Lautet die Einstellung nicht „+0 [8']", so stimmt die
Zuordnung der Tasten zu den Klängen nicht mehr.
Deaktivieren Sie 'Memory Protect'
Bevor Sie sich ans Editieren machen, sollten Sie einen
gezielten Blick auf den „Memory Protect"-Bereich der
„Global Basic"-Seite werfen. „Drum Kit" darf nicht
markiert sein, weil Sie sonst nichts ändern können.
Editieren der Drumkits
Grundlegende Editierung
1. Wählen Sie das Program, das Sie als „Rahmen" für
die Editierung des Drumkits verwenden möchten.
Weitere Infos, siehe "Wählen Sie zuerst ein 'Drum'-
Program" oben.
2. Drücken Sie den GLOBAL-Taster, um in den Glo-
bal-Modus zu wechseln.
3. Wechseln Sie zum „Sample Setup"-Register der
Seite „Drum Kit".
4. Wählen Sie mit „Drum Kit" das Kit, das editiert
werden soll.
Bei Bedarf können Sie es nach getaner Arbeit in einem
anderen Speicher sichern.
5. Wählen Sie mit „Key" die Note, die editiert wer-
den soll.
Die Anwahl der Note kann mit den VALUE-Bedienele-
menten (Fader, Rad, Zehnertastenfeld) oder durch
Betätigen der gewünschten Taste, während man den
ENTER-Taster gedrückt hält, erfolgen.
Die „Key"-Einstellung gilt für alle drei Register der
„Drum Kit"-Seite.
6. Geben Sie mit dem „Assign"-Kästchen an, ob die
Note ihre eigenen Einstellungen oder jene der
nächsthöheren Taste verwenden soll.
Wenn Sie „Assign" markieren, verwendet die Note
ihre eigenen Einstellungen. Das ist die Vorgabe.
Wenn Sie „Assign" nicht markieren, verwendet die
Note die Einstellungen der nächsthöheren Taste. Aller-
dings wird das angesprochene Drumsample entspre-
chend tiefer gespielt. Wie stark sich die Tonhöhe
ändert, wird vom „Pitch Slope"-Parameter des „OSC1
Pitch"-Registers („OSC/Pitch"-Seite) vorgegeben.
Das ist z.B. sinnvoll für Toms und Pauken, die unter-
schiedliche Noten spielen sollen.
Verwendung von Drumkits Editieren der Drumkits
Ein Drumkit wird eventuell mehrfach ver-
wendet
Die Änderungen eines Drumkits gelten für alle Pro-
grams, die dieses Drumkit ansprechen. Um hinterher
keine bösen Überraschungen zu erleben, sollten Sie ein
Drumkit vor dem Editieren zu einem USER-Speicher
kopieren.
Erstellen eines 'Anschlag-Crossfades'
Hier wollen wir einen relativ simplen „Velocity Cross-
fade" zwischen zwei Stereo-Drumsamples program-
mieren.
1. Stellen Sie „DS1" und „DS2" auf „On".
Hierfür brauchen Sie nur den betreffenden [On/Off]-
Button zu drücken.
2. Stellen Sie „DS3 – 8" auf „Off".
Die meisten Parameter jener Zeilen werden jetzt hell-
grau dargestellt.
3. Wählen Sie „ROM Stereo" als Bank für „DS1"
und „DS2".
Es gibt drei Drumsample-Bänke: ROM, RAM und
EXs. Für jede Bank können Sie hier angeben, ob Mono-
oder Stereo-Drumsamples zur Verfügung stehen sol-
len. Nur zur Erinnerung: Stereo-Drumsamples bean-
spruchen doppelt so viele Polyphoniestimmen wie
Mono-Drumsamples.
Mit ROM-Drumsamples sind die werksseitig pro-
grammierten Sounds gemeint, die immer zur Verfü-
gung stehen. Diese sind praktischerweise in Katego-
rien („Bass Drum", „Snare" usw.) unterteilt.
RAM-Drumsamples können Dateien im Akai, Sound-
Font 2.0, AIFF- oder WAV-Format sein, die man lädt
oder im Sampling-Modus erstellt.
EXs-Drumsamples vertreten PCM-Erweiterungen für
den KRONOS. Diese sind durchnummeriert. So wird
für die ROM-Erweiterung z.B. „EXs1" und für „Con-
cert Grand Piano" die Angabe „EXs2" verwendet. Es
können nur momentan geladene EXs-Bänke gewählt
werden.
4. Drücken Sie den [Drum Sample]-Listenpfeil von
„DS1".
Es erscheint eine in Kategorien unterteilte Liste von
Drumsamples. Mit den Registern links im Display
können Sie bei Bedarf eine andere Kategorie wählen.
Die Namen und Adressen der Drumsamples finden Sie
in der „Voice Name List".
5. Wählen Sie das benötigte Drumsample, indem Sie
seinen Namen drücken.
6. Bestätigen Sie Ihre Anwahl mit dem [OK]-Button.
7. Wiederholen Sie diese Schritte für „DS2".
Nach der Drumsample-Auswahl für „DS1" und „DS2"
können wir uns an die Anschlagbereiche und „Cross-
fades" machen.
8. Stellen Sie „Bottom Velocity" von DS2 auf „001"
und „Xfade Range" auf „0".
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