ACHTUNG
• Ehe Sie die Gasversorgung einschalten, vergewissern Sie sich erneut, dass der Gasaustritt nicht blockiert ist.
Eine solche Blockierung führt zu einem Druckaufbau auf der Gasseite, so dass Gase auf die Blutseite übergehen
können.
• Stellen Sie die Gasversorgung erst dann ein, wenn die Blutzirkulation eingeleitet worden ist.
• Ehe Sie die extrakorporale Zirkulation einleiten, müssen Sie sich unbedingt vergewissern, dass die
Rezirkulationslinie und Entlüftungslinie ebenso wie die Linie zur Probeentnahme verschlossen sind.
Anderenfalls fließt das Blut durch Öffnen der arterielle Leitung wegen des Blutdrucks des Patienten durch die
Probeentnahmeleitung in das Reservoir zurück.
• Schalten Sie die Gasversorgung mit V/Q=1 und FiO
Grundlage von Blutgasmessungen vor.
WÄHREND DER PERFUSION
1. Für eine ordnungsgemäße Blutprobe müssen Sie mindestens 10 mL Blut abnehmen bevor Sie anschließend Blut durch die
Probenentnahmeleitung für die Probe entnehmen. Wenn eine arterielle Blutprobe entnommen werden soll, können Sie dann Blut entnehmen,
wenn der Absperrhahn der Probenentnahmeleitung, der zur Vermeidung einer arteriell-venösen Überleitung dient, geöffnet worden ist.
ACHTUNG
Entnehmen Sie nur dann Blut, wenn die Pumpe läuft, anderenfalls ergibt sich ein blutseitiger Druckabfall, und es
entstehen Luftblasen.
ANMERKUNG : Für den Fall, dass das Probenentnahmesystem getrennt vom Hartschalenreservoir eingesetzt werden soll, steht Ihnen
eine Halterung (Artikelnr. : XX*H051) zur Verfügung.
2. Messen Sie den Blutgaswert und nehmen Sie die erforderlichen Anpassungen wie folgt vor.
a. Steuern Sie PaO
, indem Sie die Sauerstoffkonzentration im Oxygenblender verändern.
2
- Verringern Sie FiO
, um PaO
2
- Erhöhen Sie FiO
, um PaO
2
b. Steuern Sie PaCO
, indem Sie den gesamten Gasfluss ändern.
2
- Erhöhen Sie den gesamten Gasfluss, um PaCO
- Verringern Sie den gesamten Gasfluss, um PaCO
ACHTUNG
Ein als "feuchte Lunge" bekanntes Phänomen kann auftreten, wenn Wasser in den Fasern des mikroporösen
Membran-Oxygenators kondensiert und dabei Blut außerhalb der Fasern fließt. Dies kann geschehen, wenn
Oxygenatoren über einen längeren Zeitraum benutzt werden. Wenn bei längerem Gebrauch des Oxygenators
Wasserkondensation und/oder ein PaO
Erhöhung der Gasdurchflussgeschwindigkeit die Leistung verbessern. Erhöhen Sie die Gasflussrate für 10 Sekunden
auf 15 L/min bei Verwendung des RX15 beziehungsweise 20 L/min bei Verwendung des RX25. Dieses Spülverfahren
NICHT wiederholen, auch wenn der Oxygenator nicht besser funktioniert.
HINWEIS
• Ein Minimum-Sauerstoffdurchfluss von 0.5 L/min ist bei der Blutzirkulation erforderlich. Ein Sauerstoffdurchfluss
unter 0.5 L/ min kann zu unzureichendem Gasaustausch führen.
• Stellen Sie vor Wiederaufnahme des Bypasses den FiO
sicherzustellen. Ein erhöhter PCO
ausreichende Gaseinleitung möglicherweise nicht behoben werden.
3. Blutdurchflussgeschwindigkeit einstellen und sicherstellen, dass der Blutspiegel im Reservoir entsprechend eingestellt ist, so dass
Gasembolien nicht zum Patienten gelangen können. (Wird der CAPIOX RX mit Hartschalenreservoir verwendet, siehe
Abb. 11, Seite 32 : Sicherheitsspanne.)
4. Für die Entlüftung bitte die Entlüftungslinie öffnen.
HINWEIS
Ablassleitung bei Beendigung des Bypass schließen.
BEENDIGUNG DES BYPASSES
Beenden Sie die extrakorporale Zirkulation mit Hilfe des üblichen Verfahren und beachten Sie dabei die folgenden Warnhinweise.
ACHTUNG
• Ehe Sie die Blutflussrate verringern, vergewissern Sie sich, dass die Auslassleitung geschlossen ist und dass die
Probeentnahmeleitung mit dem arteriellen Absperrhahn ebenfalls geschlossen ist.
• Wenn die Pumpe abgeschaltet wird, muss auch sofort der Gasfluss abgeschaltet werden.
• Bei erneuter Zirkulation wird der Rezirkulation bei einer niedrigen Durchflussgeschwindigkeit empfohlen. Während
der Rezirkulation ist der Blutgasdruck zu prüfen. Ein übermäßiger Gasfluss kann niedrigen PaCO
Schäden im Blut verursachen.
AUSTAUSCH DES OXYGENATORS
Halten Sie stets einen Ersatzoxygenator CAPIOX RX zum Austausch bereit.
1. Ersatz-Oxygenator wie im Abschnitt AUFBAU beschrieben aufbauen und füllen. (Seite 28)
2. Halten Sie erforderlichenfalls eine verringerte Patiententemperatur nach Vorschrift des Arztes aufrecht.
3. Klemmen Sie die an den neuen Oxygenator angeschlossen Bluteintritts- und Blutaustrittsschlauch doppelt ab, und schneiden Sie den
Schlauch zwischen den beiden Klemmen durch (vgl. Abb. 8).
4. Halten Sie die Zirkulation an, klemmen Sie die venöse und arterielle Leitung, die an den alten Oxygenator angeschlossen sind doppelt ab,
und schneiden Sie die Leitungen zwischen den beiden Klemmen durch (vgl. Abb. 8).
5. Tauschen Sie den alten Oxygenator gegen den neuen aus, indem Sie venöse und arterielle Leitung mit Hilfe von Verbindungsstücken an
Bluteintritts- und - austrittsschlauch des neuen Oxygenators anschließen (vgl. Abb. 9).
HINWEISE
• Wenn kein arterieller Filter oder Blasenabscheider verwendet wird, dann öffnen Sie die Umlaufleitung zur Entlüftung.
• Sichern Sie alle Anschlüsse im Kreislauf mit einem Band.
6. Beginnen Sie die Zirkulation mit einer geringen Flussrate.
7. Schließen Sie die Gasleitungen, die vom alten Oxygenatormodul abgenommen wurden, an das neue Modul an und stellen Sie die
Gasversorgung ein.
8. Schließen Sie die Wasserleitungen, die vom alten Oxygenatormodul abgenommen wurden, an das neue Modul an und stellen Sie die
Wasserversorgung ein. Überprüfen Sie die Dichtigkeit.
9. Verbinden Sie bitte die Entlüftungslinie des neuen Oxygenators mit einem Luer-Zugang zum Kardiotomiefilter.
10. Schließen Sie die Probeentnahmelinie des neuen Oxygenators an den venösen Anschluss des alten Reservoirs an (vgl. Abb. 10).
30
zu verringern.
2
zu erhöhen.
2
zu verringern.
2
zu erhöhen.
2
- Abfall und/oder ein PaCO
2
und erniedrigter PO
2
=100% ein. Nehmen Sie anschließend Anpassungen auf der
2
-Anstieg festgestellt wird, kann eine kurzfristige
2
auf 100% ein, um eine ausreichende Sauerstoffsättigung
2
im Blut des Patienten zu Beginn der Rezirkulation kann ohne
2
, Alkalose oder
2