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Ausgleichsrad; Zündanlage; Elektronische Zündunterbrechung (Esa) - Rotax Rm 1 Benutzerhandbuch

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1.2.7. Kühlkreislauf
Die Kühlflüssigkeit wird vom Kühler zur Wasserpumpe
geleitet. Diese wird von der Vorgelegewelle ange-
trieben. Die Wasserpumpe fördert die Kühlflüssigkeit
durch den Zylinder und Zylinderkopf wieder in den
Kühler.
Der Kühlkreislauf ist mit einem Thermostat (Schaltpunkt
45° C / 113° F) ausgerüstet. Damit wird sichergestellt,
dass der Motor rasch seine Betriebstemperatur erreicht
und diese auf relativ konstantem Niveau gehalten wird.
Der Thermostat ist im Zylinderkopf integriert.

1.2.8. Ausgleichsrad

Das Ausgleichsrad ist auf der Vorgelegewelle gelagert und rotiert - von der Kurbelwelle angetrieben -
gegenläufig zur Kurbelwelle und trägt somit zur Reduzierung der Vibrationen des Motors bei.
1.2.9. Zündanlage
Die Steuerung des Zündzeitpunktes erfolgt durch die – speziell für diesen Motor entwickelte - digital
gesteuerte Batteriezündanlage, bestehend aus einem Zündungsgeber am Gehäuse und einer
Zündspule mit integrierter Elektronik. Es ist keine manuelle Einstellung der Zündanlage erforderlich
und möglich.
Diese Zündanlage kann nicht für die Motortype FR 125 MAX verwendet werden.
Die Zündanlage ist mit einem Drehzahlbegrenzer ausgerüstet, der die Drehzahl auf maximal 13.800
1/min begrenzt. Der Drehzahlbegrenzer beginnt bereits bei 13.750 1/min die Zündung teilweise zu
unterbrechen.
Auch bei Motorstillstand verbraucht die Zündanlage Strom. Zum Abstellen des Motors und um ein
Entleeren der Batterie bei Motorstillstand zu vermeiden, ist der Stromkreis für die Zündanlage durch
Stellen des Schalters auf "OFF" zu unterbrechen.
Die Elektronik der Zündanlage ist so aufgebaut, dass die Drehrichtung des Motors - OHNE
mechanisches Getriebe - umgekehrt werden kann, um ein Rückwärtsfahren des Fahrzeug zu
ermöglichen.
1.2.10. Elektronische Zündunterbrechung (ESA)
Um den Hochschaltvorgang zu optimieren, wird die Zündung beim Herausschalten aus dem 1. Gang
für 0,04 sec unterbrochen, dadurch wird das Getriebe lastfrei und der Schaltvorgang kann schneller
und für das Getriebe schonender vor sich gehen.
1.2.11. Elektronischer Rückwärtsgang (RER)
Der von ROTAX patentierte elektronische Rückwärtsgang wird bei Leerlaufdrehzahl über einen
Taster aktiviert und bewirkt eine extreme Vorzündung, die den Motor in den Rückwärtslauf versetzt.
Der Rückwärtsbetrieb ist nur zum Rangieren des Fahrzeuges vorgesehen, die Drehzahl wird dabei
mittels Drehzahlbegrenzer auf maximal 6.050 1/min begrenzt. Der Drehzahlbegrenzer beginnt bereits
bei 6.000 1/min die Zündung teilweise zu unterbrechen.
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Benützerhandbuch RM1
ROTAX KART RM1
Ausgabe/Edition 05/2003
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