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ECOLAB Inspexx S Betriebsanleitung Seite 129

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Betriebs-
anleitung
Mechanische
Druckmessgeräte
Beispiele:
Typ 131.11.063
Typ 131.11.050
Hinweise gemäß aktueller
Druckgeräterichtlinie
Die Druckmessgeräte sind definiert
als „druckhaltende Ausrüstungsteile"
Das Volumen der „druckbeaufschlag-
ten Gehäuse" ist bei WIKA-Druck-
messgeräten < 0,1 L
Eine CE-Kennzeichnung erfolgt
gemäß Fluidgruppe 1 nach Anhang
II, Diagramm 1 ab einem zulässigen
Betriebsdruck > 200 bar
Nicht gekennzeichnete Geräte werden
gemäß Artikel 4, Absatz 3 „guter Ingeni-
eurpraxis" hergestellt.
Gültige Normen (abhängig vom Typ)
EN 837-1 Druckmessgeräte mit Rohr-
federn, Maße, Messtechnik,
Anforderungen und Prüfung
EN 837-2 Druckmessgeräte, Auswahl
und Einbauempfehlungen
EN 837-3 Druckmessgeräte mit Platten-
und Kapselfedern, Maße,
Messtechnik, Anforderungen
und Prüfung
Technische Daten: siehe Datenblatt
unter www.wika.de
Technische Änderungen vorbehalten.
© WIKA Alexander Wiegand SE & Co. KG 2009
WIKA Alexander Wiegand SE
& Co. KG
Alexander-Wiegand-Straße 30
63911 Klingenberg/Germany
Tel. (+49) 93 72/132-0
Fax (+49) 93 72/132-406
info@wika.de
www.wika.de
DE
1. Sicherheit
WARNUNG!
Vor Montage, Inbetriebnahme
und Betrieb sicherstellen, dass
das richtige Druckmessgerät hinsichtlich
Messbereich, Ausführung und aufgrund
der spezifischen Messbedingungen der
geeignete messstoffberührte Werkstoff
(Korrosion) ausgewählt wurde.
Die Belastungsgrenzen sind einzuhalten,
um die Messgenauigkeit und die Lebens-
dauer zu gewährleisten.
Druckmessgeräte nur durch ausge-
bildetes und vom Anlagenbetreiber
autorisiertes Fachpersonal montieren
und warten lassen.
Bei gefährlichen Messstoffen wie z. B.
Sauerstoff, Acetylen, brennbaren oder
giftigen Stoffen, sowie bei Kälteanlagen,
Kompressoren etc. müssen über die
gesamten allgemeinen Regeln hinaus
die einschlägigen Vorschriften beachtet
werden.
Aus Druckmessgeräten, die keiner
Sicherheitsausführung gem. EN 837
entsprechen, kann im Falle von Bauteil-
versagen unter hohem Druck stehender
Messsstoff durch die ggf. berstende
Sichtscheibe austreten. Für gasförmige
Messtoffe und Betriebsdruck > 25 bar
wird gem. EN 837-2 ein Druckmessgerät
mit Sicherheitsausführung S3 empfohlen.
Nach einem externen Brand kann
besonders an Weichlotverbindungen
Messstoff austreten. Alle Geräte sind vor
Wiederinbetriebnahme der Anlage zu
überprüfen und ggf. auszutauschen.
Bei Nichtbeachten der entsprechenden
Vorschriften können schwere Körper-
verletzungen und/oder Sachschäden
auftreten.
2. Mechanischer Anschluss
Entsprechend den allgemeinen techni-
schen Regeln für Druckmessgeräte
(z. B. EN 837-2). Beim Einschrauben der
Geräte darf die dazu erforderliche Kraft
nicht über das Gehäuse aufgebracht
werden, sondern mit geeignetem
Werkzeug nur über die dafür vorgesehe-
nen Schlüsselflächen.
Für zylindrische Gewinde sind an der
Dichtfläche
Flachdichtungen,
Dichtlinsen oder WIKA-Profildichtungen
einzusetzen. Bei kegeligen Gewinden
Montage mit
Gabelschlüssel
Abdichtung der Prozessanschlüsse
Schlüsselfläche
Dichtfläche 
(z. B. NPT-Gewinde) erfolgt die
Abdichtung im Gewinde
zusätzlichen Dichtwerkstoffen, wie z. B.
PTFE-Band (EN 837-2).
Das Anzugsmoment ist von der einge-
setzten Dichtung abhängig. Um das
Messgerät in die Stellung zu bringen,
in der es sich am besten ablesen lässt,
ist ein Anschluss mit Spannmuffe oder
Überwurfmutter zu empfehlen.
Bei Druckmessgeräten mit Ausblasvor-
richtung muss diese vor Blockierung
durch Geräteteile oder Schmutz
geschützt sein. Für Sicherheitsdruck-
messgeräte (zu erkennen am k) ist ein
Freiraum hinter der ausblasbaren
Rückwand von > 20 mm einzuhalten.
Belüftungsventil (falls vorhanden) nach
die Flanschbefestigungsschrauben nicht
öffnen. Die Ausführung des Belüftungs-
ventils ist abhängig vom Typ und kann
von der obigen Darstellung abweichen!
Anforderungen an die Einbaustelle
Ist die Leitung zum Messgerät für eine
erschütterungsfreie Anbringung nicht
stabil genug, sollte (evtl. über eine flexib-
le Kapillarleitung) die Befestigung mittels
Messgerätehalterung erfolgen. Können
Erschütterungen nicht durch geeignete
Installationen vermieden werden, dann
sollten Geräte mit Gehäusefüllung
eingesetzt werden. Die Geräte sind
vor grober Verschmutzung und starken
Schwankungen der Umgebungstempe-
ratur zu schützen.
Hinweis für Typ 732.14 bei Einbau mit
Frontring: Der Frontring dient als Zentrie-
rung und Blende in der Einbautafel. Die
Befestigung und damit die Aufnahme
des Gewichtes muss über die Druckan-
schlussleitung erfolgen.
3. Zulässige Umgebungs- und
Betriebstemperaturen
Die Anbringung des Druckmessgerätes
ist so auszuführen, dass die zulässigen
Umgebungs- und Messstofftemperatur-
grenzen, auch unter Berücksichtigung
des Einflusses von Konvektion und
Wärmestrahlung, weder unter- noch
überschritten werden. Der Temperatur-
einfluss auf die Anzeigegenauigkeit ist
zu beachten.
4. Lagerung
Die Druckmessgeräte zum Schutz vor
mechanischen Beschädigungen bis
zur Montage in der Originalverpackung
lassen. Messgeräte vor Feuchtigkeit und
Staub schützen.
Lagertemperaturbereich: -40 ... +70 °C.
Lagertemperaturbereich Typ PG23LT:
-70 ... +70 °C
5. Wartung / Reparaturen
Die Geräte sind wartungsfrei. Die
Messgenauigkeit sollte durch regelmä-
ßige Prüfungen sichergestellt werden.
Prüfung oder Rekalibrierung darf nur von
Abdichtung im
qualifiziertem Fachpersonal mit geeigne-
Gewinde 
ter Ausrüstung vorgenommen werden.
Bei Demontage Belüftungsventil (falls
vorhanden) schließen.
‚ mit
zur Gefährdung von Personen, Umwelt
und Einrichtung führen. Ausreichende
Vorsichtsmaßnahmen ergreifen.
der Montage öffnen bzw.
von CLOSE auf OPEN
stellen. Bei Typ 4 und 7
WARNUNG!
Messstoffreste in ausgebauten
Druckmessgeräten können
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