reißen der Dura mater und/oder Schmerzerscheinungen. Beeinträchti-
gung des Gefäß- und Nervensystems, darunter Lähmung, vorüberge-
hende oder dauerhafte retrograde Ejakulation bei Männern und andere
schwerwiegende Körperverletzungen. Ausfluss der Cerebrospinalflüs-
sigkeit.
19) Hernie des Gallertkerns, Beschädigung der Bandscheibe oder degenera-
tive Veränderungen auf der Ebene des Operationsortes,über, oder unter
dieser Ebene.
20) Harnverhalt, Harninkontinenz oder andere Störungen des Harnsystems.
21) Beeinträchtigung des Geschlechtsapparats, darunter Zeugungsunfähig-
keit, Unfähigkeit zum Geschlechtsverkehr und sexuelle Disfunktion.
22) Beinträchtigung des Magen-Darm Trakts.
23) Verzögerung der Frakturheilung des Knochens oder kein sichtbares Kno-
chenwachstum und Entstehung einer Pseudarthrose.
24) Verlust der richtigen Krümmung der Wirbelsäule, die Notwendigkeit
der Durchführung von Korrekturen, Änderung der Größe des Patienten,
Verkürzung der Wirbelsäule.
25) Verlust oder Anstieg der Beweglichkeit oder Funktion der Wirbelsäule
26) Komplikationen an der Entnahmestelle des Knochens für die Transplan-
tation.
27) Bandscheibenentzündung, Entzündung der Arachnoidea und/oder
eine andere Entzündung.
28) VORSICHT: Das potenzielle Risiko unerwünschter Ereignisse durch Bewe-
gungen oder fehlende Stabilisation kann in solchen Fällen größer sein,
bei denen keine zusätzlichen Stabilisationsvorrichtungen verwendet
worden sind.
4 WARNUNGEN
1. Wichtige medizinische Informationen, die sich in diesem Dokument be-
finden, müssen dem Patienten mitgeteilt werden.
2. Die Auswahl der Form und Größe des Implantates für jeden einzelnen
Patienten ist ein wesentliches Element, das den Erfolg der Operation si-
cherstellt. Für die Auswahl ist der Chirurg verantwortlich.
3. Preoperative und postoperative Prozeduren, darunter Kenntniss der chirur-
gischen Techniken, sowie die richtige Positionierung der Implantate, sind
wichtige Faktoren, die über den Erfolg der Operation entscheiden.
4. Das Erzielen eines positiven Ergebnisses ist nicht immer bei jedem Pati-
enten möglich. Diese Regel gilt besonders in Fällen, in denen andere Fak-
toren, die mit dem Zustand des Patienten verbunden sind, das Erreichen
des gewünschten Resultats verhindern.
5. Darüber hinaus haben die entsprechende Auswahl des Patienten
und das Einhalten der entsprechenden Empfehlungen durch diesen sehr
großen Einfluss auf die Behandlungsesultate. Bei Tabak rauchenden Pa-
tienten kommt es seltener zur Frakturheilung. Solche Patienten müssen
darüber in Kenntnis gesetzt werden und über die Konsequenzen gewarnt
werden.
6. Die Patienten, die sich schlecht ernähren und/oder Alkohol missbrauchen,
Drogen nehmen, mit schwachen Muskeln, mit schlechter Knochenqualität,
Nervenlähmung, Übergewicht, sind nicht für die chirurgischen Stabilisie-
rung empfohlen. Diese Patienten sind nicht in der Lage oder wollen nicht
die postoperativen Vorkehrungen und beschränkungen einhalten.
7. Der Chirurg muss den Patienten darüber in Kenntnis setzen, dass das Pro-
dukt das Funktion des normalen, gesunden Knochens nicht wiederher-
stellen kann und wird.
8. Kein Implantat ist in der Lage, die Belastungen des Körpergewichts ohne
biomechanischen Knochenkontinuität eigenständig zu tragen.
9. Bei einer ausdauernden Knochenheilung oder Non-Union kann die Belas-
tung des Implantates Ursache einer Deformation, Lockerung, Lösung oder
einem Bruch des ermüdeten Implantates sein.
10. Alle chirurgischen Metallimplantate sind während der Nutzung sich wie-
derholenden Spannungen ausgesetzt, die zu einer Ermüdung des Mate-
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