfunktionen reserviert. Diese dürfen vom Anwenderprogramm nicht bzw. nur eingeschränkt verwendet werden: 8 Bit-Speicher: C 0800 bis C 1499 1 Bit-Speicher: M 800 bis M 999 1 Bit-Speicher mit Adressen ab M 800, die für Betriebssystem-Sonderfunktionen verwendet sind, werden mit Adressen F Dxx bzw.
  • Seite 102 B&R KOMPAKTSTEUERUNG Im folgenden Abschnitt sind die Systemspeicherstellen beschrieben, die vom Anwenderprogramm nur eingeschränkt verwendet werden dürfen: Zulässiger Zugriff Adresse(n) Funktion Lesen Schreiben C 0800 bis C 0863 Vorteiler für Softwarezeiten ● C 0899 First Scan Speicher C 0900 bis C 0963 Zähler für Softwarezeiten ●...
  • Seite 103 B&R KOMPAKTSTEUERUNG 26. FIRST SCAN FLAG Das First Scan Flag ist eine 1 Bit-Speicherstelle (Z D64), die vom Betriebssystem automatisch während des ersten Programmzyklus auf 1 gesetzt wird, sonst ist dieses Flag 0. Das First Scan Flag wird für Programminitialisierungen verwendet. Auch die Speicherstelle C 0899 liefert die First Scan Funktion: Z D64 First Scan Flag (1 = erster Programmzyklus) C 0899...
  • Seite 104: Lithium-Batterie

    B&R KOMPAKTSTEUERUNG 27. LITHIUM-BATTERIE Die Kompaktsteuerung ist mit einer Lithium-Batterie ausgestattet. Sie wird für die Pufferung des SRAM und der Echtzeituhr benötigt. HINWEIS: Lithium-Batterien sind nicht umweltverträglich und fallen in die Kategorie Sondermüll. Bitte beachten Sie die in Ihrem Land geltenden gesetzlichen Entsorgungsvorschriften. Pufferdauer 3 Jahre bei 70 °C 6 Jahre bei 40 °C...
  • Seite 105 B&R KOMPAKTSTEUERUNG Batteriewechsel Der Wechsel muß im spannungslosen Zustand erfolgen. HINWEIS: Die im RAM gespeicherten Daten und die Uhrzeit gehen verloren. Mit dem Befehl "UPDL" des B&R PROgrammierSYStems können die Daten jedoch gesichert werden. - 105 -...
  • Seite 106 B&R KOMPAKTSTEUERUNG 28. ZEITTAKTE Zeittakte sind 1 Bit-Adressen, die vom Betriebssystem automatisch mit Blinktakten angesteuert werden: Adresse Z D80 10 ms 10 ms Z D81 40 ms 60 ms Z D82 0,4 s 0,6 s Z D83 29. ZEITIMPULSE Zeitimpulse sind 1 Bit-Adressen, die vom Betriebssystem automatisch für die Dauer eines Programmzy- klus auf 1 gesetzt werden.
  • Seite 107 B&R KOMPAKTSTEUERUNG 30. ECHTZEITUHR Wenn die SPS ausgeschaltet ist, läuft die Uhrzeit weiter (gepuffert von der Lithium-Batterie). Uhrzeitspeicherstellen (alle Angaben in BCD): C 0980 1/100 Sekunden ($00 bis $99) C 0981 Sekunden ($00 bis $59) C 0982 Minuten ($00 bis $59) C 0983 Stunden ($00 bis $23) C 0984...
  • Seite 108: Zeitlicher Ablauf

    B&R KOMPAKTSTEUERUNG 31. SOFTWAREZEITEN Die Zentraleinheit der Kompaktsteuerung verfügt über 64 Softwarezeiten, die als Anzugsverzögerung arbeiten. Jede Softwarezeit besteht aus folgenden Adressen: F Dxx Freigabe (starten) der Softwarezeit. Durch Beschreiben dieser Speicherstelle mit 1 wird die Softwarezeit xx (xx = 00 bis 63) gestartet. Diese Speicherstelle kann auch gelesen werden (z.
  • Seite 109 B&R KOMPAKTSTEUERUNG Beispiel 5,5 Sekunden nach Betätigen eines Tasters (E 042) wird ein Motor (A 058) gestartet. Mit einem weiteren Taster (E 043) wird der Motor wieder gestoppt: 0000 5"50 Zeitdefinition 0001 E 042 Taster START 0002 M 100 Pos. Flanke von E 042 0003 M 100 Pos.
  • Seite 110 B&R KOMPAKTSTEUERUNG 32. INPORT/OUTPORT ADRESSE $3400 reserviert Blockauswahl Block reserviert Für spätere Anwendungen reserviert. Blockauswahl Mit den Bits 0 - 2 wird der anzusprechende 2 KByte Speicherbereich des Zusatz-EEPROM ausgewählt. 0 ... Block 0 1 ... Block 1 7 ... Block 7 Nähere Beschreibung siehe Abschnitt "33.
  • Seite 111: Zusätzliches Anwender-Eeprom

    B&R KOMPAKTSTEUERUNG 33. ZUSÄTZLICHES ANWENDER-EEPROM Von diesem EEPROM stehen dem Anwender 16 KBytes zur Verfügung. Es ist in 8 Blöcke zu je 2 KBytes unterteilt. Der gewünschte Block wird mit den ersten 3 Bits des Inport/Outport Bytes (Adresse $3400) definiert. Beispiel Definition von Block 6 des Zusatz-EEPROM.
  • Seite 112: Daten Lesen

    B&R KOMPAKTSTEUERUNG 33.1 DATEN LESEN Zum Lesen von Daten aus einem Block wird das AWL Makro DFEE verwendet Übergabeparameter: Quelle Blocknummer in C 0881 Offset zu Adresse $3800 in C 0882& Ziel Indexregister Datenlänge in Ergebnisregister D Rückgabeparameter: Kein Fehler aufgetreten: Carry = 0 Datentransfer o.k.
  • Seite 113 B&R KOMPAKTSTEUERUNG C 0884 DATA 04 aktuelle Datenlänge DFE1 keine ungerade Datenlänge C 0884 DATA 04 aktuelle Datenlänge C 0866 & SOURCE 0 I 000 erstes Byte lesen C 0866 & SOURCE C 0868 & DEST 0 I 000 erstes Byte speichern C 0868 &...
  • Seite 114: Daten Schreiben

    B&R KOMPAKTSTEUERUNG 33.2 DATEN SCHREIBEN Beim Schreiben von Daten in ein EEPROM ist zu beachten, daß dies im Gegensatz zum Schreiben in einen 1 oder 8 Bit-Speicherbereich mit einer gewissen Verzögerung geschieht. Zum Schreiben von Daten in einen Block wird das AWL Makro DTEE verwendet Das AWL Makro DTEE eignet sich zum Programmieren von Parameterdaten, die sich während des Betriebs einer Anlage nicht ändern.
  • Seite 115 B&R KOMPAKTSTEUERUNG DTEE C 0884 DATA 04 aktuelle Datenlänge C 0866 & SOURCE 0 C 0882 DATA 02 Offset # %00000111 begrenzen auf 2 KBytes / Block # $3800 Startadresse EEPROM-Block C 0882 DATA 02 C 0884 DATA 04 # $3FFF J<= DTE5 *----------------------...
  • Seite 116 B&R KOMPAKTSTEUERUNG DTE2 C 0882 DATA 02 MEM-Adreßpointer erhöhen # 00001 C 0882 DATA 02 C 0866 & SOURCE 0 C 0866 & SOURCE 0 C 0884 DATA 04 aktuelle Datenlänge # 00001 alle Daten kopiert ? C 0884 DATA 04 DTE4 DTE3 DTE4...
  • Seite 117 B&R KOMPAKTSTEUERUNG 34. INPORT ADRESSE $3480 reserviert Input Capture Eingang E 04C über 50 µs Filter Batterie o.k. reserviert r IC EF Ba r reserviert Für spätere Anwendungen reserviert. Input Capture Durch das Modusregister $2121 (siehe Abschnitt "14.6.3 Modusregister $2121") wird die Interruptquelle für den Input Capture Eingang bestimmt.
  • Seite 118: Softwarewatchdog

    B&R KOMPAKTSTEUERUNG 35. WATCHDOG 35.1 SOFTWAREWATCHDOG Der Softwarewatchdog überwacht die maximal zulässige Programmzykluszeit von 100 ms. Ist ein Programmzyklus nach dieser Zeit noch nicht beendet, wird das Anwenderprogramm gestoppt und ein Softwarereset ausgelöst (alle Ausgänge werden zurückgesetzt). Ein Laufzeitfehler wird im Statustest des Programmiergerätes und durch Einschalten der Status-LED angezeigt.
  • Seite 119 B&R KOMPAKTSTEUERUNG 36. TIMERINTERRUPTROUTINEN Unabhängig von der Länge des Anwenderprogramms wird alle 10 ms ein Interrupt ausgelöst und die sogenannte Timerinterruptroutine ausgeführt. Diese Betriebssystemfunktion wird für Sicherheits- und Diagnosefunktionen sowie für die Generierung von Softwarezeiten, Uhrzeitfunktionen, Zeittakten und Zeitimpulsen verwendet. Der Timerinterruptvektor (die Adresse der Timerinterruptroutine) steht in C 0972&.
  • Seite 120 B&R KOMPAKTSTEUERUNG Zum Ausschalten einer aktivierten User-Timerinterruptroutine wird ERA mit 0 geladen und der Interrupthandler ($US1 oder $US2) erneut aufgerufen. Beispiel Alle 3 ms wird der Zählerstand eines Abwärtszählers ausgelesen und mit 10000 verglichen. Bei Unterschreitung dieses Wertes wird ein Ausgang gesetzt. Der Timerinterrupthandler $US1 wird nur einmal in einer Initialisierungsroutine aufgerufen: INIT Z D64...
  • Seite 121: Fehlermeldungen

    B&R KOMPAKTSTEUERUNG 37. FEHLERMELDUNGEN Die Zentraleinheit ist mit umfangreichen Sicherheits- und Diagnosefunktionen ausgestattet (z. B. Programm-Checksumtest bei Power-on). Im Fehlerfall wird das Anwenderprogramm angehalten, die Status-LED eingeschaltet und ein Softwarereset ausgelöst, d. h. alle digitalen Ausgänge werden gelöscht, alle analogen Ausgänge werden auf 0 V bzw. 0 mA zurückgesetzt. Falls ein Programmierge- rät angeschlossen ist, wird im Statustest eine Klartext-Fehlermeldung angezeigt (z.
  • Seite 122 B&R KOMPAKTSTEUERUNG Bezeichnung Beschreibung/Ursachen Abhilfe Pointerfehler Beim Checksumtest während Power- Siehe "Checksumfehler". on wurde festgestellt, daß Betriebs- systemvektoren nicht stimmen. Mögliche Ursachen: siehe "Check- sumfehler". Kommunikations- Bei der Kommunikation zwischen Funktion wiederholen. fehler dem Programmiergerät und der Zen- traleinheit (RUN, Statustest) tritt ein Fehler auf.
  • Seite 123 B&R KOMPAKTSTEUERUNG 38. STICHWORTVERZEICHNIS Abmessungen Digitalausgänge BRCOMP Ausgangsschaltung Relais-Aufsteckkarte LEDs Adressen Schalten ohmsch-induktiver Lasten Inport Adresse $3480 Schutzbeschaltung Inport/Outport Adresse $3400 Technische Daten AINJ - Analogeingang Kompaktsteuerung Verdrahtungsschema Analogausgänge Digitaleingänge Analogwandlung Eingangsschaltung AOTF - Analogausgang Kompaktsteuerung LEDs Ausgangsschaltung Technische Daten Betriebssystemroutine Verdrahtungsschema Pinbelegung...
  • Seite 124 B&R KOMPAKTSTEUERUNG IF1 - RS232 Schnittstelle Referenzeingang 49, 50 IF2 - RS232/RS485 Schnittstelle Relais-Aufsteckkarte IF3 - PATA/SSI Schnittstelle Abmessungen IF4 - B&R Online Schnittstelle Einbaurichtlinien IF5 - CAN Bus (BRCOMP2-0) Kompaktsteuerung und Relais-Aufsteckkarte Initialisierungsregister $2122 Montage Inport Adresse $3480 Pinbelegung Inport/Outport Adresse $3400 Relais-Versorgung Input Capture...
  • Seite 125 B&R KOMPAKTSTEUERUNG Uhr (Echtzeit) Watchdog Hardware Software "XFER" - Programm übertragen Zähler Bedienung Betriebssystemadressen Betriebssystemroutinen Adressen Aufruf CMDC - Zählerauswertung (BRCOMP) CMDD - Auswertung Zähler 0 (BRCOMP) Funktion 50, 60 Hardwarezähler 0 50, 56, 66 Initialisierung Initialisierungsregister $2122 59, 61 Interrupteingang 49, 50, 56 Interruptmodus...
  • Seite 252 B&R COMPACT PLC - 252 -...

Diese Anleitung auch für:

Brcomp2-0

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