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Erforderliche Ausrüstung; Konfiguration (Beispiel) - Terumo Xcoating Capiox Rx Serie Bedienungsanleitung

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• Während VAVD nicht den zusätzlichen Anschluss am venösen Hartschalenreservoir öffnen, um Luftblasen im venösen Filter zu verhindern.
• Maximal sichere Vakuumgrade entsprechend den Protokollen der Einrichtung anwenden.
• ÜBERDRUCKVENTIL NICHT VERSTOPFEN LASSEN. Überdruck im venösen Behälter kann die venöse Dränage hemmen und so die Blutmenge im
venösen Behälter verringern, was zum Eindringen von Luft in die venöse und arterielle Seite des Kreislaufs führen kann.
Hierdurch können Luftblasen in die Blutphase eindringen.
Wenn VAVD in Verbindung mit einer Zentrifugalpumpe durchgeführt wird, beachten Sie bitte die folgenden Hinweise:
• Die Leitung zwischen dem Oxygenator und der Zentrifugalpumpe ist vor dem Anhalten der Pumpe abzuklemmen. Wenn die arterielle Leitung
nicht abgeklemmt wird, kann Luft aus den Fasern auf die Blutseite des Oxygenators gesaugt werden. Ein Ein-Wege-Ventil für die arterielle Leitung
zwischen dem Oxygenator und der Zentrifugalpumpe ist empfehlenswert.
• Da das geförderte Blutvolumen von der Druckdifferenz zwischen arterieller Seite des Patienten und dem venösen Hartschalen-Reservoir abhängig
ist, wird sich der Blutfluss mit der Höhe des eingestellten Unterdrucks verändern.
VORSICHTSMASSNAHMEN
• Den VAVD-Kreislauf ausschließlich an den Entlüftungsstutzen des Reservoirs und an keine anderen Stutzen anschließen. Der Vakuumkreislauf kann Blut
zurücksaugen.
• Verschließen Sie alle Anschlüsse die nicht verwendet werden.
• Um die große Menge des Kondensationswassers bei Applikation eines kontrollierten Vakuums aufzufangen, ist ein Wasserabscheider erforderlich.
• Einen sterilen VAVD-Kreislauf verwenden. Nicht wiederverwenden.
• Das Reservoir sollte mit einem Überdruckwarngerät ausgestattet werden.
• Das Ventil muss vor dem Herz-Lungen-Bypass auf korrekte Funktionalität geprüft werden.
• Ein Vakuumkontrollgerät ist erforderlich.
• Ein Überdruckausgleichsventil ist erforderlich.
• Es wird empfohlen, ein Unterdruckmanometer am Hartschalenreservoir und ein Vakuumsicherheitsventil [Öffnungsbereich bei -20 kPa (-150 mmHg)] zu
verwenden.
• Wegen der Compliance des Hartschalenreservoirs kann bei Einsatz des Vakuums der Flüssigkeitsstand höher erscheinen, als er dem Flüssigkeitsvolumen
entspricht. Bei Verwendung des RX25/RX15R40 Reservoirs gewährleistet ein Flüssigkeitsstand von 230 mL auf der Volumenskala ein
tatsächliches Mindestvolumen von 200 mL bei einem Unterdruck von -20 kPa (-150 mmHg). Bei Verwendung des RX15R30 Reservoirs gewährleistet
ein Flüssigkeitsstand von 80 mL auf der Volumenskala ein tatsächliches Mindestvolumen von 70 mL bei einem Unterdruck von -20 kPa (-150 mmHg).
BEDIENUNGSANLEITUNG
ERFORDERLICHE AUSRÜSTUNG
A RX Venöses Reservoir
B Steriler Flüssigkeitsabscheider
C Klemme
D Vakuumregulator [einstellbar von 0 bis
- 20 kPa (- 150 mmHg)]

KONFIGURATION (Beispiel)

Belüftungsanschluß
Hinweis : 1-8 bezieht sich auf die Strukturdiagramme (Seite 3) mit numerierten Komponenten. Die für den Einsatz der
Vakuumunterstützte Venen-Drainage erforderlichen Ausrüstungsteile werden mit Buchstaben A-I bezeichnet.
1. CPB-Kreislauf wie für das herkömmliche Verfahren vorbereiten.
2. Überprüfen, ob die blauen Kappen der Saugeranschlüsse 6 und des zusätzlichen Anschlusses 2 des Reservoirs bis zum Anschlag
aufgeschoben wurden, um Dichtheit zu gewährleisten.
3. Alle gelben Luer-Kappen an ihrer Position anbringen; Kappen sind nicht belüftet 4,8.
4. Den Vakuum-Regulator D an einer Unterdruckquelle installieren.
5. Einen Drei-Wege-Hahn an das ungefilterte Luer-Verschlussventil 1 anschließen und das sterile Vakumeter F mit der sterilen Vakumeter-Leitung E verbinden.
6. Das Vakumeter F an die sterile Vakumeterleitung E anschließen.
7. Verbinden Sie den Gasfilter I mit der Schlauchverbindung zur Feuchtigkeitsfalle und dem „Y"-Konnektor.
8. Die Leitung des sterilen Flüssigkeitsabscheiders B an die Entlüftungsöffnung 5 auf dem venösen Hartschalen-Reservoir anschließen.
Bypass-Beginn
1. Venöse Schwerkraftdränage beginnen; der Vakuumschlauch G ist dabei nicht abgeklemmt.
2. Einleiten der vakuumgestützten Venendränage: Den Vakuumregler D einstellen und anschließend den Vakuumschlauch G abklemmen.
3. Den Unterdruck innerhalb des venösen Reservoirs mit Hilfe des Vakumeters F kontrollieren.
4. Den Unterdruck anpassen, um den venösen Fluss zu optimieren. Vakuumregler D einstellen.
Hinweis • Der "DO NOT OBSTRUCT" (nicht blockieren) Warnhinweis neben dem Belüftungsanschluss gilt nicht für vakuumunterstützte venöse Drainage.
• Eine vollokklusiv eingestellte Rollenpumpe für die Ansaug- und LV-Belüftungsleitungen verwenden.
Bypass beenden
Die Vakuumablassleitung G öffnen (Klemme entfernen), der venösen Fluss wird rasch zurückgehen.
Den Bypass nach dem Standardverfahren beenden.
36
E Sterile Vakumeter-Meßleitung
F Vakumeter
G Sterile Vakuumablaßleitung
H Überdruckventil [im Behälter integriert,
Öffnungsbereich von 0 bis 1.1 kPa (8 mmHg)]
I Steriler Gasfilter
Ungefiltert
Vakuumquelle
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