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Arbeiten Mit Wellenformsequenzen; Vorstellung Der Wellenformsequenzen; Wellenformsequenzbänke; Programmierungsgrundlagen - Korg Kronos Bedienungshandbuch

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Inhaltsverzeichnis
Global-Einstellungen, Wellenformsequenzen, Drumkits

Arbeiten mit Wellenformsequenzen

Vorstellung der Wellenformsequenzen

Was sind denn 'Wellenformsequenzen'?
Wellenformsequenzen sprechen der Reihe nach meh-
rere Multisamples an. Dank dieses Umstandes lassen
sich besonders ausgefallene Klanglandschaften und
Rhythmen erzeugen.
Wellenformsequenzen ähneln irgendwo den Drumkits,
weil man sie im Global-Modus programmieren und
editieren kann, aber von einem Program aus anspre-
chen muss. Bei HD-1-Programs kann man eine Wellen-
formsequenz anstelle eines Multisamples verwenden
und braucht nicht einmal auf „Velocity Switch"-,
„Layer"- und „Crossfade"-Schweinereien zu verzich-
ten. Wenn's sein muss, können sogar beide Oszilla-
toren eine separate Wellenformsequenz ansprechen.
Genau wie Drumkits verwenden auch Wellenformse-
quenzen, die man im Global-Modus ansteuert, die Ein-
stellungen des zuletzt gewählten Programs bzw. der
zuletzt aufgerufenen Combination.
Wellenformsequenzen sind vornehmlich für „Effekte"
der gehobenen Preisklasse gedacht. Die drei wichtigs-
ten Einsatzbereiche sind: Rhythmische Wellenform-
muster, Crossfades zwischen Wellenformen und
Anschlagumschaltung mehrerer Wellenformen.
Rhythmische Wellenformsequenzen
Rhythmische Wellenformsequenzen verwenden harte/
abrupte Übergänge, die genau einen Rhythmus erzeu-
gen. Da man mit Swing-Mustern, Pausen und Bindebö-
gen arbeiten kann, lassen sich Rhythmen erzielen, die
bei Bedarf sogar mit der KARMA-Funktion und dem
Systemtempo synchron laufen.

Programmierungsgrundlagen

Die Parameter der Wellenformsequenzen sind über
zwei Seiten verteilt. Die „Seq Parameters"-Seite ent-
hält die Parameter der gesamten Wellenformsequenz
(„Start Step", End Step", Loop, „Modulation" usw.).
Die „Step Parameters"-Seite konzentriert sich dagegen
auf jeweils einen der 64 möglichen Schritte.
Programs, Combinations und Songs bieten ebenfalls
mehrere Parameter für Wellenformsequenzen, mit
denen sich z.B. ein Tempoabgleich mit der KARMA-
Funktion erzielen lässt.
Die Sequenzgrafik der „Seq Parameters"- und „Step
Parameters"-Seite informiert Sie über die wichtigsten
Aspekte:
• Der aktuelle Schritt ist an einem roten Pfeil erkennt-
lich.
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Wellenformüberblendungen ('Crossfades')
Bei Verwendung längerer Passagen und entsprechend
gemächlichen Übergängen entstehen Klanggebilde, die
sich fortwährend wandeln. Parameter wie „Start Step",
„Position" und „Duration" können moduliert werden,
was einen organischeren Eindruck erzeugt – und für
jede Note etwas anders ablaufen kann.
'Velocity Switches' in Wellenformse-
quenzen
Wenn Sie „Duration" auf „GATE" stellen und den
„Start Step" dann per Anschlag modulieren, entsteht
ein Sound mit bis zu 64 verschiedenen Geschmacks-
richtungen. Das erlaubt z.B. die Dosierung des Ein-
satzes (Attack), bei dem je nach Anschlagwert eine
andere Wellenform angesteuert wird.
Wellenformsequenzbänke
Wellenformsequenzen kommen in der internen Werks-
bank (I-000 – I-149) und in bestimmten User-Bänken
zum Einsatz (siehe unten). Die können Sie zwar über-
schreiben, aber das könnte dann auch peinliche Auswir-
kungen auf die werksseitig programmierten HD-1-Pro-
grams und die Combinations, die sie ansprechen, haben.
USER–B – USER–GG enthalten ab Werk keine Daten.
Dort können Sie Ihre eigenen Sounds sowie Wellen-
formen von Korg oder Drittanbietern speichern. Jede
User-Bank enthält 32 Wellenformsequenzen.
Inhalt der Wellenformsequenzbänke
Bank
INT 000...139
Werks-Wellenformsequenzen
INT 140...149
Initialisierte Wellenformsequenzen
USER–A 00...24
Werks-Wellenformsequenzen
USER–A 25...31
USER–B00...G31
Initialisierte Wellenformsequenzen
USER–BB00...GG31
• Rote Kästchen vertreten Multisample-Schritte.
• Grüne Kästchen sind „Bindebogen"-Schritte („Tie").
• Weiße Kästchen vertreten Pausen („Rest").
• Die Länge einer Wellenformsequenz (d.h. der
Bereich zwischen „Start Step" und „End Step") ist
an einem Kasten erkenntlich.
• Die Schleife wird blau dargestellt.
• Auf der „Step Parameters"-Seite verweist die hori-
zontale Bildlaufleiste auf die Position der 8 Schritte,
die momentan in der Übersicht angezeigt werden.
• Unten rechts in jenem Fenster befindet sich ein
[Solo]-Button. Wenn er aktiv ist, wird nur der
momentan gewählte Schritt (inklusive Fade-In und
Fade-Out) abgespielt.
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