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Suzuki AN400 Wartungsanleitung
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Inhaltsverzeichnis
WARTUNGSANLEITUNG
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Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für Suzuki AN400

  • Seite 1 WARTUNGSANLEITUNG 9 9 5 0 0 - 3 4 0 8 0 - 0 1 G...
  • Seite 2 VORWORT GRUPPENINDEX Dieses Handbuch enthält eine einführende Beschreibung der SUZUKI AN400 und Verfahren zur Überprüfung/Wartung und Überholung der wesentlichen Bestandteile dieser Maschine. ALLGEMEINE INFORMATIONEN Allgemein bekannte Informationen sind nicht eigens aufgeführt. Lesen Sie bitte den Abschnitt ALLGEMEINE WARTUNGSPLAN INFORMATIONEN durch, damit Sie mit diesem...
  • Seite 3: Gebrauch Dieser Anleitung Schnelles Auffinden Von Informationen

    GEBRAUCH DIESER ANLEITUNG SCHNELLES AUFFINDEN VON INFORMATIONEN: 1. Diese Anleitung ist in mehrere Abschnitte untergliedert. 2. Die Titel der Abschnitte sind im GRUPPENINDEX aufgeführt. 3. Wenn Sie das Handbuch wie rechts gezeigt halten, können- Sie die erste Seite jedes beliebigen Abschnitts leicht auf- schlagen.
  • Seite 4 Anzugsdrehmoment. Öl auftragen. Sofern nicht andersweitig Kühlmittel verwenden. vorgeschrieben, Motoröl verwenden. 99000-99032-11X Molybdänöllösung auftragen. Gabelöl verwenden. (Gemisch aus Motoröl und SUZUKI 99000-99044-10G MOLY PASTE im Verhältnis von 1:1) SUZUKI SUPER GREASE “A” auftra- gen. Bremsflüssigkeit auftragen oder verwen- 99000-25010 (Andere) den.
  • Seite 5: Abkürzungen, Die In Die- Sem Handbuch Vorkom- Men

    ABKÜRZUNGEN, DIE IN DIE- SEM HANDBUCH VORKOM- ABDC : Nach unterem Totpunkt : Motorsteuermodul : Wechselstrom Motorsteuergerät (ECU) : Luftfilter, Luftfiltergehäuse (FI-Steuergerät) : American Petroleum Institute ECT-Sensor : Kühlmitteltemp.- ATDC : Nach oberem Totpunkt Sensor (ECTS), Wassertemp.- ATM-Druck : Umgebungsluftdruck Sensor (WTS) : Kraftstoff/Luft-Gemisch EVAP...
  • Seite 6 MAL-Code : Störungscode (Diagnosecode) : Maximum : Störungsanzeigelampe (LED) : Minimum : Stickoxide : Obenliegende Nockenwelle : Ölstandschalter : Öldruckschalter : Kurbelgehäusezwangsentlüftung (Kurbelgehäuseentlüftung) : Rechts : Nurlesespeicher : Society of Automotive Engineers TO-Sensor : Umkippsensor (TOS) TP-Sensor : Drosselpositionssensor (TPS)
  • Seite 7: Inhaltsverzeichnis

    ALLGEMEINE INFORMATIONEN INHALT WARNUNG/ACHTUNG/HINWEIS ..............1- 2 ALLGEMEINE VORSICHTSMASSREGELN ..........1- 2 SUZUKI AN400 (’03-MODELL)..............1- 4 LAGE DER SERIENNUMMERN ..............1- 4 EMPFEHLUNGEN ZU KRAFTSTOFF, ÖL UND KÜHLMITTEL ....1- 4 KRAFTSTOFF (FÜR USA UND KANADA)..........1- 4 KRAFTSTOFF (FÜR ANDERE MODELLE) ........... 1- 4 MOTORÖL UND GETRIEBEÖL (FÜR USA) .........
  • Seite 8: Warnung/Achtung/Hinweis

    ALLGEMEINE INFORMATIONEN WARNUNG/ACHTUNG/HINWEIS Bitte lesen Sie diese Anleitung und befolgen Sie die gegebenen Anweisungen genau. Zur Hervorhebung besonders wichtiger Informationen dienen das Symbol und die Wörter WARNUNG, ACHTUNG und HIN- WEIS. Diese Schlüsselwörter markieren wichtige Informationen, denen besondere Aufmerksamkeit gewid- met werden muss.
  • Seite 9 ALLGEMEINE INFORMATIONEN " * Als Austauschteile Original-Suzuki-Teile oder gleichwertige verwenden. * Wenn Teile entfernt werden, die später wieder verwendet werden sollen, diese so sortieren, dass sie mit Sicherheit wieder an der ursprünglichen Stelle eingebaut werden können. * Unbedingt Spezialwerkzeuge verwenden, falls so angewiesen.
  • Seite 10: Suzuki An400 ('03-Modell)

    ALLGEMEINE INFORMATIONEN SUZUKI AN400 (’03-MODELL) RECHTE SEITE LINKE SEITE • Unterschiede zwischen den Fotos und den tatsächlichen Motorrädern sind marktbedingt. LAGE DER SERIENNUMMERN Die Rahmen-Seriennummer oder V.I.N. (Fahrzeug-Identifizierungs-Nummer) 1 ist an der rechten Seite des Rahmenrohrs eingestanzt. Die Motor-Seriennummer 2 befindet sich an der linken Seite des Kurbelgehäu- ses.
  • Seite 11: Motoröl Und Getriebeöl (Für Usa)

    ALLGEMEINE INFORMATIONEN MOTORÖL UND GETRIEBEÖL (FÜR USA) SUZUKI empfiehlt den Gebrauch von SUZUKI PERFORMANCE 4 MOTOR OIL oder eines Öls der Klasse SF bzw. SG nach der API-(American Petroleum Institute)-Service-Klassifizierung. Die empfohlene Viskosi- tät ist SAE 10W-40. Wenn Öl SAE 10W-40 nicht zur Verfügung steht, ein alternatives Öl gemäß folgender Tabelle wählen.
  • Seite 12: Frostschutzmittel/Motor-Kühlmittel

    Das Kühlmittel dient als Korrosions- und Rost-Inhibitor sowie als Frostschutzmittel. Deshalb sollte Motor-Kühlmittel stets verwendet werden, auch wenn die Lufttemperatur in Ihrem Fahrgebiet nicht bis zum Nullpunkt absinkt. Suzuki empfiehlt den Gebrauch von SUZUKI COOLANT-Frostschutz/Motor-Kühlmittel. Falls dieses nicht verfügbar ist, ein gleichwertiges Mittel verwenden, das für Aluminiumkühler geeignet ist. WASSER/MOTOR-KÜHLMITTEL-FLÜSSIGKEITSMENGE Lösungsmenge (insgesamt): Ca.
  • Seite 13: Einfahren

    ALLGEMEINE INFORMATIONEN EINFAHREN Bei der Herstellung wurden nur die bestmöglichen Materialien verwendet und alle bearbeiteten Teile sind nach sehr strikten Normen gefertigt. Dennoch müssen alle beweglichen Teile “eingefahren” werden, bevor der Motor voller Belastung ausgesetzt werden kann. Die zukünftige Leistung und Zuverlässigkeit des Motors hängt von der während seines frühen Lebens ausgeübten Pflege und Zurückhaltung ab.
  • Seite 14: Informationsplaketten

    ALLGEMEINE INFORMATIONEN INFORMATIONSPLAKETTEN Warnsicherheitsplakette Motorstartplakette Schutzschild-Warnplakette " Reifendruckplakette Kraftstoff-Vorsichtsplakette (Für E-02) Zuladungsgrenzenplakette ID-Plakette & Informationsplakette (Für E-03, 28, 33) Geräuschplakette (Für E-03, 33) Vordere Box Die Plakette am Rahmenrohr anhaften. Die Plakette an der vorderen Gepäckboxabdeckung anhaften. Die Plakette an der Gepäckboxabdeckung anhaften. E-28 E-03, 33...
  • Seite 15: Technische Daten

    ALLGEMEINE INFORMATIONEN TECHNISCHE DATEN ABMESSUNGEN UND LEERGEWICHT Gesamtlänge................2 260 mm Gesamtbreite................760 mm Gesamthöhe................1 375 mm Radstand................. 1 590 mm Bodenfreiheit ................125 mm Sitzhöhe .................. 695 mm Leergewicht................184 kg MOTOR Typ ..................Viertakt, Flüssigkeitskühlung, OHC Anzahl der Zylinder ..............1 Bohrung...................
  • Seite 16: Elektrik

    1-10 ALLGEMEINE INFORMATIONEN ELEKTRIK Zündungstyp ................Elektronische Zündung (Transistorzündung) Zündzeitpunkt ................. 10° v. B.T.D.C. bei 1 400 U/min Zündkerze ................NGK CR7E oder DENSO U22ESR-N Batterie..................12 V 28,8 kC (8 Ah)/10 HR Generator................Drehstromgenerator Hauptsicherung............... 30 A Sicherung................10/15/10/10/10/10 A Scheinwerfer ................
  • Seite 17: Landes- Und Gebietscodes

    ALLGEMEINE INFORMATIONEN 1-11 LANDES- UND GEBIETSCODES Die folgenden Codes werden für die jeweiligen Länder und Gebiete verwendet. CODE LAND oder GEBIET E-02 Großbritannien E-03 USA (Außer Kalifornien) E-19 E-28 Kanada E-33 Kalifornien (USA) E-54 Israel...
  • Seite 18 WARTUNGSPLAN WARTUNGSPLAN INHALT WARTUNGSPLAN ..................2- 2 WARTUNGSPLAN-TABELLE..............2- 2 SCHMIERSTELLEN ................2- 3 WARTUNGS-UND EINSTELLVERFAHREN ..........2- 4 LUFTFILTER................... 2- 4 AUSPUFFROHR- UND AUSPUFFTOPFSCHRAUBE ......2- 5 VENTILSPIEL ..................2- 5 ZÜNDKERZE ..................2- 7 KRAFTSTOFFLEITUNG................. 2- 8 MOTORÖL UND ÖLFILTER..............2- 8 HINTERRADANTRIEBSÖL ..............
  • Seite 19: Wartungsplan

    WARTUNGSPLAN WARTUNGSPLAN In der folgenden Tabelle sind die empfohlenen Intervalle für alle Wartungsarbeiten aufgeführt, die erforder- lich sind, um optimale Leistung und Wirtschaftlichkeit des Motorrads auf lange Sicht zu gewährleisten. Die Wartungsintervalle werden aus praktischen Gründen in Kilometern, Meilen und Zeitdauer angegeben. HINWEIS: Bei Motorrädern, die unter erschwerten Bedingungen gefahren werden, ist unter Umständen häufigere War- tung erforderlich.
  • Seite 20: Schmierstellen

    WARTUNGSPLAN SCHMIERSTELLEN Alle beweglichen Teile des Motorrads müssen richtig geschmiert werden, um für Leichtgängigkeit und lange Lebensdauer zu sorgen. Die wichtigsten Schmierstellen sind nachfolgend gezeigt. Kombibremshebelhalter Mittelständerzapfen Seitenständerzapfen und Federhaken und Federhaken Vorderrad-Bremshebelhalter Gasseilzüge HINWEIS: * Bevor ein Teil geschmiert wird, jegliche Roststellen beseitigen, und Fett, Öl, Schmutz o.Ä. vollständig abwischen.
  • Seite 21: Wartungs-Und Einstellverfahren

    WARTUNGSPLAN WARTUNGS-UND EINSTELLVERFAHREN • In diesem Abschnitt werden die Wartungsverfahren für jeden Punkt des Wartungsplans beschrieben. LUFTFILTER Alle 3 000 km reinigen. • Die vordere Gepäckboxabdeckung abnehmen. (!7-16) • Den Luftfilterdeckel 1 abnehmen. • Den Luftfiltereinsatz 2 entnehmen. HINWEIS: * Beim Einsetzen des Luftfiltereinsatzes muss dessen Buchsta- benmarke nach außen weisen.
  • Seite 22: Auspuffrohr- Und Auspufftopfschraube

    WARTUNGSPLAN AUSPUFFROHR- UND AUSPUFFTOPF- SCHRAUBE Zuerst nach 1 000 km (1 Monat), dann alle 6 000 km (6 Monate) anziehen. • Die Unterabdeckung abnehmen. (!7-14) • Auspuffrohrschrauben 1, Auspuffrohrverbindungsmuttern 2 und Auspufftopf-Befestigungsmutter 3 mit einem Drehmo- mentschlüssel auf das vorgeschriebene Anzugsdrehmoment anziehen.
  • Seite 23 WARTUNGSPLAN • Die Einlass- und Auslass-Ventilspielspezifikationen sind Sicherungsmutter Ventilspielein unterschiedlich. Die Ventilspieleinstellung muss überprüft und stellschraube eingestellt werden, 1) beim fälligen Kundendienstintervall, 2) Fühlerlehre Ventilschaft beim Warten des Ventilmechanismus, und 3) wenn die Nok- kenwelle zum Warten ausgebaut worden ist. $ Ventilspiel (kalt): Kipphebel Standard EINLASS: 0,08 –...
  • Seite 24: Zündkerze

    WARTUNGSPLAN ZÜNDKERZE Nach 6 000 km (6 Monaten) überprüfen und dann alle 12 000 km (12 Monate) auswechseln. AUSBAU • Den linken Seitenbeinschutz abnehmen. (!7-15) • Den Zündkerzenstecker 1 abziehen und die Zündkerze her- ausdrehen. % 09930-10121: Zündkerzen-Steckschlüsselsatz Warmer Typ Standard Kalter Typ CR6E...
  • Seite 25: Kraftstoffleitung

    WARTUNGSPLAN EINBAU " Die Zündkerze zunächst vorsichtig von Hand in die Zylinderkopföffnung eindrehen und hierbei darauf achten, das Aluminiumgewinde nicht zu beschädigen, dann erst mit einem Zündkerzenschlüssel festziehen. • Die Zündkerze handfest in den Zylinderkopf eindrehen und dann auf das vorgeschriebene Anzugsdrehmoment anziehen. # Zündkerze: 11 N·m (1,1 kgf-m) KRAFTSTOFFLEITUNG Die erste Inspektion bei 6 000 km (nach 6 Monaten)
  • Seite 26 WARTUNGSPLAN • Die Ölablassschraube 3 sicher einpassen, und frisches Öl durch die Öleinfüllöffnung einfüllen. Der Motor faßt etwa 2 000 ml Öl. Öl der API-Klasse SF oder SG mit einer Viskosi- tät von SAE 10W-40 verwenden. # Ölablassschraube: 23 N·m (2,3 kgf-m) •...
  • Seite 27: Hinterradantriebsöl

    2-10 WARTUNGSPLAN • Neuen O-Ring 3 und Feder 4 am Ölfilterdeckel anbringen. HINWEIS: * Vor Anbringen des Ölfilterdeckels Motoröl leicht auf den neuen O-Ring 3 auftragen. * Die Dreiecksmarke A am Ölfilterdeckel muss nach oben wei- sen. # Ölfilterdeckelschraube: 10 N·m (1,0 kgf-m) $ Motoröl-Füllmenge Ölwechsel: Ca.
  • Seite 28: Leerlaufdrehzahl

    WARTUNGSPLAN 2-11 LEERLAUFDREHZAHL Zuerst nach 1 000 km (1 Monat), dann alle 6 000 km (6 Monate) überprüfen. HINWEIS: Diese Einstellung bei warmem Motor vornehmen. • Die vordere Gepäckboxabdeckung abnehmen. (!7-16) • Den linken Seitenbeinschutz abnehmen. (!7-15) • Einen Elektro-Drehzahlmesser anschließen. •...
  • Seite 29: Gasseilzugspiel

    2-12 WARTUNGSPLAN GASSEILZUGSPIEL Zuerst nach 1 000 km (1 Monat), dann alle 6 000 km (6 Monate) überprüfen. Das Gasseilzugspiel A in den folgenden drei Schritten einstel- len. Erster Schritt: • Die Sicherungsmutter 1 des Gasrückholzugs 2 lösen, und den Einsteller 3 ganz in das Gewinde hineindrehen. Zweiter Schritt: •...
  • Seite 30: Kühllüfterfilter

    WARTUNGSPLAN 2-13 KÜHLLÜFTERFILTER Alle 3 000 km reinigen. • Den linken Seitenbeinschutz abnehmen. (!7-15) • Den Kühllüfterdeckel 1 abnehmen. • Den Kühllüfterfilter 2 herausnehmen. • Den Lüfterfilter reinigen. • Den gereinigten oder einen neuen Filter in der umgekehrten Ausbaureihenfolge einbauen. "...
  • Seite 31: Überprüfung Des Kühlmittelstands

    2-14 WARTUNGSPLAN ÜBERPRÜFUNG DES KÜHLMITTELSTANDS • Das Motorrad senkrecht halten. • Den Motor-Kühlmittelstand durch Betrachten der oberen und unteren Linie am Motor-Kühlmittel-Ausgleichbehälter überprü- fen. F Voll-Linie L Untere Linie • Ist der Füllstand unter der unteren Linie, den Einfüllverschluss 1 abnehmen, und Kühlmittel über den Ausgleichbehäl- ter-Einfüllstutzen bis zur Voll-Linie nachfüllen.
  • Seite 32: Antriebskeilriemen-Überprüfung

    WARTUNGSPLAN 2-15 ENTLÜFTEN DES KÜHLMITTELSKREISES • Mittels der Entlüftungsschraube 1 entlüften. • Die Entlüftungsschraube 1 auf das vorgeschriebene Anzugs- drehmoment anziehen. # Entlüftungsschraube: 6 N·m (0,6 kgf-m) • Kühlmittel bis zum Kühlereinlass nachfüllen. • Den Motorroller langsam nach rechts und links schwenken, um eingeschlossene Luft auszutreiben.
  • Seite 33: Bremsanlage

    2-16 WARTUNGSPLAN BREMSANLAGE (BREMSE) Zuerst nach 1 000 km (1 Monat), dann alle 6 000 km (6 Monate) überprüfen. (BREMSSCHLAUCH UND BREMSFLÜSSIGKEIT) Alle 6 000 km (6 Monate) überprüfen. Die Schläuche alle 4 Jahre auswechseln. Die Flüssigkeit alle 2 Jahre wechseln.
  • Seite 34: Vorderrad-Bremsflüssigkeitswechsel

    WARTUNGSPLAN 2-17 BREMSKLOTZVERSCHLEISS • Das Ausmaß des Bremsklotzverschleißes kann anhand der Grenznut A am Bremsklotz festgestellt werden. Wenn der Verschleiß die Grenznut überschreitet, müssen die Brems- klötze erneuert werden. " Die Bremsklötze stets als Satz auswechseln, da ande- renfalls die Bremsleistung beeinträchtigt wird. •...
  • Seite 35 2-18 WARTUNGSPLAN • Einen transparenten Schlauch 1 an das Entlüftungsventil anschließen, und das freie Ende des Schlauchs in einen Behälter führen. • Das Entlüftungsventil lösen und mit dem Bremshebel pum- pen, bis die alte Bremsflüssigkeit vollständig von der Brems- anlage abgelassen ist. •...
  • Seite 36 WARTUNGSPLAN 2-19 ENTLÜFTEN DES BREMSFLÜSSIGKEITSKREISES • Im Flüssigkeitskreis eingeschlossene Luft wirkt wie ein Pol- ster, das einen großen Teil des vom Hauptzylinder entwickel- ten Drucks absorbiert, und hierdurch verhindert, dass der Bremssattel seine volle Leistung entfalten kann. Vorhanden- sein von Luft wirkt sich als “Schwammigkeit” des Bremshe- bels und auch durch verminderte Bremskraft aus.
  • Seite 37: Entlüften Der Kombibremse

    2-20 WARTUNGSPLAN • Das Entlüftungsventil schließen, und den Schlauch abtren- nen. • Den Behälter mit Bremsflüssigkeit bis zur “UPPER”-Linie auf- füllen. " Mit Bremsflüssigkeit vorsichtig umgehen: die Flüssig- keit geht chemische Reaktionen mit Lack, Kunststoff, Gummi und anderen Materialien ein. ENTLÜFTEN DER KOMBIBREMSE •...
  • Seite 38: Teleskopgabel

    WARTUNGSPLAN 2-21 • Sicherstellen, dass der Lenkschaft kein Spiel hat. Hierzu die Maschine so abstützen, dass das Vorderrad vom Boden abgehoben ist, das Rad gerade richten, und an den unteren Gabelholmen nach vorne ziehen. Falls Spiel festgestellt wird, Lenklagereinstellung wie auf Seite 7-48 in diesem Handbuch beschrieben durchführen.
  • Seite 39: Reifen

    Der Standard-Reifen dieses Motorrollers für vorne ist ein 110/90-13 M/C 55P, für hinten ein 130/70-13 M/C 63P. Gebrauch anderer Reifen als der vorgeschriebe- nen kann Instabilität verursachen. Es wird mit Nach- druck empfohlen, einen SUZUKI-Originalreifen zu verwenden. REIFENTYP BRIDGESTONE (Vorne: HOOP B03, Hinten: HOOP B02)
  • Seite 40: Fahrgestellschrauben Und -Muttern

    WARTUNGSPLAN 2-23 FAHRGESTELLSCHRAUBEN UND -MUTTERN Zuerst nach 1 000 km (1 Monat), dann alle 6 000 km (6 Monate) anziehen. • Sicherstellen, dass alle Fahrgestellschrauben und -muttern auf das richtige Anzugsdrehmoment angezo- gen sind. Bezüglich Lage der folgenden Muttern und Schrauben am Fahrzeug siehe Seite 2-24.) Gegenstand N·m kgf-m...
  • Seite 41 2-24 WARTUNGSPLAN...
  • Seite 42: Kompressionsdruckkontrolle

    WARTUNGSPLAN 2-25 KOMPRESSIONSDRUCKKONTROLLE • Die Kompression eines Zylinders ist eine gute Anzeige für seine innere Beschaffenheit. • Die Entscheidung, ob ein Zylinder überholt werden soll oder nicht, beruht häufig auf den Ergebnissen eines Kompressionstests. Kundendienstprotokolle, die Ihr Händler führt, sollten Kompressionswerte für jeden fälligen Kundendienst enthalten.
  • Seite 43: Öldruckkontrolle

    2-26 WARTUNGSPLAN ÖLDRUCKKONTROLLE • Den Öldruck regelmäßig überprüfen. Dies ist eine gute Anzeige für den Zustand der beweglichen Teile. ÖLDRUCK-SPEZIFIKATION Über 80 kPa (0,8 kgf/cm²) bei 3 000 U/min, Öltemp. 60 °C Unter 160 kPa (1,6 kgf/cm²) • Wenn der Öldruck niedriger oder höher als vorgeschrieben ist, kommen die folgenden Ursachen in Betracht.
  • Seite 44: Überprüfung Der Automatikkupplung

    WARTUNGSPLAN 2-27 ÜBERPRÜFUNG DER AUTOMATIKKUPPLUNG • Dieses Motorroller ist mit einer automatischen Kupplung und einem riemengetriebenen Getriebes variablen Verhältnisses ausgestattet. Der Eingriff der Kupplung wird durch die Motor- drehzahl und dem Zentrifugalmechanismus in der Kupplung geregelt. • Um richtigen Betrieb und lange Lebensdauer der Kupplung sicherzustellen, ist es von großer Bedeutung, dass die Kupp- lung gleichmäßig und allmählich eingreift.
  • Seite 45: Bremsverriegelung

    2-28 WARTUNGSPLAN BREMSVERRIEGELUNG ÜBERPRÜFUNG • Überprüfen, ob das Rad verriegelt wird, wenn der Bremsver- riegelungshebel um 2 bis 4 Kerben gezogen und das Motor- rad vorwärts geschoben wird, um sicherzustellen, dass die Bremsverriegelung ausreichende Wirkung hat. EINSTELLUNG • Den Bremsverriegelungshebel um eine Stufe (eine Kerbe) ziehen.
  • Seite 46 WARTUNGSPLAN 2-29 • Den Bremsverriegelungshebel in die ursprüngliche Position zurückbringen, und die Bremsverriegelung kontrollieren. " Nach Einstellung der Bremsverriegelung den Brems- flüssigkeitsstand der Kombibremse kontrollieren.
  • Seite 47 MOTOR MOTOR INHALT MOTOR-BAUTEILE, DIE BEI EINGEBAUTEM MOTOR AUSGEBAUT WERDEN KÖNNEN............... 3- 3 AUSBAU UND WIEDEREINBAU DES MOTORS ........3- 4 MOTOR-AUSBAU .................. 3- 4 WIEDEREINBAU DES MOTORS ............3- 8 MOTOR-ZERLEGUNG.................. 3-10 ÜBERPRÜFUNG UND WARTUNG DER MOTOR-BAUTEILE ..................3-23 ZYLINDERKOPFHAUBE................
  • Seite 48 MOTOR MOTOR INHALT ÖLSUMPFFILTER .................. 3-70 ZWISCHENWELLE................. 3-71 HINTERACHSWELLE ................3-71 GETRIEBE/GETRIEBEDECKEL ............3-72 KUPPLUNGSBACKEN-/LOSABTRIEBSSCHEIBEN-BAUGRUPPE..3-73 LOSANTRIEBSSCHEIBEN-BAUGRUPPE ..........3-74 KUPPLUNGSINNENABDECKUNG ............3-75 GENERATORDECKEL................3-75 WASSERPUMPE ..................3-75 ÖLFILTER ....................3-76 KOLBENRING ..................3-77 KOLBEN ....................3-78 ZYLINDER ....................3-78 STEUERKETTENFÜHRUNG ..............3-79 ZYLINDERKOPF ..................
  • Seite 49: Motor-Bauteile, Die Bei Eingebautem Motor Ausgebaut Werden Können

    MOTOR MOTOR-BAUTEILE, DIE BEI EINGEBAUTEM MOTOR AUSGEBAUT WERDEN KÖNNEN Motor-Bauteile, die bei im Rahmen eingebautem Motor ausgebaut werden können, sind nachfolgend aufge- führt. Bezüglich Einbau- und Ausbauverfahren siehe entsprechenden Abschnitt für jedes Bauteil. MOTORMITTE GEGENSTAND AUSBAU EINBAU Starter 3-10 3-83 Luftfilter ---- Drosselgehäuse...
  • Seite 50: Ausbau Und Wiedereinbau Des Motors

    MOTOR AUSBAU UND WIEDEREINBAU DES MOTORS MOTOR-AUSBAU • Die Gepäckbox abnehmen. (!7-18) • Die vordere Box abnehmen. (!7-14) • Das Motoröl ablassen. (!2-8) • Das Kühlmittel ablassen. (!6-3) • Das Hinterradantriebsöl ablassen. (!2-10) • Den Lüftungsschlauch 1 abtrennen. • Den IAP-Sensorstecker 2 abnehmen. •...
  • Seite 51 MOTOR • Den PAIR-Schlauch 1 abnehmen. • Die Ansaugrohrschrauben herausdrehen, und das Ansaug- rohr 2 dann zusammen mit dem Drosselgehäuse 3 abneh- men. • O-Ringe 4 und Isolator 5 abnehmen. • Starterkabel 6 und Motormassekabel 7 abtrennen. • Generatorstecker 8 und CKP-Sensorstecker 9 abtrennen. •...
  • Seite 52 MOTOR • Die Wasserschläuche 1 und 2 abnehmen. • Die Auspuffrohrschrauben 3 herausdrehen. • Die Auspufftopf-Befestigungsmuttern abschrauben, und den Auspufftopf 4 dann abnehmen. • Die Dichtung abnehmen. • Die Auspufftopfhalterung 5 abnehmen. • Die Hinterradmuttern abschrauben. • Das Hinterrad 6 herausnehmen. •...
  • Seite 53 MOTOR • Die Hinterrad-Bremssattelabdeckung 1 abnehmen. • Die Hinterrad-Bremsschlauchklemmen 2 abnehmen. • Die Hinterrad-Bremssattel-Befestigungsschrauben 3 heraus- drehen. • Den Hinterrad-Bremssattel 4 abnehmen. • Die Hinterrad-Bremsscheibe 5 abnehmen. • Die Hinterradnabe 6 abnehmen. • Den Motor mit einem Motorheber abstützen. • Dämpferstangenschraube und -mutter 7, vorne unten am Motor, abnehmen.
  • Seite 54: Wiedereinbau Des Motors

    (9,3 kgf-m) • Die Distanzstücke 1 an der Kurbelgehäusehalterung anbrin- gen. HINWEIS: SUZUKI SUPER GREASE auf die Distanzstücke und Nadelrol- lenlager auftragen. " 99000-25010: SUZUKI SUPER GREASE “A” (Andere) 99000-25030: SUZUKI SUPER GREASE “A” (USA) • Die Dämpferstangenmutter 2 auf das vorgeschriebene Anzugsdrehmoment anziehen.
  • Seite 55 MOTOR • Sicherstellen, dass das Gewinde der Achswelle absolut fett- frei ist. • Die Hinterachsmutter auf das vorgeschriebene Anzugsdreh- moment anziehen. # Hinterachsmutter: 120 N·m (12,0 kgf-m) 30 N·m (3,0 kgf-m) 23 N·m (2,3 kgf-m) HINWEIS: Die Auspufftopfabdeckung mit nach oben weisender Pfeilmarke A anbringen.
  • Seite 56: Motor-Zerlegung

    3-10 MOTOR MOTOR-ZERLEGUNG * Die vom Motor ausgebauten Teile gruppiert ablegen. * Beim Umgang mit ausgebauten Teilen darauf achten, diese nicht zu beschädigen. • Die Luftfiltergehäusehalterungen 1, 2 abnehmen. • ECT-Sensorstecker 3 und Zündspule 4 abnehmen. • Den Starter 5 ausbauen. •...
  • Seite 57 MOTOR 3-11 • Den Wasserschlauch 1 abnehmen. • Die Zylinderkopfhaube 2 abnehmen. • Den Passstift 3 abnehmen. • Den Kühllüfterdeckel 4 abnehmen. • Den Kühllüfterfilter 5 herausnehmen. • Den Nockenwellenzapfenhalter 6 abnehmen. • Die Passstifte 7 abnehmen.
  • Seite 58 3-12 MOTOR • Die Sicherungsabschnitte A der Scheibe nach unten biegen, und die Kettenradschrauben 1 sowie die Scheibe abneh- men. • Zuerst die Federhalterschraube 2 dann den Steuerket- ten-Spannungseinsteller 3 abnehmen. • Die Generatordeckelschraube 4 herausdrehen. Den Kolben zum OT. des Verdichtungstakts bringen, indem die Kurbel- welle gedreht wird, bis die T-Marke B am Generatorrotor auf die Marke C am Generatordeckel ausgerichtet ist.
  • Seite 59 MOTOR 3-13 • Nockenwelle 1 und Nockenwellenrad 2 abnehmen. • Passstifte 3 und C-Ring 4 abnehmen. • Die 6-mm-Zylinderkopfmuttern 5 abschrauben und die Klemme 6 abnehmen. • Die 8-mm-Zylinderkopfmuttern 7 abschrauben. • Die 10-mm-Zylinderkopfschrauben 8 zusammen mit den Kupferscheiben abnehmen. Die Zylinderkopfschrauben müssen überkreuz und gleichmäßig gelöst werden.
  • Seite 60 3-14 MOTOR • Zylinderkopfdichtung 1 und Passstifte 2 abnehmen. • Die Steuerkettenführung 3 abnehmen. • Die Zylindermuttern 4 abschrauben. • Den Zylinder 5 abnehmen. • Zylinderdichtung 6 und Passstifte 7 abnehmen. • Die Kolbenbolzensicherung 8 abnehmen. • Den Kolbenbolzen 9 abnehmen. Darauf achten, den abgenommenen Sicherungsring nicht in das Kurbelgehäuse fallen zu lassen.
  • Seite 61 MOTOR 3-15 • Den Ölfilterdeckel 1 abnehmen. • Den O-Ring 2 abnehmen. • Den Ölfilter 3 abnehmen. • Den O-Ring 4 abnehmen. • Die Wasserpumpe 5 abnehmen. • Den O-Ring 6 abnehmen. • Den Generatordeckel 7 abnehmen.
  • Seite 62 3-16 MOTOR • Die Dichtung 1 abnehmen. • Die Passstifte 2 abnehmen. • Den Kupplungsdeckel 3 abnehmen. • Die Kupplungsinnenabdeckung 4 abnehmen. • Die Passstifte 5 abnehmen.
  • Seite 63 MOTOR 3-17 • Bei festgehaltener Kurbelwelle die Festantriebsscheibenmut- ter lösen. • Die Scheibe abnehmen. • Die Festantriebsscheibe 1 abnehmen. • Während das Kupplungsgehäuse mit dem Spezialwerkzeug arretiert gehalten wird, die Kupplungsgehäusemutter 2 lösen. • Das Kupplungsgehäuse 3 abnehmen. % 09930-40113: Rotorhalter •...
  • Seite 64 3-18 MOTOR • Passstifte 1 und Scheiben 2, 3 abnehmen. • Das Hinterachsabtriebsrad 4 zusammen mit der Hinterachs- welle 5 abnehmen. • Die Zwischenwelle 6 abnehmen. • Die Scheibe 7 abnehmen. • Den Ölsumpffilterdeckel 8 abnehmen. • Den O-Ring 9 abnehmen. •...
  • Seite 65 MOTOR 3-19 • Den Generatorrotor festhalten, und die Generatorrotormutter 1 lösen. • Den Generatorrotor 2 mit dem Spezialwerkzeug ausbauen. % 09930-31921: Rotorabzieher • Keil 3 und Starterabtriebsrad 4 abnehmen. • Die Ölpumpe 5 abnehmen. • Die Ölpumpenkette 6 abnehmen. • Den Sicherungsring 7 abnehmen. •...
  • Seite 66 3-20 MOTOR • Stift 1 und Scheibe 2 abnehmen. • Steuerkette 3, Starterzwischenradwelle 4 und Starterzwi- schenrad 5 abnehmen. • Eine geeignete Stahlstange 6 in die Kurbelgehäuseöffnung A einsetzen und durch die Kurbelwellenwangenöffnungen B führen, damit sich die Kurbelwelle nicht drehen kann. •...
  • Seite 67 MOTOR 3-21 • Den Balancerwellenkeil 1 abnehmen. • Bei festgehaltener Kurbelwelle die Balancerantriebsradmutter 2 lösen. % 09920-21410: Lange Nuss (46 mm) • Scheibe 3 und Balancerantriebsrad 4 abnehmen. • Den Stift 5 abnehmen. • Die 6-mm-Kurbelgehäuseschrauben 6 herausdrehen. • Die 8-mm-Kurbelgehäuseschrauben 7 herausdrehen. Zuerst die Kurbelgehäuseschrauben kleineren Durch- messers, dann die mit größerem Durchmesser über- kreuz und gleichmäßig lösen.
  • Seite 68 3-22 MOTOR • Die Kurbelgehäusehälften mit dem Spezialwerkzeug trennen. % 09920-13120: Kurbelgehäuse/Kurbelwellen-Separator HINWEIS: Die Kurbelgehäuse-Trennplatte wird parallel zur Abschlussflä- che des Kurbelgehäuses angeordnet. Die Kurbelwelle muss in der linken Kurbelgehäuse- hälfte verbleiben. • O-Ring 1 und Passstifte 2 abnehmen. • Die Balancerwelle 3 abnehmen. •...
  • Seite 69: Überprüfung Und Wartung Der

    MOTOR 3-23 ÜBERPRÜFUNG UND WARTUNG DER MOTOR-BAUTEILE ZYLINDERKOPFHAUBE ZERLEGUNG • PAIR-Membranventildeckel 1 und PAIR-Membranventil 2 abnehmen. • Die Zylinderkopfhaubendichtung 3 abnehmen. ÜBERPRÜFUNG • Das Membranventil auf Ölkohleablagerungen überprüfen. • Falls Ölkohleablagerungen im Membranventil vorgefunden werden, das PAIR-Membranventil durch ein neues ersetzen. ZUSAMMENBAU •...
  • Seite 70: Nockenwellengehäuse

    3-24 MOTOR • THREAD LOCK auf die PAIR-Membranventildeckelschrau- ben auftragen, und diese festziehen. & 99000-32050: THREAD LOCK “1342” NOCKENWELLENGEHÄUSE ZERLEGUNG • Die Kipphebelachsen 1 herausziehen, dann die Auslass- und Einlassventil-Kipphebel ( 2 und 3) abnehmen. ÜBERPRÜFUNG DES KIPPHEBEL-AUSSENDURCHMES- SERS • An der Gleitfläche zwei Messungen rechtwinklig zueinander vornehmen.
  • Seite 71: Zylinderkopf

    MOTOR 3-25 ZYLINDERKOPF ZERLEGUNG • Die Ventilfeder 1 mit den Spezialwerkzeugen zusammen- drücken. % 09916-14510: Ventilfederheber 09916-14910: Aufsatz • Die Kegelhälften 2 abnehmen. % 09916-84511: Pinzette • Den Ventilfederteller 3 abnehmen. • Die Feder 4 abnehmen. • Das Ventil 5 von der anderen Seite abnehmen. •...
  • Seite 72: Ventilsitzflächen-Verschleiss

    3-26 MOTOR • Den Thermostatdeckel A abnehmen. • Den Thermostat B abnehmen. ZYLINDERKOPF-VERZUG • Mit einem Richtlineal und einer Fühlerlehre diagonal, wie gezeigt, auf Verzug der Passfläche überprüfen. • Falls der Verzug die Verschleißgrenze überschreitet, den Zylinderkopf reparieren oder auswechseln. ' Zylinderkopf-Verzug: Verschleißgrenze: 0,05 mm % 09900-20803: Fühlerlehre...
  • Seite 73 MOTOR 3-27 VENTILSCHAFTSCHLAG • Das Ventil wie gezeigt mit Prismen abstützen und dessen Schlag mit einer Messuhr prüfen. • Falls die Verschleißgrenze überschritten ist, oder ein anorma- ler Zustand besteht, das Ventil auswechseln. ' Ventilschaftschlag: Verschleißgrenze: 0,05 mm % 09900-20607: Messuhr (1/100 mm) 09900-20701: Magnetständer 09900-21304: Prismenauflageblöcke (100 mm)
  • Seite 74: Ventilschaft-Abweichung

    3-28 MOTOR VENTILTELLER-RADIALSCHLAG • Eine Messuhr wie gezeigt ansetzen, und den Ventiltel- ler-Radialschlag messen. • Falls die Verschleißgrenze überschritten ist, das Ventil aus- wechseln. ' Ventilteller-Radialschlag (EIN- u. AUSLASS): Verschleißgrenze: 0,03 mm % 09900-20607: Messuhr (1/100 mm) 09900-20701: Magnetständer 09900-21304: Prismenauflageblöcke (100 mm) VENTILSCHAFT-ABWEICHUNG •...
  • Seite 75: Ventilführungswartung

    MOTOR 3-29 VENTILFÜHRUNGSWARTUNG • Die Ventilführung mit dem Ventilführungsaustreiber zur Ein- oder Auslassnockenwellenseite austreiben. % 09916-44310: Aus-/Einbauwerkzeug für Ventilführungen HINWEIS: * Die abgenommenen Ventilführung-Unterbaugruppen wegwer- fen. * Als Austauschteile sind nur Übergrößen-Ventilführungen erhältlich. (Teile-Nr. 11115-14D71) • Die Ventilführungsbohrungen im Zylinderkopf mit Reibahle und Griff nacharbeiten.
  • Seite 76: Überprüfung Der Ventilsitzbreite

    3-30 MOTOR ÜBERPRÜFUNG DER VENTILSITZBREITE • Die Ventilsitzbreite an jeder Ventilsitzfläche einer Sichtprü- fung unterziehen. • Falls die Ventilsitzfläche anormal abgenutzt ist, das Ventil auswechseln. • Den Ventilsitz mit Preußisch Blau bestreichen, und das Ventil einsetzen. Das Ventil unter leichtem Druck drehen. •...
  • Seite 77 MOTOR 3-31 • Den Volldorn beim Einsetzen leicht drehen. Den Treibdorn gut zum Sitzen bringen. • 45°-Fräser 2, Aufsatz 3 und T-Griff 4 ansetzen. • Den Sitz mit dem 45°-Fräser entzundern und bereinigen. Den Fräser um eine oder zwei Drehungen drehen. •...
  • Seite 78: Überprüfung Des Ventilsitz-Abdichtzustands

    3-32 MOTOR • Den 15°-Fräser verwenden. 15˚ ENDGÜLTIGER SITZSCHNITT Kontaktfläche an Ventilsitzfläche zu • Wenn die Kontaktzone W zu niedrig oder zu eng ist, den niedrig und zu eng 45°-Fräser verwenden, um die Kontaktzone anzuheben und zu verbreitern. • Nachdem die gewünschte Sitzposition und -breite erhalten worden ist, den 45°-Fräser ganz leicht ansetzen, um jegliche durch den vorigen Schnittbetrieb verursachte Grate zu besei- tigen.
  • Seite 79: Zustand Des Ventilschaftendes

    MOTOR 3-33 ZUSTAND DES VENTILSCHAFTENDES • Die Ventilschaftendfläche auf Fresser und Abnutzung über- prüfen. Im Falle von Fressern oder Abnutzung die Ventilschaf- tendfläche nacharbeiten. Sicherstellen, dass die Länge A 1,7 mm nicht unterschreitet. Wenn diese Länge 1,7 mm unterschreitet, das Ventil auswechseln. ' Ventilschaftendlänge: Verschleißgrenze: 1,7 mm % 09900-20102: Noniusschublehre VENTILFEDER-ÜBERPRÜFUNG...
  • Seite 80 3-34 MOTOR ZUSAMMENBAU • Den Zylinderkopf in der umgekehrten Reihenfolge der Demontage wieder montieren. Auf die folgenden Punkte ach- ten: • MOLYBDÄNÖLÖLLÖSUNG auf die Schaftdichtung 1 auftra- gen, und diese von Hand an der Ventilführung anbringen. ) MOLYBDÄNÖLÖLLÖSUNG Die Schaftdichtung durch eine neue ersetzen. •...
  • Seite 81: Nockenwelle

    MOTOR 3-35 • Die Ventilkegelhälften 2 einsetzen. Sicherstellen, dass die gerundete Lippe des Kegels 2 sicher in der Nut C im Ventilschaftende eingepasst ist. HINWEIS: Um die Einpassung der Ventilkegel in die Ventilschaftnut zu erleichtern, diese ein wenig einfetten. NOCKENWELLE NOCKENVERSCHLEISS-ÜBERPRÜFUNG •...
  • Seite 82: Steuerketten-Spannungseinsteller

    3-36 MOTOR • Wenn das Spiel die Verschleißgrenze überschreitet, den Innendurchmesser des Nockenwellenzapfenhalters mit einer Kleinbohrungslehre messen. ' Nockenwellenzapfenhalter-ID.: Standard: (*22) 22,012 – 22,025 mm (*17,5) 17,512 – 17,525 mm % 09900-22403: Kleinbohrungslehre (18 – 35 mm) • Den Außendurchmesser des Nockenwellenzapfens mit einem Mikrometer messen.
  • Seite 83: Steuerkettenführung-Überprüfung

    MOTOR 3-37 DEKOMPRESSIONSAUTOMATIK • Sicherstellen, dass sich der Dekompressornocken 1 gleich- mäßig bewegen kann, und dass sich der Stift 2 mitdreht. Wenn irgendein ungewöhnlicher Zustand festgestellt wird, die Nockenwelle auswechseln. STEUERKETTENFÜHRUNG-ÜBERPRÜFUNG • Die Steuerkettenführung auf Abnutzung und Beschädigung überprüfen. • Falls irgendein Schaden festgestellt wird, erneuern. STEUERKETTENSPANNER-ÜBERPRÜFUNG •...
  • Seite 84: Zylinder

    3-38 MOTOR ZYLINDER ZYLINDER-VERZUG • Den Verzug diagonal an der Oberfläche des Zylinders mes- sen. • Falls der Verzug die Verschleißgrenze überschreitet, den Zylinder auswechseln. ' Zylinder-Verzug: Verschleißgrenze: 0,05 mm % 09900-20803: Fühlerlehre ÜBERPRÜFUNG DES ZYLINDERBOHRUNGSDURCHMES- SERS • Sicherstellen, dass die Zylinderwand keine anormalen Ober- flächenschäden oder Verschleiß...
  • Seite 85: Laufspiel Des Kolbens Im Zylinder

    MOTOR 3-39 LAUFSPIEL DES KOLBENS IM ZYLINDER • Zur Bestimmung des Laufspiels des Kolbens im Zylinder den Unterschied zwischen der Zylinderbohrung und dem Kol- ben-Außendurchmesser berechnen. ' Kolben/ZylinderSpiel:Verschleißgrenze: 0,120 mm KOLBENBOLZENBOHRUNG • Mit einer Kleinbohrungslehre die Kolbenbolzenbohrung sowohl in senkrechter als auch waagerechter Richtung mes- sen.
  • Seite 86: Pleuelstange Und Kurbelwelle

    3-40 MOTOR ÜBERPRÜFUNG DER KOLBENRING-STOSSFUGE, UNBE- LASTET • Bevor die Kolbenringe angebracht werden, die Stoßfuge jedes Rings mit einer Noniusschublehre messen. Wenn die Stoßfuge die Verschleißgrenze unterschreitet, den Ring aus- wechseln. ' Kolbenring-Stoßfuge, unbelastet: Verschleißgrenze: (1.) 9,0 mm (2.) 6,2 mm % 09900-20102: Noniusschublehre ÜBERPRÜFUNG DES KOLBENRINGSPIELS IN DER KOL- BENRINGNUT...
  • Seite 87: Überprüfung Des Pleuelstangenfussseiten- Spiels

    MOTOR 3-41 ÜBERPRÜFUNG DES PLEUELSTANGENFUSSSEITEN- SPIELS • Das Seitenspiel am Pleuelfuß mit einer Fühlerlehre messen. Wenn das Messergebnis nicht vorschriftgemäß ist, zur Fest- stellung den Pleuelfuß messen, und die Pleuelstange erfor- derlichenfalls auswechseln. ' Pleuelfuß-Seitenspiel: Standard: 0,10 – 0,75 mm % 09900-20803: Fühlerlehre ' Pleuelfußbreite: Standard: 21,95 –...
  • Seite 88: Breite Zwischen Kurbelwellenwangen

    3-42 MOTOR BREITE ZWISCHEN KURBELWELLENWANGEN • Die Breite zwischen den Kurbelwellenwangen A messen. ' Breite zwischen Kurbelwellenwangen A: Standard: 59,9 – 60,1 mm LOSANTRIEBSSCHEIBEN-BAUGRUPPE ÜBERPRÜFUNG DES SIMMERRINGS • Das Distanzstück 1 abnehmen. • Die Simmerringlippe auf jedwede Beschädigung kontrollieren. • Falls irgendwelche Defekte festgestellt werden, den Simmer- ring durch einen neuen ersetzen.
  • Seite 89: Rollen-Überprüfung

    • Den Simmerring anbringen. • Ausreichend SUZUKI SUPER GREASE auf die Gleitflächen der Losantriebsscheibe auftragen. • Ein wenig SUZUKI SUPER GREASE auf Bohrung und Sim- merringlippe auftragen. " 99000-25010: SUZUKI SUPER GREASE “A” (Andere) 99000-25030: SUZUKI SUPER GREASE “A” (USA) * Den Simmerring durch einen neuen ersetzen.
  • Seite 90: Kupplungsbacke/Losabtriebsscheibe

    3-44 MOTOR • Den Simmerring 4 anbringen. Den Simmerring durch einen neuen ersetzen. • Die Losantriebsscheibenabdeckung 5 anbringen. • Das Distanzstück 6 anbringen. Die Losantriebsscheibenplatte nach unten drücken, sodass die Rolle beim Einsetzen des Distanzstücks nicht verschoben wird. KUPPLUNGSBACKE/LOSABTRIEBS- SCHEIBE ZERLEGUNG •...
  • Seite 91 MOTOR 3-45 • Den Spezialwerkzeuggriff A langsam lösen, und die Kupp- lungsbacken-Baugruppe abnehmen. Die Kupplungsbacken-Baugruppe nicht zu zerlegen versuchen. • Zum Abnehmen des Losabtriebsscheibensitzes 3 einen Schraubendreher mit dünnem Blatt verwenden. • Die drei Stifte 4 zusammen mit den Rollen abnehmen. •...
  • Seite 92 3-46 MOTOR • O-Ringe 7 und Simmerring 8 abnehmen. • Den Simmerring 9 abnehmen. • Das Nadelrollenlager 0 mit einer Stahlstange austreiben. HINWEIS: Falls keine anormalen Geräusche auftreten, braucht das Lager nicht ausgebaut zu werden. • Den Sicherungsring A abnehmen. •...
  • Seite 93: Kupplungsbacken-Überprüfung

    MOTOR 3-47 KUPPLUNGSBACKEN-ÜBERPRÜFUNG • Vorsprung- und Zentrifugalgewicht-Schwerpunktabschnitte auf Lockerheit, Beschädigung und Funktionstüchtigkeit über- prüfen. • Die Kupplungsbacke auf Beschädigung und Verölung an der Oberfläche überprüfen. • Die Dicke der Kupplungsbacke in der Mitte messen. Falls die Dicke die Verschleißgrenze unterschreitet, die Backenbau- gruppe durch eine neue ersetzen.
  • Seite 94 * Genügend Fett sowohl auf die Fettnut als auch auf das Nadellager in der Festabtriebsscheibe auftragen. " 99000-25010: SUZUKI SUPER GREASE “A” (Andere) 99000-25030: SUZUKI SUPER GREASE “A” (USA) • Die Simmerringe 5 so an beiden Seiten der Losabtriebs- scheibe 6 anbringen, dass der Anschlag berührt wird.
  • Seite 95 Die O-Ringe durch neue ersetzen. • Den Stift B zusammen mit der Rolle C in die Stiftöffnung einsetzen. • Ein wenig SUZUKI SUPER GREASE auf den O-Ring und die Stiftöffnung auftragen. " 99000-25010: SUZUKI SUPER GREASE “A” (Andere) 99000-25030: SUZUKI SUPER GREASE “A” (USA) •...
  • Seite 96: Getriebedeckel

    3-50 MOTOR • Den Griff des Spezialwerkzeugs zum Anziehen langsam dre- hen, und die Flachstellen A am Losabtriebsscheibenende auf die Kupplungsbackenplattenöffnung ausrichten. • Die Kupplungbackenmutter H provisorisch anziehen. • Das Spezialwerkzeug von der Kupplungsbacken/Losabtriebs- scheiben-Baugruppe abnehmen. • Die Kupplungsbacke mit dem Spezialwerkzeug festhalten, und die Kupplungsbackenmutter mit dem Spezialwerkzeug auf das vorgeschriebene Anzugsdrehmoment anziehen.
  • Seite 97 MOTOR 3-51 • Den Lagerhalter 6 abnehmen. • Die Lager 7, 8 mit dem Spezialwerkzeug ausbauen. % 09921-20240: Lager-Ausbauwerkzeugsatz ( 7 20 mm) ( 8 25 mm) • Das Lager 9 mit dem Spezialwerkzeug ausbauen. % 09913-70210: Lager-Einbauwerkzeugsatz (32 × 35 mm) •...
  • Seite 98 3-52 MOTOR ZUSAMMENBAU • Lager und Simmerring in der umgekehrten Reihenfolge der Zerlegung wieder zusammenbauen. • Auf die folgenden Punkte achten: • Ölablassschraube 1, Ölstandschraube 2 und Öleinfüll- schraube 3 auf das vorgeschriebene Anzugsdrehmoment anziehen. # Ölablassschraube: 12 N·m (1,2 kgf-m) Ölstandschraube: 12 N·m (1,2 kgf-m) Öleinfüllschraube: 12 N·m (1,2 kgf-m) •...
  • Seite 99: Zwischenrad

    MOTOR 3-53 ZWISCHENRAD ZERLEGUNG • Den Sicherungsring 1 abnehmen. • Das Zwischenrad 2 von der Zwischenwelle 3 abnehmen. ZUSAMMENBAU • Das Zwischenrad in der umgekehrten Reihenfolge der Zerle- gung zusammenbauen. HINTERACHS-ABTRIEBSRAD ZERLEGUNG • Den Sicherungsring 1 abnehmen. • Das Hinterachs-Abtriebsrad 2 herausschieben. •...
  • Seite 100: Scherenrad

    3-54 MOTOR SCHERENRAD ZERLEGUNG • Sicherungsring 1 und Scheibe 2 abnehmen. • Die Federscheibe 3 abnehmen. • Die Scheibe 4 abnehmen. • Die Federn 5 abnehmen. • Das Scherenrad 6 abnehmen. ZUSAMMENBAU • Das Scherenrad in der umgekehrten Reihenfolge der Demon- tage wieder montieren.
  • Seite 101: Kupplungsinnenabdeckung

    MOTOR 3-55 KUPPLUNGSINNENABDECKUNG ZERLEGUNG • Den Lagerhalter 1 abnehmen. • Das Lager 2 mit dem Spezialwerkzeug ausbauen. % 09921-20240: Lager-Ausbauwerkzeugsatz (35 mm) ZUSAMMENBAU • Das Lager in der umgekehrten Reihenfolge der Demontage wieder montieren. • Auf die folgenden Punkte achten: •...
  • Seite 102: Starterkupplung

    3-56 MOTOR STARTERKUPPLUNG ÜBERPRÜFUNG DES STARTERKUPPLUNGSBETRIEBS • Das Starterabtriebsrad von Hand in Pfeilrichtung, wie gezeigt, drehen, und sicherstellen, dass es sich gleichmäßig drehen lässt. Außerdem sicherstellen, dass das Rad blockiert, wenn man versucht, es in die andere Richtung zu drehen. •...
  • Seite 103: Generator

    MOTOR 3-57 • THREAD LOCK auf die Starterkupplungsschrauben auftra- gen, und diese auf das vorgeschriebene Anzugsdrehmoment anziehen. # Starterkupplungsschraube: 25 N·m (2,5 kgf-m) + 99000-32110: THREAD LOCK SUPER “1322” (Andere) & 99000-32050: THREAD LOCK “1342” (USA) Nach Montage des Starterabtriebsrads sicherstellen, dass die Kupplung richtig funktioniert.
  • Seite 104 3-58 MOTOR • Den Simmerring 6 abnehmen. ZUSAMMENBAU • Den Generator in der umgekehrten Reihenfolge der Demon- tage wieder montieren. • Auf die folgenden Punkte achten: • Den Simmerring 1 mit dem Spezialwerkzeug einbauen. % 09913-75821: Lager-Einbauwerkzeug * Den Simmerring mit dem markierten Code nach außen weisend einsetzen.
  • Seite 105: Ölsumpffilter

    MOTOR 3-59 • Die Generatorstatorschrauben 3 auf das vorgeschriebene Anzugsdrehmoment anziehen. # Generatorstatorschraube: 10 N·m (1,0 kgf-m) • Die CKP-Sensorschrauben 4 auf das vorgeschriebene Anzugsdrehmoment anziehen. # CKP-Sensorschraube: 5 N·m (0,5 kgf-m) • Die Kabelführungsschraube 5 auf das vorgeschriebene Anzugsdrehmoment anziehen. # Kabelführungsschraube: 10 N·m (1,0 kgf-m) ÖLSUMPFFILTER •...
  • Seite 106: Öldüsen-Überprüfung

    3-60 MOTOR ÖLDÜSEN-ÜBERPRÜFUNG • Die Öldüse auf Verstopfung und Beschädigung kontrollieren. • Wenn irgendein Defekt festgestellt wird, erneuern. ÖLDÜSEN-MONTAGE • Den O-Ring 1 an der Öldüse 2 anbringen. Den O-Ring durch einen neuen ersetzen. • Die Öldüse 1 am Kurbelgehäuse anbringen. LAGER-ÜBERPRÜFUNG Spiel •...
  • Seite 107 MOTOR 3-61 • Die Buchse 3 mit dem Spezialwerkzeug ausbauen. % 09924-84521: Lager-Einbauwerkzeugsatz HINWEIS: Zum Ausbau der Buchse 4 ein Stahlrohr 5 geeigneter Größe, wie z.B. ein Distanzstück, verwenden. Kurbelgehäuse • Den Simmerring 6 mit dem Spezialwerkzeug abnehmen. % 09913-50121: Simmerring-Ausbauwerkzeug •...
  • Seite 108 3-62 MOTOR • Den Lagerhalter 9 abnehmen. • Das Lager 0 mit dem Spezialwerkzeug ausbauen. % 09913-75830: Lager-Einbauwerkzeug • Den Simmerring A mit dem Spezialwerkzeug abnehmen. % 09913-50121: Simmerring-Ausbauwerkzeug • Den Sicherungsring B abnehmen. • Die beiden Lager C, D abnehmen. % 09921-20240: Lager-Ausbauwerkzeugsatz (20 mm)
  • Seite 109: Lager-Einbau

    Die Lager durch neue ersetzen. • Den Simmerring 5 mit dem Spezialwerkzeug einbauen. % 09913-70210: Lager-Einbauwerkzeugsatz (62 × 68 mm) • SUZUKI SUPER GREASE auf die Simmerringlippe auftragen. " 99000-25010: SUZUKI SUPER GREASE “A” (Andere) 99000-25030: SUZUKI SUPER GREASE “A” (USA) Den Simmerring durch einen neuen ersetzen.
  • Seite 110 3-64 MOTOR • Das Lager 9 mit dem Spezialwerkzeug einbauen. % 09913-70210: Lager-Einbauwerkzeugsatz (72 × 75 mm) Das Lager durch ein neues ersetzen. • Den Lagerhalter 0 anbringen. HINWEIS: Den Lagerhalter zur oberen Seite A des Motors weisend anbringen. • Mithilfe eines Schraubstocks und eines Rohrs der geeigneten Größe für den Außendurchmesser der Befestigungsbuchse A diese einpressen.
  • Seite 111: Motor-Zusammenbau

    MOTOR 3-65 MOTOR-ZUSAMMENBAU • Den Motor sinngemäß in der umgekehrten Reihenfolge der Zerlegung zusammenbauen. • Auf die folgenden Punkte achten: * Unbedingt alle Dreh- und Gleitflächen mit Motoröl beschichten. * Es ist darauf zu achten, dass Antriebsriemen, Antriebsscheibe und Abtriebsscheibe absolut frei von Öl und Fett sind.
  • Seite 112 MOTOR • Die Kurbelgehäuse-Passflächen (beide Oberflächen) mit Rei- nigungslösung säubern und entfetten. • Passstifte 1 in das linke Kurbelgehäuse einpassen. • SUZUKI BOND auf das rechte Kurbelgehäuse auftragen. (Andere) , 99000-31110: SUZUKI BOND “1215” (Andere) (USA) - 99104-31140: SUZUKI BOND “1207B” (USA) * Die Dichtungsmasse gleichmäßig ohne Unterbre-...
  • Seite 113: Balancerrad

    MOTOR 3-67 • Die Kurbelgehäuseschrauben (8 mm) überkreuz und gleich- mäßig in zwei Schritten anziehen; erstes Anziehen und end- gültiges Anziehen. Kurbelgehäuseschraube # Anfänglich anziehen: 8 mm 13 N·m (1,3 kgf-m) Endgültig festziehen: 8 mm 22 N·m (2,2 kgf-m) 6 mm 11 N·m (1,1 kgf-m) HINWEIS: Nachdem die Kurbelgehäuseschrauben angezogen worden sind, nachkontrollieren, ob sich die Kurbelwelle gleichmäßig...
  • Seite 114 3-68 MOTOR • Den Balancerwellenkeil 7 in die Keilnut einpassen. • Beim Anbringen des Balancerabtriebsrads 8 die Körner- marke C am Balancerantriebsrad auf die Körnermarke D am Balancerabtriebsrad ausrichten. • Eine Stahlstange durch das Balancerabtriebsrad in das Sche- renrad einsetzen, und die Zähne des Balancerabtriebsrads mit den Zähnen des Balancerantriebsrads in Eingriff kommen lassen.
  • Seite 115: Starterzwischenrad

    MOTOR 3-69 STARTERZWISCHENRAD • Das Starterzwischenrad 1 an der Starterzwischenradwelle 2 anbringen. STEUERKETTE • Die Steuerkette 1 anbringen. ÖLPUMPE • Scheibe 1 und Stift 2 an der Ölpumpe anbringen. • Das Ölpumpenrad 3 anbringen. • Den Sicherungsring 4 anbringen. • Die Kette 5 mit dem Ölpumpenrad in Eingriff bringen.
  • Seite 116: Starter-Abtriebsrad

    3-70 MOTOR • Während die andere Seite der Kette 6 mit dem Kurbelwellen- rad 7 in Eingriff ist, die Ölpumpe am Kurbelgehäuse anbrin- gen. • Die Ölpumpenschrauben auf das vorgeschriebene Anzugs- drehmoment anziehen. # Ölpumpenschraube: 10 N·m (1,0 kgf-m) STARTER-ABTRIEBSRAD •...
  • Seite 117: Zwischenwelle

    MOTOR 3-71 * Die Lippe A des Ölsumpffilters muss nach unten weisen. * Die dünnere Seite B des Ölsumpffilters muss nach innen weisen. • Den Ölsumpffilterdeckel 4 anbringen. ZWISCHENWELLE • Die Scheibe 1 einpassen. • Die Zwischenwelle 2 anbringen. HINTERACHSWELLE •...
  • Seite 118: Getriebe/Getriebedeckel

    3-72 MOTOR • Die Scheiben 2, 3 anbringen. Motoröl auf jedes Rad und jede Welle auftragen. GETRIEBE/GETRIEBEDECKEL • Den O-Ring 1 anbringen. • Ein wenig Motoröl auf den O-Ring 1 auftragen. Den O-Ring durch einen neuen ersetzen. • Die Scheibe 2 anbringen. •...
  • Seite 119: Kupplungsbacken-/Losabtriebsscheiben-Baugruppe

    MOTOR 3-73 KUPPLUNGSBACKEN-/LOSABTRIEBS- SCHEIBEN-BAUGRUPPE • Während die Kupplungsbackenfeder durch Ziehen der Losab- triebsscheibe zur Kupplung zusammengedrückt wird, den Antriebskeilriemen 1 an der Losabtriebsscheibe 2 anbrin- gen. * Den Antriebsriemen so positionieren, dass der Pfeil A zur Motordrehrichtung weist. * Die Antriebsriemen-Kontaktfläche (Riemenscheiben- seite) entfetten.
  • Seite 120: Losantriebsscheiben-Baugruppe

    3-74 MOTOR LOSANTRIEBSSCHEIBEN-BAUGRUPPE • Sicherstellen, dass alle Rollen in der Losantriebsscheibe in der Nut sind. • Die Losantriebsscheiben-Baugruppe 1 anbringen. * Die Montagearbeit ist sorgfältig durchzuführen, sodass keine Rolle außer Position gelangen kann. * Die Antriebsriemen-Kontaktfläche (Riemenscheiben- seite) entfetten. • Die Festantriebsscheibe 2 anbringen. •...
  • Seite 121: Kupplungsinnenabdeckung

    MOTOR 3-75 KUPPLUNGSINNENABDECKUNG • Die Passstifte 1, 2 einsetzen. • Die Kupplungsinnenabdeckung 3 anbringen. • Die Kupplungsinnenabdeckungsschrauben auf das vorge- schriebene Anzugsdrehmoment anziehen. # Kupplungsinnenabdeckungsschraube: 11 N·m (1,1 kgf-m) GENERATORDECKEL • Passstifte 1 und Dichtung 2 anbringen. Die Dichtung durch eine neue ersetzen. •...
  • Seite 122: Ölfilter

    3-76 MOTOR • Die Wasserpumpe 3 anbringen. Die Flachstellen A des Wasserpumpenwellenendes auf die Nut B der Ölpumpenwelle ausrichten. • Die Wasserpumpenschrauben auf das vorgeschriebene Anzugsdrehmoment anziehen. # Wasserpumpenschraube: 10 N·m (1,0 kgf-m) ÖLFILTER • Den O-Ring 1 anbringen. Den O-Ring durch einen neuen ersetzen. •...
  • Seite 123: Kolbenring

    MOTOR 3-77 KOLBENRING • Die Kolbenringe in der Folge Ölabstreifring, 2. Ring und 1. Ring anbringen. • Zum Anbringen des Ölabstreifrings zuerst das Distanzstück 1, dann die Seitenschienen 2 einpassen. FALSCH * Beim Anbringen des Distanzrings darauf achten, dass sich die beiden Kanten nicht überlappen. * Beim Anbringen des Kolbenrings darauf achten, den Kolben nicht zu beschädigen.
  • Seite 124: Kolben

    3-78 MOTOR KOLBEN • Den Kolbenbolzen beim Einsetzen leicht mit SUZUKI MOLY PASTE bestreichen. . 99000-25140: SUZUKI MOLY PASTE • Beim Einsetzen des Kolbens den konkaven Teil A am Kol- benboden zur Auslassseite drehen. • Den Sicherungsring 1 anbringen. * Den Sicherungsring durch einen neuen ersetzen.
  • Seite 125: Steuerkettenführung

    MOTOR 3-79 STEUERKETTENFÜHRUNG • Die Steuerkettenführung 1 anbringen. Beim Anbringen der Steuerkettenführung sicherstel- len, dass die Kette richtig mit dem Kurbelwellenrad in Eingriff ist. ZYLINDERKOPF • Passstifte 1 und Zylinderdichtung 2 am Kurbelgehäuse anbringen. Die Dichtung durch eine neue ersetzen. •...
  • Seite 126: Nockenwelle

    3-80 MOTOR NOCKENWELLE • Mit von Hand gehaltener Steuerkette die Kurbelwelle in die normale Richtung drehen, und die Marke “T” am Generatorro- tor auf die Dreiecksmarke A am Generatordeckel ausrichten. • Den C-Ring anbringen. • Nockenwelle 1, Steuerkette 2 und Nockenwellenrad 3 anbringen.
  • Seite 127: Steuerketten-Spannungseinsteller

    MOTOR 3-81 • Die Passstifte 5 einsetzen. • MOLYBDÄNÖLÖLLÖSUNG auf die Nockenflächen auftra- gen. ) MOLYBDÄNÖLÖLLÖSUNG • Den Nockenwellenhalter 6 anbringen, dann die Nockenwel- lenhalterschrauben auf das vorgeschriebene Anzugsdrehmo- ment anziehen. # Nockenwellenhalterschraube: 10 N·m (1,0 kgf-m) • Die Passstifte 7 einsetzen. •...
  • Seite 128: Zylinderkopfhaube

    Teile (z.B. Nockenwelle und Kipphebel) richtig funktionieren. • Das Ventilspiel überprüfen. (!2-5) ZYLINDERKOPFHAUBE • Die Dichtung an der Zylinderkopfhaube 1 anbringen. Die Dichtung durch eine neue ersetzen. • SUZUKI BOND auf die Nockenwellenabschlusskappe auftra- gen. 0 99000-31160: SUZUKI BOND “1216”...
  • Seite 129: Starter

    • Die Zündkerze eindrehen. (!2-7) STARTER • Den O-Ring 1 am Starter anbringen. Den O-Ring durch einen neuen ersetzen. • SUZUKI SUPER GREASE auf den O-Ring 1 auftragen. " 99000-25010: SUZUKI SUPER GREASE “A” (Andere) 99000-25030: SUZUKI SUPER GREASE “A” (USA)
  • Seite 130 KRAFTSTOFFEINSPRITZUNG KRAFTSTOFFEINSPRITZUNG INHALT BEI DER WARTUNG ZU BEACHTEN............4- 2 ELEKTRISCHE TEILE ................4- 2 SICHERUNG ................... 4- 3 ECM/VERSCHIEDENE SENSOREN ............4- 3 ELEKTROSCHALTUNGS-PRÜFVERFAHREN ........4- 5 GEBRAUCH VON TESTERN ..............4- 8 TECHNISCHE MERKMALE DES KRAFTSTOFFEINSPRITZSYSTEMS ..4- 9 EINSPRITZZEIT (EINSPRITZVOLUMEN)..........
  • Seite 131: Bei Der Wartung Zu Beachten

    KRAFTSTOFFEINSPRITZUNG BEI DER WARTUNG ZU BEACHTEN Beim Umgang mit Bauteilen des Kraftstoffeinspritzsystems bzw. Warten des Kraftstoffeinspritzsystems sind die folgenden Vor- sichtsmaßregeln zu beachten. ELEKTRISCHE TEILE STECKVERBINDER/STECKER • Zum Anschließen eines Steckverbinders diesen unbedingt Klicken hineindrücken, bis ein Klicken zu spüren ist. •...
  • Seite 132: Sicherung

    KRAFTSTOFFEINSPRITZUNG • Beim Anschluss der Instrumentensonde von der Klemmen- seite des Steckers her (weil ein Anschluss von der Kabel- baumseite nicht möglich ist) besonders sorgfältig vorgehen, damit der Steckteil des Steckers nicht umgebogen bzw. sein Aufnahmeteil nicht aufgeweitet wird. Die Sonde wie gezeigt anschließen, um ein Aufweiten des Stecker Aufnahmeteils zu vermeiden.
  • Seite 133 KRAFTSTOFFEINSPRITZUNG Zündschalter • Vor Abtrennen oder Anschließen des ECMs unbedingt zuerst die Zündung ausschalten (OFF), da anderenfalls elektroni- sche Teile beschädigt werden können. FALSCH • Batterieanschluss mit umgekehrter Polarität ist strengstens untersagt. Ein derartig falscher Anschluss führt zu einer sofortigen Beschädigung von Bauteilen des Kraftstoffeinspritzsystems.
  • Seite 134: Elektroschaltungs-Prüfverfahren

    KRAFTSTOFFEINSPRITZUNG ELEKTROSCHALTUNGS-PRÜFVERFAHREN Es gibt zwar verschiedene Methoden zur Prüfung elektrischer Schaltungen, im folgenden ist jedoch eine allgemeine Methode zur Prüfung auf Stromkreisunterbrechung und Kurzschluss mit einem Ohmmeter und einem Voltmeter beschrieben. ÜBERPRÜFUNG AUF STROMKREISUNTERBRECHUNG Mögliche Ursachen für Stromkreisunterbrechungen sind im Fol- genden aufgeführt.
  • Seite 135: Spannungsprüfung

    KRAFTSTOFFEINSPRITZUNG Durchgangsprüfung • Den Widerstand über dem Stecker B (zwischen A und C in der Abbildung) messen. Wenn kein Durchgang angezeigt wird (unendlich oder die Grenze überschreitend), bedeutet dies, dass eine Stromkreis- unterbrechung zwischen den Klemmen A und C vorliegt. •...
  • Seite 136: Kurzschlussprüfung (Kabelbaum Zu Masse)

    KRAFTSTOFFEINSPRITZUNG KURZSCHLUSSPRÜFUNG (KABELBAUM ZU MASSE) • Das Massekabel von der Batterie abklemmen. Zu anderen Teilen • Die Steckverbinder/Stecker an beiden Enden der zu prüfen- den Schaltung abtrennen. HINWEIS: Falls die zu prüfende Schaltung mit anderen Teilen verbunden ist, wie gezeigt, alle Steckverbinder/Stecker derartiger Teile abtrennen.
  • Seite 137: Gebrauch Von Testern

    KRAFTSTOFFEINSPRITZUNG GEBRAUCH VON TESTERN • Den Suzuki-Multi-Stromkreistestersatz (09990-25008) ver- wenden. • Die Batterien im Tester müssen gut geladen sein. • Darauf achten, den Tester auf den richtigen Testbereich ein- zustellen. GEBRAUCH DES TESTERS MULTI-STROMKREISTESTER • Durch falsches Anlegen der Plus- + und Minussonde - kann der Tester durchbrennen.
  • Seite 138: Technische Merkmale Des Kraftstoffeinspritzsystems

    KRAFTSTOFFEINSPRITZUNG TECHNISCHE MERKMALE DES KRAFTSTOFFEINSPRITZSYSTEMS EINSPRITZZEIT (EINSPRITZVOLUMEN) Die Einspritzdauer wird unter anderem von der grundlegenden Kraftstoffeinspritzzeit bestimmt, die auf Grundlage des Ansaugluftdrucks, der Motordrehzahl, des Drosselöffnungswinkels und verschiedenen Kor- rekturen berechnet wird. Diese Korrekturen werden gemäß Signalen von verschiedenen Sensoren bestimmt, die die Motor- und Fahrbedingungen erfassen.
  • Seite 139: Einspritzzeit-Kompensierung (Menge)

    4-10 KRAFTSTOFFEINSPRITZUNG EINSPRITZZEIT-KOMPENSIERUNG (MENGE) Die folgenden verschiedenen Signale werden von den jeweiligen Sensoren zur Kompensierung der Kraft- stoffeinspritzzeit (Menge) ausgegeben. BLINKER BESCHREIBUNG MOTOR-KÜHLMITTEL-TEMPERATUR- Bei niedriger Motor-Kühlmitteltemperatur wird die Einspritz- SENSORSIGNAL zeit (das Volumen) erhöht. LUFTANSAUGTEMPERATUR-SENSORSI- Bei niedriger Ansauglufttemperatur wird die Einspritzzeit GNAL (das Volumen) erhöht.
  • Seite 140: Lage Der Kraftstoffeinspritz-Systemteile

    KRAFTSTOFFEINSPRITZUNG 4-11 LAGE DER KRAFTSTOFFEINSPRITZ-SYSTEMTEILE...
  • Seite 141 4-12 KRAFTSTOFFEINSPRITZUNG...
  • Seite 142: Kraftstoffeinspritz-Schaltschema

    KRAFTSTOFFEINSPRITZUNG 4-13 KRAFTSTOFFEINSPRITZ-SCHALTSCHEMA...
  • Seite 143: Selbstdiagnosefunktion

    4-14 KRAFTSTOFFEINSPRITZUNG SELBSTDIAGNOSEFUNKTION Die Selbstdiagnosefunktion ist im ECM integriert. Diese Funktion beinhaltet zwei Betriebsarten, die “Anwen- der-Betriebsart” und die “Service-Betriebsart”. Der Anwender wird nur über die Flüssigkristallanzeige (LCD) und FI-Leuchte informiert. Die Service-Betriebsart dient zur Überprüfung der Funktion der verschiedenen Kraftstoffeinspritzsystem-Vorrichtungen.
  • Seite 144: Service-Betriebsart

    KRAFTSTOFFEINSPRITZUNG 4-15 SERVICE-BETRIEBSART Die defekte Funktion wird im Computer gespeichert. Den Stecker des Spezialwerkzeugs an den Händlerbe- triebsartenstecker anschließen. Der gespeicherte Störungscode erscheint in der Flüssigkristallanzeige. Stö- rung bedeutet, dass das ECM kein Signal von den Geräten erhält. Die betroffenen Geräte werden in Codeform angezeigt.
  • Seite 145: Tps-Einstellung

    4-16 KRAFTSTOFFEINSPRITZUNG CODE STÖRTEIL ANMERKUNGEN Keines Kein defektes Teil Kurbelwellenpositionssensor (CKPS) Abnehmerspulensignal, Signalgeber Ansaugluftdrucksensor (IAPS) Drosselpositionssensor (TPS) Motor-Kühlmittel-Temperatursensor (ECTS) Ansauglufttemperatursensor (IATS) Umkippsensor (TOS) Zündsignal (Zündspule) Kraftstoffeinspritzsignal Leerlaufluftsteuerventil (IAC-Ventil) Kraftstoffpumpen-Steuersystem Kraftstoffpumpe, Kraftstoffpumpenrelais (FP-Steuersystem) Zündschaltersignal (IG-Schaltersignal) Diebstahlschutz Beheizter Sauerstoffsensor (HO2S) E-02, 19, 54 Die Störungscodes werden in aufsteigender Reihenfolge angezeigt.
  • Seite 146: Ausfallsicherheitsfunktion

    KRAFTSTOFFEINSPRITZUNG 4-17 AUSFALLSICHERHEITSFUNKTION Das Kraftstoff-Einspritzsystem ist mit einer Ausfallsicherheitsfunktion versehen, die Start des Motors und Fahrbetrieb unter minimalen Leistungsanforderungen auch dann noch gestattet, wenn eine Systemstörung vorliegt. STARTFÄHIG- GEGENSTAND AUSFALLSICHERHEITSBETRIEB FAHRFÄHIGKEIT KEIT Ansaugluftdrucksensor Der Ansaugluftdruck wird auf 760 “JA” “JA” mmHg festgelegt.
  • Seite 147: Kraftstoffeinspritzsystem-Fehlerdiagnose

    4-18 KRAFTSTOFFEINSPRITZUNG KRAFTSTOFFEINSPRITZSYSTEM-FEHLERDIAGNOSE ANALYSE VON KUNDENBESCHWERDEN Einzelheiten der Störung (Versagen, Beschwerde) und Auftretensweise, wie vom Kunden beschrieben, notieren. Ein Inspektionsformular, wie dargestellt, erleichtert die gezielte Sammlung von Informationen für richtige Analyse und Diagnose. BEISPIEL: INSPEKTIONSFORMULAR FÜR VOM KUNDEN BERICHTETE PROBLEME Name des Besitzers: Modell: Fahrgestellnummer:...
  • Seite 148: Motorrad/Umgebungsbedingungen Beim Auftreten Der Störung

    KRAFTSTOFFEINSPRITZUNG 4-19 MOTORRAD/UMGEBUNGSBEDINGUNGEN BEIM AUFTRETEN DER STÖRUNG Umgebungsbedingung WetterTempera- Sonnig Bewölkt Regen Schnee Immer Anderweitig Heiß Warm Kühl Kalt ( °C) Immer Häufigkeit Immer Manchmal ( Male/ Tag, Monat) Nur einmal Unter gewissen Bedingungen Straße Stadt Vorstadt Autobahn Berggebiet ( Steigung Gefälle) Teermakadam...
  • Seite 149: Selbstdiagnoseverfahren

    4-20 KRAFTSTOFFEINSPRITZUNG SELBSTDIAGNOSEVERFAHREN • Nicht Stecker vom ECM, Batteriekabel von der Batterie, ECM-Massekabelbaum vom Motor oder Hauptsicherung abtrennen, bevor der gespeicherte Störungscode (Selbstdia- gnose-Störungscode) abgelesen wird. Durch eine derartige Abtrennung wird die im ECM gespeicherte Information gelöscht. • Der im ECM gespeicherte Störungscode kann mit dem Spezi- alwerkzeug geprüft werden.
  • Seite 150: Störungscode Und Fehlerzustand

    KRAFTSTOFFEINSPRITZUNG 4-21 STÖRUNGSCODE UND FEHLERZUSTAND STÖRUNG ERKANNTER ERKANNTER FEHLERZUSTAND CODE POSTEN ÜBERPRÜFEN AUF KEIN DEFEKT ––––––––––– Kurbelwellenpositions- Das Signal erreicht das ECM nicht innerhalb von 3 Sekunden sensor nach Empfang des Startersignals. Kurbelwellenpositionssensor-Verkabelung und mechanische Teile. (Kurbelwellenpositionssensor, Verkabelung/Stecker-Verbin- dung) Ansaugluftdrucksensor Der Sensor soll die folgende Spannung erzeugen. (0,30 V Sensorspannung <...
  • Seite 151 4-22 KRAFTSTOFFEINSPRITZUNG Kraftstoffpumpenrelais Der Kraftstoffpumpe wird keine Spannung zugeführt, obwohl das Kraftstoffpumpenrelais eingeschaltet ist, bzw. Spannung wird der Kraftstoffpumpe zugeführt, obwohl das Kraftstoffpum- penrelais ausgeschaltet ist. Kraftstoffpumpenrelais, Verbindungsleitung, Stromversorgung zu Kraftstoffpumpenrelais. Zündschalter Zündschaltersignal gelangt nicht zu ECM. Zündschalter, Kabel/Stecker. Beheizter Sauerstoff- Während O2-Rückkopplungssteuerung liegt die O2-Sensor- sensor (HO2S) [E-09, spannung über oder unter dem Sollwert.
  • Seite 152: Störung Der Ckp-Sensor-Schaltung "C12

    KRAFTSTOFFEINSPRITZUNG 4-23 STÖRUNG DER CKP-SENSOR-SCHALTUNG “C12” ERKANNTE BEDINGUNG MÖGLICHE URSACHE Nach Empfang des Startsignals länger als 2 Sekun- • Metallpartikel oder Fremdkörper haften an den kein CKP-Sensorsignal. CKP-Sensor und Rotorspitzen an. • Stromkreisunterbrechung oder Kurzschluss bei CKP-Sensorschaltung. • CKP-Sensor-Störung. • ECM-Störung. ÜBERPRÜFUNG Schritt 1 1) Die vordere Box abnehmen.
  • Seite 153 4-24 KRAFTSTOFFEINSPRITZUNG Schritt 2 1) Den CKP-Sensorstecker abtrennen. 2) Den Motor einige Sekunden lang mit dem Starter durchdre- hen, und die CKP-Sensor-Spitzenspannung am Stecker mes- sen. $ CKP-Sensor-Spitzenspannung: 4,5 V und höher ( - Blau – + Grün) 3) Das obige Prüfverfahren einige Male wiederholen, und die höchste Spitzenspannung feststellen.
  • Seite 154: Störung Der Iap-Sensor-Schaltung "C13

    KRAFTSTOFFEINSPRITZUNG 4-25 STÖRUNG DER IAP-SENSOR-SCHALTUNG “C13” ERKANNTE BEDINGUNG MÖGLICHE URSACHE IAP-Sensorspannung zu niedrig oder zu hoch. • Unterdruckdurchgang zwischen Drosselgehäuse und IAP-Sensor verstopft. (0,30 V Sensorspannung < 4,45 V) • Luft wird vom Unterdruckdurchgang zwischen (außerhalb des obigen Bereichs.) Drosselgehäuse und IAP-Sensor angesaugt. HINWEIS: •...
  • Seite 155 4-26 KRAFTSTOFFEINSPRITZUNG Schritt 2 1) Den IAP-Sensorstecker anschließen. 2) Die Kupferdrähte in den Kabelstecker einsetzen. Den Motor mit Leerlaufdrehzahl starten. 3) Die IAP-Sensor-Ausgangsspannung am kabelseitigen Stec- ker (zwischen den Kabeln G/B und B/Br) messen. $ IAP-Sensor-Ausgangsspannung: Ca. 2,6 V bei Leerlaufdrehzahl ( + G/B –...
  • Seite 156 KRAFTSTOFFEINSPRITZUNG 4-27 Ausgangsspannung (Vcc-Spannung 4,5 – 5,0 V, Umge- bungstemp. 20 – 30 °C) HÖHE AUSGANGS- UMGEBUNGSLUFTDRUCK (Referenz) SPANNUNG (mmHg)    3,4 – 3,6    3,2 – 3,4 1 524 1 524    2,9 – 3,2 2 438 2 439 ...
  • Seite 157: Störung Der Tp-Sensor-Schaltung "C14

    4-28 KRAFTSTOFFEINSPRITZUNG STÖRUNG DER TP-SENSOR-SCHALTUNG “C14” ERKANNTE BEDINGUNG MÖGLICHE URSACHE Ausgangspannung zu niedrig oder zu hoch • TP-Sensor falsch eingestellt. • Stromkreisunterbrechung oder Kurzschluss bei (0,45 Sensorspannung < 4,80 V) TP-Sensorschaltung. (außerhalb des obigen Bereichs.) • TP-Sensor-Störung. • ECM-Störung. ÜBERPRÜFUNG Schritt 1 1) Den Seitenbeinschutz abnehmen.
  • Seite 158 KRAFTSTOFFEINSPRITZUNG 4-29 Schritt 2 1) Die Zündung ausschalten. 2) Den TP-Sensorstecker abtrennen. 3) Auf Durchgang zwischen gelbem Kabel und Masse prüfen. $ TP-Sensor-Durchgang: ∞ Ω (Unendlich) (Gelbes Kabel – Masse) 4) Wenn in Ordnung, den TP-Sensor-Widerstand am Stecker (zwischen gelbem und B/Br-Kabel) messen. 5) Den Gasdrehgriff drehen und den Widerstand messen.
  • Seite 159 4-30 KRAFTSTOFFEINSPRITZUNG Schritt 3 B/Br: Schwarz mit braunem Faden Y: Gelb 1) Den TP-Sensorstecker anschließen. 2) Die Kupferdrähte in den Kabelstecker einsetzen. 3) Die Zündung einschalten. Die TP-Sensor-Ausgangsspannung am Stecker (zwischen + Gelb und - B/Br) messen, indem der Gasdrehgriff gedreht wird.
  • Seite 160: Störung Der Ect-Sensor-Schaltung "C15

    KRAFTSTOFFEINSPRITZUNG 4-31 STÖRUNG DER ECT-SENSOR-SCHALTUNG “C15” ERKANNTE BEDINGUNG MÖGLICHE URSACHE Ausgangspannung zu niedrig oder zu hoch • Stromkreisunterbrechung oder Kurzschluss bei ECT-Sensorschaltung. (0,20 Sensorspannung < 4,80 V) • ECT-Sensor-Störung. (außerhalb des obigen Bereichs.) • ECM-Störung. ÜBERPRÜFUNG Schritt 1 1) Das Trittbrett abnehmen. (#7-19) 2) Die Zündung ausschalten.
  • Seite 161 4-32 KRAFTSTOFFEINSPRITZUNG Schritt 2 1) Die Zündung ausschalten. 2) Den ECT-Sensor-Widerstand messen. $ ECT-Sensor-Widerstand: Ca. 1,14 kΩ bei 40 °C (Klemme – Klemme) ! 09900-25008: Multi-Stromkreistestersatz % Testerknopf-Anzeige: Widerstand (Ω) Bezüglich Einzelheiten siehe Seite 6-9. Stimmt der Widerstand? • Stromkreisunterbrechung oder Kurzschluss zu Masse bei Dg- oder B/Br-Kabel, bzw.
  • Seite 162: Störung Der Iat-Sensor-Schaltung "C21

    KRAFTSTOFFEINSPRITZUNG 4-33 STÖRUNG DER IAT-SENSOR-SCHALTUNG “C21” ERKANNTE BEDINGUNG MÖGLICHE URSACHE Ausgangspannung zu niedrig oder zu hoch • Stromkreisunterbrechung oder Kurzschluss bei IAT-Sensorschaltung. (0,20 Sensorspannung < 4,80 V) • IAT-Sensor-Störung. (außerhalb des obigen Bereichs.) • ECM-Störung. ÜBERPRÜFUNG Schritt 1 1) Die Rahmenabdeckung abnehmen. (#7-18) 2) Die Zündung ausschalten.
  • Seite 163 4-34 KRAFTSTOFFEINSPRITZUNG Schritt 2 1) Die Zündung ausschalten. 2) Den IAT-Sensor-Widerstand messen. $ IAT-Sensor-Widerstand: Ca. 1,14 kΩ bei 40 °C (Klemme – Klemme) ! 09900-25008: Multi-Stromkreistestersatz % Testerknopf-Anzeige: Widerstand (Ω) Stimmt der Widerstand? • Stromkreisunterbrechung oder Kurzschluss zu Masse bei B/Bl- oder B/Br-Kabel, bzw. schlechte A- oder C-Verbindung.
  • Seite 164: Störung Der To-Sensor-Schaltung "C23

    KRAFTSTOFFEINSPRITZUNG 4-35 STÖRUNG DER TO-SENSOR-SCHALTUNG “C23” ERKANNTE BEDINGUNG MÖGLICHE URSACHE Ausgangspannung zu niedrig oder zu hoch • Stromkreisunterbrechung oder Kurzschluss bei TO-Sensorschaltung. (0,40 Sensorspannung < 4,60 V) • TO-Sensor-Störung. (außerhalb des obigen Bereichs.) • ECM-Störung. ÜBERPRÜFUNG Schritt 1 1) Die vordere Instrumententafel abnehmen. (#7-13) 2) Die Zündung ausschalten.
  • Seite 165: C24" Zündsystemstörung

    4-36 KRAFTSTOFFEINSPRITZUNG Schritt 2 1) Den TO-Sensorstecker anschließen. 2) Die Kupferdrähte in den Kabelstecker einsetzen. 3) Die Zündung einschalten. 4) Die Spannung am kabelseitigen Stecker zwischen dem Br/W- und dem B/Br-Kabel messen. $ TO-Sensorspannung: 1,3 V und niedriger ( + Br/W – - B/Br) Außerdem die Spannung bei geneigtem Motorrad messen.
  • Seite 166: Kraftstoffeinspritzventilschaltung

    KRAFTSTOFFEINSPRITZUNG 4-37 “C32” STÖRUNG BEI KRAFTSTOFFEINSPRITZVENTILSCHALTUNG ERKANNTE BEDINGUNG MÖGLICHE URSACHE Das CKP-Signal wird generiert, das Kraftstoffein- • Stromkreisunterbrechung oder Kurzschluss bei spritzsignal wird jedoch zweimal oder häufiger fort- Einspritzventilschaltung. laufend unterbrochen. • Einspritzventilstörung. • ECM-Störung. ÜBERPRÜFUNG Schritt 1 1) Die Rahmenabdeckung abnehmen. (#7-18) 2) Die Zündung ausschalten.
  • Seite 167 4-38 KRAFTSTOFFEINSPRITZUNG Schritt 2 1) Die Zündung einschalten. 2) Die Einspritzventil-Spannung zwischen dem Y/R-Kabel und Masse messen. $ Einspritzventil-Spannung: Batteriespannung ( + Y/R – - Masse) HINWEIS: Die Einspritzventil-Spannung kann nur 3 Sekunden nach Ein- schalten der Zündung erfasst werden. ! 09900-25008: Multi-Stromkreistestersatz &...
  • Seite 168: Störung Bei Iac-Ventil-Schaltung "C40

    KRAFTSTOFFEINSPRITZUNG 4-39 STÖRUNG BEI IAC-VENTIL-SCHALTUNG “C40” ERKANNTE BEDINGUNG MÖGLICHE URSACHE Nach Motorstart wird keine IAC-Ventilspannung • Stromkreisunterbrechung oder Kurzschluss bei zugeführt. IAC-Ventil. • IAC-Ventil-Störung. • ECM-Störung. ÜBERPRÜFUNG Schritt 1 1) Die Rahmenabdeckung abnehmen. (#7-18) 2) Die Zündung ausschalten. 3) Den IAC-Ventilstecker 1 auf Lockerheit bzw. schlechten Kontakt überprüfen.
  • Seite 169 4-40 KRAFTSTOFFEINSPRITZUNG Schritt 3 1) Die Zündung einschalten. 2) Die IAC-Ventil-Spannung zwischen dem B/Y-Kabel und Masse messen. $ IAC-Ventil-Spannung: Batteriespannung ( + B/Y – - Masse) ! 09900-25008: Multi-Stromkreistestersatz & Testerknopf-Anzeige: Spannung (') Stimmt die Spannung? Stromkreisunterbrechung bei B/Y-Kabel. • Stromkreisunterbrechung oder Kurzschluss zu Masse bei O/W- oder B/Y-Kabel, bzw.
  • Seite 170: Störung Der Fp-Relais-Schaltung "C41

    KRAFTSTOFFEINSPRITZUNG 4-41 STÖRUNG DER FP-RELAIS-SCHALTUNG “C41” ERKANNTE BEDINGUNG MÖGLICHE URSACHE Der Kraftstoffpumpe wird keine Spannung zuge- • Stromkreisunterbrechung oder Kurzschluss bei führt, obwohl das Kraftstoffpumpenrelais einge- der Kraftstoffpumpenrelais-Schaltung. schaltet ist, bzw. Spannung wird der Kraftstoffpumpe • Kraftstoffpumpenrelais-Störung. zugeführt, obwohl das Kraftstoffpumpenrelais aus- •...
  • Seite 171: Störung Der Ho2-Sensor (Ho2S)-Schaltung (E-02, 19, 54) "C44

    4-42 KRAFTSTOFFEINSPRITZUNG STÖRUNG DER HO2-SENSOR (HO2S)-SCHALTUNG (E-02, 19, 54) “C44” ERKANNTE BEDINGUNG MÖGLICHE URSACHE Während O2-Rückkopplungssteuerung liegt die • Stromkreisunterbrechung oder Kurzschluss bei O2-Sensorspannung über oder unter dem Sollwert. HO2-Sensor oder dessen Schaltung. (Außerhalb des obigen Bereichs.) • Funktionsstörung des Kraftstoffsystems. Abtrennung der Heizungsschaltung wird während •...
  • Seite 172 KRAFTSTOFFEINSPRITZUNG 4-43 Schritt 2 1) Die Zündung ausschalten. 2) Die Zündung einschalten, und die Heizungsspannung zwi- schen dem O/W-Kabel (ECM-Seite) und Masse messen. 3) Wenn der Tester einige Sekunden lang Batteriespannung anzeigt, ist alles in Ordnung. $ Heizungsspannung: Batteriespannung (O/W – Masse) HINWEIS: Batteriespannung liegt nach dem Einschalten der Zündung nur einige Sekunden lang an.
  • Seite 173: Sensoren

    4-44 KRAFTSTOFFEINSPRITZUNG SENSOREN ÜBERPRÜFUNG DES CKP-SENSORS Der Kurbelwellenpositionssensor befindet sich im Generator- deckel. (#4-23) ÜBERPRÜFUNG DES IAP-SENSORS Der Luftansaugdrucksensor befindet sich an der Vorderseite des Luftfiltergehäuses. (#4-25) ÜBERPRÜFUNG DES TP-SENSORS Der Drosselpositionssensor befindet sich an der rechten Seite des Drosselgehäuses. (#4-28) TPS-EINSTELLVERFAHREN (#5-21) ÜBERPRÜFUNG DES ECT-SENSORS Der Kühlmitteltemperatursensor ist am Zylinderkopf angebracht.
  • Seite 174: Überprüfung Des To-Sensors

    KRAFTSTOFFEINSPRITZUNG 4-45 ÜBERPRÜFUNG DES TO-SENSORS Der Umkippsensor befindet sich unter dem Kombiinstrument. (#4-35) HINWEIS: Beim Anbringen des TO-Sensors die Aufschrift “UPPER” nach oben weisen lassen. HO2-SENSOR (E-02, 19) • Der beheizte Sauerstoffsensor ist am Auspuffrohr ange- bracht. (#4-42) Den HO2-Sensor nicht in warmem Zustand abnehmen. "...
  • Seite 175 KRAFTSTOFFSYSTEM UND DROSSELGEHÄUSE KRAFTSTOFFSYSTEM UND DROSSELGEHÄUSE INHALT KRAFTSTOFFSYSTEM ................5- 2 AUSBAU UND ZERLEGUNG..............5- 3 ÜBERPRÜFUNG ..................5- 5 ZUSAMMENBAU UND EINBAU ............5- 6 ÜBERPRÜFUNG DES KRAFTSTOFFDRUCKS........5- 7 ÜBERPRÜFUNG DER KRAFTSTOFFPUMPE ........5- 8 ÜBERPRÜFUNG DES KRAFTSTOFFPUMPENRELAIS ...... 5- 9 ZERLEGUNG VON KRAFTSTOFFPUMPE UND KRAFTSTOFFSTANDMESSER .............
  • Seite 176: Kraftstoffsystem

    KRAFTSTOFFSYSTEM UND DROSSELGEHÄUSE KRAFTSTOFFSYSTEM Kraftstofftank-Einfüllverschluss Kraftstofffangschale " Kraftstoffabsperrventil Dichtung Kraftstofftank O-Ring & O-Ring Kraftstoffdruckregler Kraftstoffstandmesser O-Ring Kraftstoffsieb Kraftstoffpumpe Klemme Kraftstofffilter Kraftstoffabsperrventilschraube Kraftstoffpumpen-Befestigungsschraube GEGENSTAND N·m kgf-m 0,35 0,45...
  • Seite 177: Ausbau Und Zerlegung

    KRAFTSTOFFSYSTEM UND DROSSELGEHÄUSE AUSBAU UND ZERLEGUNG • Den Seitenbeinschutz abnehmen. ("7-15) • Die vordere Rahmenabdeckung abnehmen. ("7-17) • Die vordere Box abnehmen. ("7-14) • Vorderrad und Vorderradkotflügel abnehmen. ("7-20, 38) • Den Kühler abnehmen. ("6-4) • Den Kraftstoffanzeige-Stecker 1 abtrennen. •...
  • Seite 178 KRAFTSTOFFSYSTEM UND DROSSELGEHÄUSE • Tankdeckel 6 und Kraftstoffauffangschale 7 abnehmen. Den Tankdeckel 6 am Kraftstofftank anbringen, nach- dem die Kraftstoffauffangschale 7 abgenommen wor- den ist. • Das FTPC-Ventil 8 abnehmen. • Die Kraftstoffpumpen-Baugruppe 9 abnehmen. * Benzin ist äußerst feuergefährlich und explosiv. * Wärme, Funken und Flammen fern halten.
  • Seite 179: Überprüfung

    KRAFTSTOFFSYSTEM UND DROSSELGEHÄUSE ÜBERPRÜFUNG KRAFTSTOFFSPERRVENTIL • Das Kraftstoffsperrventil in Petroleum 1 tauchen, wie in der Abbildung rechts gezeigt, und sicherstellen, dass das Ventil 2 ruckfrei arbeitet und den Ventilsitz 3 berührt. • Unterdruck mit dem Spezialwerkzeug auf das Kraftstoffsperr- ventil 4 ausüben, und prüfen, ob die Anzeigenadel aus- schlägt.
  • Seite 180: Zusammenbau Und Einbau

    KRAFTSTOFFSYSTEM UND DROSSELGEHÄUSE ZUSAMMENBAU UND EINBAU • Den Kraftstofftank in der umgekehrten Reihenfolge der Zerle- gung und des Ausbaus wieder zusammen- und einbauen. • Auf die folgenden Punkte achten: • Den Vorsprung 1 des Kraftstoffsperrventils auf den Aus- schnitt 2 der Dichtung ausrichten. Die Dichtung durch eine neue ersetzen.
  • Seite 181: Überprüfung Des Kraftstoffdrucks

    KRAFTSTOFFSYSTEM UND DROSSELGEHÄUSE • Den Kraftstoffschlauch anbringen. Den O-Ring 4 durch einen neuen ersetzen. • Die Kraftstofftankschraube auf das vorgeschriebene Anzugs- drehmoment anziehen. % Kraftstofftankschraube: 10 N·m (1,0 kgf-m) ÜBERPRÜFUNG DES KRAFTSTOFF- DRUCKS • Die vordere Rahmenabdeckung abnehmen. ("7-17) • Einen Lappen unter den Kraftstoffzufuhrschlauch 1 halten, und den Kraftstoffzufuhrschlauch 1 vom Kraftstofftank abtrennen.
  • Seite 182: Überprüfung Der Kraftstoffpumpe

    KRAFTSTOFFSYSTEM UND DROSSELGEHÄUSE • Wenn der Kraftstoffdruck höher als vorgeschrieben ist, die fol- genden Punkte prüfen: * Kraftstoffpumpen-Rückschlagventil * Druckregler * Bevor die Spezialwerkzeuge abgenommen werden, die Zündung ausschalten und den Kraftstoffdruck langsam freigeben. * Benzin ist äußerst feuergefährlich und explosiv. Wärme, Funken und Flammen fern halten.
  • Seite 183: Überprüfung Des Kraftstoffpumpenrelais

    KRAFTSTOFFSYSTEM UND DROSSELGEHÄUSE ÜBERPRÜFUNG DES KRAFTSTOFFPUM- PENRELAIS • Das Kraftstoffpumpenrelais befindet sich hinter der Front- platte. • Den vorderen Beinschutz abnehmen. • Das Kraftstoffpumpenrelais abnehmen. • Zuerst die Isolierung zwischen den Klemmen 1 und 2 mit einem Taschentester überprüfen. Dann 12 Volt an die Klem- men 3 und 4 anlegen, + an 3 und - an 4, und den Durchgang zwischen 1 und 2 prüfen.
  • Seite 184: Überprüfung Und Reinigung Des Kraftstoffsiebs

    5-10 KRAFTSTOFFSYSTEM UND DROSSELGEHÄUSE • Den Kraftstoffdruckregler 4 abnehmen. • Den Kraftstofffilter 5 abnehmen. ÜBERPRÜFUNG UND REINIGUNG DES KRAFTSTOFFSIEBS • Wenn das Kraftstoffsieb mit Ablagerungen oder Rost ver- stopft ist, kann der Kraftstoff nicht gleichmäßig strömen, wodurch ein Verlust der Motorleistung verursacht werden kann.
  • Seite 185: Überprüfung Des Kraftstoffstandmessers

    KRAFTSTOFFSYSTEM UND DROSSELGEHÄUSE 5-11 ÜBERPRÜFUNG DES KRAFTSTOFFSTANDMESSERS Den Widerstand zwischen den Klemmen messen, wenn sich der Schwimmer in der unten angegebenen Position befindet. $ 09900-25008: Multi-Stromkreistestersatz Schwimmerposition Widerstand zwischen Klemmen F: 98,4 mm von der Ca. 4 – 10 Ω Tankpassfläche 1/2: 176,1 mm von der Ca.
  • Seite 186: Zusammenbau Von Kraftstoffpumpe Und Kraftstoffstandmesser

    5-12 KRAFTSTOFFSYSTEM UND DROSSELGEHÄUSE ZUSAMMENBAU VON KRAFTSTOFFPUMPE UND KRAFTSTOFFSTANDMESSER • Kraftstoffpumpe und Kraftstoffstandmesser in der umgekehr- ten Reihenfolge der Zerlegung wieder zusammenbauen. • Auf die folgenden Punkte achten: • Eine dünne Schicht Motoröl auf den O-Ring auftragen. • Den Kraftstoffdruckregler anbringen. Neuen O-Ring verwenden, um Kraftstoff-Undichtig- keit zu vermeiden.
  • Seite 187: Drosselgehäuse

    KRAFTSTOFFSYSTEM UND DROSSELGEHÄUSE 5-13 DROSSELGEHÄUSE GEGENSTAND N·m kgf-m 0,35 O-Ring Leerlaufeinstellschraube O-Ring Ansaugrohr " Drosselgehäuse O-Ring O-Ring Kraftstoffeinspritzventildichtung IAC-Ventil Kraftstoffeinspritzventil IAC-Ventildeckel O-Ring & TP-Sensor Isolator Drosselhebelanschlagschraube O-Ring O-Ring Isolator TP-Sensor-Befestigungsschraube...
  • Seite 188: Ausbau

    5-14 KRAFTSTOFFSYSTEM UND DROSSELGEHÄUSE AUSBAU • Die Gepäckbox abnehmen. ("7-18) • Den IAP-Sensor 1 vom Luftfiltergehäuse 2 abnehmen. • Die Spannschraube lösen. • Den IAT-Sensorstecker 3 abtrennen. • Die PAIR-Steuermagnetventilschläuche 4 abtrennen. • Den ECT-Sensor-/Zündspulenstecker 5 abtrennen. • Den PCV-Schlauch 6 abtrennen. •...
  • Seite 189 KRAFTSTOFFSYSTEM UND DROSSELGEHÄUSE 5-15 • Den PAIR-Steuermagnetventilstecker 1 abnehmen. • Die Gasseilzüge 2 abtrennen. Nach Abtrennen der Gasseilzüge das Drosselventil nicht von voller Öffnung zu voller Schließung bewe- gen. Hierdurch könnten Drosselventil und Drosselge- häuse beschädigt werden. • Den Kraftstoffzufuhrschlauch 3 abtrennen. •...
  • Seite 190: Zerlegung

    5-16 KRAFTSTOFFSYSTEM UND DROSSELGEHÄUSE ZERLEGUNG • Den IAC-Ventildeckel 1 abnehmen. • Das IAC-Ventil 2 abnehmen. • Den TP-Sensor 3 abnehmen. HINWEIS: Vor der Zerlegung die ursprüngliche Position A des Sensors mit einem Farbstift oder durch Einritzen markieren, um einen genauen späteren Einbau zu gewährleisten. •...
  • Seite 191 KRAFTSTOFFSYSTEM UND DROSSELGEHÄUSE 5-17 • Ansaugrohr 1 und O-Ring vom Drosselgehäuse 2 abneh- men. • Die Leerlaufeinstellschraube 3 abnehmen. HINWEIS: Vor Entfernen der Leerlaufeinstellschraube deren Einstellung feststellen, indem sie langsam im Uhrzeigersinn gedreht und die Anzahl der Drehungen bis zum leichten Aufsitzen gezählt wird. Diese Zahl ist wichtig, um die Leerlaufeinstellschraube beim Zusammenbau wieder in die ursprüngliche Position zu bringen.
  • Seite 192: Reinigen Und Überprüfen

    5-18 KRAFTSTOFFSYSTEM UND DROSSELGEHÄUSE REINIGEN UND ÜBERPRÜFEN • Alle Durchgänge mit einem Vergaserreinigungsspray reinigen und mit Druckluft trocknen. Gewisse Vergaser-Reinigungschemikalien, insbeson- dere Tauchlösungen, sind äußerst korrosiv. Deshalb ist beim Umgang mit derartigen Chemikalien beson- dere Vorsicht angebracht. Beachten Sie stets die Anweisungen des Chemikalien-Herstellers hinsicht- lich Gebrauch, Handhabung und Aufbewahrung.
  • Seite 193: Zusammenbau

    • Die Kraftstoffeinspritzventile anbringen, indem sie gerade auf das Drosselgehäuse geschoben werden. Einspritzventildichtung und O-Ring erneuern. Das Ein- spritzventil beim Hineindrücken niemals drehen. • Ein wenig SUZUKI SUPER GREASE auf Wellenende und Dichtungslippe auftragen. ' 99000-25010: SUZUKI SUPER GREASE “A” (Andere) 99000-25030: SUZUKI SUPER GREASE “A” (USA)
  • Seite 194: Einbau

    5-20 KRAFTSTOFFSYSTEM UND DROSSELGEHÄUSE • Den TP-Sensor bei ganz geschlossenem Drosselventil an der ursprünglichen Position anbringen. % TP-Sensor-Befestigungsschraube: 3,5 N·m (0,35 kgf-m) • Das IAC-Ventil anbringen. Den O-Ring durch einen neuen ersetzen. • Eine dünne Schicht Motoröl auf den neuen O-Ring auftragen. EINBAU •...
  • Seite 195: Einstellung Des Tp-Sensors

    KRAFTSTOFFSYSTEM UND DROSSELGEHÄUSE 5-21 EINSTELLUNG DES TP-SENSORS • Nach Montage des Drosselgehäuses die TP-Sensor-Positio- nierung folgendermaßen einstellen: • Nach Warmlauf des Motors die Leerlaufdrehzahl auf 1 500 ±100 U-min einstellen. • Den warmgelaufenen Motor stoppen, und das Spezialwerk- zeug an den Service-Betriebsartenstecker anschließen. ("4-20) $ 09930-82710: Betriebsartenwahlschalter •...
  • Seite 196 KÜHL- UND SCHMIERSYSTEM KÜHL- UND SCHMIERSYSTEM INHALT KÜHLSYSTEM ....................6- 2 BESCHREIBUNG ................... 6- 2 KÜHLKREISLAUF .................. 6- 2 KÜHLMITTEL ....................6- 3 ABLASSEN VON KÜHLMITTEL ............6- 3 AUSBAU UND ZERLEGUNG ............... 6- 4 KÜHLER ....................6- 4 ÜBERPRÜFUNG ................... 6- 5 KÜHLER ....................
  • Seite 197: Kühlsystem

    KÜHL- UND SCHMIERSYSTEM KÜHLSYSTEM BESCHREIBUNG Der Motor wird durch Zwangsumlauf des Kühlmittels mittels einer Hochleistungs-Kreiselwasserpumpe über Kühlmäntel im Zylinder sowie Zylinderkopf und über den Kühler gekühlt. Der Rohrrippenkühler besteht aus Aluminium, ist besonders leicht und zeichnet sich durch gute Wärmeabstrahlung aus. Ein Thermostat mit Dehnstoffelement reguliert den Fluss des Kühlmittels durch den Kühler.
  • Seite 198: Kühlmittel

    KÜHL- UND SCHMIERSYSTEM KÜHLMITTEL Bei der Herstellung wurde das Kühlsystem mit einem 50:50-Gemisch aus reinem Wasser und Kühlmittel aufgefüllt. Dieses 50:50-Gemisch gewährleistet ausgezeichneten Wärme- –10 schutz und verhindert ein Eingefrieren des Kühlsystems bei –20 Temperaturen von über –30 °C. –30 Falls die Möglichkeit besteht, dass der Motorroller Temperatu- –40 ren von unter –30 °C ausgesetzt wird, ist das Mischverhältnis...
  • Seite 199: Ausbau Und Zerlegung

    KÜHL- UND SCHMIERSYSTEM AUSBAU UND ZERLEGUNG KÜHLER • Die vordere Box abnehmen. ("7-14) • Das Kühlmittel ablassen. ("6-3) • Kühlereinlassschlauch 1 und Kühlerdeckelschlauch 2 abtrennen. • Den Kühllüfterstecker 3 abtrennen. • Den Kühler 4 abnehmen. • Den Kühllüfter-Thermoschalter-Stecker 5 abtrennen. •...
  • Seite 200: Überprüfung

    KÜHL- UND SCHMIERSYSTEM ÜBERPRÜFUNG KÜHLER • Den Kühler auf Verschmutzung bzw. Insekten zwischen den Rippen überprüfen. • Druckluft zur Reinigung verwenden. Bei übermäßiger Ver- schmutzung mit Wasser abwaschen. • Verbogene oder eingekerbte Rippen können mit einem klei- nen Schlitzschraubendreher geradegebogen werden. WASSERSCHLÄUCHE •...
  • Seite 201: Zusammenbau Und Einbau

    KÜHL- UND SCHMIERSYSTEM ZUSAMMENBAU UND EINBAU • Kühler und Kühllüfter in der umgekehrten Reihenfolge des Ausbaus und der Zerlegung wieder zusammen- und ein- bauen. • Auf die folgenden Punkte achten: • Die Kühllüfter-Befestigungsschrauben auf das vorgeschrie- bene Anzugsdrehmoment anziehen. % Kühllüfter-Befestigungsschraube: 10 N·m (1,0 kgf-m) •...
  • Seite 202: Kühllüfter-Thermoschalter

    KÜHL- UND SCHMIERSYSTEM KÜHLLÜFTER-THERMOSCHALTER Der Kühllüfter ist hinter dem Kühler mit drei Schrauben gesichert und wird vom Thermoschalter automatisch gesteuert. Der Thermoschalter bleibt geöffnet, wenn die Temperatur des Kühlmittels niedrig ist, schließt jedoch, wenn die Temperatur etwa 93 °C erreicht, wodurch der Kühllüfter in Betrieb gesetzt wird. Sicherung Zündschalter Hauptsicherung...
  • Seite 203: Ausbau

    KÜHL- UND SCHMIERSYSTEM AUSBAU • Die vordere Box abnehmen. ("7-14) • Den Kühllüfter-Thermoschalter-Stecker 1 abtrennen. • Den Kühllüfter-Thermoschalter 2 abnehmen. ÜBERPRÜFUNG • Den Kühllüfter-Thermoschalter wie gezeigt in eine mit Öl gefüllte Wanne geben und die Öltemperatur allmählich erhö- hen, um die Temperatur ausfindig zu machen, bei der der Schalter zu arbeiten beginnt.
  • Seite 204: Motor-Kühlmittel-Temperatursensor

    KÜHL- UND SCHMIERSYSTEM MOTOR-KÜHLMITTEL-TEMPERATURSENSOR AUSBAU • Die Rahmenabdeckung abnehmen. ("7-18) • Den Steckverbinder 1 abtrennen. • Den Kühlmitteltemperatursensor 2 abnehmen. ÜBERPRÜFUNG • Die Kühlmittel-Temperatursensor-Schließ- und -Öffnungstem- peratur durch Testen auf der Werkbank wie in der Abbildung gezeigt überprüfen. Den Kühlmittel-Temperatursensor 1 an einen Stromkreistester anschließen und in eine auf einem Heizgerät befindliche mit Wasser gefüllte Wanne geben.
  • Seite 205: Thermostat

    6-10 KÜHL- UND SCHMIERSYSTEM THERMOSTAT AUSBAU • Die Rahmenabdeckung abnehmen. ("7-18) • Das Thermostatgehäuse 1 abnehmen. • Den Thermostat 2 abnehmen. ÜBERPRÜFUNG • Den Thermostat auf Risse und Brüche überprüfen. • Den Thermostat wie gezeigt in eine mit Wasser gefüllte Wanne tauchen, und die Ventil-Öffnungsbeginntemperatur messen, während das Wasser allmählich erwärmt wird.
  • Seite 206: Einbau

    KÜHL- UND SCHMIERSYSTEM 6-11 • Das Wasser weiterhin erwärmen, bis 95 °C überschritten sind, und den Thermostatventilhub prüfen, wenn die Tempe- ratur 95 °C beträgt. • Wenn der Ventilhub nicht vorschriftgemäß ist, den Thermo- stat durch einen neuen ersetzen. $ Thermostatventilhub: 3,0 mm EINBAU •...
  • Seite 207: Wasserpumpe

    6-12 KÜHL- UND SCHMIERSYSTEM WASSERPUMPE AUSBAU UND ZERLEGUNG • Das Kühlmittel ablassen. ("6-3) • Den Wasserschlauch 1 abtrennen. • Die Wasserpumpe 2 abnehmen. • Den Wasserpumpendeckel 3 abnehmen. • Den E-Ring 4 abnehmen. • Das Pumpenrad zusammen mit der Wasserpumpenwelle abnehmen.
  • Seite 208: Überprüfung

    Simmerring und dem Lager. ZUSAMMENBAU UND EINBAU • Das Lager 1 einbauen. # 09925-98221: Lager-Einbauwerkzeug • Vor Anbringen des Simmerrings SUZUKI SUPER GREASE auf die Lippe auftragen. HINWEIS: Den Simmerring 2 mit der Stanzmarkenseite zur Gleitringdich- tungsseite presspassen.
  • Seite 209 Fett an der Wasserpumpe anbringen. ( 99000-25010: SUZUKI SUPER GREASE “A” (Andere) 99000-25030: SUZUKI SUPER GREASE “A” (USA) • SUZUKI SUPER GREASE auf die O-Ringe 5, 6 auftragen, und das Wasserpumpengehäuse am Motor anbringen. ( 99000-25010: SUZUKI SUPER GREASE “A” (Andere) 99000-25030: SUZUKI SUPER GREASE “A”...
  • Seite 210 KÜHL- UND SCHMIERSYSTEM 6-15 • Die Wasserpumpengehäuseschrauben auf das vorgeschrie- bene Anzugsdrehmoment anziehen, und den Wasser- schlauch anbringen. ("9-28) % Wasserpumpengehäuseschraube: 10 N·m (1,0 kgf-m) • Das Kühlsystem mit Kühlmittel auffüllen. ("2-13) • Den Motor starten, und auf Auslaufen von Kühlmittel und Öl überprüfen.
  • Seite 211: Schmiersystem

    6-16 KÜHL- UND SCHMIERSYSTEM SCHMIERSYSTEM ÖLDRUCK "2-26 ÖLFILTER "2-9 ÖLSUMPFFILTER "3-18, 70 ÖLPUMPE "3-19, 69 MOTOR-SCHMIERSYSTEM-SCHEMA AUSLASSKIPPHEBEL AUSLASSKIPPHEBELACHSE EINLASSKIPPHEBEL NOCKENLAUFFLÄCHE EINLASSKIPPHEBELACHSE PLEUELZA- STEUERKETTE NOCKENWELLENZAPFEN NOCKENWELLE PFENLAGER ZYLINDERKOPF STARTER- KOLBEN ABTRIEBSRAD ÖLRÜCKLAUF- ZYLINDER DURCHGANG ÖLDÜSE KURBELWELLE STARTER- ZWISCHENRAD GENERATORDECKEL HAUPTKANAL ÖLFILTER BYPASS ÖLPUMPE ÖLSUMPFFILTER...
  • Seite 212: Motorschmiersystem

    KÜHL- UND SCHMIERSYSTEM 6-17 MOTORSCHMIERSYSTEM AUSLASSKIPPHEBEL EINLASSKIPPHEBEL NOCKENWELLE ÖLFILTER ÖLSUMPFFILTER ÖLPUMPE SCHMIERÖL RÜCKLAUFÖL...
  • Seite 213 FAHRGESTELL FAHRGESTELL INHALT AUSSENTEILE....................7- 3 AUFBAU ....................7- 3 AUSBAU ....................7- 9 AUSBAU UND WIEDEREINBAU DES BEFESTIGUNGSTEILS ... 7-10 EINBAU....................7-19 VORDERRAD....................7-20 AUSBAU UND ZERLEGUNG..............7-20 ÜBERPRÜFUNG ..................7-21 ZUSAMMENBAU UND EINBAU ............7-22 VORDERRADBREMSE ................7-26 AUSBAU UND ZERLEGUNG DES BREMSSATTELS ......
  • Seite 214 FAHRGESTELL FAHRGESTELL INHALT ÜBERPRÜFUNG DES BREMSSATTELS..........7-59 BREMSSATTEL-MONTAGE UND -EINBAU ......... 7-59 BREMSSCHEIBEN-AUSBAU ..............7-62 BREMSSCHEIBEN-ÜBERPRÜFUNG............ 7-63 BREMSSCHEIBEN-MONTAGE ............. 7-63 AUSBAU UND ZERLEGUNG DES HAUPTZYLINDERS ...... 7-64 HAUPTZYLINDER-ÜBERPRÜFUNG ............. 7-65 ZUSAMMENBAU UND EINBAU DES HAUPTZYLINDERS ....7-65 VERZÖGERUNGSVENTIL-AUSBAU ............ 7-66 VERZÖGERUNGSVENTIL-MONTAGE ..........
  • Seite 215: Aussenteile

    FAHRGESTELL AUSSENTEILE AUFBAU Vordere Beinschutzabdeckung Vorderer Beinschutz " Windschutzschild Unterer Beinschutz Vordere Instrumententafel Hintere Instrumententafel & Frontplatte Vordere Box Vordere Bodenmatte (links, rechts)
  • Seite 216 FAHRGESTELL Vordere Box Innenabdeckung der vorderen Box " Batteriekastendeckel Deckel der vorderen Box Dämpfer Kraftstoffdeckel...
  • Seite 217 FAHRGESTELL Vordere Rahmenabdeckung Rahmenabdeckung (links, rechts) " Trittbrett (links, rechts) Hintere Bodenmatte (links, rechts) Untere Rahmenabdeckung (links, rechts) Unterabdeckung & Rahmenabdeckung (Mitte) Unterer Beinschutz...
  • Seite 218 FAHRGESTELL FRONTPLATTENBOX...
  • Seite 219 FAHRGESTELL GEPÄCKBOX Dichtungsprofil Nach vorne : Max. 1 mm Rahmen Scheibe Oben Klipp Linke Fahrzeugseite Vordere Gepäckboxabdeckung Obere Gepäckbox " Untere Gepäckbox Rahmen Werkzeughalter...
  • Seite 220 FAHRGESTELL SOZIUSGRIFF Soziusgriff (links, rechts) Hintere Soziusgriffabdeckung " Mittlerer Soziusgriff Rückenlehne Vordere Soziusgriffabdeckung...
  • Seite 221: Ausbau

    FAHRGESTELL AUSBAU DEMONTAGE-ABLAUFPLAN Unterabdeckung Hintere Vordere Griffabdeckung Beinschutzabdeckung Seitenbeinschutz Vordere Windschutzschild (links, rechts) Griffabdeckung Frontplatte Vorderer Vordere Vordere Beinschutz (*1) Soziusgriffabdeckung Gepäckboxabdeckung Mittlerer Sitz Soziusgriff Soziusgriff Untere Vordere (links, rechts) Rahmenabdeckung Vordere Rahmenabdeckung Instrumententafel Unterer Beinschutz Rahmenabdeckung Hintere (Mitte, links, rechts) Instrumententafel Vordere Box Rechtes Trittbrett...
  • Seite 222: Ausbau Und Wiedereinbau Des Befestigungsteils

    7-10 FAHRGESTELL AUSBAU UND WIEDEREINBAU DES BEFESTI- GUNGSTEILS AUSBAU • Den Kopf des Befestigungsteil-Mittelstücks 1 niederdrücken. • Das Befestigungsteil herausziehen. EINBAU • Das Mittelstück zum Kopf herausstehen lassen, sodass die Klauen 2 schließen. • Das Befestigungsteil in die Einbauöffnung einsetzen. HINWEIS: Um eine Beschädigung der Klaue 2 zu vermeiden, das Befesti- gungsteil vollständig in die Einbauöffnung einsetzen.
  • Seite 223: Griffabdeckung

    FAHRGESTELL 7-11 GRIFFABDECKUNG • Die hintere Griffabdeckung 1 abnehmen. • Die vordere Griffabdeckung 2 abnehmen. • Die Frontplatte 3 abnehmen. VORDERE BEINSCHUTZABDECKUNG • Die Schrauben herausdrehen. • Die vordere Beinschutzabdeckung 1 abnehmen. : Eingehakter Teil WINDSCHUTZSCHILD • Die vordere Beinschutzabdeckung abnehmen. (!oben) •...
  • Seite 224: Vorderer Beinschutz

    7-12 FAHRGESTELL VORDERER BEINSCHUTZ • Das Windschutzschild abnehmen. (!7-11) • Den Seitenbeinschutz abnehmen. (!7-15) • Schrauben und Befestigungsteil abnehmen. • Vordere Kombileuchtenstecker 1 abtrennen. • Die Scheinwerferstecker 2 abtrennen. • Den Positionsleuchtenstecker 3 abtrennen. (Außer für E-03, 28, 33.) • Den vorderen Beinschutz 4 abnehmen.
  • Seite 225: Unterer Beinschutz

    FAHRGESTELL 7-13 UNTERER BEINSCHUTZ • Den vorderen Beinschutz abnehmen. (!7-12) • Den unteren Beinschutz 1 abnehmen. INSTRUMENTENTAFEL • Die Griffabdeckung abnehmen. (!7-11) • Den vorderen Beinschutz abnehmen. (!7-12) • Die Schrauben herausdrehen. • Den Tachometerstecker abtrennen. • Die Schraube 2 herausdrehen. •...
  • Seite 226: Unterabdeckung

    7-14 FAHRGESTELL VORDERE BOX • Den vorderen Beinschutz abnehmen. (!7-12) • Die Instrumententafel abnehmen. (!7-13) • Die Batterie entnehmen. (!8-36) • Die vordere Rahmenabdeckung abnehmen. (!7-17) • Den Bremsverriegelungsknopf 1 abnehmen. • Zubehörbuchsenstecker 2 und ECM-Stecker 3 abnehmen. • Die Schrauben herausdrehen. •...
  • Seite 227: Seitenbeinschutz

    FAHRGESTELL 7-15 SEITENBEINSCHUTZ • Die Unterabdeckung abnehmen. (!7-14) • Die vorderen Bodenmatten 1 abnehmen. • Die hinteren Bodenmatten 2 abnehmen. • Befestigungsteile und Schrauben abnehmen. • Den linken Seitenbeinschutz 3 abnehmen. • Den rechten Seitenbeinschutz 4 abnehmen. UNTERE RAHMENABDECKUNG • Die Befestigungsteile abnehmen.
  • Seite 228 7-16 FAHRGESTELL • Die untere Rahmenabdeckung 1 abnehmen. : Eingehakter Teil SITZ • Den Sitz aufrichten. • Die Schrauben herausdrehen. • Die vordere Gepäckboxabdeckung 1 abnehmen. • Den Sitzdämpfer 2 abtrennen. • Den Gepäckbox-Leuchtenstecker 3 abnehmen. • Die Muttern abschrauben. •...
  • Seite 229: Vordere Rahmenabdeckung

    FAHRGESTELL 7-17 VORDERE RAHMENABDECKUNG • Den Sitz abnehmen. (!7-16) • Die Befestigungsteile abnehmen. • Die vordere Rahmenabdeckung 1 abnehmen. SOZIUSGRIFF • Die hintere Soziusgriffabdeckung 1 abnehmen. • Die Schraube 2 herausdrehen. • Die Rückenlehne 3 bei herausgezogenen Haken abnehmen. : Eingehakter Teil •...
  • Seite 230: Rahmenabdeckung

    7-18 FAHRGESTELL • Linken Soziusgriff 7 und rechten Soziusgriff 8 abnehmen. RAHMENABDECKUNG • Die untere Rahmenabdeckung abnehmen. (!7-15) • Die vordere Rahmenabdeckung abnehmen. (!7-17) • Den Soziusgriff abnehmen. (!7-17) • Kennzeichenleuchtenstecker 1 und Hinterrad-Bremsleuch- tenstecker 2 abtrennen. • Die vier Befestigungsteile in der Gepäckbox abnehmen. •...
  • Seite 231: Einbau

    FAHRGESTELL 7-19 TRITTBRETT • Die Rahmenabdeckung abnehmen. (!7-18) • Die Schrauben herausdrehen. • Das linke Trittbrett 1 abnehmen. • Die Schrauben herausdrehen. • Das rechte Trittbrett 2 abnehmen. EINBAU • Die Außenteile in der umgekehrten Reihenfolge des Abbaus anbauen. • Auf die folgenden Punkte achten: SOZIUSGRIFF •...
  • Seite 232: Vorderrad

    7-20 FAHRGESTELL VORDERRAD Radlager Vorderreifen " Vorderrad Distanzstück Bremsscheibe Staubdichtung Distanzstück Vorderachse Bremsscheibenschraube GEGENSTAND N·m kgf-m AUSBAU UND ZERLEGUNG • Die Achsklemmschraube 1, dann die Vorderachse 2 lösen. • Das Vorderrad mit einem Heber vom Boden abheben. Bei Gebrauch eines Hebers darauf achten, das Fahr- gestell nicht zu verkratzen.
  • Seite 233: Überprüfung

    FAHRGESTELL 7-21 • Die Staubdichtung 1 abnehmen. % 09913-50121: Simmerring-Ausbauwerkzeug • Die Bremsscheibe 2 abnehmen. ÜBERPRÜFUNG VORDERRAD • Das Rad bei abgenommenem Bremssattel mit einer Messuhr auf Schlag überprüfen. • Falls der ermittelte Schlag die Verschleißgrenze überschrei- tet, das Lager überprüfen. &...
  • Seite 234: Vorderachse

    7-22 FAHRGESTELL VORDERACHSE • Die Vorderachse mit einer Messuhr auf Schlag prüfen. • Falls der gemessene Schlag die Verschleißgrenze über- schreitet, die Achse auswechseln. & Vorderachsschlag: Verschleißgrenze: 0,25 mm % 09900-20607: Messuhr (1/100 mm) 09900-20701: Magnetständer 09900-21304: Prismenauflageblöcke REIFEN • Reifen-Überprüfung (!7-82) ZUSAMMENBAU UND EINBAU •...
  • Seite 235 FAHRGESTELL 7-23 RADLAGER • SUZUKI SUPER GREASE auf die neuen Radlager auftragen. ' 99000-25010: SUZUKI SUPER GREASE “A” (Andere) 99000-25030: SUZUKI SUPER GREASE “A” (USA) • Das linke Lager mit dem Spezialwerkzeug presspassen. • Das Distanzstück anbringen und das rechte Lager presspas- sen.
  • Seite 236: Staubdichtung

    • SUZUKI SUPER GREASE auf die Staubdichtungslippe auf- tragen. ' 99000-25010: SUZUKI SUPER GREASE “A” (Andere) 99000-25030: SUZUKI SUPER GREASE “A” (USA) • SUZUKI SUPER GREASE auf die konvexen Teile des Rads auftragen. ' 99000-25010: SUZUKI SUPER GREASE “A” (Andere) 99000-25030: SUZUKI SUPER GREASE “A” (USA) •...
  • Seite 237 FAHRGESTELL 7-25 • Die Vorderachse 1 auf das vorgeschriebene Anzugsdrehmo- ment anziehen. # Vorderachse: 65 N·m (6,5 kgf-m) • Die Achsklemmschraube 2 anziehen. # Achsklemmschraube: 23 N·m (2,3 kgf-m)
  • Seite 238: Vorderradbremse

    7-26 FAHRGESTELL VORDERRADBREMSE Bremsschlauch Balg " Sprengring Kolben/Manschettensatz Hauptzylinder Bremssattel & Staubdichtung Kolbendichtung Kolben Bremsklotz Bremsklotzfeder Verbindungsschraube Bremssattelgehäuseschraube Bremssattel- Befestigungsschraube GEGENSTAND N·m kgf-m...
  • Seite 239 FAHRGESTELL 7-27 * Diese Bremsanlage ist mit Bremsflüssigkeit DOT 4 auf Ethylenglykol-Basis gefüllt. Nicht Flüs- sigkeiten anderen Typs verwenden oder zumischen, wie z.B. solche auf Silikon- oder Petro- leum-Basis. * Keine Bremsflüssigkeit aus einem alten, gebrauchten oder nicht richtig abgedichteten Behäl- ter verwenden.
  • Seite 240: Ausbau Und Zerlegung Des Bremssattels

    7-28 FAHRGESTELL BREMSFLÜSSIGKEITSWECHSEL (!2-17) ENTLÜFTEN DER BREMSFLÜSSIGKEIT (!2-19) BREMSKLOTZ-AUSTAUSCH • Den Vorderrad-Bremsklotzstift 1 abnehmen. • Die Vorderrad-Bremsklötze abnehmen. • Den Kombibremsklotzstift 2 abnehmen. • Die Kombibremsklötze abnehmen. # Bremsklotzstift: 18 N·m (1,8 kgf-m) * Beim Abnehmen der Bremsklötze den Bremshebel nicht betätigen.
  • Seite 241: Überprüfung Des Bremssattels

    FAHRGESTELL 7-29 • Einen Lappen über den Kolben legen, damit er nicht heraus- springen kann, und ihn dann mit Druckluft austreiben. Keine Hochdruckluft verwenden, um Kolbenschäden zu vermeiden. • Staubdichtungen 4 und Kolbendichtungen 5 abnehmen. * Darauf achten, die Zylinderbohrung nicht zu verkrat- zen.
  • Seite 242 7-30 FAHRGESTELL • Kolbendichtung 1 und Staubdichtung 2 wie in der Abbildung gezeigt anbringen. • Die O-Ringe 3 anbringen. • THREAD LOCK SUPER auf die Bremssattelgehäuseschrau- ben 4 auftragen. • Die Bremssattelgehäuseschrauben auf das vorgeschriebene Anzugsdrehmoment anziehen. # Bremssattelgehäuseschraube: 23 N·m (2,3 kgf-m) ( 99000-32130: THREAD LOCK SUPER “1360”...
  • Seite 243: Bremsscheiben-Überprüfung

    FAHRGESTELL 7-31 • Die Bremsenüberprüfung nach vollständiger Montage durch- führen. (!2-16) BREMSSCHEIBEN-ÜBERPRÜFUNG • Die Bremsscheibenoberfläche auf Kratzer, Risse und anor- malen Verschleiß überprüfen. • Die Scheibendicke an mehreren Stellen mit einem Mikrome- ter messen. • Falls der Messwert die Verschleißgrenze unterschreitet oder irgendein ungewöhnlicher Zustand festgestellt wird, die Scheibe durch eine neue ersetzen.
  • Seite 244: Hauptzylinder-Überprüfung

    7-32 FAHRGESTELL • Die Verbindungsschraube 3 herausdrehen. Einen Lappen unter die Verbindungsschraube legen, sodass Bremsflüssigkeit keine Teile berühren kann. • Den Hauptzylinder 4 abnehmen. • Bremsleuchtenschalter 5 und Bremshebel 6 abnehmen. • Balg 7 und Sprengring 8 abnehmen. • Kolben/Manschettensatz 9 und Feder 0 abnehmen. HAUPTZYLINDER-ÜBERPRÜFUNG •...
  • Seite 245: Zusammenbau Und Einbau Des Hauptzylinders

    FAHRGESTELL 7-33 ZUSAMMENBAU UND EINBAU DES HAUPT- ZYLINDERS • Den Hauptzylinder in der umgekehrten Reihenfolge des Aus- baus und der Zerlegung wieder zusammen- und einbauen. • Auf die folgenden Punkte achten: * Vor dem Zusammenbau alle Bauteile mit frischer Bremsflüssigkeit waschen. Nach dem Waschen der Bauteile die Bremsflüssigkeit nicht abwischen.
  • Seite 246 7-34 FAHRGESTELL • Den Bremsschlauch anbringen, und die Verbindungs- schraube 1 anziehen. (!9-25) # Verbindungsschraube: 23 N·m (2,3 kgf-m) • Das System mit Bremsflüssigkeit auffüllen und entlüften. (!2-19) • Die Überprüfung der Vorderradbremse nach vollständiger Montage durchführen. (!2-16)
  • Seite 247: Lenkstange

    FAHRGESTELL 7-35 LENKSTANGE Lenkstangen-Balancer Lenkstange Griff AUSBAU • Die Griffabdeckung abnehmen. (!7-11) • Den Rückspiegel 1 abnehmen. • Die linken Lenkerschalter 2 abnehmen. • Die Bremsleuchtenschalterkabel 3 abtrennen, und den Hauptzylinder 4 abnehmen. (!7-64) • Lenkstangen-Balancer 5 und Griff 6 abnehmen. •...
  • Seite 248: Zusammenbau

    7-36 FAHRGESTELL ZUSAMMENBAU • Die Lenkstange in der umgekehrten Demontagereihenfolge wieder montieren. • Auf die folgenden Punkte achten: • Die Passfläche des Lenkstangenhalters auf die Körnermarke A an der Lenkstange ausrichten. • THREAD LOCK auf die Lenkstangenspannschrauben auftra- gen. • Die vorderen Lenkstangenspannschrauben zuerst proviso- risch festziehen, um Spiel an der Rückseite zu erhalten, dann beide Schrauben auf das vorgeschriebene Anzugsdrehmo- Abstand...
  • Seite 249: Teleskopgabel

    FAHRGESTELL 7-37 TELESKOPGABEL Staubdichtung Simmerring-Anschlagring " Simmerring Simmerringhalter Führungsmetall Öldichtstück & Außenrohr Zylinder Zugfeder Innenrohr Gleitmetall Scheibe Teleskopgabelfeder Zylinderschraube Teleskopgabel-Deckelschraube GEGENSTAND N·m kgf-m AUSBAU UND ZERLEGUNG • Den vorderen Beinschutz abnehmen. (!7-12) • Das Vorderrad ausbauen. (!7-20) • Den Vorderrad-Bremssattel 1 abnehmen, und die Brems- schlauchklemme 2 abtrennen.
  • Seite 250 7-38 FAHRGESTELL • Muttern abschrauben, Schrauben herausdrehen, und den Vorderradkotflügel 1 abnehmen. • Gabeldeckelschraube 2 und Scheibe mit dem Spezialwerk- zeug abnehmen. % 09940-30230: Steckschlüsseleinsatz mit Sechskant (17 mm) Beim Abnehmen der Gabeldeckelschraube vorsichtig sein, da sie federgespannt ist. • Die Gabelspannschrauben lösen, und die Teleskopgabel 3 abnehmen.
  • Seite 251 FAHRGESTELL 7-39 • Die Zylinderschraube 1 mit den Spezialwerkzeugen heraus- drehen. % 09940-34520: “T” Griff 09940-34531: Aufsatz A • Zylinder 2 und Zugfeder 3 abnehmen. • Staubdichtung 4 und Simmerring-Anschlagring 5 abneh- men. Darauf achten, das Außenrohr nicht zu beschädigen. •...
  • Seite 252: Gabelfeder-Überprüfung

    7-40 FAHRGESTELL GABELFEDER-ÜBERPRÜFUNG • Die Länge der Gabelfeder in unbelastetem Zustand messen. • Die Feder auswechseln, falls ihre Länge die Verschleiß- grenze unterschreitet. & Teleskopgabel-Federlänge, entspannt: Verschleißgrenze: 324 mm INNEN- UND AUSSENROHR-ÜBERPRÜ- FUNG • Gleitfläche von Innenrohr, Außenrohr und Zylinder auf Krat- zer, Abnutzung, Verbiegung und andere Ungewöhnlichkeiten überprüfen.
  • Seite 253: Zusammenbau Und Einbau

    FAHRGESTELL 7-41 ZUSAMMENBAU UND EINBAU • Die Teleskopgabel in der umgekehrten Reihenfolge des Aus- baus und der Zerlegung zusammen- und einbauen. • Auf die folgenden Punkte achten: * Alle Montage-Bauteile gründlich waschen. Unzureichendes Waschen kann zu Ölundichtigkeit und vorzeitigem Verschleiß von Teilen führen. * Bei Montage der Gabel neues Gabelöl verwenden.
  • Seite 254 Nachdem das Innenrohr in das Außenrohr eingesetzt worden ist, das Öldichtstück im Innenrohr halten, indem die Teleskopga- bel ganz zusammengedrückt wird. • SUZUKI SUPER GREASE auf die Lippe des Simmerrings 2 auftragen. • Den Simmerring 2 mit dem Spezialwerkzeug in das Außen- rohr einbauen.
  • Seite 255 # Zylinderschraube: 30 N·m (3,0 kgf-m) • Das vorgeschriebene Gabelöl in die Teleskopgabel einfüllen. & Teleskopgabelöl-Füllmenge (pro Holm): 284 ml , 99000-99044-10G: SUZUKI FORK OIL Nr. 10 Das Innenohr einige Male auf- und abbewegen, bis keine Luftblasen mehr aus dem Öl herauskommen.
  • Seite 256 • Die Gabelfeder 3 anbringen. • Den O-Ring an der Gabeldeckelschraube anbringen, und Gabelöl auftragen. , 99000-99044-10G: SUZUKI FORK OIL Nr. 10 Den O-Ring durch einen neuen ersetzen. • Das obere Ende des Gabelinnenrohrs ganz bis zur Berührung der Stufe der Montageöffnung in den Lenkschaft einsetzen.
  • Seite 257 FAHRGESTELL 7-45 • Nach vollständiger Montage die folgenden Überprüfungen durchführen. * Teleskopgabel (!2-21) * Tachokabelführung (!9-22)
  • Seite 258: Lenkung

    7-46 FAHRGESTELL LENKUNG Lenkschaft Scheibe " Lenkschaftmutter Staubschutz Oberer Innenlaufring Oberes Lager Unteres Lager Lenkstangenhalter-Spannschraube Lenkstangenhalter-Stellschraube Sicherungsmutter Lenkstangen-Spannschraube GEGENSTAND N·m kgf-m AUSBAU UND ZERLEGUNG • Die vordere Box abnehmen. (!7-14) • Die Teleskopgabel ausbauen. (!7-37) HINWEIS: Die Teleskopgabel muss nur dann ausgebaut werden, wenn der Lenkschaft auszuwechseln oder die Gabel zu zerlegen ist.
  • Seite 259 FAHRGESTELL 7-47 • Die Lenkstangenhalter-Spannschrauben 1 lösen. • Die Lenkstangenhalter-Stellschraube 2 herausdrehen. • Lenkstangenhalter mit Lenkstange abnehmen. Dieser Arbeitsschritt muss so durchgeführt werden, dass Bremsschlauch und Kabel nicht unnötig belastet werden. • Sicherungsmutter 3, Scheibe 4 und Lenkschaftmutter 5 mit den Spezialwerkzeugen abnehmen, und den Lenkschaft her- ausziehen.
  • Seite 260: Überprüfung

    7-48 FAHRGESTELL • Den unteren Innenlaufring mithilfe einer meißelartigen Stahl- stange mit einfachem Kopf entfernen. * Sofern keine Korrosion, Beschädigung oder andere Ungewöhnlichkeit festgestellt wird, braucht der Lagerlaufring nicht ausgewechselt zu werden. * Nachdem der untere Innenlaufring einmal ausgebaut worden ist, muss er durch einen neuen ersetzt wer- den.
  • Seite 261 7-49 • Den unteren Innenlaufring 1 mit dem Spezialwerkzeug ein- pressen. % 09925-18011: Lager-Einbauwerkzeug • SUZUKI SUPER GREASE auf oberes Lager, unteres Lager und Außenlaufringe auftragen. ' 99000-25010: SUZUKI SUPER GREASE “A” (Andere) 99000-25030: SUZUKI SUPER GREASE “A” (USA) • Die Lenkschaftmutter 2 mit den Spezialwerkzeugen auf das vorgeschriebene Anzugsdrehmoment anziehen.
  • Seite 262 7-50 FAHRGESTELL • Die Sicherungsmutter mit den Spezialwerkzeugen auf das vorgeschriebene Anzugsdrehmoment anziehen. % 09940-14911: Lenkungssteckschlüssel 09940-11420: Lenkschaftmutternuss # Sicherungsmutter: 30 N·m (3,0 kgf-m) HINWEIS: Anziehen der Sicherungsmutter kann einen Einfluss auf die Ein- stellung der Lenkschaftmutter haben. Deshalb die Lenkbewe- gung nach Anziehen der Sicherungsmutter erneut überprüfen und erforderlichenfalls korrigieren.
  • Seite 263: Hinterrad

    FAHRGESTELL 7-51 HINTERRAD Hinterer Reifen Hinterrad Hinterradmutter Achsmutter GEGENSTAND N·m kgf-m AUSBAU • Die Unterabdeckung abnehmen. • Die Auspuffrohrverbindungsmutter abschrauben. • Den Auspufftopf 1 abnehmen.
  • Seite 264: Überprüfung

    7-52 FAHRGESTELL • Die Auspufftopfhalterung 2 abnehmen. • Die Hinterradmuttern 3 abschrauben, und das Rad 4 abnehmen. ÜBERPRÜFUNG REIFEN • Zur Überprüfung des Reifens. (!7-82) HINTERRAD • Das Hinterrad bei abgenommenem Bremssattel drehen, und den Schlag mit einer Messuhr messen. •...
  • Seite 265 FAHRGESTELL 7-53 • Die Auspufftopf-Halterungsschrauben 2 auf das vorgeschrie- bene Anzugsdrehmoment anziehen. # Auspufftopf-Halterungsschraube: 50 N·m (5,0 kgf-m) • Die Schrauben von der Auspufftopfseite her einsetzen, und Auspufftopf 3, Aufpufftopf-Halterung 4, Scheiben und Aus- pufftopf-Befestigungsmuttern in dieser Reihenfolge anbrin- gen. •...
  • Seite 266: Hinterradbremse

    7-54 FAHRGESTELL HINTERRADBREMSE Bremsschlauch Hauptzylinder " Kolben/Manschettensatz Sprengring Balg Bremssattelhalterung & Bremsverriegelungsgehäuse Bremsverriegelungswelle Bremsverriegelungseinsteller Bremsverriegelungsarm Bremssattel Bremsklotzfeder Bremsklotz Kolben Kolbendichtung Staubdichtung Verbindungsschraube Bremssattel-Befestigungsschraube Bremsverriegelungsgehäuse-Schraube GEGENSTAND N·m kgf-m...
  • Seite 267 FAHRGESTELL 7-55 * Diese Bremsanlage ist mit Bremsflüssigkeit DOT 4 auf Ethylenglykol-Basis gefüllt. Nicht Flüs- sigkeiten anderen Typs verwenden oder zumischen, wie z.B. solche auf Silikon- oder Petro- leum-Basis. * Keine Bremsflüssigkeit aus einem alten, gebrauchten oder nicht richtig abgedichteten Behäl- ter verwenden.
  • Seite 268: Bremsklotz-Austausch

    7-56 FAHRGESTELL BREMSKLOTZ-AUSTAUSCH • Das Hinterrad ausbauen. (!7-51) • Die Hinterrad-Bremssattelabdeckung 1 abnehmen. • Die Bremssattel-Befestigungsschrauben herausdrehen. # Bremssattel-Befestigungsschraube: 25 N·m (2,5 kgf-m) • Bremsklotz-Befestigungsstifte 2 und Bremsklotz 3 abneh- men. Beim Anziehen der Bremssattel-Befestigungsschrau- ben sicherstellen, dass die Bremsscheibe ganz bis zum Ende auf die Achse geschoben ist.
  • Seite 269: Ausbau Und Zerlegung Des Bremssattels

    FAHRGESTELL 7-57 • Die Quernut des Bremssattelkolbens wie im Foto rechts gezeigt positionieren, und die neuen Bremsklötze anbringen. Sicherstellen, dass der konvexe Teil A des Bremsklot- zes sicher in der Nut des Bremssattelkolbens sitzt. HINWEIS: Nach Montage des Hinterrads den Kombibremshebel einige Male betätigen, um die Bremsverriegelung-Einstellautomatik in Funktion zu bringen.
  • Seite 270 7-58 FAHRGESTELL • Die Bremsklötze abnehmen. (!7-56) • Bremssattelhalterung 4 und Bremsklotzfeder 5 abnehmen. • Einen Lappen über den Kolben legen, damit er nicht heraus- springen kann, und ihn dann mit Druckluft austreiben. Keine Hochdruckluft verwenden, um Kolbenschäden zu vermeiden. •...
  • Seite 271: Überprüfung Des Bremssattels

    FAHRGESTELL 7-59 • Sicherungsmutter Bremsverriegelungseinsteller Bremsverriegelungsarm B und Bremsverriegelungswelle C abnehmen. ÜBERPRÜFUNG DES BREMSSATTELS • Auf Auslaufen von Bremsflüssigkeit von O-Ring 1 und Man- schette 2 überprüfen. • Falls irgendeine Beschädigung festgestellt wird, den Hinter- rad-Bremssattel durch einen neuen ersetzen. •...
  • Seite 272 • Die Körnermarke C an der Bremsverriegelungswelle auf die Körnermarke D am Bremsverriegelungsarm ausrichten. • SUZUKI SILICONE GREASE auf Spitze und Gewinde des Bremsverriegelungseinstellers auftragen, und Sicherungs- mutter sowie Feder provisorisch montieren. - 99000-25100: SUZUKI SILICONE GREASE...
  • Seite 273 • Kolbendichtung 6 und Staubdichtung 7 wie in der Abbildung gezeigt anbringen. • Den hinteren Bremssattelkolben 8 unter Rechtsdrehung wie- der in den Bremssattel einsetzen. • SUZUKI SILICONE GREASE auf die Bremssattelachsen 9 auftragen. - 99000-25100: SUZUKI SILICONE GREASE • Die Bremsklotzfeder anbringen.
  • Seite 274: Bremsscheiben-Ausbau

    7-62 FAHRGESTELL • Das Bremsverriegelungskabel 0 anbringen. • Die Bremssattel-Befestigungsschrauben auf das vorgeschrie- bene Anzugsdrehmoment anziehen. # Bremssattel-Befestigungsschraube: 25 N·m (2,5 kgf-m) • Die Verbindungsschraube auf das vorgeschriebene Anzugs- drehmoment anziehen. # Verbindungsschraube: 23 N·m (2,3 kgf-m) Beim Anziehen der Bremssattel-Befestigungsschrau- ben sicherstellen, dass die Bremsscheibe ganz bis zum Ende auf die Achse geschoben ist.
  • Seite 275: Bremsscheiben-Überprüfung

    FAHRGESTELL 7-63 • Die Bremsscheibe 3 von der Hinterradnabe 4 abnehmen. BREMSSCHEIBEN-ÜBERPRÜFUNG • Die Bremsscheibenoberfläche auf Kratzer, Risse und anor- malen Verschleiß überprüfen. • Die Scheibendicke an mehreren Stellen mit einem Mikrome- ter messen. • Falls der Messwert die Verschleißgrenze unterschreitet oder irgendein ungewöhnlicher Zustand festgestellt wird, die Scheibe durch eine neue ersetzen.
  • Seite 276: Ausbau Und Zerlegung Des Hauptzylinders

    7-64 FAHRGESTELL AUSBAU UND ZERLEGUNG DES HAUPTZY- LINDERS • Die Griffabdeckung abnehmen. (!7-11) • Den Rückspiegel 1 abnehmen. • Bremsflüssigkeit vom Kombibremsflüssigkeitsbehälter ablas- sen. (!2-18) • Die Bremsleuchtenschalterkabel abtrennen. • Die Verbindungsschraube 2 herausdrehen. Einen Lappen unter die Verbindungsschraube legen, sodass Bremsflüssigkeit keine Teile berühren kann.
  • Seite 277: Hauptzylinder-Überprüfung

    FAHRGESTELL 7-65 HAUPTZYLINDER-ÜBERPRÜFUNG • Hauptzylinder und Ausgleichbehälter innen mit frischer Bremsflüssigkeit säubern. * Spezifikation und Klassifikation: DOT 4 • Zylinderwand, Kolben/Manschettensatz und Feder auf Krat- zer, Korrosion und andere Schäden überprüfen. • Falls irgendeine Ungewöhnlichkeit festgestellt wird, Innenteile oder Hauptzylinder auswechseln. ZUSAMMENBAU UND EINBAU DES HAUPT- ZYLINDERS •...
  • Seite 278: Verzögerungsventil-Ausbau

    7-66 FAHRGESTELL VERZÖGERUNGSVENTIL-AUSBAU • Bremsflüssigkeit vom Kombibremssystem ablassen. (!2-18) • Den vorderen Beinschutz abnehmen. (!7-12) • Die Verbindungsschrauben 1 und 2 herausdrehen. • Die Auspuffrohr-Verbindungsschraube 3 herausdrehen. • Die Verzögerungsventil-Befestigungsschrauben 4 heraus- drehen. VERZÖGERUNGSVENTIL-MONTAGE • Das Verzögerungsventil in der umgekehrten Demontagerei- henfolge wieder montieren.
  • Seite 279 FAHRGESTELL 7-67 • Die Hinterrad-Bremssattelabdeckung 4 abnehmen. • Die Sicherungsmutter lösen. • Bremsverriegelungsarm 5 und Bremsverriegelungskabel 6 abnehmen. • Das Bremsverriegelungskabel anbringen. (!9-21) • Die Mutter 7 drehen, bis der Abstand 0 mm beträgt. Abstand • Das Bremsverriegelungskabel an den Bremsverriegelungshe- bel 8 anbringen, und die Mutter 9 anziehen.
  • Seite 280 7-68 FAHRGESTELL • Das Bremsverriegelungskabel anbringen. • Die Bremsverriegelung einstellen. (!2-28) • Die vordere Box anbringen.
  • Seite 281: Bremsanlage

    FAHRGESTELL 7-69 BREMSANLAGE BREMSVERRIEGELUNGSFUNKTION Der Bremsverriegelungsarm dreht durch das Bremsverriegelungskabel, sobald der Bremsverriegelungshe- bel gezogen wird. Die Drehbewegung wird vom Bremsverriegelungseinsteller, der über das Gewinde A mit dem Gehäuse verbunden ist, in eine Axialbewegung umgewandelt. Die Axialbewegung wird automatisch vom Hülsenkolben zur Einstellschraube übertragen. Die Einstell- schraube drückt den Bremsklotz über Einstellmutter/Bremssattelkolben zur Bremsscheibe.
  • Seite 282: Bremsverriegelung-Einstellautomatik

    7-70 FAHRGESTELL BREMSVERRIEGELUNG-EINSTELLAUTOMATIK Die Bremsverriegelung ist mit einer Einstellautomatik ausgestattet. Wenn der Bremsklotz abgenutzt ist, stellt die Einstellschraube/-mutter die Position des Bremssattelkolbens so ein, dass der vorgeschriebene Abstand zwischen Bremsklotz und Bremsscheibe erhalten bleibt. BETRIEB (Normale Bedingung→Bremsen) Der durch die Bremshebelbetätigung erzeugte Hydraulikdruck wirkt auf Einstellmutter/Bremssattelkolben. Einstellschrauben- und Einstellmuttergewinde haben einen Abstand.
  • Seite 283 FAHRGESTELL 7-71 BETRIEB (Bremsklötze abgenutzt→Bremsen→Einstellautomatik arbeitet) Wenn bei abgenutztem Bremsklotz gebremst wird, bewegen [ 1] sich Bremssattelkolben/Einstellmutter, bis der durch Abrieb bedingte Abstand kompensiert ist. Die Axialbewegung [ 2] wird in eine Drehbewegung umgewandelt, und wirkt auf Einstellschraube/Einstell- mutter. Nur die Einstellschraube dreht [ 3] sich, da Bremssattelkolben/Einstellmutter über Bremssattelkol- bennut und Bremsklotzvorsprung an A am Bremsklotz fixiert ist.
  • Seite 284: Überkompensierungsschutz

    7-72 FAHRGESTELL ÜBERKOMPENSIERUNGSSCHUTZ Bei plötzlichem Bremsen [ 1] arbeitet die Bremsverriegelung-Einstellautomatik zu schnell [ 2]. Bremssattelkolben/Einstellmutter wird zwangsweise gestoppt [ 3], sobald der Bremsklotz mit der Brems- scheibe in Berührung kommt, die Einstellschraube dreht sich jedoch danach durch Trägheitskraft [ 4]. Die Einstellschraube stoppt, wenn der Einstellschrauben/Mutter-Abstand Null wird.
  • Seite 285: Hinterradaufhängung

    FAHRGESTELL 7-73 HINTERRADAUFHÄNGUNG Dämpferhebel Stoßdämpfer " Distanzstück Lager Stoßdämpferschraube Dämpferhebel-Befestigungsmutter Hintere Dämpferstangenmutter Stoßdämpfer-Einstellerschraube GEGENSTAND N·m kgf-m AUSBAU UND ZERLEGUNG • Die Unterabdeckung 1 abnehmen. (!7-14) • Den Seitenbeinschutz abnehmen. (!7-15) • Die Rahmenabdeckung abnehmen. (!7-18) • Die Gepäckbox abnehmen. (!7-18) •...
  • Seite 286: Überprüfung

    7-74 FAHRGESTELL • Die Klemmen abtrennen. • Stoßdämpferschraube 3, Dämpferhebel-Befestigungsmutter 4 und hintere Dämpferstangenmutter 5 abnehmen. • Die Dämpferhebelmuttern 6, 7 abschrauben, und das Hin- terrad-Federungsgestänge zerlegen. • Die Dämpferhebellager mit den Spezialwerkzeugen aus- bauen. % 09930-30104: Schiebewelle 09923-73210: Lager-Ausbauwerkzeug ÜBERPRÜFUNG DÄMPFERHEBEL •...
  • Seite 287: Stossdämpfer-Entsorgung

    FAHRGESTELL 7-75 STOSSDÄMPFER • Stoßdämpfer, Schlauch und Einstellergehäuse auf Ölundich- tigkeit überprüfen. • Die Buchse auf Spiel und Beschädigung überprüfen. • Die Stoßdämpferfeder auf Risse und andere Schäden über- prüfen. • Falls irgendwelche Defekte festgestellt werden, den Stoß- dämpfer durch einen neuen ersetzen. STOSSDÄMPFER-ENTSORGUNG * Mit dem Stoßdämpfer vorsichtig umgehen, da er mit Stickstoff hohen Drucks gefüllt ist.
  • Seite 288 7-76 FAHRGESTELL • Gas durch die Ventilöffnung 2 evakuieren. Das Gesicht von der Ventilöffnung fern halten.
  • Seite 289: Zusammenbau Und Einbau

    FAHRGESTELL 7-77 ZUSAMMENBAU UND EINBAU • Die Hinterradaufhängung in der umgekehrten Reihenfolge des Ausbaus und der Zerlegung wieder zusammen- und einbauen. • Auf die folgenden Punkte achten: Links Rechts 50 N·m (5,0 kgf-m) 50 N·m (5,0 kgf-m) 78 N·m (7,8 kgf-m) 50 N·m (5,0 kgf-m) 50 N·m...
  • Seite 290: Feder-Vorspannungseinstellung

    Beim Presspassen des Lagers muss dieses so posi- tioniert werden, dass dessen Seite mit der Stanzmarke zum Werkzeug weist. • Vor der Montage SUZUKI SUPER GREASE auf jedes Distanzstück und Lager auftragen. ' 99000-25010: SUZUKI SUPER GREASE “A” (Andere) 99000-25030: SUZUKI SUPER GREASE “A” (USA) •...
  • Seite 291: Kurbelgehäuse-Halterung

    FAHRGESTELL 7-79 KURBELGEHÄUSE-HALTERUNG AUSBAU UND ZERLEGUNG • Die Motoraufhängungsmutter 1 lösen. • Außerdem die Kurbelgehäuse-Halterungsmutter 2 und die Gummidämpferschraube 3 lösen. • Das Bremsverriegelungskabel 4 abnehmen. • Motoraufhängungswelle sowie Kurbelgehäuse-Halterungs- mutter 5 und Gummidämpferschrauben 6 abnehmen. • Kurbelgehäuse-Halterung 7, Gummidämpfer 8 und Distanz- stücke 9 abnehmen.
  • Seite 292: Lager-Austausch

    7-80 FAHRGESTELL LAGER-AUSTAUSCH • Das Lager 1 mit den Spezialwerkzeugen ausbauen. % 09923-74511: Lager-Ausbauwerkzeug 09930-30104: Schiebewelle • Das Lager mit dem Spezialwerkzeug einpressen. % 09924-84521: Lager-Einbauwerkzeugsatz HINWEIS: Beim Presspassen des Lagers muss dieses so positioniert wer- den, dass dessen Seite mit der Stanzmarke das Werkzeug berührt.
  • Seite 293: Zusammenbau Und Einbau

    FAHRGESTELL 7-81 ZUSAMMENBAU UND EINBAU • Die Kurbelgehäuse-Halterung in der umgekehrten Reihen- folge des Ausbaus und der Zerlegung wieder zusammen- und einbauen. • Auf die folgenden Punkte achten: • Die Buchse mit dem gerändelten Ende A zum Rahmen wei- send einpressen. •...
  • Seite 294: Reifen Und Rad

    7-82 FAHRGESTELL REIFEN UND RAD REIFEN-DEMONTAGE Der kritischste Faktor eines schlauchlosen Reifens ist die Abdichtung zwischen Radfelge und Reifenwulst. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, einen Reifenwechsler zu verwenden, der diese Abdichtanforderung erfüllt und die Arbeit effizient sowie funktionell machen kann. Bezüglich Bedienungsweise siehe Anleitung des Reifenwechs- ler-Herstellers.
  • Seite 295: Überprüfung Des Ventils

    FAHRGESTELL 7-83 ÜBERPRÜFUNG DES VENTILS Das Ventil nach Abnehmen des Reifens von der Felge überprü- fen. Das Ventil durch ein neues ersetzen, wenn sich der Dich- tungsgummi A abschält oder beschädigt ist. HINWEIS: Falls das Ventil von außen gesehen keine Ungewöhnlichkeit aufweist, braucht es nicht abgenommen zu werden.
  • Seite 296: Reifen-Montage

    7-84 FAHRGESTELL REIFEN-MONTAGE • Reifen-Schmiermittel auf den Reifenwulst auftragen. • Zum Montieren des Reifens auf das Rad die folgenden Punkte beachten. * Ein Ventil, das einmal abgenommen worden ist, nicht wieder verwenden. * Niemals Öl, Fett oder Benzin als Ersatz für Rei- fen-Schmiermittel auf den Reifenwulst auftragen.
  • Seite 297: Ausgleichgewicht-Montage

    FAHRGESTELL 7-85 • Unter dieser Bedingung den “Felgenlinien” A-Anguss an den Reifenseitenwänden überprüfen. Die Linie muss rundum einen gleichen Abstand von der Radfelge haben. Wenn der Abstand zwischen der Felgenlinie und der Radfelge abweicht, ist dies ein Anzeichen dafür, dass der Wulst nicht richtig sitzt. In diesem Fall die Luft ganz vom Reifen ablassen, und den Wulst an beiden Seiten lösen.
  • Seite 298 ELEKTRIK ELEKTRIK INHALT BEI DER WARTUNG ZU BEACHTEN ............8- 3 STECKVERBINDER ................8- 3 STECKER ....................8- 3 KLEMMEN ....................8- 3 SICHERUNG ................... 8- 3 HALBLEITER-TEILE ................8- 4 BATTERIE ....................8- 4 ANSCHLIESSEN DER BATTERIE............8- 4 VERKABELUNG..................
  • Seite 299 ELEKTRIK ELEKTRIK INHALT TECHNISCHE DATEN................8-34 ANFANGSLADUNG ................8-34 WARTUNG....................8-36 NACHLADUNG..................8-36 ENTNEHMEN DER BATTERIE .............. 8-36...
  • Seite 300: Bei Der Wartung Zu Beachten

    ELEKTRIK BEI DER WARTUNG ZU BEACHTEN STECKVERBINDER • Zum Abtrennen eines Steckverbinders diesen unbedingt an den Klemmen anfassen; nicht an den Kabeln ziehen. Klicken • Zum Anschließen eines Steckverbinders diesen so hinein- drücken, dass er fest sitzt. • Den Steckverbinder auf Korrosion, Verschmutzung und Bruchstellen in der Abdeckung überprüfen.
  • Seite 301: Halbleiter-Teile

    ELEKTRIK HALBLEITER-TEILE • Kein Teil, das einen Halbleiter enthält, fallen lassen (z.B. FALSCH ECM, Regler/Gleichrichter). • Bei der Überprüfung eines Teils die entsprechenden Anwei- sungen genau befolgen. Falls die angegebenen Verfahren nicht genau befolgt werden, kann das entsprechende Teil beschädigt werden. BATTERIE •...
  • Seite 302: Gebrauch Des Multi-Stromkreistesters

    ELEKTRIK GEBRAUCH DES MULTI-STROMKREISTE- STERS • Die Plus- + und Minussonde - des Multi-Stromkreistesters richtig anlegen. Falscher Gebrauch kann zu einer Beschädi- gung des Motorrads und des Testers führen. • Falls Spannungs- und Stromwerte nicht bekannt sind, mit der Messung im höchsten Bereich beginnen. •...
  • Seite 303: Lage Der Elektrischen Bauteile

    ELEKTRIK LAGE DER ELEKTRISCHEN BAUTEILE 1 Starterrelais 8 Stauraumleuchte 2 Sicherungskasten 9 Regler/Gleichrichter 3 Blinker-/Seitenständerrelais 0 TO-Sensor (!4-35) 4 Linker Lenkerschalter A Seitenständerschalter 5 Linker Bremsschalter B Starter 6 Stauraumleuchten-Sitzschalter C ECT-Sensor (!6-9) 7 Stauraumleuchtenschalter D Zündspule...
  • Seite 304 ELEKTRIK E TP-Sensor (!4-28) P ECM (Motor-Steuermodul) F IAP-Sensor (!4-25) Q Kraftstoffpumpenrelais G Einspritzventil (!4-37) R Sicherheitsrelais H IAC-Ventil (!4-39) S Geschwindigkeitssensor I IAT-Sensor (!4-33) T Bremsverriegelungsschalter J PAIR-Steuermagnetventil (!10-6) U Signalhorn K Kraftstoffpumpe (!5-8) V Kühllüfterschalter L Rechter Lenkerschalter W Kühllüfter M Rechter Bremsschalter X HO2-Sensor (!4-42)
  • Seite 305: Ladesystem

    ELEKTRIK LADESYSTEM Zündschalter Hauptsicherung Batterie Generator Regler/Gleichrichter FEHLERDIAGNOSE Batterie wird schnell leer Schritt 1 1) Auf Zubehör überprüfen, das viel Strom verbraucht. Ist Zubehör installiert? Zubehör abtrennen. NEIN Mit Schritt 2 fortfahren. Schritt 2 1) Batterie auf Leckstrom überprüfen. (!8-10) Kein Leckstrom bei Batterie? Mit Schritt 3 fortfahren.
  • Seite 306 ELEKTRIK Schritt 4 1) Den Durchgang der Generatorspule messen. (!8-11) Stimmt der Widerstand der Generatorspule? Mit Schritt 5 fortfahren. • Generatorspule defekt. NEIN • Zuleitungskabel abgetrennt. Schritt 5 1) Die Generator-Leerlaufspannung messen. (!8-11) Stimmt die Generator-Leerlaufleistung? Mit Schritt 6 fortfahren. NEIN Generator defekt.
  • Seite 307: Ladesystem-Überprüfung

    8-10 ELEKTRIK LADESYSTEM-ÜBERPRÜFUNG BATTERIE-LECKSTROMPRÜFUNG • Die Zündung ausschalten (“OFF”). • Die Batterieabdeckung abnehmen. (!8-36) • Das Massekabel - der Batterie abtrennen. Den Strom zwischen dem Minuspol - der Batterie und dem negativen Batteriekabel - mit dem Multi-Stromkreistester mes- sen. Wenn der Messwert den vorgeschriebenen Wert über- schreitet, ist Leckstrom vorhanden.
  • Seite 308: Generatorspulen-Widerstandsprüfung

    ELEKTRIK 8-11 GENERATORSPULEN-WIDERSTANDSPRÜFUNG • Die vordere Box abnehmen. (!7-14) • Den Generatorstecker 1 abtrennen. Den Widerstand zwischen den drei Kabeln messen. Wenn der Widerstand nicht vorschriftgemäß ist, die Statorspule durch eine neue ersetzen. Außerdem sicherstellen, dass der Generatorkern isoliert ist. # 09900-25008: Multi-Stromkreistestersatz ( Testerknopf-Anzeige: Widerstand (Ω) &...
  • Seite 309 8-12 ELEKTRIK REGLER/GLEICHRICHTER-ÜBERPRÜFUNG • Die vordere Instrumententafel abnehmen. (!7-13) • Die Regler/Gleichrichter-Stecker abtrennen. • Den Regler/Gleichrichter 1 abnehmen. Die Spannung zwischen den Klemmen mit dem Multi-Stromkrei- stester messen, wie in der Tabelle unten angegeben. Wenn die Spannung nicht vorschriftgemäß ist, den Reg- ler/Gleichlichter durch einen neuen ersetzen.
  • Seite 310: Startersystem

    ELEKTRIK 8-13 STARTERSYSTEM Starterknopf Vorderrad-Bremsschalter Signalsicherung Starterrelais Zündschalter Sicherheitsrelais Hinterrad-Bremsschalter Hauptsicherung Zu Zündspule Motorabstellschalter Starter Blinker/ Seitenständerrelais Batterie Zündungssicherung Seitenständerschalter FEHLERDIAGNOSE HINWEIS: Vor der Diagnose sicherstellen, dass die Sicherungen nicht durchgebrannt sind, und dass die Batterie voll geladen ist. Starter läuft nicht. Schritt 1 1) Den Vorder- oder Hinterradbremshebel ziehen, und die Zündung einschalten, während der Motorabstell- schalter auf “RUN”, und der Seitenständerschalter auf “ON”...
  • Seite 311: Ausbau Und Zerlegung Des Starters

    8-14 ELEKTRIK Schritt 3 1) Die Starterrelaisspannung an den Starterrelais-Steckverbindern (zwischen Y/G + und B/W -) messen, wenn der Starterknopf gedrückt wird. Stimmt die Spannung? Mit Schritt 4 fortfahren. • Sicherheitsrelais defekt. • Starterknopf defekt. • Motorabstellschalter defekt. • Blinker-/Seitenständerrelais defekt. NEIN •...
  • Seite 312: Überprüfung Des Starters

    ELEKTRIK 8-15 • Den Starter wie gezeigt zerlegen. Gehäuseabschluss (außen) O-Ring " Startergehäuse Anker Gehäuseabschluss (innen) O-Ring & Simmerring Scheibe Beilage Starterkabelschraube Starter-Gehäuseschraube Starter-Befestigungsschraube GEGENSTAND N·m kgf-m 0,27 0,37 ÜBERPRÜFUNG DES STARTERS KOHLEBÜRSTENPRÜFUNG • Die Kohlebürsten auf anormale Abnutzung, Risse und Unebenheit im Bürstenhalter überprüfen.
  • Seite 313: Überprüfung Der Ankerspule

    ZUSAMMENBAU UND EINBAU DES STAR- TERS Den Starter in der umgekehrten Reihenfolge der Demontage wieder montieren. Auf die folgenden Punkte achten: • SUZUKI SUPER GREASE auf die Lippe des Simmerrings auftragen. - 99000-25010: SUZUKI SUPER GREASE “A” (Andere) 99000-25030: SUZUKI SUPER GREASE “A” (USA) •...
  • Seite 314 • Die O-Ringe an den Starter-Gehäuseschrauben anbringen, und die Schrauben anziehen. / Starter-Gehäuseschraube: 3,7 N·m (0,37 kgf-m) • SUZUKI SUPER GREASE auf den O-Ring 3 auftragen. - 99000-25010: SUZUKI SUPER GREASE “A” (Andere) 99000-25030: SUZUKI SUPER GREASE “A” (USA) • Den Starter einbauen.
  • Seite 315: Überprüfung Des Starterrelais

    8-18 ELEKTRIK ÜBERPRÜFUNG DES STARTERRELAIS • Den vorderen Beinschutz abnehmen. (!7-12) • Das Massekabel - der Batterie abtrennen. • Die Starterrelaisabdeckung abnehmen. Batterie- +-Kabel • Starterkabel, Starterrelaisstecker abtrennen. • Das Starterrelais abnehmen. • 12 V an die Zuleitungskabel A und B anlegen, und mit dem Multi-Stromkreistester auf Durchgang zwischen dem Plus- und Minuspol prüfen.
  • Seite 316: Überprüfung Der Seitenständer/ Zündung-Verriegelungssystem-Teile

    ELEKTRIK 8-19 ÜBERPRÜFUNG DER SEITENSTÄN- DER/ZÜNDUNG-VERRIEGELUNGSSY- STEM-TEILE Kontrollieren, ob das Verriegelungssystem richtig funktioniert. Wenn das Verriegelungssystem nicht richtig funktioniert, jedes einzelne Bauteil auf Beschädigung und Abnormität überprüfen. Falls irgendeine Ungewöhnlichkeit festgestellt wird, das Bauteil durch ein neues ersetzen. SEITENSTÄNDERSCHALTER-ÜBERPRÜFUNG • Den Seitenbeinschutz abnehmen. (!7-15) •...
  • Seite 317: Überprüfung Des Seitenständerrelais

    8-20 ELEKTRIK • Sicherstellen, dass kein Durchgang zwischen den Klemmen A und B besteht. Wenn Durchgang festgestellt wird, das Relais auswechseln. # 09900-25008: Multi-Stromkreistestersatz + Testerknopf-Anzeige: Durchgangstest (,) • Sicherstellen, dass Durchgang zwischen den Klemmen A und B besteht, wenn 12-V-Batteriespannung angelegt wird; Plus an Klemme C, Minus an Klemme D.
  • Seite 318: Zündanlage

    ELEKTRIK 8-21 ZÜNDANLAGE Blinker/ Motorabstellschalter Seitenständerrelais Zündspule Stromver- Zündungssicherung sorgungs- schaltung Sensor Wellenform- Anordnung- Zündschalter sschaltung Hauptsicherung Batterie Sensor Sensor FEHLERDIAGNOSE Überhaupt kein oder nur schwacher Funke HINWEIS: Sicherstellen, dass der Motorabstellschalter auf “RUN” gestellt, und dass der Seitenständer eingeklappt ist. Vor der Diagnose sicherstellen, dass die Sicherung nicht durchgebrannt, und die Batterie vollgeladen ist.
  • Seite 319 8-22 ELEKTRIK Schritt 2 1) Die Batteriespannung zwischen den Eingangskabeln (O/W und B/W) am ECM bei auf “ON” gestelltem Zündschalter messen. Stimmt die Spannung? Mit Schritt 3 fortfahren. • Zündschalter defekt. • Blinker-/Seitenständerschalterrelais defekt. NEIN • Zündschalter defekt. • Kabelbaum gebrochen oder schlechter Anschluss der Stecker der entsprechen- den Schaltungen.
  • Seite 320: Zündanlagenprüfung

    ELEKTRIK 8-23 ZÜNDANLAGENPRÜFUNG ZÜNDSPULEN-PRIMÄRSPITZENSPANNUNGSPRÜFUNG • Das Trittbrett abnehmen. (!7-19) • Den Zündkerzenstecker abtrennen. • Bei angeschlossenem Zündkerzenstecker eine neue Zünd- kerze gegen den Motor halten, um sie zu erden. HINWEIS: * Sicherstellen, dass alle Stecker angeschlossen sind. * Sicherstellen, dass die Batterie voll geladen ist. Die Zündspulen-Primärspitzenspannung mit dem Multi-Strom- Spitzenspannung- sadapter...
  • Seite 321: Zündspulen-Widerstandsprüfung

    8-24 ELEKTRIK ZÜNDSPULEN-WIDERSTANDSPRÜFUNG • Das Trittbrett abnehmen. (!7-19) • Das Zündspulenzuleitungskabel abtrennen. Den Zündspulen-Widerstand sowohl in der Primär- als auch in der Sekundärwicklung messen. Wenn der Widerstand nicht vor- schriftgemäß ist, die Zündspule durch eine neue ersetzen. # 09900-25008: Multi-Stromkreistestersatz ( Testerknopf-Anzeige: Widerstand (Ω) &...
  • Seite 322: Ckp-Sensor-Widerstandsprüfung

    ELEKTRIK 8-25 • Die vordere Box abnehmen. (!7-14) • Den CKP-Sensorstecker 1 abtrennen, und den Multi-Strom- kreistester mit dem Spitzenspannungsadapter anschließen. + Sonde: Grünes Zuleitungskabel - Sonde: Blaues Kabel Die CKP-Sensor-Spitzenspannung am CKP-Sensor-Zuleitungs- kabelstecker auf gleiche Weise wie beim ECM-Stecker messen. ' Testerknopf-Anzeige: Spannung (%) &...
  • Seite 323: Kombiinstrument

    8-26 ELEKTRIK KOMBIINSTRUMENT AUSBAU UND ZERLEGUNG • Die vordere Instrumententafel abnehmen. (!7-13) • Das Kombiinstrument zerlegen, wie gezeigt.
  • Seite 324: Überprüfung

    ELEKTRIK 8-27 ÜBERPRÜFUNG WASSERTEMPERATURANZEIGEN-ÜBERPRÜFUNG • Bezüglich Prüfverfahren. (!6-9) • Die Rahmenabdeckung abnehmen. (!7-18) • Den Wassertemperatursensorstecker abtrennen. • Bei eingeschalteter Zündung und einem zwischen dunkelgrü- nem und schwarz/braunem geschlossenen Stellwiderstand Wassertemperaturanzeigen-Nadelausschlag überprü- fen, wenn der Widerstand auf bestimmte Werte eingestellt wird.
  • Seite 325: Kraftstoffstandmesser-Überprüfung

    8-28 ELEKTRIK • Das Vorderrad anheben, drehen und sicherstellen, dass die Spannung zwischen 0 und 12 V variiert. • Wenn irgendein ungewöhnlicher Zustand festgestellt wird, den Sensor durch einen neuen ersetzen. KRAFTSTOFFSTANDMESSER-ÜBERPRÜ- FUNG • Den Seitenbeinschutz abnehmen. (!7-15) • Den Kraftstoffpumpenstecker 1 abtrennen. •...
  • Seite 326: Lampe

    ELEKTRIK 8-29 LAMPE SCHEINWERFER E-03, 28, 33 E-02, 19, 54 " Falls eine Glühlampe mit bloßen Händen angefasst worden ist, sollte sie mit einem mit Alkohol oder Seifenlauge angefeuchteten Tuch gereinigt werden, um vorzeitiges Versagen zu vermei- den. AUSTAUSCH DER SCHEINWERFER-GLÜHLAMPE •...
  • Seite 327: Vordere Blinkleuchte

    8-30 ELEKTRIK VORDERE BLINKLEUCHTE " Falls eine Glühlampe mit bloßen Händen angefasst worden ist, sollte sie mit einem mit Alkohol oder Seifenlauge angefeuchteten Tuch gereinigt werden, um vorzeitiges Versagen zu vermei- den. AUSTAUSCH DER VORDEREN BLINKLEUCHTEN-GLÜH- LAMPE • Den vorderen Beinschutz abnehmen. (!7-12) •...
  • Seite 328: Hintere Blinkleuchte/Bremsleuchte/Schlussleuchte/ Kennzeichenleuchte

    ELEKTRIK 8-31 HINTERE BLINKLEUCHTE/BREMSLEUCHTE/SCHLUSSLEUCHTE/KENN- ZEICHENLEUCHTE " Falls eine Glühlampe mit bloßen Händen angefasst worden ist, sollte sie mit einem mit Alkohol oder Seifenlauge angefeuchteten Tuch gereinigt werden, um vorzeitiges Versagen zu vermei- den. AUSTAUSCH DER HINTEREN BLINKLEUCHTEN-GLÜH- LAMPE • Die (mittlere) Rahmenabdeckung abnehmen. (!7-17) •...
  • Seite 329: Austausch Der Kennzeichenleuchten-Glühlampe

    8-32 ELEKTRIK BREMS-/SCHLUSSLEUCHTEN-AUSTAUSCH • Die untere Rahmenabdeckung abnehmen. (!7-15) • Die Fassung 1 abnehmen. • Die Glühlampe entnehmen. • Die Bremsleuchte in der umgekehrten Reihenfolge der Demontage wieder montieren. AUSTAUSCH DER KENNZEICHENLEUCHTEN-GLÜHLAMPE • Die untere Rahmenabdeckung abnehmen. (!7-15) • Die Streuscheibe 1 abnehmen. •...
  • Seite 330: Überprüfung

    ELEKTRIK 8-33 ÜBERPRÜFUNG Jeden Schalter mit einem Tester auf Durchgang überprüfen. Falls irgendeine Ungewöhnlichkeit festgestellt wird, die entspre- chenden Schalter-Baugruppen durch neue ersetzen. # 09900-25008: Multi-Stromkreistestersatz ZÜNDSCHALTER SIGNALHORNKNOPF Für E-03, 28, 33 Farbe B/Bl Farbe Position Position PUSH VORDERRAD-BREMSSCHALTER ZÜNDSCHALTER Farbe B/Bl Für andere...
  • Seite 331: Batterie

    8-34 ELEKTRIK BATTERIE TECHNISCHE DATEN Typen-Bezeichnung FT12A-BS Kapazität 12 V, 36 kC (10 Ah)/10 HR a Anodenplatten e Anschlag b Separator (Glasfaserplatte) f Filter c Kathodenplatten g Klemme d Obere Abdeckungslüftung h Sicherheitsventil ANFANGSLADUNG EINFÜLLEN VON ELEKTROLYT • Das Aluminiumband 1, mit dem die Elektrolyt-Einfüllöffnun- gen 2 abgedichtet sind, entfernen.
  • Seite 332 ELEKTRIK 8-35 HINWEIS: Wenn keine Luftblasen aus einer Einfüllöffnung hochkommen, zwei- bis dreimal auf die Unterseite des Elektrolytbehälters klop- fen. Den Behälter niemals von der Batterie abnehmen. • Nachdem sichergestellt worden ist, dass der Elektrolyt ganz in die Batterie gelaufen ist, die Elektrolyt-Behälter von der Batterie abnehmen.
  • Seite 333: Wartung

    8-36 ELEKTRIK WARTUNG Den Batteriebehälter einer Sichtprüfung auf Schäden unterzie- hen. Falls irgendwelche Anzeichen von Rissbildung oder Aus- laufen von Elektrolyt an den Seiten der Batterie festgestellt werden, die Batterie durch eine neue ersetzen. Falls die Batte- riepole verrostet oder mit einer weißen pulverartigen Säure- schicht bezogen sind, die Pole mithilfe von Schleifpapier säubern.
  • Seite 334 ELEKTRIK 8-37 • Zuerst das --Batteriekabel 2 abtrennen. • Das +-Batteriekabel 3 abtrennen. • Die Batterie entnehmen.
  • Seite 335 WARTUNGSINFORMATIONEN 9-1 WARTUNGSINFORMATIONEN INHALT FEHLERDIAGNOSE ..................9- 2 STÖRUNGSCODE UND FEHLERZUSTAND ........9- 2 MOTOR ....................9- 4 KÜHLER (KÜHLSYSTEM) ..............9- 9 FAHRGESTELL ..................9-10 BREMSEN ....................9-11 ELEKTRIK ....................9-12 BATTERIE ....................9-13 SPEZIALWERKZEUGE ................9-14 KABELBAUM-, SEILZUG- UND SCHLAUCH-VERLEGUNG...... 9-18 KABELBAUM-VERLEGUNG ..............
  • Seite 336: Fehlerdiagnose

    WARTUNGSINFORMATIONEN FEHLERDIAGNOSE STÖRUNGSCODE UND FEHLERZUSTAND ERKANNTER FEHLERZUSTAND STÖRUNGS- ERKANNTER CODE POSTEN ÜBERPRÜFEN AUF KEIN DEFEKT -------------------- Kurbelwellenpositions- Das Signal erreicht das ECM nicht innerhalb von 3 Sekunden sensor nach Empfang des Startersignals. Kurbelwellenpositionssensor-Verkabelung und mechanische Teile. (Kurbelwellenpositionssensor, Verkabelung/Stecker-Verbin- dung) Ansaugluftdrucksensor Der Sensor soll die folgende Spannung erzeugen. (0,3 V Sensorspannung <...
  • Seite 337 WARTUNGSINFORMATIONEN Kraftstoffpumpenrelais Der Kraftstoffpumpe wird keine Spannung zugeführt, obwohl das Kraftstoffpumpenrelais eingeschaltet ist, bzw. Spannung wird der Kraftstoffpumpe zugeführt, obwohl das Kraftstoffpum- penrelais ausgeschaltet ist. Kraftstoffpumpenrelais, Verbindungsleitung, Stromversorgung zu Kraftstoffpumpenrelais. Zündschalter Zündschaltersignal gelangt nicht zu ECM. Zündschalter, Kabel/Stecker. Beheizter Sauerstoff- Während O2-Rückkopplungssteuerung liegt die O2-Sensor- sensor (HO2S) spannung über oder unter dem Sollwert.
  • Seite 338: Motor

    WARTUNGSINFORMATIONEN MOTOR Störung Symptom und mögliche Ursachen Abhilfe Motor startet nicht Kompression zu niedrig oder bereitet 1. Ventilspiel verstellt. Einstellen. Anlassschwierigkei- 2. Ventilführungen abgenutzt oder schlechter Reparieren oder auswech- ten. Ventilsitz. seln. 3. Falsche Ventilsteuerung. Einstellen. 4. Kolbenringe übermäßig abgenutzt. Wechseln.
  • Seite 339 WARTUNGSINFORMATIONEN Störung Symptom und mögliche Ursachen Abhilfe Motor läuft im Leer- 1. Ventilspiel verstellt. Einstellen. lauf schlecht. 2. Schlechter Ventilsitz. Auswechseln oder reparie- ren. 3. Ventilführungen defekt. Wechseln. 4. Nockenwelle abgenutzt. Wechseln. 5. Elektrodenabstand zu breit. Einstellen oder auswech- seln. 6.
  • Seite 340 WARTUNGSINFORMATIONEN Störung Symptom und mögliche Ursachen Abhilfe Motor geräuschvoll. Übermäßiges Ventilklappern 1. Ventilspiel zu groß. Einstellen. 2. Ventilfedern ermüdet oder gebrochen. Wechseln. 3. Kipphebel- oder Nocken-Oberfläche abgenutzt. Wechseln. 4. Nockenwellenzapfen abgenutzt oder verbrannt. Wechseln. Geräusch scheint von Kolben zu kommen 1.
  • Seite 341 WARTUNGSINFORMATIONEN Störung Symptom und mögliche Ursachen Abhilfe Motor läuft im Luftströmungssystem defekt hohen Drehzahlbe- 1. Luftfiltereinsatz verstopft. Reinigen oder auswech- reich schlecht. seln. 2. Drosselventil defekt. Einstellen oder auswech- seln. 3. IAC-Ventil defekt. Wechseln. 4. Luftansaugung durch die Drosselgehäuseverbin- Reparieren oder auswech- dung.
  • Seite 342 WARTUNGSINFORMATIONEN Störung Symptom und mögliche Ursachen Abhilfe Motor-Heißlauf. Motor-Innenteile defekt 1. Starke Ölkohleablagerungen auf Kolbenböden. Reinigen. 2. Zu wenig Öl im Motor. Öl nachfüllen. 3. Ölpumpe defekt oder Ölkreis verstopft. Auswechseln oder reinigen. 4. Falschluft vom Ansaugrohr. Nachziehen oder auswech- seln.
  • Seite 343: Kühler (Kühlsystem)

    WARTUNGSINFORMATIONEN KÜHLER (KÜHLSYSTEM) Störung Symptom und mögliche Ursachen Abhilfe Motor-Heißlauf. 1. Nicht genügend Motor-Kühlmittel. Kühlmittel nachfüllen. 2. Kühlerblock mit Schmutz oder Zunder verstopft. Reinigen. 3. Kühllüfter defekt. Reparieren oder auswech- seln. 4. Kühllüfter-Thermoschalter defekt. Wechseln. 5. Wasserdurchgang verstopft. Reinigen. 6. Luft im Kühlkreislauf eingeschlossen. Entlüften.
  • Seite 344: Fahrgestell

    9-10 WARTUNGSINFORMATIONEN FAHRGESTELL Störung Symptom und mögliche Ursachen Abhilfe Lenkung schwer- 1. Lenkschaftmutter überzogen. Einstellen. gängig. 2. Lager in Lenkschaft gebrochen. Wechseln. 3. Lenkschaft verzogen. Wechseln. 4. Reifen-Fülldruck unzureichend. Einstellen. Lenker flattert. 1. Balance-Verlust zwischen linkem und rechtem Wechseln. Gabelholm. 2.
  • Seite 345: Bremsen

    WARTUNGSINFORMATIONEN 9-11 BREMSEN Störung Symptom und mögliche Ursachen Abhilfe Zuwenig Brems- 1. Auslaufen von Bremsflüssigkeit vom Reparieren oder auswech- kraft. Hydrauliksystem. seln. 2. Bremsklötze abgenutzt. Wechseln. 3. Öl auf Reibfläche der Bremsklötze. Bremsscheibe und Brems- klötze reinigen. 4. Scheibe abgenutzt. Wechseln.
  • Seite 346: Elektrik

    9-12 WARTUNGSINFORMATIONEN ELEKTRIK Störung Symptom und mögliche Ursachen Abhilfe Überhaupt kein oder 1. Zündspule/Zündkerzenstecker oder Kurbelwellen- Wechseln. nur schlechter positionssensor defekt. Funke. 2. Zündkerze defekt. Wechseln. 3. Generator defekt. Wechseln. 4. ECM defekt. Wechseln. 5. Umkippsensor defekt. Wechseln. 6. Stromkreisunterbrechung bei Verkabelungsver- Überprüfen und reparieren.
  • Seite 347: Batterie

    WARTUNGSINFORMATIONEN 9-13 Störung Symptom und mögliche Ursachen Abhilfe Reparieren oder auswech- Unstabile Ladung. 1. Kabelisolierung wegen Vibrationen seln. durchgescheuert, sodass zwischenzeitliche Kurzschlüsse verursacht werden. Wechseln. 2. Generator intern kurzgeschlossen. Wechseln. 3. Regler/Gleichrichter defekt. Starterknopf funk- 1. Batterie leer. Reparieren oder auswech- tioniert nicht.
  • Seite 348: Spezialwerkzeuge

    9-14 WARTUNGSINFORMATIONEN SPEZIALWERKZEUGE 09900-20202 09900-20204 09900-20205 09900-20102 Mikrometer Mikrometer Mikrometer 09900-20508 Noniusschublehre (25 – 50 mm) (50 – 75 mm) (0 – 25 mm) Zylinderlehrensatz 09900-20605 09900-20602 Messschieber mit Messuhr Messuhr 09900-20607 09900-20803/ (1/1 000 mm, (1/100 mm, 10 – 34 Messuhr 09900-20701 09900-20806...
  • Seite 349 WARTUNGSINFORMATIONEN 9-15 09913-70210 09913-75830 09915-63310 09915-64512 Lager-Einbauwerk- Lager-Einbauwerk- Kompressions- Kompressions- 09915-74511 zeugsatz zeug messer Adapter messer Öldruckmesser 09915-74521 09915-74540 09916-10911 Öldruckmesser- Öldruckmesser- 09915-77331 Ventil-Läppwerk- 09916-14510 schlauch schlauch-Aufsatz Öldruckmesser zeugsatz Ventilfederheber 09916-14910 09916-20610 09916-20620 09916-21111 09916-24311 Aufsatz für Ventil- Ventilsitzfräser Ventilsitzfräser Ventilsitz-Fräser- Volldorn federheber...
  • Seite 350 9-16 WARTUNGSINFORMATIONEN 09921-20240 09922-21410 09922-31420 09923-73210 09923-74511 Lager-Ausbau- Lange Nuss Kupplungsfeder- Lager-Ausbau- Lager-Ausbau- werkzeugsatz (46 mm) zange werkzeug werkzeug 09924-84510 09924-84521 09925-18011 09925-98221 09924-52410 Lager-Einbauwerk- Lager-Einbauwerk- Lager-Einbauwerk- Lager-Einbauwerk- Nuss zeugsatz zeugsatz zeug zeug 09930-10121 09930-11930 Zündkerzen-Steck- Torx-Einsatz 09930-11940 09930-30104 09930-31921 schlüsselsatz JT30H Einsatzhalter...
  • Seite 351 WARTUNGSINFORMATIONEN 9-17 09940-30230 09940-40230 09940-14911 Steckschlüsselein- Kraftstoffdruck- Lenkungssteck- satz mit Sechs- 09940-34520 09940-34531 messer-Schlauch- schlüssel kant (17 mm) “T”Griff Aufsatz A aufsatz 09940-52861 Teleskopga- 09941-34513 bel-Simmer- Lenklagerlauf- 09941-54911 09941-74910 ring-Einbauwerkze 09940-92440 ring-Einbauwerk- Lageraußenlauf- Lageraußenlauf- ugsatz Schlüsselsatz zeug ring-Austreiber ring-Austreiber 09951-16080 09943-74111 Lager-Einbauwerk- Gabelölstandlehre...
  • Seite 352: Kabelbaum-, Seilzug- Und Schlauch-Verlegung

    9-18 WARTUNGSINFORMATIONEN KABELBAUM-, SEILZUG- UND SCHLAUCH-VERLEGUNG KABELBAUM-VERLEGUNG Klemme PAIR-Steuerelektromagnet Klemme Kabelbaum Kabelbaum Klemme Batterie-Plusklemme Clamp Kabelbaum Kabelbaum IAC-Ventil An deren Markierung Stauraumleuchte zusammenklemmen. PAIR-Steuerelektromagnet TP-Sensor Klemme Starter Klemme Kabelbaum Kabelbaum Klemme IAC-Ventil Generator PAIR-Steuerelektromagnet Batterie-Masseklemme TP-Sensor Klemme an Kabelbaum Kabelbaum Starter Bremsschlauch vorgesehen...
  • Seite 353 WARTUNGSINFORMATIONEN 9-19 Klemme Zündspule Vorderer Blinkleuchtenstecker (L) Vorderer Blinkleuchtenstecker (R) Scheinwerfer Klemme Zündkabel Starterkabel Motormasse Klemme Lenkerschalter (R) Lenkerschalter (L) Bremsschlauch Gasseilzug An deren Markierung zusammenklemmen. Lenkerschalter (R) Lenkerschalter (L) Zur Innenseite des Führungsschlauchs verlegen Klemme Tachostecker Sicherungskasten Starterrelais Kabelbaum Bremsverriegelungsschalter Klemme FI-Steuergerät...
  • Seite 354: Seilzug-Verlegung

    9-20 WARTUNGSINFORMATIONEN SEILZUG-VERLEGUNG...
  • Seite 355: Tachowellen-Verlegung

    WARTUNGSINFORMATIONEN 9-21 TACHOWELLEN-VERLEGUNG Das Kabel an der weißen Markierung festklemmen. 100mm 70mm 100mm Keine Lockerheit bei Schlauch oder Kabel im Abschnitt unter der Klemme. 100mm Das Instrumentenkabel zwischen den Bremsschläuchen verlegen. An der Basis abschneiden. · So anbringen, dass die Schlaufe nach hinten weist.
  • Seite 356: Sitzschlosskabel-Verlegung

    9-22 WARTUNGSINFORMATIONEN SITZSCHLOSSKABEL-VERLEGUNG...
  • Seite 357: Stossdämpferschlauch-Verlegung

    WARTUNGSINFORMATIONEN 9-23 STOSSDÄMPFERSCHLAUCH-VERLEGUNG...
  • Seite 358: Vorderrad-Bremsschlauch-Verlegung

    9-24 WARTUNGSINFORMATIONEN VORDERRAD-BREMSSCHLAUCH-VERLEGUNG...
  • Seite 359: Hinterrad-Bremsschlauch-Verlegung

    WARTUNGSINFORMATIONEN 9-25 HINTERRAD-BREMSSCHLAUCH-VERLEGUNG...
  • Seite 360: Kühlerschlauch-Verlegung

    9-26 WARTUNGSINFORMATIONEN KÜHLERSCHLAUCH-VERLEGUNG...
  • Seite 361: Kraftstofftank, Untere Kraftstofftank-Abdeckungsbefestigung

    WARTUNGSINFORMATIONEN 9-27 KRAFTSTOFFTANK, UNTERE KRAFTSTOFFTANK-ABDECKUNGSBEFE- STIGUNG...
  • Seite 362: Drosselgehäuse-Einbau/Schlauch-Verlegung

    9-28 WARTUNGSINFORMATIONEN DROSSELGEHÄUSE-EINBAU/SCHLAUCH-VERLEGUNG...
  • Seite 363: Seitenständer-Aufbau

    WARTUNGSINFORMATIONEN 9-29 SEITENSTÄNDER-AUFBAU Seitenständer- Außenfeder Seitenständer- Innenfeder MITTELSTÄNDER-AUFBAU Außenseite...
  • Seite 364: Anzugsdrehmoment

    9-30 WARTUNGSINFORMATIONEN ANZUGSDREHMOMENT MOTOR GEGENSTAND N·m kgf-m Hinterachsmutter 12,0 Steuerkettenspannerschraube Nockenwellenhalterschraube Ölablassschraube Ölablassschraube Ölstandschraube Öleinfüllschraube Starterkupplungsschraube Generatorspulenschraube CKP-Sensorschraube Kabelführungsschraube Kurbelgehäuseschraube Leicht anziehen 8 mm Fest anziehen 6 mm Fest anziehen Balancerantriebsradmutter 15,0 Balancerabtriebsradmutter Ölpumpenschraube Generatorrotormutter 16,0 Getriebedeckelschraube Kupplungsgehäusemutter Kupplungsbackenmutter 10,5 Festantriebsscheibenmutter 10,5 Kupplungsinnenabdeckungsschraube...
  • Seite 365: Kraftstoffeinspritz- Und Luftansaugsystem

    WARTUNGSINFORMATIONEN 9-31 N·m kgf-m GEGENSTAND Entlüftungsschraube Kühllüfter-Befestigungsschraube Kühler-Befestigungsschraube Kühllüfter-Thermoschalter Wassertemperatursensor Thermostatgehäuseschraube Wasserpumpengehäuseschraube Starter-Gehäuseschraube 0,37 Starter-Befestigungsschraube KRAFTSTOFFEINSPRITZ- UND LUFTANSAUGSYSTEM GEGENSTAND N·m kgf-m Kraftstoff-Absperrventilschraube 0,35 Kraftstoffpumpen-Befestigungsschraube 0,45 Kraftstofftankschraube TPS-Schraube 0,35 IAT-Sensor...
  • Seite 366: Fahrgestell

    9-32 WARTUNGSINFORMATIONEN FAHRGESTELL N·m kgf-m GEGENSTAND Soziusgriffschraube Vorderachse Klemmschraube Bremsklotzstift Bremssattel-Befestigungsschraube Bremssattelgehäuseschraube Entlüftungsventil 0,75 Bremsscheibenschraube Verbindungsschraube Hauptzylinderschraube Lenkstangen-Spannschraube Zylinderschraube Teleskopgabel-Spannschraube Teleskopgabel-Deckelschraube Lenkschaftmutter Sicherungsmutter Lenkstangenhalter-Stellschraube Lenkstangenhalter-Spannschraube Hinterradmutter Bremssattel-Befestigungsschraube Bremsklotzstift Bremsverriegelungsgehäuse-Schraube Verbindungsschraube Hauptzylinderschraube Verzögerungsventil-Befestigungsschraube Bremsleitung-Verbindungsschraube Kurbelgehäuse-Halterungsmutter Gummidämpferschraube Motoraufhängungsmutter Stoßdämpferschraube Dämpferhebel-Befestigungsmutter Hintere Dämpferstangenmutter Stoßdämpfer-Einstellerschraube Auspufftopf-Halterungsschraube...
  • Seite 367: Anzugsdrehmoment-Tabelle

    WARTUNGSINFORMATIONEN 9-33 ANZUGSDREHMOMENT-TABELLE Bezüglich anderer Muttern und Schrauben, die auf der vorigen Seite nicht aufgeführt sind, siehe diese Tabelle: Konventionelle oder mit “4” markierte Mit “7” markierte Schraube Schraubendurch- Schraube messer A (mm) N·m kgf-m N·m kgf-m 0,15 0,23 0,45 0,55 13,5 10,5...
  • Seite 368: Schaltschema

    9-34 WARTUNGSINFORMATIONEN SCHALTSCHEMA E-02,19,54...
  • Seite 369 WARTUNGSINFORMATIONEN 9-35 E-03,28,33...
  • Seite 370: Wartungsdaten

    9-36 WARTUNGSINFORMATIONEN WARTUNGSDATEN VENTIL + VENTILFÜHRUNG Einheit: mm GEGENSTAND STANDARD GRENZE Ventildurchm. EINLASS 30,6 — AUSLASS 27,0 — Stößelspiel (in kaltem Zustand) EINLASS 0,08 – 0,13 — AUSLASS 0,17 – 0,22 — Spiel zwischen Ventilführung und EINLASS 0,10 – 0,37 —...
  • Seite 371 WARTUNGSINFORMATIONEN 9-37 NOCKENWELLE + ZYLINDERKOPF Einheit: mm GEGENSTAND STANDARD GRENZE Nockenhöhe EINLASS 33,430 – 33,477 33,130 AUSLASS 33,300 – 33,347 33,000 Nockenwellen-Lagerspiel 0,032 – 0,066 0,15 !17,5 0,028 – 0,059 0,15 Nockenwellenzapfenhalter-ID. 22,012 – 22,025 — !17,5 17,512 – 17,525 —...
  • Seite 372: Pleuelstange + Kurbelwelle

    9-38 WARTUNGSINFORMATIONEN PLEUELSTANGE + KURBELWELLE Einheit: mm GEGENSTAND STANDARD GRENZE Pleuelkopf-ID. 20,006 – 20,014 20,040 Pleuelstangenabweichung — Pleuelfuß-Seitenspiel 0,10 – 0,75 Pleuelfußbreite 21,95 – 22,00 — Breite zwischen Kurbelwellenwan- 59,9 – 60,1 — Kurbelwellenschlag — 0,08 ÖLPUMPE GEGENSTAND STANDARD GRENZE Öldruck (bei 60 °C) Über 80 kPa (0,8 kgf/cm²) Unter 160 kPa (1,6 kgf/cm²)
  • Seite 373: Spezifikation

    WARTUNGSINFORMATIONEN 9-39 FI-SENSOREN GEGENSTAND SPEZIFIKATION HINWEIS 180 – 280 Ω CKP-Sensor-Widerstand +: G, -: BI CKP-Sensor-Spitzenspannung 4,5 V und höher (beim Durchdrehen) IAP-Sensor-Eingangsspannung 4,5 – 5,5 V IAP-Sensor-Ausgangsspannung Ca. 2,6 V bei Leerlaufdrehzahl TP-Sensor-Eingangsspannung 4,5 – 5,5 V TP-Sensor-Widerstand Geschlossen Ca.
  • Seite 374 9-40 WARTUNGSINFORMATIONEN DROSSELGEHÄUSE SPEZIFIKATION GEGENSTAND E-02, 03, 19, 28, 54 ID-Nr. 15G0 Bohrungsgröße 37,2 mm Schnellleerlaufdrehzahl 1 600 – 2 000 U/min Leerlaufdrehzahl 1 400 ± 100 U/min Leerlaufluftschraubenöffnung 2 Drehungen heraus Ca. 3 – 9 Ω bei 20 – 24 °C IAC-Ventil-Widerstand Gasseilzugspiel 2,0 –...
  • Seite 375: Standard/Spezifikation

    WARTUNGSINFORMATIONEN 9-41 ELEKTRIK Einheit: mm GEGENSTAND STANDARD/SPEZIFIKATION HINWEIS Zündkerze NGK: CR7E DENSO: U22ESR-N Elektroden- 0,7 – 0,8 abstand Zündleistung 8,0 mm und mehr bei 1 atm 180 – 288 Ω CKP-Sensor-Widerstand G – BI +: G/W CKP-Sensor-Spitzenspannung 4,5 V und höher -: BI 3 –...
  • Seite 376 9-42 WARTUNGSINFORMATIONEN WATTZAHL Einheit: W STANDARD/SPEZIFIKATION GEGENSTAND E-02, 19, 54 E-03, 28, 33 ← Scheinwerfer 35 × 2 ← 35 × 2 Park- oder Positionsleuchte 5 × 2 ← Brems-/Schlussleuchte 21/5 × 2 ← Blinkleuchte 21 × 4 ← Kennzeichenleuchte ←...
  • Seite 377: Aufhängung

    WARTUNGSINFORMATIONEN 9-43 AUFHÄNGUNG Einheit: mm GEGENSTAND STANDARD GRENZE Teleskopgabelhub — Teleskopgabel-Federlänge, ent- 330,4 spannt Gabelöltyp SUZUKI FORK OIL G-10 (#10) — Teleskopgabelöl-Füllmenge (pro 284 ml — Holm) Gabelölstand — Hinterradhub — Stoßdämpferfeder-Einsteller 4 – 1/2 Drehungen von der weichsten Standard —...
  • Seite 378: Schadstoffbegrenzung-Information

    SCHADSTOFFBEGRENZUNG-INFORMATION 10-1 SCHADSTOFFBEGRENZUNG-INFORMATION INHALT SCHADSTOFFBEGRENZUNGSSYSTEME ..........10- 2 KRAFTSTOFFEINSPRITZSYSTEM ............. 10- 2 KURBELGEHÄUSEENTLÜFTUNG ............. 10- 3 ABGASREINIGUNGSANLAGE (PAIR-SYSTEM) ....... 10- 4 GERÄUSCHREDUZIERUNGSSYSTEM ..........10- 5 ÜBERPRÜFUNG DES PAIR-(LUFTVERSORGUNGS-)SYSTEMS ... 10- 6 SCHLAUCH ..................10- 6 PAIR-MEMBRANVENTIL ..............10- 6 PAIR-STEUERMAGNETVENTIL............10- 6 PAIR-(LUFTVERSORGUNGS)-SYSTEM-SCHLAUCH-VERLEGUNG..
  • Seite 379: Schadstoffbegrenzungssysteme

    10-2 SCHADSTOFFBEGRENZUNG-INFORMATION SCHADSTOFFBEGRENZUNGSSYSTEME KRAFTSTOFFEINSPRITZSYSTEM AN400-Motorräder sind mit einem schadstoffmindernden Kraftstoffeinspritzsystem ausgestattet. Dieses Kraftstoffeinspritzsystem ist zur Einhaltung zulässiger Emissionswerte präzise konstruiert, gefertigt und eingestellt.
  • Seite 380: Kurbelgehäuseentlüftung

    SCHADSTOFFBEGRENZUNG-INFORMATION 10-3 KURBELGEHÄUSEENTLÜFTUNG Der Motor ist mit einem Kurbelgehäuseentlüftungssystem ausgestattet. Durchblasegase im Motor werden ständig in das Kurbelgehäuse gesaugt und über PCV-Schlauch (Lüftungsschlauch), Luftfilter und Drossel- gehäuse zum Brennraum rückgeführt.
  • Seite 381: Abgasreinigungsanlage (Pair-System)

    10-4 SCHADSTOFFBEGRENZUNG-INFORMATION ABGASREINIGUNGSANLAGE (PAIR-SYSTEM) Die Abgasreinigungsanlage besteht aus dem PAIR-System und dem DREIWEG-KATALYSATOR-System. Frischluft wird mittels PAIR-Magnetventil und PAIR-Membranventil in den Auslasskanal gesaugt. Das PAIR-Magnetventil wird vom ECM betätigt, und der Frischluftstrom wird gemäß TPS, ECTS, IATS, IAPS und CKPS gesteuert.
  • Seite 382: Geräuschreduzierungssystem

    SCHADSTOFFBEGRENZUNG-INFORMATION 10-5 GERÄUSCHREDUZIERUNGSSYSTEM MODIFIZIEREN DES GERÄUSCHREDUZIERUNGSSYSTEMS IST GESETZLICH UNTERSAGT: Örtliche Gesetze verbieten die folgenden Akte bzw. deren Verursachung: 1. Ausbau bzw. Ausschaltung irgendeiner Vorrichtung oder eines Konstruktionsteils, das zum Zweck der Geräuschreduzierung in ein neues Fahrzeug eingebaut worden ist, durch jede Person, außer zu War- tungs-, Reparatur- oder Austauschzwecken, vor dem Verkauf oder der Auslieferung an den Endkunden und während der Nutzungsdauer, bzw.
  • Seite 383: Überprüfung Des Pair-(Luftversorgungs-)Systems

    10-6 SCHADSTOFFBEGRENZUNG-INFORMATION ÜBERPRÜFUNG DES PAIR- (LUFTVERSORGUNGS-)SYSTEMS SCHLAUCH • Die Gepäckbox abnehmen. (!7-18) • Den Schlauch 1 auf Abnutzung und Beschädigung überprü- fen. • Sicherstellen, dass der Schlauch 1 einwandfrei angeschlos- sen ist. PAIR-MEMBRANVENTIL • Die Gepäckbox abnehmen. (!7-18) • Die PAIR-Membranventilabdeckung 1 abnehmen. •...
  • Seite 384 SCHADSTOFFBEGRENZUNG-INFORMATION 10-7 • Sicherstellen, dass Luft durch die Lufteinlassöffnung zur Luft- auslassöffnung strömt. • Wenn keine Luft ausströmt, das PAIR-Steuermagnetventil durch ein neues ersetzen. • 12-V-Batterie PAIR-Steuermagnetventilklemmen anschließen, und den Luftstrom kontrollieren. • Wenn keine Luft ausströmt, ist das Magnetventil in Ordnung. Batterie •...
  • Seite 385: Pair-(Luftversorgungs)-System-Schlauch-Verlegung

    10-8 SCHADSTOFFBEGRENZUNG-INFORMATION PAIR-(LUFTVERSORGUNGS)-SYSTEM-SCHLAUCH-VERLEGUNG...
  • Seite 386: Überprüfung Des Beheizten Sauerstoffsensors (Ho2S)

    SCHADSTOFFBEGRENZUNG-INFORMATION 10-9 ÜBERPRÜFUNG DES BEHEIZTEN SAUERSTOFFSENSORS (HO2S) • Das Trittbrett abnehmen. (!7-19) • Den HO2-Sensorstecker abtrennen. • Die HO2-Sensoreinheit abnehmen. Den HO2-Sensor nicht in warmem Zustand abnehmen. & Übermäßige Erschütterungen vermeiden. Zum Abnehmen oder Anbringen der HO2-Sensorein- heit keinen Schlagschrauber verwenden. Darauf achten, das Sensorkabel nicht zu verdrehen oder zu beschädigen.
  • Seite 387 Prepared by December, 2002 Part No.99500-34080-01G Printed in Japan...

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