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3. Bei Verwendung des RX25/RX15R40 Reservoirs klemmen Sie den 1/2" (12.7 mm) Kreislaufschlauch, der am venösen 1/2" (12.7 mm)
Einlass (10) des Reservoirs angeschlossen ist, ab, schneiden Sie ihn ab und schließen Sie ein 1/2" (12.7 mm) Verbindungsstück an einen
Blindschlauch mit einem Innendurchmesser von 1/2" (12.7 mm) [c] an. Bei Verwendung des RX15R30 Reservoirs klemmen Sie den
3/8" (9.5 mm) Kreislaufschlauch, der am venösen 3/8" (9.5 mm) Einlass (10) des Reservoirs angeschlossen ist, ab, schneiden Sie ihn ab
und schließen Sie ein 3/8" (9.5 mm) Verbindungsstück an einen Blindschlauch mit einem Innendurchmesser von 3/8" (9.5 mm) [c] an. Falls
Sie einen 1/4" (6.4 mm) Adapter verwenden, nehmen Sie diesen zuerst ab.
4. Verbinden Sie die Brust-Drainage-Schläuche mit dem 3/8" (9.5 mm) x 3/8" (9.5 mm) Y-Verbindungsstück mit 96" (2438.4 mm) des
3/8" (9.5 mm) 40 Durometerschlauchs [d]; wenn nur ein Brustschlauch verwendet wird, verschließen Sie einen der 3/8" (9.5 mm)
Anschlüsse des Y-Verbindungsstücks mit einem 3/8" Blindschlauch [e]. Schließen Sie das andere Ende des
3/8" (9.5 mm) x 3/8" (9.5 mm) Y-Verbindungsstücks an 96" (2438.4 mm) des Schlauchs zum vertikalen Anschluss an (7). Falls 3 oder mehr
Brustschläuche verwendet werden, schließen Sie ein weiteres 3/8" (9.5 mm) x 3/8" (9.5 mm) Y-Verbindungsstück mit
96" (2438.4 mm) 3/8" (9.5 mm) 40 Durometerschlauch [d] an einen der Saugeinlassanschlüsse (6) an, der mit einem Blindschlauch
verschlossen wurde.
5. Befestigen Sie alle gelben Luer-Kappen. Alle Kappen sind nicht entlüftet (4, 8).
6. Trennen Sie das Probenentnahmesystem (3) von der Rückseite des Einlassanschlusses für venöses Blut (10) und bringen Sie eine nicht
entlüftete Luer-Kappe an [k].
7. Schließen Sie einen 1/4" (6.4 mm) Blindschlauch [a] an die Schnellfüllöffnung (9) am Reservoir an.
8. Halten Sie das Reservoir parallel zum Boden, wobei sich der Einlassanschluss für venöses Blut oben befindet, um ein Auslaufen des Blutes
zu verhindern. Klemmen Sie den am Auslassanschluss angeschlossenen Kreislaufschlauch ab, schneiden Sie ihn ab und schließen Sie eine
Blutinfusionsadapterleitung (3/8" - 1/8" [9.5 – 3.175 mm]) [f] an. Klemmen Sie die Adapterleitung ab und lassen Sie die Endkappe an Ort und
Stelle, bis die Autotransfusion eingerichtet ist.
9. Entfernen Sie die Luer-Kappe vom nicht gefilterten Luer-Anschluss (1) und schließen Sie den Drei-Wege-Absperrhahn an. Am Sperrhahn das
Vakuumsicherheitsventil mit angebrachtem Bakterienfilter [g] befestigen.
10. Installieren Sie das Hartschalenreservoir in der Autotransfusionshalterung (Artikelnr. XX*XH032).
VORSICHT Halten Sie das Hartschalenreservoir unterhalb des Thorax, um die Brust-Drainage zu erleichtern.
11.a. Verwenden Sie einen [h], um die Entlüftungsöffnung (5) oben am Hartschalenreservoir mit einer regulierten Vakuumquelle mit
15 bis 20 cmH
O (11-15 mmHg) zu verbinden.
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ANMERKUNG: Der Warnhinweis "DO NOT OBSTRUCT" (nicht blockieren) neben der Entlüftungsöffnung gilt nicht für die
postoperative Brust-Drainage und Autotransfusion.
11.b. Die Verwendung einer Wasserdichtung/eines Wasservakumeters [i] wird für die Brust-Drainage sehr empfohlen. Wird ein
Wasservakumeter verwendet, schließen Sie ein Ende eines Schlauches mit einem Innendurchmesser von 1/4" (6.4 mm) [j] an die
Entlüftungsöffnung (5) und das andere Ende an den Wasservakumeter an.
WARNUNG Um Blutschäden zu vermeiden, sollte das Vakuum so geregelt werden, dass es 100-150 mmHg (136-204 cmH2O) nicht
überschreitet.
12. Notieren Sie die Uhrzeit, zu der die Drainage in das Reservoir beginnt.
WARNUNG Es wird empfohlen, die Autotransfusion nicht länger als 18 Stunden nach der Operation fortzusetzen.
13. Überwachen Sie kontinuierlich Drainage und verstrichene Zeit. Bestimmen Sie die Drainage-Rate stündlich.
WARNUNG Eine Reinfusion des gesammelten Blutes/der gesammelten Flüssigkeit sollte stündlich erfolgen, solange mehr als
50 mL stündlich gesammelt werden.
14. Nach der Entnahme von 50 mL Blut entfernen Sie die Endkappe der Blutinfusionsadapterleitung und schließen den Blutinfusionsadapter
an den intravenösen Infusionsverabreichungsset/Pumpenapparat an.
ANMERKUNG: Es wird empfohlen, für alle Reinfusionsverfahren mit der Infusionspumpe einen Luftsensor einzusetzen.
15. Entfernen Sie die Klemme an der Blutinfusionsleitung und fahren Sie mit der Autotransfusion fort.
WARNUNG
• Um das Risiko von Luftembolien zu vermeiden, die gesamte Luft vor der Autotransfusion vollständig aus der
Infusionsleitung entfernen.
• Um Blutschäden zu vermeiden, bei der Reinfusion von Blut einen Druck von 100-150 mmHg (136-204 cmH
nicht überschreiten.
• Der Arzt muss die optimale Zeit, Rate und das Volumen für die Autotransfusion zum Patienten bestimmen.
• Der klinische Mitarbeiter sollte mit den potenziellen Komplikationen der Verwendung des
Infusionsverabreichungsset und der Infusionspumpe vertraut sein, z. B. Luftemboli. Verwenden Sie den
Infusionsverabreichungsset und die Infusionspumpe gemäß der vom jeweiligen Hersteller gelieferten
Anleitungen.
Vakuumunterstützte Venen-Drainage (VAVD)

VERWENDUNGSZWECK

Das RX Hartschalenreservoir ist auch für den Einsatz bei Verfahren zu vakuumunterstützter Venen-Drainage geeignet. Die Applikation eines
kontrollierten Vakuums über das venöse Hartschalen-Reservoir verbessert die venöse Drainage während minimal-invasiver
Operationstechniken ebenso wie bei herkömmlichen Bypass-Operationen.
WARNHINWEISE
• Bei Medikamentengabe über das Hartschalen-Reservoir ist zu berücksichtigen, dass Unterdruck in dieser Leitung mehr Medikamente
augen könnte als beabsichtigt.
• Das Reservoir immer belüftet halten, wenn kein Vakuum angelegt ist. Entlüften, indem die Klemme am Vakuumschlauch entfernt wird.
• Unterbrechung oder Verschluss der Vakuumleitung verhindern, um den Patienten vor retrogradem Luftfluss zu schützen. Potenzielle
Verstopfungen des VAVD-Kreislaufs können auf einen geknickten oder abgeklemmten Vakuumschlauch, eine überfüllte Flüssigkeitsfalle
oder Kondensationsansammlungen im Gasfilter zurückzuführen sein.
• Der Gasfilter muss auf einer höheren Ebene positioniert sein als die Feuchtigkeitsfalle.
• Um Hämolyse zu vermeiden, ein Vakuum von -20 kPa (-150 mmHg) für die unterstützte venöse Drainage nicht überschreiten.
• Entfernen Sie eine der Verschlusskappen am Reservoir um einen Druckausgleich im Reservoir herzustellen bevor Sie die Pumpe
anhalten. Es könnte sonst zu einem stark erhöhten Blutfluss aus dem Patienten kommen.
• Wenn die Pumpe angehalten wird oder die Blutdurchflussrate während der VAVD gering ist, müssen alle A-V Shunt-Leitungen (z.B.
Probenentnahmeleitung, Ablaufleitung usw.) geschlossen werden, um zu verhindern, dass Luft zum Fasern auf die Blutseite des
Oxygenators gerät oder retrograder Blutfluss vom Patienten entsteht.
• Die Okklusion der Rollenpumpe muss sorgfältig eingestellt werden, da die Wahrscheinlichkeit höher ist, dass Luft auf die Blutseite des
Oxygenators gesaugt wird, wenn VAVD durchgeführt wird.
• Während VAVD ist ein arterieller Filter einzusetzen.
• Das Vakuum langsam auf Umgebungsdruck zurückführen (Eliminierung des Vakuums). Plötzliche Druckänderungen können zu
Turbulenzen des Blutes innerhalb des Reservoirs führen.
ODER
O)
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