Ф
M
(t)
Abb. 10.10 Erforderliche Konfiguration zur Funktion des CASMA-Filters
In Abb. 10.10 ist das CASMA-Filter mit dem nötigen Eingangs-Parameter zu sehen. „M
ist der Drehmomentmesswert und „Ф" die Winkelgeschwindigkeit. „M
Mittelwert in Abhängigkeit der Winkelgeschwindigkeit. „Ф". Mit jedem Impuls wird der
aktuelle Drehmomentmesswert in das Filter aufgenommen und der letzte Wert aus dem
Filter gelöscht. Anschließend wird die Summe der Messwerte im Filter durch die Anzahl
der zu mittelnden Werte (n) dividiert und das Ergebnis ausgegeben. Mit dem Eingang „D"
können über einen internen Divisor die Drehwinkel-Impulse heruntergeteilt werden. Dies
kann nötig werden wenn über einen großen Winkelbereich sowie einer hohen Winkelauf
lösung gearbeitet wird.
Information
Das maximale Anzahl der zu mittelnden Messwerte beträgt n
also sichergestellt werden, dass dieser Wert nicht überschritten wird. Mit Hilfe des Divisors
kann die Anzahl von n reduziert werden.
Darüber hinaus muss sichergestellt werden, dass die Drehwinkel-Impulse nicht schneller
eintreffen, als die Drehmomentmesswerte. Ansonsten kommt es zu einer Verfälschung
der der gleitenden Mittelwertberechnung, da der anstehende Drehmomentmesswert
mehrmals in den Mittelwert-Filter berücksichtigt wird. D.h. die maximal zulässige Dreh
zahl muss bestimmt und beim aktiven CASMA-Filter berücksichtigt werden.
Im TIM-PN steht der CASMA-Filter ausschließlich im Signal-Pfad TP1 zu Verfügung. Im
Signalpfad TP1 kann der Filter zugeschaltet – oder in den Beipass-Mode (AUS)
geschaltet werden.
TIM-PN
EINSTELLUNGEN
CASMA-Filter
n
M
(Φ)
D
(Φ)
= 4096 Werte. Es muss
max
"
(t)
" der gleitende
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