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POSTOPERATIVE BRUST-DRAINAGE
Kontraindikationen
Für die postoperative Brust-Drainage mit nachfolgenden Autotransfusionsverfahren gelten in folgenden Fällen Kontraindikationen:
• Größere Perforationen der Thoraxwand oder bei Austreten von Luft in die Lungen.
• Systemische Infektion oder Malignität oder ebensolche im Pericardium, Mediastinum oder in den Lungen.
• Verdacht auf oder Vorliegen größerer Kontamination mit Fremdmaterial, Lymphausfall oder perforiertem Darm.
• Anwesenheit eines der folgenden Punkte an der Ansaugstelle: topische hämostatische Agenzien, bakterizide Wundreizstoffe oder Antibiotika,
die nicht für die parenterale Verabreichung vorgesehen sind.
• Offene Brust und angewendetes Vakuum.
• Verabreichung von Protamin vor Entfernen des Reservoirs aus dem Bypass-Kreislauf.
• Patient muss aus beliebigem Grund wieder in die Chirurgie.
• Einsatz entlüfteter Bruströhren ohne Flussregulierung wie z. B. Absperrhähne.
Warnungen
• Die Qualität und Eignung jeglichen Rücklaufbluts, das gesammelt wurde, ist von einer qualifizierten Person zu beurteilen, bevor die
Reinfusion beginnt. Die sichere Reinfusion gesammelter Flüssigkeiten liegt im alleinigen Ermessen des behandelnden Arztes.
• Mit der Brust-Drainage und nachfolgenden Reinfusion wurden folgende Komplikationen in Verbindung gebracht: Bluttrauma,
Blutkoagulation, Koagulopathien und Partikel- oder Luftembolie.
• Eine Reinfusion des gesammelten Blutes/der gesammelten Flüssigkeit sollte stündlich erfolgen, solange mehr als 50 mL stündlich gesammelt
werden.
• Ein Mindestreservoirspiegel von 20 mL Flüssigkeit sollte stets vorhanden sein, um Luftemboli, die zum Patienten gelangen können, zu vermeiden.
• Mehr als 4 Stunden im Reservoir befindliches Blut sollte nicht transfundiert warden.
• Es wird nicht empfohlen, die Autotransfusion länger als 18 Stunden nach der Operation fortzusetzen.
• Eine Filterverstopfung bei einer Brust-Drainage mit hohem Volumen kann dazu führen, dass Blut/Flüssigkeit durch die externe Shunt-
Leitung gelangt und die Filterung umgeht. Alle durch die Shunt-Leitung gelangenden Flüssigkeiten müssen vor der Reinfusion gefiltert werden.
• Bei der Brust-Drainage sind akzeptierte medizinische und Pflegeroutinemassnahmen zu befolgen.
• Wenn bei der Brust-Drainage ein Vakuum angewandt wird, -150 mmHg (-204 cmH
Spezifikationen des Hartschalenreservoirs bei Anwendung zur postoperativen Brust-Drainage
Gegenstand
Maximale Kardiotomie-Blutflussrate
Blutspeicherkapazität
Mindestspiegel im Reservoir
Liste erforderlicher Materialien für die Verwendung des Reservoirs für die postoperative Brust-Drainage
Referenz
Menge
[a]
jeweils 6
1/4" (6.4 mm) ID-Blindschlauch mit Kappe (50.8 mm)
[b]
jeweils 1
3/8" (6.4 mm) ID-Schlauch mit Kappen
1/2" (12.7 mm) x 1/2" (12.7 mm)-Verbindungsstück mit 1/2" (12.7 mm) ID-Blindschlauch 6"
(152.4 mm) mit Kappe für RX25R/RX15R40
3/8" (9.5 mm) x 3/8" (9.5 mm)-Verbindungsstück mit 3/8" (9.5 mm) ID-Blindschlauch mit
[c]
jeweils 1
Kappe für RX15R30
3/8" (9.5 mm) x 3/8" (9.5 mm) x 3/8" (9.5 mm)-Y-Verbindungsstück mit 3/8" (9.5 mm) ID,
[d]
jeweils 2
40 Durometerschlauch mit Kappen
[e]
jeweils 1
3/8" (9.5 mm) ID-Blindschlauch mit Kappe
3/8" (9.5 mm) Perfusionsadapter, an 4" (102 mm) 1/8" (3.2 mm) ID-Schlauch
angeschlossen, einschließlich einer Klemme mit Außen-Luer-Ende, verbunden mit Innen-
Luer mit 48" (1219 mm) 1/8" (3.2 mm) ID-Schlauch mit einem weiteren Außen-Luer-Ende, verbunden
mit einem Innen-Luer mit 2.5" (63.5 mm) 3/16" (4.8 mm) ID-Schlauch; Schlauchende mit
[f]
jeweils 1
Kappe verschlossen
Vakuumsicherheitsventil: Offener Vakuumbereich:
[g]
jeweils 1
30–60 cm H
[h]
jeweils 1
Schlauch mit innerem Innendurchmesser von 1/4" (6.4 mm)
[i]
jeweils 1
Wasservakumeter
[j]
jeweils 1
1/4" (6.4 mm) ID-Schlauch
[k]
jeweils 1
Nicht entlüftete Luer-Verrieglungskappe
[l]
jeweils 1
Drei-Wege-Absperrhahn, kann drei Wege gleichzeitig öffnen
Bedienungsanleitung
HINWEIS: Bei Bezugnahme auf die Anweisungen für die postoperative Brust-Drainage beziehen sich die Buchstaben in eckigen Klammern auf
die Liste der erforderlichen Materialien auf Seite 34 und die Zahlen in Klammern auf die Abbildung auf Seite 3.
1. Entfernen Sie vorsichtig den Schlauch bzw. die blauen Kappen von den Saugeinlassanschlüssen (6) des Reservoirs. Verschließen Sie fünf
der Saugeinlassanschlüsse mit Blindschläuchen mit einem Innendurchmesser von 1/4" (6.4 mm) ID-Blindschläuchen [a].
2. Schließen Sie den 3/8" (9.5 mm) ID-Schlauch [b] vom Hilfsanschluss (2) an einen der Saugeinlassanschlüsse (6) an; alle
Saugeinlassanschlüsse haben einen Durchmesser von 1/4" (6.4 mm) bis 3/8" (9.5 mm). Dadurch wird eine Brücke zwischen den gefilterten
und ungefilterten Abschnitten des Reservoirs gebildet.
1
Standards for Blood Banks and Transfusion Services, 16th ed. American Association of Blood Banks.
2
Page. R, et al, Hard-Shell Cardiotomy Reservoir for Reinfusion of Shed Mediastinal Blood. Ann Thorac Surg 1989:48:514-7.
34
5 L/min
4000 mL
20 mL
Beschreibung
O (22-44 mmHg) mit Bakterienfilter
2
1
2
O) nicht überschreiten.
2

Spezifikation

RX25
RX15R40
5 L/min
4000 mL
20 mL
RX15R30
4 L/min
3000 mL
20 mL
Schlauchlänge
2" (50.8mm) jeweils
12" (304.8mm)
6" (152.4 mm)
96"(2438.4mm)
4" (101.6mm)
N/Z
N/Z
Wie erforderlich
N/Z
18" (457.2 mm)
N/Z
N/Z
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