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Bosch IndraMotion MLC 13VRS Projektierungsbeschreibung Seite 137

Systemübersicht
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DOK-MLC***-SYSTEM**V13-PR02-DE-P
Rexroth IndraMotion MLC 13VRS Systemübersicht
Peripheriespannung X1S
zur induktiven Last (z. B. Magnetventile, Schütze) oder die gewollte Abschal‐
tung durch einen mechanischen Kontakt. Diese Störpegel können sich durch
galvanische, induktive oder kapazitive Kopplung im System weiterverbreiten
und unter Umständen die Fehlfunktionen der Anlage oder anderer Anlagen
auslösen. Zur Dämpfung der Störpegel muss ein entsprechendes Entstör‐
glied (Freilaufdioden, Varistoren, RC-Glieder) direkt an der induktiven Last
angeschlossen werden. Auf die Löschbeschaltung darf insbesondere dann
nicht verzichtet werden, wenn in Reihe zur induktiven Last ein Schalter vor‐
gesehen ist, z. B. für Sicherheitsverriegelungen.
Alle handelsüblichen Entstörglieder können eingesetzt werden.
GND-Bruchsicherheit
Beim Bruch der GND-Leitung zum Funktionsmodul kann ein Leckstrom von
bis zu 25 mA je Ausgang fließen. Bei parallelgeschalteten Ausgängen ver‐
vielfacht sich der Strom entsprechend.
Somit ist die GND-Bruchsicherheit nicht gewährleistet.
Für die Peripheriespannung gelten folgende Werte nach DIN EN 61131-2:
Nennwert
Toleranz
Restwelligkeit
Umax
Umin
Stromaufnahme
Abb.10-30:
Peripheriespannung nach DIN EN 61131-2
Externes Netzteil
Das Netzteil muss mit einer sicheren Trennung nach DIN EN 50 178, Ab‐
schnitt 5.2.18.1 ausgerüstet sein. Transformatoren mit sicherer Trennung
müssen nach DIN EN 60 742 konstruiert sein.
Die 24-V-Spannungsversorgung gilt dann als Kleinspannung mit sicherer
Trennung nach DIN EN 50 178, Abschnitt 5.2.8.1. Die Ausführung kann ent‐
weder als Sicherheitskleinspannung (Safety Extra Low Voltage = SELV) oh‐
ne Erdung des Bezugsleiters oder als Schutzkleinspannung (Protective Extra
Low Voltage = PELV) mit Erdung des Bezugsleiters erfolgen.
Ein 3-Phasen-Netzteil mit einfacher Vollbrückengleichrichtung ist ausrei‐
chend. Der überlagerte Wechselspannungsanteil darf 5 % nicht überschrei‐
ten.
Alle Leitungen der 24-V-Spannungsversorgung müssen
getrennt von Leitungen höherer Spannungen verlegt werden oder
besonders isoliert sein, wobei die Isolation mindestes für die höchste
vorkommende Spannung ausgelegt sein muss, siehe EN 60 204–1:
1997, Abschnitt 14.1.3
Alle Peripheriegeräte, wie z. B. digitale Sensoren/Aktoren, die mit den
Schnittstellen des Funktionsmoduls verbunden werden, müssen ebenfalls
den Kriterien der sicheren Trennung von Stromkreisen genügen.
Bosch Rexroth AG
Funktionsmodule
24 VDC
-15 % / +20 % (ohne Restwelligkeit)
+/-5 %
30 V
19,2 V
max. 4 A
135/241

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