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Inhaltszusammenfassung für HBM CMD Serie

  • Seite 1 Operating Manual | Bedienungsanleitung | Manuel d'emploi | English Deutsch Français...
  • Seite 2 Tel. +49 6151 803-0 Fax +49 6151 803-9100 info@hbm.com www.hbm.com Mat.: 7-2002.2781 DVS: A2781-3.1 HBM: public 10.2015 E Hottinger Baldwin Messtechnik GmbH. Subject to modifications. All product descriptions are for general information only. They are not to be understood as a guarantee of quality or durability.
  • Seite 3 Operating Manual | Bedienungsanleitung | Manuel d'emploi | English Deutsch Français Digital charge amplifier...
  • Seite 85 Operating Manual | Bedienungsanleitung Manuel d'emploi | English Deutsch Français Digitaler Ladungsverstärker...
  • Seite 86 ..........A2781-3.1 HBM: public...
  • Seite 87 Auswahl der Komponenten ........A2781-3.1 HBM: public...
  • Seite 88 ......Technische Unterstützung ....... . . A2781-3.1 HBM: public...
  • Seite 89: Sicherheitshinweise

    Transport, fachgerechte Lagerung, Aufstellung und Montage sowie sorgfältige Bedienung voraus. Allgemeine Gefahren bei Nichtbeachten der Sicherheitshinweise Das Gerät entspricht dem Stand der Technik und ist betriebssicher. Von dem Gerät können Restgefahren ausgehen, wenn es von unsachgemäß eingesetzt oder bedient wird. A2781-3.1 HBM: public...
  • Seite 90 Insbesondere sind jegliche Repara­ turen, Lötarbeiten an den Platinen (Austausch von Bauteilen) untersagt. Bei Austausch gesamter Bau­ gruppen sind nur Originalteile von HBM zu verwenden. S Das Gerät wird ab Werk mit fester Hard‐ und Softwa­ rekonfiguration ausgeliefert. Änderungen sind nur im...
  • Seite 91 Jeweils existierende Vorschriften sind zu beachten. Auf Restgefahren im Zusammenhang mit der Messtechnik ist hinzuweisen. Produkthaftung In den folgenden Fällen kann die vorgesehene Sicherheit des Gerätes beeinträchtigt sein. Die Haftung für die Ge­ rätefunktion geht dann auf den Betreiber über: A2781-3.1 HBM: public...
  • Seite 92 S Signalwort: gibt die Schwere der Gefahr an (siehe folgende Tabelle) S Art der Gefahr: benennt die Art oder Quelle der Gefahr S Folgen: beschreibt die Folgen bei Nichtbeachtung S Abwehr: gibt an, wie man die Gefahr vermeidet/umgeht A2781-3.1 HBM: public...
  • Seite 93 S Geräte und Einrichtungen der Automatisierungstech­ nik müssen so verbaut werden, dass sie gegen unbe­ absichtigte Betätigung ausreichend geschützt bzw. verriegelt sind (z. B. Zugangskontrolle, Passwort­ schutz o. Ä.). S Bei Geräten, die in Netzwerken arbeiten, müssen hard‐ und softwareseitig Sicherheitsvorkehrungen ge­ A2781-3.1 HBM: public...
  • Seite 94 Schäden aus. Insbesondere sind jegliche Reparaturen oder Lötarbeiten an den Platinen untersagt. Bei Austausch gesamter Bau­ gruppen sind nur Originalteile von HBM zu verwenden. Das Gerät wurde ab Werk mit fester Hard- und Software­ konfiguration ausgeliefert. Änderungen sind nur im Rah­...
  • Seite 95 Ausbildung absolviert, die sie zur Reparatur der Automatisierungsanlagen befähigt. Außerdem haben sie die Berechtigung, Stromkreise und Geräte gemäß den Normen der Sicherheitstech­ nik in Betrieb zu nehmen, zu erden und zu kennzeich­ nen. A2781-3.1 HBM: public...
  • Seite 96: Verwendete Kennzeichnungen

    Programmoberflächen. Betonung Hervorhebungen im Text sind mit kursiver Schrift gesetzt Bei der Verwendung sind zusätzlich die für den jeweiligen Anwendungsfall erforderlichen Rechts‐ und Sicherheits­ vorschriften zu beachten. Sinngemäß gilt dies auch bei Verwendung von Zubehör. A2781-3.1 HBM: public...
  • Seite 97: Auf Dem Gerät Angebrachte Symbole Und Ihre Bedeutung

    Kapitel 15, „Entsorgung und Umweltschutz“, Seite 85 CE-Kennzeichnung Mit der CE‐Kennzeichnung garantiert der Hersteller, dass sein Produkt den Anforderungen der relevanten EG‐Richtli­ nien entspricht (die Konformitätserklärung finden Sie auf der Website von HBMwww.hbm.com/support unter HBMdoc). Angaben in dieser Gebrauchsanleitung nachlesen und berücksichtigen. A2781-3.1 HBM: public...
  • Seite 98: Lieferumfang Und Zubehör

    Sensor‐Adapter BNC auf 10-32 UNF 1-KAB168-5 8‐adriges Kabel zur Spannungsversorgung und zur weiterver­ arbeitenden Elektronik; Kabelstecker M12x1, 5 m lang, freie En­ 1-KAB168-20 8‐adriges Kabel zur Spannungsversorgung und weiterverarbei­ tenden Elektronik; Kabelstecker M12x1, 20 m lang, freie Enden A2781-3.1 HBM: public...
  • Seite 99 1-KAB176-x Sensor‐Anschlusskabel mit Stecker 10-32 UNF und BNC‐Anschlussstecker, koaxial, erhältlich in Längen von 2 m und 1-KAB284-2 Ethernetkabel CMD auf PC, M12 auf RJ45, 2 m lang 1-CON-S1002 Anschlussbuchse M12x1, 5polig, gerade; für Digitaleingang/Digitalausgänge mit geradem Kabelabgang A2781-3.1 HBM: public...
  • Seite 100: Bedingungen Am Einsatzort

    Signaldrift der Ausgangs­ spannung. Reinigen Sie dann die Kontakte der Steckverbindungen mit einem sauberen, fusselfreien Tuch (z. B. Vliesstoff­ pad, HBM‐Bestellnummer 1-8402.0026) und Isopropanol, z. B. mit IPA200 von RS Components. Die zum Reinigen von DMS‐Messstellen verwendeten Reinigungsmittel sind nicht geeignet! Siehe auch Kapitel 14 „Tipps zur piezoelektrischen Mess­...
  • Seite 101: Umgebungstemperatur

    Abkühlung oder Erwärmung entstehen, z. B. durch Strahlungswärme. Feuchtigkeit Vermeiden Sie Feuchtigkeit oder tropisches Klima. Die Schutzart nach DIN EN 60529 des Ladungsverstärkers wird eingehalten, wenn die Anschlusskabel ordnungsge­ mäß mit Aufnehmer und Ladungsverstärker verbunden sind. A2781-3.1 HBM: public...
  • Seite 102: Montage

    Untergrund ver­ bunden ist. Die Befestigungsschraube ist mit einem Anzugsmoment von min. 2 Nm anzuziehen um eine me­ tallische Verbindung zu gewährleisten. Befestigungsschraube M4 (min. Anzugsmoment 2 Nm Befestigungsplatte Zahnscheibe M4 A2781-3.1 HBM: public...
  • Seite 103 Sensoren können während der Montage hohe Ladungen abgeben und dadurch dem Verstärker schaden. Ver­ schließen Sie nicht benutzte Anschlüsse mit den mitgelie­ ferten Schutzkappen. Abmessungen (Bohrschablone) in mm Maßstab: 1:1 4 Länge der M4‐Schrauben: min. 16 mm A2781-3.1 HBM: public...
  • Seite 104: Gerätebeschreibung

    Gerätebeschreibung Gerätebeschreibung Ein‐/Ausgang SYSTEM - Spannungsversorgung CMD600 und - RESET/MEASURE‐Signal DIGITAL I/O CMD2000 - Analogausgang "10 V - Digitaleingang 1 - TEDS - Digitalausgang 1 und 2 - SensorTeach Status‐LED Sensor‐Anschluss Ethernet‐Schnittstelle CMD600-P Sensor‐Anschluss A2781-3.1 HBM: public...
  • Seite 105: Ein-/Ausgang System

    Über diese Buchse wird der Ladungsverstärker mit Span­ nung (18  30 V ) versorgt (siehe Kapitel 8.2.2) und das Messsignal mit maximal "10 V ausgegeben. Der Ladungsverstärker ist mit TEDS (Transducer Electro­ nic Data Sheet) ausgerüstet. A2781-3.1 HBM: public...
  • Seite 106: Status-Led

    Betriebszustand des Ladungsverstärkers an. Information Ohne Verbindung zum PC sind die blinkenden LED‐Anzeigen durch die grün leuchtende LED hinterlegt. Sobald eine Verbindung zum PC besteht, z.B. mit dem CMD‐Assistenten, sind die blinkenden LED‐Anzeigen durch die blau leuchtende LED hinterlegt. A2781-3.1 HBM: public...
  • Seite 107 Gerät ist im (CMD600 / CMD600-P) großen Messbereich. 2000000 pC (CMD2000) gelb blinkend mit 2 Hz SensorTeach‐Funktion im SensorTeach ist Bereich 6000 pC aktiviert, das Gerät ist im (CMD600 / CMD600-P) kleinen Messbereich . 20000 pC (CMD2000) A2781-3.1 HBM: public...
  • Seite 108: Sensor-Anschluss

    (Messkanal), an den piezoelektrische Sensoren angeschlossen werden können. Es sind alle piezoelektri­ schen Sensoren geeignet, die im Messbetrieb max. 600000 pC (CMD600/CMD600-P) bzw. 2000000 pC (CMD2000) erzeugen. IEPE‐Sensoren können nicht be­ trieben werden (siehe Kapitel 14 „Tipps zur piezoelektri­ schen Messtechnik“). A2781-3.1 HBM: public...
  • Seite 109: Ethernet-Schnittstelle

    CMD via TCP/IP an eine Siemens‐S7‐Steuerung angebunden und betrieben werden kann. Tipp Den neuesten CMD‐Assistenten und alle Software finden Sie auf http://www.hbm.com/support Digitaleingang, Digitalausgänge Für den digitalen Ein‐ und die digitalen Ausgänge sind folgende Funktionen vorhanden: A2781-3.1 HBM: public...
  • Seite 110 Freigeben des Digitalausgangs Betriebsart Grenzwert Ausgang aktiv bei Grenzwertüberschreitung Überlast Ausgang aktiv bei Überlast oder Übersteuerung des Ladungs­ verstärkers Handbetrieb Ausgang manuell ein‐ oder ausschaltbar Gerätefehler Ausgang aktiv bei Gerätefehler Schaltlogik inver­ Bezieht sich auf die Betriebsart tieren A2781-3.1 HBM: public...
  • Seite 111: Funktionsprinzip

    Ab Firmware 3.1 verfügbar: Ausgang ist aktiv, solange das schaltung Gerät den Parametersatz umschaltet Funktionsprinzip Versorgungsspannung .. 30 V SensorTeach RESET / MEASURE Digitaleingang 1 Digitalausgang 1 Digitalausgang 2 Ethernet‐Schnittstelle Signalausgang -10 ... +10 V TEDS Piezoelektrischer Ladungsverstärker CMD Aufnehmer Abb. 7.1 Blockschaltbild Messkette CMD A2781-3.1 HBM: public...
  • Seite 112: Die Messkette

    Geräteeinstel­ lungen können als Backup auf PC gespeichert und auch wieder in den Ladungsverstärker geladen werden. Die Messkette Exakte Messwerte sind nur mit zuverlässiger Messtech­ nik zu gewinnen. Eine typische Messkette besteht aus A2781-3.1 HBM: public...
  • Seite 113 Bei einer Eingangsspannung an Pin 3 (RESET/MEA­ SURE) von 0 ... 5 V befindet sich der Ladungsverstärker im Messmodus (MEASURE). Liegt eine Spannung von 12 ... 30 V an Pin 3 (RESET/MEASURE) an, schaltet der Ladungsverstärker auf RESET. A2781-3.1 HBM: public...
  • Seite 114 É É É É É É É É É ÜBERLASTBEREICH É É É É É É É É É É É É É É É É É É É É É É É É É É É 100% F Entlastung −8V Abb. 7.3 Resetfunktion A2781-3.1 HBM: public...
  • Seite 115: Spannungsversorgung, Steuereingänge Und Analogausgänge

    Vermeidung einer Überlastung und zur Sicherung gegen sich daraus ergebende Gefahren. Spannungsversorgung, Steuereingänge und Analogausgänge Über einen achtpoligen M12‐Gerätestecker (Buchse SYSTEM) werden Versorgungsspannung, Analogaus­ gangssignal, SensorTeach, RESET/MEASURE‐Signal und TEDS mit den nachfolgenden Auswerteeinrichtungen verbunden (Anschlussbelegung siehe Kapitel 8.2.2, Seite 50). A2781-3.1 HBM: public...
  • Seite 116: Tiefpassfilter

    In einigen Fällen ist es erforderlich, das Messsignal mit einem Tiefpass zu filtern, um z. B. störende Rauschan­ teile zu eliminieren. Beim CMD/ kann ein internes Tief­ passfilter zugeschaltet werden. Die frei einstellbaren Werte liegen zwischen 1 Hz und 30 kHz. A2781-3.1 HBM: public...
  • Seite 117: Hochpassfilter

    Beim automatischen Skalieren wird die Verstärkung so eingestellt, dass die aufgebrachten Lasten einem Aus­ gangssignal von 10 V minus eingestellter Übersteue­ rungsreserve in Volt entsprechen. Diese Funktion kann über den CMD‐Assistenten und/oder über den SensorTe­ ach‐Eingang von Buchse SYSTEM (Pin 2) durchgeführt werden. A2781-3.1 HBM: public...
  • Seite 118 - Legen Sie an Pin 2 der Buchse SYSTEM für ca. 1 Sekunde eine Spannung von 24 V (Versorgungs­ spannung) an. Der Verstärker schaltet auf den großen Messbereich, setzt den Signaleingang zurück und den Signalausgang auf den eingestellten Ausgangs‐Offset. Die Status‐LED am CMD blinkt langsam (1 Hz) gelb. A2781-3.1 HBM: public...
  • Seite 119 - Entfernen Sie im Menü Skalierung -> Sensor­ Teach -> freigeben das Häkchen. Wichtig Bei geringer Belastung im jeweiligen Messbereich müs­ sen die Schritte a) oder b) mehrfach durchgeführt werden. Der CMD führt maximal fünf Iterationen durch, um den Messbereich bestmöglich einzustellen. A2781-3.1 HBM: public...
  • Seite 120 Sie den Aufnehmer erneut, wenn der neue Belas­ tungszyklus beginnt und Sie dazu aufgefordert werden. Immer erst den Aufnehmer entlasten, be­ vor Sie auf Belastet klicken. - Das Ende des Vorgangs wird im Dialog mit Sen­ sorTeach beendet angezeigt. Klicken Sie dann auf Schließen. A2781-3.1 HBM: public...
  • Seite 121: Messkette Einmessen (Zweipunktskalierung)

    Dazu wird die Differenz zwischen dem un­ belasteten und dem belasteten Sensor gemessen und aus den Messwerten und der aufgebrachten physikalischen Größe die Sensorempfindlichkeit und die entsprechend notwendigen Einstellungen des CMD be­ rechnet. Als Resultat ergibt sich eine lineare Zweipunkts­ kalierung. A2781-3.1 HBM: public...
  • Seite 122 - Bestätigen Sie nun, dass die ermittelte Sensoremp­ findlichkeit eingestellt werden soll, z. B. „3,74668 pC/N“, um dieses Ausgangssignal zu er­ reichen. Hinweis Der Einmessvorgang kann jederzeit abgebrochen werden. In diesem Fall werden dann die alten Skalierwerte wieder im CMD eingestellt. A2781-3.1 HBM: public...
  • Seite 123: Aufnehmer-Identifikation Teds

    Name der Messstelle, Nullwert, Filter, etc. 2. Kalibrierrechte (Stufe CAL) Diese Stufe betrifft Einträge, die ein Kalibrierlabor ändern können soll, wenn z. B. der Kennwert im TEDS‐Modul nach einer Rekalibrierung aktualisiert werden muss. 3. Administratorrechte (Stufe ID) A2781-3.1 HBM: public...
  • Seite 124: Inhalt Des Teds-Moduls Nach Ieee 1451

    3 Bereiche unterteilt: Bereich 1: Eine weltweit eindeutige TEDS‐Identifikationsnummer (nicht änderbar). Bereich 2: Der Basisbereich (Basic TEDS), dessen Aufbau durch die Norm IEEE 1451.4 definiert ist. Hier stehen Aufneh­ mertyp, Hersteller und Seriennummer des Aufnehmers. A2781-3.1 HBM: public...
  • Seite 125 Werte für einen Kraftaufnehmer CFT mit 20 kN (Prüfprotokoll liegt dem Aufnehmer bei) und einem CMD mit der Seriennummer 123456 angegeben, hergestellt am 27.6.2011 bei HBM. Legen Sie dazu ggf. das dafür notwendige Template High Level Voltage an. Template: High Level Voltage...
  • Seite 126 (wenn keine Kali­ brierung durchgeführt wurde), bzw. der Ein­ speicherung der TEDS‐Daten (wenn le­ diglich Datenblatt‐ Nennwerte verwendet wurden). Format: Tag- Monat-Jahr. Kürzel für die Monate: Jan, Feb, Mrz, Apr, Mai, Jun, Jul, Aug, Sep, Okt, Nov, Dez. A2781-3.1 HBM: public...
  • Seite 127 Mögliche Werte: 0 bis 2047. Falls Ihnen das nicht ausreicht, können Sie für diesen Zweck auch das HBM‐ Template „Channel Comment“ einsetzen. VORSICHT Bei einem Wechsel des Sensors oder einer Änderung der Systemverstärkung arbeiten nachgeschaltete Systeme mit falschen Sensoreinstellungen, wenn die TEDS‐Daten...
  • Seite 128: Parametersätze

    S den Digitaleingang 1, S einen Schnittstellenbefehl (siehe Bedienungsanleitung „Command Set CMD“). Die Umschaltzeit für einen Parametersatzwechsel be­ trägt: 5 ms ohne Messbereichsumschaltung 160 ms mit Messbereichsumschaltung Bei Überschreiten des internen Messbereiches von 6000 pC wird automatisch ein Reset durchgeführt. A2781-3.1 HBM: public...
  • Seite 129 „Interface Description“. Wenn die Zusatzfunktion SensorTeach aktiv ist, kann kein Parametersatz gewechselt werden. Beim Einschalten des CMD wird immer der zuletzt aktive Parametersatz geladen und verwendet. Bei der erstmaligen Inbetriebnahme des CMD ist Parametersatz 1 aktiv. A2781-3.1 HBM: public...
  • Seite 130: Inbetriebnahme

    Verunreinigungen und berühren Sie die Kon­ takte im Stecker nicht mit den Fingern. Empfohlene Reinigungsmittel: Vliesstoffpad (z. B. HBM‐Bestellnummer 1-8402.0026), reines Isopropanol (z. B. IPA200 von RS Components). Siehe hierzu auch Kapitel 14.3, Seite 72. Wie gehen Sie vor? 1.
  • Seite 131: Verhalten Des Cmd Beim Einschalten

    Durch einen Reset/Measure­Vorgang weden diese gelö­ schen und der Signalausgand definiert auf Null gesetzt. Elektrischer Anschluss Der Ladungseingang ist gegen statische Entladung ge­ schützt (masseisoliert) und darf maximal eine Potenzial­ differenz von 10 V aufweisen (bezogen auf Ausgangs‐ bzw. Versorgungsspannung). A2781-3.1 HBM: public...
  • Seite 132: Anschließen Der Sensoren

    Reinigen Sie bei Bedarf den Steckeranschluss mit einem sauberen, nicht fasernden Papiertuch oder Vliesstoffpad (z. B. HBM‐Bestellnummer 1-8402.0026) und reinem Iso­ propanol (z. B. IPA200 von RS Components). Siehe hierzu auch Kapitel 14.3, „Hinweise zum Ladungsverstär­ ker und zum elektrischen Anschluss“, Seite 72.
  • Seite 133 1-CON-P3001 oder das Kabel 1-KAB176-X mit BNC‐Buchse. S Kabellängen über 10 m sind nicht zu empfehlen. S Wird das Kabel im Betrieb bewegt, sollte es nicht über Längen von mehr als 30 bis 50 cm frei hängend mon­ tiert sein. A2781-3.1 HBM: public...
  • Seite 134: Anschließen Ein-/Ausgang System

    Spannungsversorgung sorgung zwischen Pin 8 und Pin 1 Der Ladungsverstärker wird über diese Buchse mit einer externen Gleichspannungsquelle versorgt. Der CMD be­ sitzt keinen Ein‐/Ausschalter. Ist die korrekte Versor­ gungsspannung angeschlossen, leuchtet die LED (siehe Seite 22). A2781-3.1 HBM: public...
  • Seite 135: Ethernet-Anschluss

    Signalname TX + RX + TX - RX - Verwenden Sie geschirmte Kabel der Kategorie 5 für den Ethernet‐Anschluss. Wir empfehlen das HBM‐Ethernet‐ Cross‐Kabel, Bestell‐Nummer 1-KAB284-2. Pinbelegung Ethernet‐Kabel CMD auf PC RJ45 1 2 3 4 Ansicht auf PIN-Seite A2781-3.1 HBM: public...
  • Seite 136: (Ansicht Auf Die Pins Im Cmd)

    Beschreibung Werte Digital Out Digitalausgang 1 VCC/ 350 mA max. +18  30 V Versorgung für Digi­ talausgang 1/2 Digital Out Digitalausgang 2 VCC/ 350 mA max. +12  30 V Digital In Digitaleingang 1 Masse Versorgung A2781-3.1 HBM: public...
  • Seite 137: Installieren Der Parametrier-Software „Cmd-Assistent

    S Starten Sie das Programm entweder - Mit dem Installations‐Assistenten unter „CMD‐As­ sistent installieren“ oder - Mit dem Programm „setup.exe“ im Hauptverzeich­ nis der CD. S Folgen Sie den Anweisungen im Installationspro­ gramm und schließen Sie die Installation ab. A2781-3.1 HBM: public...
  • Seite 138: Software Zum Parametrieren Des Cmd

    S Linienschreiber starten und Messung auf PC (Host) aufzeichnen. S Messungen von Datei laden und auswerten. Alle Einstellungen werden netzausfallsicher im CMD ge­ speichert. Auch zur Offline‐Parametrierung des CMD können die Daten in den CMD‐Assistenten geladen und ggf. geän­ dert werden. A2781-3.1 HBM: public...
  • Seite 139: Einstell-Beispiel

    Beispiel 1: Kraftaufnehmer S Es soll eine Maximalkraft von 100 kN gemessen werden. S Auswahl eines Kraftaufnehmers mit Messbereich­ sendwert 120 kN (z. B. CFT/120 kN). S Aufnehmer‐Empfindlichkeit: 4,0 pC/N (im CMD‐Assis­ tenten eingeben im Feld Sensorempfindlichkeit). A2781-3.1 HBM: public...
  • Seite 140 S Messbereich 100 im CMD‐Assistenten im Feld Physi­ kalischer Eingangsbereich eingeben, die Anzeige zeigt den nächstpassenden Wert, der eingestellt wurde: 99,99747. S Für den Ladungsbereich am Eingang ergibt sich 395590 pC (wird automatisch errechnet und im CMD eingestellt). A2781-3.1 HBM: public...
  • Seite 141: Befehlssatz Der Parametrier-Software

    Sensor nach dem Einbau nochmals kalibriert werden, um die Empfindlichkeit der fertigen Messeinrichtung be­ stimmen zu können. Befehlssatz der Parametrier‐Software Den kompletten Befehlssatz finden Sie im Dokument „CMD Interface Description“ als PDF‐Datei auf der beilie­ genden CD‐ROM oder als Download auf http://www.hbm.com/support A2781-3.1 HBM: public...
  • Seite 142: Fehlermeldungen / Betriebszustand (Led-Anzeige)

    Überlastfehler (Ausgangs­ Im laufenden blau) blinkend spannung größer 10 V). Vom Betrieb: Sensor wird mehr Ladung ab­ Anlage gegeben als der am Gerät entlasten, eingestellte Messbereich ver­ Reset durch­ trägt. führen. Während des Einstellens: Skalierung prüfen und korrigieren. A2781-3.1 HBM: public...
  • Seite 143: Software-Aktualisierung (Update)

    Software‐Aktualisierung (Update) Software‐Aktualisierung (Update) Die aktuelle Version der Software „CMD‐Assistent“ kön­ nen Sie auch von der Website von HBM herunterladen: http://www.hbm.com/downloads Die Versionsnummer der von Ihnen verwendeten Soft­ ware finden Sie nach dem Start des CMD‐Assistenten im Fenstertitel (siehe Pfeil) oder im Menü Hilfe -> Über...
  • Seite 144: Firmware-Aktualisierung (Update)

    Deshalb gibt zwei verschiedene Verfah­ ren zur Aktualisierung. Falls Sie mit einem älteren Gerät (bis Firmware 3.51) das neue Verfahren verwenden möchten, müssen Sie ihr Gerät einmalig zum HBM‐Ser­ vice einschicken und modifizieren lassen. Die Geräteeinstellungen bleiben bei einer Aktualisierung (Update) der Firmware in beiden Fällen erhalten.
  • Seite 145 7. Wählen Sie im angezeigten Dialog das Verzeichnis mit der Firmware‐Datei (Ändern) und die Datei mit der zu verwendenden Firmware aus. Die jeweils neueste Firmware‐Version wird als erster Ein­ trag angezeigt und gekennzeichnet. 8. Klicken Sie auf Aktualisieren. A2781-3.1 HBM: public...
  • Seite 146: Firmware-Aktualisierung (Altes Verfahren Bis Version 3.51)

    Aktualisierung selbst sind Administratorrechte erforderlich. Vorbereitungen zum Aktualisieren der Firmware S In der Betriebsart „Firmware‐Aktualisierung“ haben alle CMD einen begrenzten IP‐Stack und dieselben Mac‐ und IP‐Adressen. Eine Firmware‐Aktualisierung ist deshalb immer nur für jeweils ein Gerät (im selben Netzwerk) möglich. A2781-3.1 HBM: public...
  • Seite 147 4. Schalten Sie das CMD aus und legen Sie eine Spannung von 12  30 V auf den „SensorTe­ ach“‐Eingang (Pin 2 am Anschlussstecker SYSTEM, Aderfarbe braun am Systemkabel). 5. Klicken Sie auf Start. 6. Schalten Sie das CMD wieder ein. A2781-3.1 HBM: public...
  • Seite 148 Das CMD wechselt automatisch wieder in den Messbe­ trieb zurück. 9. Stellen Sie wieder die ursprüngliche IP‐Adresse an Ihrem PC ein. Tipp Um den Verbindungsaufbau und die Adresseinstellung währen der Firmware‐Aktualisierung zu vereinfachen, können Sie eine zweite Netzwerkkarte (auch extern über USB) benutzen. A2781-3.1 HBM: public...
  • Seite 149: Wartung

    Gerät oder an die Anschlüsse gelangt. S Reinigen Sie bei Bedarf die Kontakte der Steckerver­ bindungen mit einem sauberen, fusselfreien Tuch (z. B. Vliesstoffpad, HBM‐Bestellnummer 1-8402.0026) und Isopropanol, z. B. mit IPA200 von RS Components. Die zum Reinigen von DMS‐Mess­...
  • Seite 150: Tipps Zur Piezoelektrischen Messtechnik

    Atome des Kristallgitters ver­ schoben. Dadurch ergeben sich Ladungen an den Ober‐ und Unterseiten wie in Abb. 14.1 dargestellt. Die Ver­ schiebung der Atome ist proportional zur angelegten Kraft und damit auch die an den Kristallflächen auftre­ tenden Ladungen. A2781-3.1 HBM: public...
  • Seite 151 Abb. 14.1 Ladungsverschiebung unter Krafteinwirkung Die beiden piezoelektrischen Quarzringe in Abb. 14.2 werden von einem Gehäuse aus 2 Metallhalbschalen um­ geben. Der Koaxialstecker links hat außen Kontakt zum Gehäuse und innen zu der Ladungsableitung zwischen den beiden Scheiben. A2781-3.1 HBM: public...
  • Seite 152 N, Q die elektrische Ladung in pC und n die Anzahl der Kristallscheiben (1 pC = 10 Wichtig Piezoelektrische Sensoren müssen immer unter (mechanischer) Vorspannung arbeiten. Die Empfindlichkeit des Kraftsensors wird vom verwende­ ten Piezomaterial bestimmt und ist unabhängig vom A2781-3.1 HBM: public...
  • Seite 153: Verfügbare Bauformen Und Hinweise Zum Einbau

    Linearitäts‐ und Hystereseeigenschaften zu erreichen. 14.2 Verfügbare Bauformen und Hinweise zum Einbau HBM bietet zwei verschiedene Bauformen piezoelektri­ scher Kraftsensoren an: die Kraftmessringe CFW und die Kraftaufnehmer CFT. Abb. 14.3 Piezoelektrische Kraftsensoren der Typen CFW und CFT von HBM...
  • Seite 154: Kraftaufnehmer Cft

    Dies gilt auch für die piezoelektrischen Kraftmessringe CFW. Nach der Montage liegen die Messringe im Kraftnebenschluss, d. h., ein Teil der Kraft fließt nicht mehr durch den Sensor, sondern durch die Vorspanneinrichtung, z. B. die Vorspannsätze CPS. Abb. 14.4 Kraftmessring mit Vorspannelement A2781-3.1 HBM: public...
  • Seite 155 Referenz‐Kraftaufnehmer auf Basis von Dehnungsmessstreifen, z. B. die Serien C18 oder Z30a. Auch Kraftaufnehmer für den industriellen Einsatz, z. B. S9M von HBM, können verwendet werden. Wenn kein entsprechender Verstärker für Sensoren auf Basis von Dehnungsmessstreifen zur Verfügung steht, können Sie auch die Sensoren der Serie CFT verwenden.
  • Seite 156: Hinweise Zum Ladungsverstärker Und Zum Elektrischen Anschluss

    3. Verifikation der eingestellten Parameter. Zum Abschluss sollten Sie die Messkette nochmals mit der Referenzmesskette vergleichen. 14.3 Hinweise zum Ladungsverstärker und zum elektrischen Anschluss Die von einem piezoelektrischen Sensor abgegebene Ladung wird in eine dazu proportionale Spannung umge­ wandelt (Abb. 14.5). A2781-3.1 HBM: public...
  • Seite 157 Quarz als Sensormaterial verwendet wird bzw. bei 13 N/s für das Sensormaterial Galliumphosphat. Um eine geringe Drift zu erreichen, beachten Sie bitte Folgendes: 1. Das Einlaufverhalten des Ladungsverstärkers. Der Ladungsverstärker sollte mindestens eine Stunde warm laufen, bevor Sie mit den Messungen beginnen. A2781-3.1 HBM: public...
  • Seite 158 Reparatur ist nicht möglich. Sollte es trotz aller Vorsicht zu verschmutzten Buchsen kommen, können Sie diese wie folgt reinigen: S Stecker abschrauben. S Die weiße Fläche der Buchse mit einem Vliesstoffpad (z. B. HBM‐Bestellnummer 1-8402.0026) trocken reinigen. A2781-3.1 HBM: public...
  • Seite 159: Thermische Einflüsse

    Temperatur ändert, da sich die Vorspannung ändert (der E‐Modul der Konstruktionsele­ mente hängt von der Temperatur ab). Hinzu kommt, dass Temperaturänderungen während der Messung zu ther­ misch induzierten Spannungen führen, die ein Ausgangs­ signal erzeugen. A2781-3.1 HBM: public...
  • Seite 160: Mechanische Einflüsse

    Biegemomente können zu einer Überlastung des Aufnehmers führen, da der Kristall auf der einen Seite stärker beansprucht wird. Die maximale mechanische Spannung errechnet sich aus der Addition der durch das Biegemoment verursachten Spannungen im Kristall und den Lastspannungen der zu A2781-3.1 HBM: public...
  • Seite 161 Biegemoment in Abhängigkeit von der Prozesskraft. Das höchste zulässige Biegemoment kann der Kraft­ messring bei 50% Vorspannung aufnehmen. Wird das Biegemoment durch eine seitliche Kraft erzeugt, entsteht hierdurch noch eine Querkraft, die die maxima­ len Werte verringert. A2781-3.1 HBM: public...
  • Seite 162 Kraftmessring (1-CFW/50kN) mit einem Bie­ gemoment von 100 Nm belastet, so ergibt sich ein Aus­ gangssignal von -2,3 N. Problematisch ist vor allem die mögliche Überlastung des Messelements. Beachten Sie deshalb die maximalen Querkräfte laut Datenblatt. A2781-3.1 HBM: public...
  • Seite 163: Auswahl Der Komponenten

    Anzeige zeigt den nächstpassenden Wert, der einge­ stellt wurde: 14,99919. S Für den Ladungsbereich am Eingang ergibt sich 115493,8 pC (wird automatisch errechnet und im CMD eingestellt). Damit ergibt sich eine Ausgangsspannung am Ladungs­ verstärker von +10 V bei 15 kN. A2781-3.1 HBM: public...
  • Seite 164 4,3 pC/N ein Wert von ca. 43000 pC). S Lesen Sie dann bei z. B. 10 kN die Anzeige ab. Hier könnte z. B. ein Wert von 38010 pC angezeigt werden. Daraus berechnet sich die neue Sensoremp­ findlichkeit zu 38010/10000 = 3,801 (pC/N). A2781-3.1 HBM: public...
  • Seite 165: Messungen Im Kraftnebenschluss Mit Den Piezoelektrischen Messringen

    Montage. Es ist daher nötig, die Kraftmessringe nach dem Einbau einzumessen (zu justieren). Nach der Montage liegen die Messringe im Kraftneben­ schluss, d.h ein Teil der Kraft fließt nicht mehr durch den Sensor sondern durch die Vorspanneinrichtung, z.B. den Vorspannsatz CPS. A2781-3.1 HBM: public...
  • Seite 166 Prüfprotokoll des CFW ein­ stellen. Dies geschieht mit dem CMD-Assistenten (Menüpunkt : „Sensorempfindlichkeit“ in pC/N). S Sensor mit Vorspanneinrichtung einbauen. S Den CMD auf die Messung von pC einrichten: - Verbinden Sie den CMD mit einem PC. A2781-3.1 HBM: public...
  • Seite 167 Tragen Sie hier die größte Kraft ein, die Sie messen möchten. - Der CMD skaliert sich nun entsprechend und Ihr Messsystem ist parametriert. Wir empfehlen, nochmals den Vergleich mit der Refe­ renzmesskette durchzuführen, wenn Sie alle Einstel­ lungen vorgenommen haben. A2781-3.1 HBM: public...
  • Seite 168 Tipps zur piezoelektrischen Messtechnik S Belasten Sie die Messeinrichtung erneut und verglei­ chen Sie die beiden Messketten. Tipp Wenn Sie nach der Montage den Sensor dreimal mit ma­ ximaler Kraft vorbelasten, verbessern Sie die Wiederhol­ präzision. A2781-3.1 HBM: public...
  • Seite 169: Entsorgung Und Umweltschutz

    Art von Entsorgung oder Recycling in Ihrem Land vorgeschrieben ist. Verpackungen Die Originalverpackung der HBM‐Geräte besteht aus recyclebarem Material und kann der Wiederverwertung zugeführt werden. Bewahren Sie die Verpackung jedoch mindestens für den Zeitraum der Gewährleistung auf.
  • Seite 170: Technische Unterstützung

    Technische Unterstützung Technische Unterstützung Sollten bei der Arbeit mit dem CMD Probleme auftreten, bietet Ihnen der technische Support von HBM: Email‐Unterstützung Support@HBM.com Telefon‐Unterstützung Die telefonische Unterstützung ist von 9:00 bis 12:00 und 13:00 bis 16:00 Uhr (MEZ) an allen Werktagen verfügbar:...
  • Seite 171 Technische Unterstützung Seminare HBM bietet auch Seminare vor Ort bei Ihnen oder in un­ serem Trainingscenter an. Dort erfahren Sie alles über die Geräte und die Software‐Bedienung. Weitere Informationen finden Sie auf http://www.hbm.com/de/menu/seminare in der Rubrik „Seminare“. A2781-3.1 HBM: public...
  • Seite 172 Technische Unterstützung A2781-3.1 HBM: public...
  • Seite 173 Operating Manual | Bedienungsanleitung | Manuel d'emploi English Deutsch Français Amplificateur de charge...

Diese Anleitung auch für:

Cmd600Cmd600-pCmd2000

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