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Drive Arrays; Selective Storage Presentation (Ssp) - Compaq Storageworks Raid Array 4100 Benutzerhandbuch

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1-8 Compaq StorageWorks RAID Array 4100 Benutzerhandbuch

Drive Arrays

Selective Storage Presentation (SSP)

Durch die Drive-Array-Technologie werden Daten auf eine Reihe von
Festplattenlaufwerken verteilt, um diese physischen Laufwerke zu einem
oder mehreren logischen Laufwerken höherer Leistung zu verbinden. Die
Verteilung der Daten ermöglicht es, gleichzeitig auf Daten mehrerer
Laufwerke in dem Array zuzugreifen, wodurch sich höhere I/O-Raten als
bei nicht zu Arrays zusammengefassten Laufwerken erzielen lassen. Jedes
logische Laufwerk im Array kann auf eine unterschiedliche Fehlertoleranz-
konfiguration eingestellt werden. Der RA4000 Controller verwaltet das Drive
Array unabhängig vom Host-Prozessor. Weitere Informationen zur
Speichererweiterung finden Sie in Anhang E, „Drive Arrays".
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Hardware zu konfigurieren.
Das Array Configuration Utility (ACU) unterstützt Sie dabei, die Hardware
Ihren Anforderungen entsprechend optimal zu konfigurieren. Weitere
Informationen finden Sie in Kapitel 5, „Ausführen des Array Configuration
Utility".
Das Leistungsmerkmal der selektiven Bereitstellung von Speicher (Selective
Storage Presentation, SSP) ermöglicht die gemeinsame Nutzung von logischen
Laufwerken durch mehrere Server, selbst wenn diese unterschiedliche
Betriebssysteme haben. SSP ist in der Fibre Channel-Array-Controller-
Firmware implementiert. Jedes logische Laufwerk auf dem Controller besitzt
eine Zugriffssteuerungsliste, die die World Wide Names der Server-Host-Bus-
Adapter enthält, die auf das Laufwerk zugreifen können. Wenn ein Server
versucht, Lese-, Schreib- oder einige andere Befehle an ein logisches
Laufwerk zu senden, zu dem er keinen Zugriff hat, weist die Firmware
diese Befehle zurück.
Das Array Configuration Utility (ACU) stellt ein Verfahren zur Verfügung,
das den World Wide Names von Server-Host-Bus-Adaptern Verbindungs-
namen zuordnet und Zugriffssteuerungslisten für logische Laufwerke
einrichtet, die auf World Wide Names bzw. Verbindungsnamen beruhen.
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