prozess haftet. Die Sterilisation erfolgt nach einer der folgenden Metho-
den:
1) Gammastrahlung, wobei eine minimale Dosis von 25kGy verwendet
wird,
2) verdampftes Wasserstoffperoxid.
2. Auf dem Etikett befindet es ein Zeichen von der eingesetzten Sterilisati-
onsmethode (alle Zeichen werden in der Fusszeile dieser Gebrauchsanwei-
sung beschrieben).
3. Vor der Verwendung eines sterilen Produkts müssen die nachfolgenden
Regeln befolgt werden:
1) Das Verfallsdatum der Sterilität überprüfen. Produkte, bei denen
das Verfallsdatum der Sterilität abgelaufen ist, dürfen nicht mehr ver-
wendet werden!
2) Die Sterilverpackung auf Beschädigungen Kontrollieren. Die Produkte
aus beschädigten Sterilverpackungen nicht verwenden!
3) Die Sterilitätsanzeige auf der Sterilverpackung prüfen. Produkte mit ei-
ner anderen Farbe als die unten beschriebenen dürfen nicht verwendet
werden:
a) rot - für Produkte die mit Gammastrahlung sterilisiert worden sind,
b) blau - für Produkte die mit verdampftes Wasserstoffperoxid sterilisiert
worden sind,
4. VORSICHT: Produkte sind unter Einhaltung von aseptischen Regeln aus
der Verpackung zu entnehmen.
9 EMPFEHLUNGEN FÜR IMPLANTATE, DIE UNSTERIL
GELIEFERT WORDEN SIND
1. Die nachstehenden Empfehlungen beziehen sich auf das Verfahren mit un-
benutzten nicht sterilen Implantaten. Ein einmal implantiertes Implantat
darf niemals wiederaufbereitet und implantiert werden.
2. Ein Implantat, das nicht benutzt worden ist, aber durch Berührung mit
Blut, Gewebe und/oder Körperflüssigkeiten/Körpermaterie verunreinigt
worden ist, darf nicht erneut verwendet werden. In solchem Fall gemäβ
dem im Krankenhaus angewandten Protokoll vorgehen. Die Firma ChM
empfiehlt keine Wiederaufbereitung von verunreinigten Implantaten.
Im Falle der Wiederaufbereitung verunreinigter Implantate übernimmt
die Firma ChM keine Haftung.
3. Vor der Verwendung eines unsterilen Produkts ist folgendes zu beachten:
1) Das Produkt muss gereinigt, desinfiziert und sterilisiert werden.
2) Das sorgfältige Reinigen ist ein komplexer Prozess, dessen Erfolg unter
anderem von folgenden Faktoren abhängt: Wasserqualität, Quantität
und Art des Reinigungsmittels, Reinigungsmethode (manuelle, automa-
tische Methode), genaues Spülen und Trocknen, die richtige Vorbereitung
des Produkts, Zeit, Temperatur und die Sorgfalt der für die Reinigung zu-
ständigen Person usw.
3) Das Krankenhaus bleibt verantwortlich für die Wirksamkeit der von ihm
durchgeführten Prozesse der Reinigung, Verpackung und Sterilisation
mittels verfügbarer Geräte und Materialien sowie durch das geschulte
Personal.
4. Vorbereitung auf Reinigen und Desinfektion (für alle Methoden)
1) Vor der Reinigung ist das Implantat aus der Original-Einzelverpackung
zu nehmen. Die Verpackung ist wegzuwerfen. Die für die Patientenakten
vorgesehenen Etiketten vor Verlust oder Abhandenkommen schützen.
2) Um eine Kontamination zu vermeiden, dürfen die Implantate nicht mit
verunreinigten Produkten/Instrumenten in Berührung kommen.
3) Mit laufendem Wasser spülen und gegebenenfalls Verschmutzungen
der Oberfläche (die z.B. durch Beschädigung der Einzelverpackung ent-
stehen) mit Einwegtüchern, Papiertüchern oder Bürsten aus Kunststoff
(zu empfehlen sind Nylonbürsten) entfernen.
4) VORSICHT: Untersagt ist die Verwendung von Metallbürsten und Bürsten
aus Bürstenhaar und Materialien, die das Produkt beschädigen könnten.
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