Herunterladen Inhalt Inhalt Diese Seite drucken

BMW R 50 Reparaturanleitung Seite 51

Vorschau ausblenden Andere Handbücher für R 50:
Inhaltsverzeichnis
Der Zündlichtschalterhat folgende Schaltstellungen:
1. Zündschlüssel in Mittelstellungeingedrückt
eingeschaltet, d . h., dos Kurzschließen d er Zündungist
aufgehoben. 1mSchaltkastenist die bewegliche Kontakt-
feder von den Massenklemmen 2 und 31 abgehoben
und an Klemme 51 gelegt. Damit ist die Batterie bzw.
die Lichtmaschine e ingeschaltet. D ie LeitungenBatterie
zur Lichtmaschine, Lichtmaschine zom Schaltkasten im
Scheinwerfer, vonSchaltkastenklemme 15/54 zumSignal.
horn, Ladekontroll-sowie Leerlaufanzeigeleuchte S ind
unter Spannung. Das rote Ladelicht brennt und erlischt
nachdemAnwerfendesMotors,wasdonn anzeigt,daß
die Lichtmaschinein Ordnung uncl mit der Batterie ver-
bunden ist.DieStromversorgung
die Lichtmaschine.
2. Zündschlüsselnach rechts geschwenkt
leuchtungeingeschaltet. U nter Spannungstehen über
Kontakt 56 die weiße Leitung zum Abblendschalter und
damit i enach Stellung d esAbblendschalters
rot fijr Fernlichtbzw. schwarzfür Abblendlicht sowie
die Leitung fijr Tacholicht, über Schleifkontakt und
Klemme58 die Leitung schwarzzum Schlußlichtund
Seitenwagen.
3. Zündschlüsselnach links geschwenkt =
tong. Zündung eingeschaltet, b eweglicheKontaktfeder
wie unter I. Unter Spannung stehen über Kontakt 58
Standlicht, Schlußlicht unddieSeitenwagenbeleuchtung.
4. Zündschlüssel l inks abgezogen
Zündung ist durch Kurzschließen a usgeschaltet. Die be-
wegliche Kontaktfeder liegt an Kontakt 2 und 31. Die
Standbeleuchtung bleibt eingeschaltet.
5.Zündschlüsse
l
in Mittelstellung a bgezogen=AusgeschaI-
tet. Die bewegliche Feder liegt an Kontakt 2 und 31.
Zündung undalle Stromabnehmer sindausgeschaltet.
Die Schlußleuchte besitzt für das Schluß- und Bremslicht
eine Zweifadenlampe 6 V, 5/18 W und für die Kennzeichen-
beleuchtung eine Kugellampe 6 V, 5 V'/. Der Bremslicht-
schalter, ein federnder Kontakt, sitzt neben dem Fußbrems-
hebel, von demauser betätigt wird.
Eine Steckdose ist am Rahmen links neben der Sattelstütze
angebracht,an der die SeitenwagenbeleuchtungOdereine
Handlampe angeschlossen wird.
Das Signalhorn Klaxon ETF/4D ist am Rahmen vorn unter
dem Kraftstofftank angeordnet und Wird durch einen Druck-
knopfschalter, der im Abblendschalter miteingebaut ist,
betötigt.
Die Blinkleuchten Hella BIBI —sofern zur Ausstattung ge-
hörend —sind an den Lenkerendenangeordnet bzw. bei
Seitenwagenbetrieb eine davon auf dem Kotfiügel des
Seitenwagens. Der Blinkgeber befindet sich im Schein-
werfer, der Blinkerschalteram rechtenLenkergriff; darüber
ist der Lichthupendruckknopf angeordnet.
Der Leerlaufkontakt
im Getriebe schaltet durch einen Kon-
taktstift auf der Schaltkurvenscheibe
in Leerlaufstellung eine grüne Leerlaufleuchte am Schein-
werfer
ein.
Zündung
der Anlageübernimmt
Nachtfahrbe-
dieLeitung
Standbeleuch-
Porkbeleuchtung. Die
und eine Kontaktfeder
Instandhaltung der elektrischen Anlage
Zur Aufrechterhaltung der Befriebssicherheit der elektri-
schen Anlage ist erforderlich, daß alle nichi gelöteten Ver-
bindungen an den Klemmen der Geröte sauber gehalten
und von Zeit zu Zeit auf Festsitz geprüft werden sowie die
Unterbrecherkontakte
des Zünders und des Spannungs-
reglers einwandfrei Sind, Ferner ist zu achten, daß Kabel-
baum und Einzelkabel
nicht scheuern Oder sich verklem-
men können.
Die Batterie ist eiwa alle vier Wochen (in Tropen noch
öfter) auf Flüssigkeitsstand z u prüfen, bei Bedarf destit-
liertes Wasser nachzufüllen. Söure darf nur nachgefüllt
werden, wenn SÖure verschüttet wurde.
Wird das Fahrzeug löngere Zeit stillgesetzt, so ist die
Batterie
auszubauen
und in Abstönden
aufzuladen, nachdem Sie vorher über eine Glühlampe
6 V, 5 W langsam entladen wurde.
BeilöngererlangsamerNachtfahrtist darauf zu achten,
daß mit genügend hoher Motordrehzahl, eventuell mit
kleineremGang, gefahrenwird, damit genügendLade-
strom erzeugt wird.
In neue Batterien
reine
zifischenGewicht 1,28(in Tropen 1,23)bis zur Siebplaite
im
Einfüllstutzen
einfüllen
lassen. Hat sich der Söurespiegel gesenkt, dann Wieder
Säure
nachfüllen.
Akkumulatorensöure Wird hergestellt, indem man in
zwei Teile destilliertes Wasser einen Teil konzentrierte
reine Schwefelsöure vorsichtig hinzugibt. Niemals um-
gekehrt! Das spezifischeGewicht nach Abkühlen der
Mischungfeststellen uncldurch vorsichtigeZugabevon
Söure Oder destilliertem Wasser berichtigen. Erst wenn
diese Akkumulatorensöure Völlig abgekühlt ist, darf sie
in die Batterie eingefüllt werden. Da Sie sich dabei nun
erwörmt, muß die Batterie fünf Stunden stehen,ehe mit
der Aufladung begonnen wird. Wöhrend des Lade-
vorgangesan einer ortsfestenAnlage dijrfen die Ver-
schlußstopfennicht eingeschroubtsein.
DasLadegeröt u nd die Batteriesindmit ihren •i Polen
bzw. ihren —Polenzu verbinden. Die Ladung dauert bei
entiadenerBatterie etwa 12bis 14 Stundenund ist be-
endet,wenn die Spannungie Zelle
3 x 2,7 =
V, befrögt.
Die einzelnen Zellen müssenbei dieserSpannung gleich-
méißiggasen.Die Söuredichte muß wie bei Erstauf-
füllung 1,28(1,23)betragen.
Nach dieser Erstaufladung die Batterie mittels einer 6 V,
5 W-Glühlampeentladen,bis die Glühlampenur noch
dunkel brennt. Anschließend Batterie wieder wie vor-
beschrieben laden. Abschließend mit Söurestandprüfer
überschüssige S öurebis auf Siebplatteim Einfüllstutzen
absaugen.
Der Ladezusland der Batterie ist neben Spannungs-
messung d urchMessung d er Söuredichte w ie folgt fest-
zustellen:
Säuredichte
Batterie geladen
Batterie halb geladen
Batterie entladen
von 2 Monaten
Akkumulotorensöure
vom spe-
und
fünf
Stunden
stehen-
V, d. i. gesamt
bei Tropen-
bei Normal-
füllung
füllung
1,23 (270 Bé)
1,28(320 Bé)
1
(270 Bé)
(230 Bé)
(180 Bé)
Inhaltsverzeichnis
loading

Diese Anleitung auch für:

R 50 sR 60R 69 s

Inhaltsverzeichnis