Projektierung (WBM)
6.18 Erweiterungskarte
Projektieren Sie hier die Adress- und Daten-Parameter der Variable.
• Slave-Adresse (UID)
Anzeige der durch die Geräteauswahl (oben) festgelegten Adresse des Modbus-Slave.
• Funktionscode
Funktionscode gemäß Modbus-Spezifikation.
Unterstützt werden für Digitaleingänge und Digitalausgänge:
– 0x01 – Read Coils
– 0x02 – Read Discrete Inputs
– 0x05 – Write Single Coil
Die RTU verarbeitet dabei immer nur ein Bit.
Unterstützt werden für Zählereingänge, Analogeingänge, Zählerausgänge und
Analogausgänge:
– 0x03 – Read Holding Registers
– 0x04 – Read Input Registers
– 0x06 - Write Single Register
– 0x10 – Write Multiple Registers
Die Größe und die Interpretation (16, 32 oder 64 Bit) wählen Sie über die Klappliste "Datentyp
-Endianness" aus.
• Daten-Startadresse
Hier projektieren Sie die Spulen- bzw. Registeradresse in Ihrem Modbus Slave.
Die zu lesende Adresse entspricht dem Wert "Daten-Startadresse" + 1.
Entnehmen Sie die Adressen den Beschreibungen Ihrer angeschlossenen Sensoren.
Geben Sie die Adresse dezimal oder hexadezimal ein. Der korrespondierende Wert wird im
jeweils anderen Format angezeigt.
Wertebereich (hex): 0x0000 .. 0xFFFF
• Datentyp - Endianness
Über die Klappliste legen Sie fest, wie die RTU die Peripherie- und Prozesswerte von Zählern
und Analogwerten interpretiert.
Die RTU speichert die zwei Bytes eines Worts grundsätzlich gemäß der Modbus-Spezifikation
im Big Endian-Format.
– Beispiel:
202
Die beiden Bytes eines Worts werden wie folgt nummeriert: | 1 | 0 |
Das höherwertige Byte 1 wird zuerst gespeichert (Big Endian).
SIMATIC RTU3010C/RTU3011C
Betriebsanleitung, 08/2024, C79000-G8900-C480-09