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Frontalunfälle Und Die Gesetze Der Physik - Volkswagen Passat B8 Bedienungsanleitung

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Wenn während der Fahrt auf den hinteren Sitzplätzen ein Sicherheitsgurt abgelegt wird, blinkt die Gurtstatusanzeige für maximal
30 Sekunden. Bei einer Geschwindigkeit von mehr als etwa 25 km/h (15 mph) ertönt zusätzlich ein akustisches Signal.
WARNUNG
Nicht angelegte oder falsch angelegte Sicherheitsgurte erhöhen das Risiko schwerer oder tödlicher Verletzungen. Die optimale
Schutzwirkung der Sicherheitsgurte wird nur erreicht, wenn die Sicherheitsgurte angelegt und richtig benutzt werden.
Frontalunfälle und die Gesetze der Physik
Abb. 77 Ein Fahrzeug fährt mit nicht angegurteten Fahrzeuginsassen auf eine Mauer zu.
Abb. 78 Ein Fahrzeug fährt mit nicht angegurteten Fahrzeuginsassen an die Mauer.
Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und Sicherheitshinweise
Das physikalische Prinzip eines Frontalunfalls ist einfach zu erklären. Sobald das Fahrzeug in Bewegung ist
beim Fahrzeug als auch bei den Fahrzeuginsassen Bewegungsenergie, die so genannte kinetische Energie.
Je höher die Fahrzeuggeschwindigkeit und je höher das Gewicht ist, desto mehr Energie muss im Falle eines Unfalls abgebaut werden.
Die Geschwindigkeit des Fahrzeugs ist jedoch der bedeutsamere Faktor. Wenn sich beispielsweise die Geschwindigkeit von etwa 25 km/h
(15 mph) auf etwa 50 km/h (31 mph) verdoppelt, vervierfacht sich die Bewegungsenergie!
Die Größe der kinetischen Energie hängt ganz wesentlich von der Fahrzeuggeschwindigkeit, vom Gewicht des Fahrzeugs und der
Fahrzeuginsassen ab. Bei steigender Geschwindigkeit und zunehmendem Gewicht muss mehr Energie im Falle eines Unfalls abgebaut
werden.
Fahrzeuginsassen, die ihre Sicherheitsgurte nicht angelegt haben, sind also nicht mit ihrem Fahrzeug verbunden. Bei einem Frontalunfall
werden sich diese Personen folglich mit der gleichen Geschwindigkeit weiterbewegen, wie sich das Fahrzeug vor dem Aufprall bewegt hat,
bis sie etwas aufhält! Da die Fahrzeuginsassen in unserem Beispiel keine Sicherheitsgurte tragen, wird im Falle eines Aufpralls die gesamte
Bewegungsenergie der Fahrzeuginsassen nur durch den Aufprall an die Mauer abgebaut
Bei einer Geschwindigkeit von etwa 30 km/h (19 mph) bis etwa 50 km/h (31 mph) werden bei einem Unfall am Körper Kräfte wirksam, die
leicht eine Tonne (1000 kg) übersteigen können. Die auf den Körper wirkenden Kräfte steigen bei höheren Geschwindigkeiten sogar noch
an.
Dieses Beispiel gilt nicht nur für Frontalunfälle, sondern bei allen Arten von Unfällen und Kollisionen.
im Kombi-Instrument ausgeblendet werden.
Einleitung zum Thema
⇒ Abb. 77
  , entsteht sowohl
⇒ Abb. 78
  .

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