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Arbeiten Mit Insert/Cut/Copy/Paste; Schrittgesteuerte Pogram-Modulation - Korg Kronos Bedienungshandbuch

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Inhaltsverzeichnis
Global-Einstellungen, Wellenformsequenzen, Drumkits
Stereo- und Mono-Multisamples befinden sich in
unterschiedlichen Bänken. Die Wellenformschritte
können wahlweise mono oder stereo sein. Wenn Sie
auch nur für einen Schritt ein Stereo-Multisample wäh-
len, wird die gesamte Wellenformsequenz stereo und
beansprucht daher doppelt so viele Polyphoniestim-
men.
4. Stellen Sie den „Level"-Parameter (Lautstärke)
wunschgemäß ein.
Das kann notwendig sein, wenn ein Multisample viel
lauter ist als jene der übrigen Schritte bzw. wenn Sie
hier und da Akzente setzen möchten.
5. Stellen Sie „Transpose" und „Tune" wunschge-
mäß ein.
„Transpose" erlaubt das Transponieren des Multisam-
ples in Halbtonschritten. Das können Sie z.B. nutzen,
um mit der Wellenformsequenz Melodien zu spielen
bzw. interessante Variationen der Schlagzeugklänge zu
erzielen.
Mit „Tune" kann die (Fein)Stimmung in Cent (1/100
eines Halbtons) geändert werden. Leichte Tonhöhen-
schwankungen können überaus interessante Ergeb-
nisse bewirken.
6. Mit „Reverse" und „Start Offset" können Sie
bestimmen, wie das Multisample abgespielt wird.
„Reverse" bedeutet, dass das Multisample rückwärts
(aber ohne Schleife) abgespielt wird. (Wenn die vom
Multisample angesprochenen Samples ihrerseits
bereits auf „Reverse" gestellt wurden, werden sie
immer rückwärts abgespielt.)
Mit „Start Offset" können Sie einen der 8 vorprogram-
mierten Startpunkte (bei ROM- und EXs-Multisamp-
les) bzw. den „Start"- oder „Loop Start"-Punkt von
RAM-Multisamples wählen.

Arbeiten mit Insert/Cut/Copy/Paste

Mit den Buttons [Insert],[Cut], [Copy] und [Paste]
können Sie die Einstellungen eines Schrittes zu einem
anderen kopieren oder den Schritt zu einer anderen
Stelle innerhalb der Wellenformsequenz verschieben.
Um einen Sequenzschritt zu kopieren:
1. Wählen Sie den Schritt, der kopiert werden soll.
Das können Sie durch bloßes Berühren eines seiner
Parameter oder durch Anwahl der „Step"-Zeile unter
der Sequenzgrafik tun. Vor dem gewählten Schritt
erscheint ein roter Pfeil. In der Grafik befindet sich ein
vergleichbarer Pfeil unter dem gewählten Schritt.
2. Drücken Sie den [Copy]-Button.
Jetzt können Sie den Schritt woanders einfügen.
3. Wählen Sie den Schritt, der sich nach der Kopie
hinter dem eingefügten Schritt befinden soll.
4. Drücken Sie den [Insert]-Button.
Der kopierte Schritt wird an der gewählten Stelle ein-
gefügt. Der eben gewählte und alle nachfolgenden
Schritte rücken nun eine Position weiter nach hinten,
um Platz zu machen.
Um einen Sequenzschritt zu entfernen:
1. Wählen Sie den Schritt, der entfernt werden soll.
2. Drücken Sie den [Cut]-Button.
Der gewählte Schritt verschwindet und alle nachfol-
genden Schritt rücken eine Position zurück und schlie-
ßen so die „Lücke".
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Schrittgesteuerte Pogram-Modulation

Für jeden Schritt können zwei „AMS Output"-Werte
eingegeben werden. Die verhalten sich ungefähr wie
winzige Step-Sequenzer, mit dem sich zwei AMS-Ziele
eines Programs beeinflussen lassen. Da bedeutet, dass
man mit der Wellenformsequenz auch „automatische"
Modulationen der Program-Parameter erzielen kann.
Um z.B. die Filterfrequenz zu beeinflussen:
1. Wählen Sie das Program, in dem die Wellenform-
sequenz zum Einsatz kommen soll.
2. Wechseln Sie zum „Filter Mod 1"-Register der
Seite „Filter".
Diese Seite enthält die Filtermodulationsparameter
von OSC1.
3. Definieren eine AMS-Quelle unter „Filter A
Modulation" als „Wave Seq AMS Out1".
4. Stellen Sie den gewünschten „Intensity"-Wert ein.
Somit beeinflusst AMS 1 nun die Filterfrequenz. Jetzt
brauchen Sie nur noch anzugeben, wie stark die Wel-
lenformsequenz auf jenen Parameter einwirken soll:
5. Gehen Sie zur „Wave Sequence Step Parameters"-
Seite.
6. Stellen Sie den „AMS Out1"-Parameter für jeden
Sequenzschritt wunschgemäß ein.
7. Wechseln Sie zum „OSC1 Basic"-Register der
Seite „OSC/Pitch".
8. Wählen Sie für „MS1" die Wellenformsequenz,
die Sie in Schritt 5 editiert haben.
Jetzt wird die Filterfrequenz von den Sequenzschritten
hin und her geschoben.
Nun fragen Sie sich wahrscheinlich schon, was denn
passiert, wenn ein Program mehrere Wellenformse-
quenzen anspricht, die alle unterschiedliche AMS-
Werte senden. Die richtige Antwort lautet: Jede Wel-
lenformsequenz beinhaltet eine eigene Stimmenstruk-
tur, so dass auch unterschiedliche AMS-Werte leicht
verdaulich sind.
Modulieren einzelner Schritte mit dem AMS-Mixer
Die „AMS Outputs"-Parameter der Wellenformse-
quenzen können mit dem AMS-Mixer kombiniert wer-
den. So ließe sich SW1 z.B. zum Stummschalten
bestimmter Schritte verwenden. Im Folgenden gehen
wir davon aus, dass Sie OSC1 bereits eine Wellenform
zugeordnet haben. Nun denn...
1. Wechseln Sie zur Seite „Wave Sequence Step Para-
meters" und stellen Sie „AMS Out1" von Schritt 1
auf „127".
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