Herunterladen Inhalt Inhalt Diese Seite drucken

Beschreibung Der Dosierstränge Und Komponenten; Gebinde 1 - Ecolab Elados Pump Rack Betriebsanleitung

Inhaltsverzeichnis
Verfügbare Sprachen

Verfügbare Sprachen

Funktionsbeschreibung
4.3
Beschreibung der Dosierstränge und Komponenten
Im ELADOS Pump Rack ist keine integrierte Steuerungsfunktion implementiert.
Die Ansteuerung erfolgt über das Ecolab-Steuergerät „MyControl".
Der Anschluss des Steuergerätes erfolgt am integrierten Klemmenkasten ( Abb. 4 ,
Pos. 2), ebenso die Verdrahtungsanschlüsse aller integrierten elektrischen Komponenten
(Dosierpumpen etc.).
Das ELADOS Pump Rack ist zur Dosierung von maximal neun Produkten konzipiert.
Standardmäßig sind sechs Dosierpumpen auf der Standkonsole ( Abb. 4 , Pos. 1)
vormontiert; drei weitere Pumpen können optional nachgerüstet werden.
4.3.1

Gebinde 1

Der Dosierstrang für Gebinde 1 ist werksmäßig ausgelegt für die Produktfamilie Emulsion
( Abb. 4 , Pos. 3). Über eine PP-Sauglanze ( Abb. 4 , Pos. 7), mit integriertem Ansaugsieb
( Abb. 4 , Pos. 4), Rückschlagventil ( Abb. 4 , Pos. 6) und Leermeldeschwimmer ( Abb. 4 ,
Pos. 5), wird mit der Dosierpumpe EMP III 54 l/h in EPDM-Ausführung ( Abb. 4 , Pos. 11)
das Produkt angesaugt.
Zur automatischen Kontrolle des Durchflusses können saugseitig ein Ovalradzähler
( Abb. 4 , Pos. 9) oder ein Schwebekörperdurchflussmesser ( Abb. 4 , Pos. 10) mit
Signalgebereinheit ( Abb. 4 , Pos. 19) montiert werden. Beide Messarmaturen sind
optional erhältlich. Die Verbindung der Sauglanze mit der Pumpe erfolgt über einen
Tygon-Schlauch in der Dimension 9,5/15,9.
Auf der Pumpe kann ein Überdruckventil ( Abb. 4 , Pos. 13) montiert werden, das
bei Dosierleitungsverstopfung öffnet und das austretende Produkt in die Auffangwanne
ableitet. Die Auffangwanne ist zu diesem Zweck in 2 Bereiche unterteilt (alkalisch / sauer)
und über einen Leckageschwimmer ( Abb. 4 , Pos. 33) abgesichert.
Am druckseitigen Ausgang der Dosierpumpe befindet sich ein 3-
Wegehahn ( Abb. 4 , Pos. 14), der über ein PEX-Rohr 12/16 verbunden ist; Dieser
ermöglicht eine Probeentnahme in eine Messmensur ( Abb. 4 , Pos. 15) und damit die
Kalibrierungsmöglichkeit der Dosiermenge mit dem Steuergerät MyControl.
Aus Sicherheitsgründen erfolgt anschließend an die Dosierung ein Nachspülzyklus mit
Wasser. Hierzu ist Frischwasser am Wasseranschluss ( Abb. 4 , Pos. 22) anzuschließen;
die Nachspülung erfolgt durch Öffnen des Nachspülventils ( Abb. 4 , Pos. 20).
In die Leitung integrierte Rückschlagventile stellen sicher, dass kein Produkt in die
Frischwasserleitung eindringen kann. Eine optische Kontrolle der Nachspülung kann
durch Beobachtung des Schwebekörperdurchflussmesser ( Abb. 4 , Pos. 21) erfolgen.
Ein eingebauter Durchfluss-Signalgeber ( Abb. 4 , Pos. 19) zur Kontrolle durch das
Steuergerät ist bauseits bereits installiert.
417102267 Rev. 04-11.2023
36
Inhaltsverzeichnis
loading

Inhaltsverzeichnis